Donnerstag, 27. Juli 2017

Wie schnell die Zeit vergeht…

Hallo Ihr Lieben, 

letztes Jahr um diese Zeit war ich bereits voll in der Prüfungsphase. Ich war gestresst und aufgeregt, denn ich musste die Prüfungen der Regelschule gut abschließen, um ein „schönes“ Zeugnis zu haben und natürlich um Eindruck in der Bank zu hinterlassen. Ich musste mir zwar keine Sorgen mehr um meinen Ausbildungsplatz machen, da ich bereits hier unterschrieben hatte, aber ein gutes Abschlusszeugnis hinterlässt doch einen besseren Eindruck. Heute um die Zeit bin ich Auszubildende im 1. Lehrjahr und der Beginn des 2. Lehrjahrs steht unmittelbar vor der Tür. Wie schnell die Zeit doch vergeht! Das bemerkt man dann doch viel schneller, wenn man nicht mehr jeden Tag hinter der Schulbank sitzt. In diesem einen Jahr in der Bank habe ich schon viel erlebt, angefangen mit einem Monat in der Agrargenossenschaft in Buchheim. Es war eine anstrengende aber erlebenswerte Zeit. Wir lernten die Leute kennen und natürlich ihre Arbeit. Wir durften uns in dem Monat um die Kälber kümmern und um die Sauberkeit des Hofes d.h. wir mussten das Heu vom Hof kehren, Ställe ausmisten und Hecke schneiden.  Es war eine gute Zeit, aber als wir dann endlich in der Bank waren, war ich darüber nicht traurig.

In der Bank angekommen warteten dann natürlich ebenfalls viele schöne neue Momente. Ich war bis jetzt schon in vier verschiedenen Abteilungen und lernte dadurch bereits viel kennen, sowohl über die Aufgaben und Arbeitsabläufe als auch über die Kundenbetreuung. Ebenfalls ein Highlight war der Neujahrsempfang. Dort werden unsere Kunden eingeladen und unser Vorstand, Herr Euler, erläutert die Pläne und Vorhaben unserer Bank für das neue Jahr und wünscht natürlich allen noch nachträglich ein „Frohes neues Jahr“. Wir, die Mitarbeiter, sorgen für das Wohl der Kunden. Dies war eine schöne Erfahrung.
Es wird nie langweilig bei uns! Neben der Arbeit hatten wir auch Lehrunterweisungen und Videogespräche. Das ist sehr nützlich, weil man so viel über die Produkte der Bank lernt, aber auch, wie man ein richtiges Beratungsgespräch führt. Unsere erste Lehrunterweisung haben wir schon hinter uns gebracht. Näheres könnt ihr in Dominiks Beitrag lesen. Die Aufregung war auf jeden Fall groß und es hat auch noch nicht alles geklappt wie es sein sollte. Aber wenn wir Routine damit haben, machen wir das mit Links.

Mittlerweile wurde uns bereits unser erstes Berufsschulzeugnis ausgehändigt. Ich war sehr gespannt darauf, da ich am Anfang kleinere Startschwierigkeiten hatte! Aber zurzeit läuft alles gut in der Schule. Die Lehrer machen guten Unterricht und sind alle sehr freundlich. Die Lernfelder sind relativ praxisbezogen. Es ergänzt sich immer, mal lernt man etwas, was in der Praxis erst später kommt oder umgekehrt. Wobei meist das Wissen aus der Praxis in der Schule angewendet wird.

Ich bin gespannt, was in nächster Zeit noch alles passiert. Als nächstes Event steht unser Betriebsausflug an. Sicher wird jemand von uns hier darüber berichten. 

Bis dahin, eure Paula.

Mittwoch, 19. Juli 2017

Verpatzter Vortrag und neue Herausforderungen

Hey fleißige Blog-Leser, 

ich hab euch so viel zu berichten! Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Wie ihr sicher schon mitbekommen habt, müssen wir Azubis jeden Monat einen Vortrag über ein bestimmtes Thema aus der Bank vorbereiten und diesen vor allen Azubis halten. Wir nennen es Lehrunterweisung. Vor ein paar Wochen mussten Paula und ich unseren ersten Vortag halten. Unser Thema war Zahlungsverkehr, das beinhaltet die Punkte Karten, Überweisungen, Lastschrift- und Scheckverkehr. Um nicht um den heißen Brei zu reden… es war eine reine Katastrophe. Wir haben einiges falsch gemacht! Beispielsweise haben wir nur die blanke Theorie runter gerasselt und dadurch mehrmals im Vortrag gestockt. Die Regelungen in der Volksbank Eisenberg haben wir komplett außer acht gelassen, wodurch die Lehrunterweisung extrem öde wurde. Gut vorbereitet waren wir auch nicht wirklich. Wir haben nur von unseren Karteikarten abgelesen statt frei zu sprechen. Bald folgt schon die nächste Unterweisung. Die wollen wir auf jeden Fall besser machen! Thema wird da sein „Kontoführung“ und alles was damit verbunden ist. 

Fast ein Jahr bin ich nun schon in der Volksbank Eisenberg. Mittlerweile durchlaufe ich meine dritte Abteilung - die Marketingabteilung. Hier werden sämtliche Planungen von Veranstaltung, wie z.B. das Sommerfest mit der Generalversammlung, der Neujahrsempfang, usw. durchgeführt, Kampagnen für die Volksbank und EthikBank entwickelt und die Internetauftritte gepflegt. Im Marketing hab ich nicht wirklich viel mit dem typischen Bankgeschäften zutun. Anstatt unsere Kunden zu betreuen und mit Rat und Tat beiseite zu stehen, darf ich in meiner jetzigen Abteilung meiner „Fantasie“ freien Lauf lassen. Leider lässt meine Kreativität etwas zu wünschen übrig ^^. Diese wird jedoch nicht rund um die Uhr benötigt. So habe ich beispielsweise auch schon zusammen mit Sarah die Internetseiten der Volksbank Eisenberg und der EthikBank bearbeitet und aktualisiert. Meine Lieblingsaufgabe hier ist hingegen was ganz anderes. Jeden Freitag werte ich die Warum-Bögen aus, die die Neukunden der EthikBank beim Ausfüllen des Kontoeröffnungsantrages mit ausfüllen können. So erfahren wir, warum die Kunden zur EthikBank gewechselt sind. Der häufigste Wechselgrund sind übrigens unsere ethisch-ökologischen Anlagekriterien. 

Meine wichtigste Aufgabe hingegen ist die Planung des 150-jährigen Jubiläums, denn die Volksbank Eisenberg wird nächstes Jahr 150 Jahre alt!!! Um etwas Planen zu können, hat mir Frau Häußler ein paar Anhaltspunkte gegeben, womit ich Arbeiten kann. Beispielsweise soll ich ein „besonderes Logo“, dass diesem Jubiläum gewidmet ist kreieren. Momentan suche ich nach einem geeigneten „Geburtstagsspruch“ ein Beispiel: „Volksbank Eisenberg – 150 Jahre vor Ort“. Weiterhin soll ich Ideen zu einer Festzeitung sammeln. Was ich dort nicht mit rein schreiben möchte, ist die Entstehungsgeschichte. Jedoch weiß ich noch nicht zu 100% was ich als Inhalt für diese nutzen werde. Natürlich darf ein Dankeschön für alle Mitarbeiter und Kunden nicht fehlen! Was ich dafür plane? Spätestens im nächsten Jahr erfahrt Ihr mehr! ;)
 
Bis dahin, Dominik

Freitag, 14. Juli 2017

Generalversammlung der Volksbank Eisenberg – Ein Gewinn für alle

Hallo liebe Blog-Leser,

am 09. Juni war es wieder so weit: zur jährlichen Generalversammlung der Volksbank Eisenberg mit anschließendem Sommerfest strömten unsere Mitglieder auf das Rittergut in Nickelsdorf.
Und wie jedes Jahr bekommen alle Angestellte unserer Bank einmal ein Aufgabengebiet außerhalb des Bankwesens zugewiesen. Wie letztes Mal durfte ich dieses Jahr zusammen mit Basti zuerst den Parkplatz betreuen, der am Fuße der Straße liegt, die zum Rittergut führt. Für mich ist das eine der wichtigsten Aufgaben, denn die Kunden, die zu uns kommen, erhalten hier den allerersten Eindruck von der Generalversammlung. Damit dieser auch positiv ist, sollte man bei dieser Aufgabe auch eine sehr positive Ausstrahlung mitbringen. Dieses Jahr mussten die ersten Kunden allerdings einen kleinen Moment auf unser Shuttle warten, denn das Fahrzeug verspätete sich um einige Minuten. Doch diese Gelegenheit nutzten wir direkt zum small-Talk mit unseren Kunden.

Die Schicht war gegen 18:00 Uhr beendet. Nun war ich auch schon sehr gespannt auf unser Sommerfest. Ich holte mir meinen Verzehrgutschein und machte mich auf den Weg über das Festgelände. Für alle Altersgruppen war hier etwas dabei, sei es für die kleinen mit Kinderschminken und einem kleinem Zirkus oder für die Erwachsenen mit musikalischer Unterhaltung im Festzelt. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz, so konnte man sich mit original Thüringer Bratwürsten und Rostbräteln versorgen, leckere Backwaren aus dem Steinofen essen und heißen Kesselgulasch genießen. Dabei kamen auch alle Mitglieder unserer Bank auf ihre Kosten, denn auch sie erhielten einen Verzehrgutschein. 

Auch dieses Jahr durfte ich wieder viele neue Kontakte zu unseren Kunden knüpfen und hatte tolle Gespräche mit Bekannten. Mit rund 600 Besuchern war das Sommerfest wieder ein voller Erfolg.
Auf der Generalversammlung wurde dieses Jahr u. a. eine tolle Dividende von 1,50 EUR pro Anteil beschlossen und das ist meiner Meinung nach trotz Niedrigzinsphase ein Gewinn für alle.


Diese Nachricht kam auch bei unseren Mitgliedern sehr gut an. Es wurde bis in die Abendstunden gefeiert und auch unser Vorstand war großzügig und gab sogar uns Azubis Cocktails aus. Später wurde es dann noch stürmisch und im Festzelt hatten wir es mit einem Stromausfall zu kämpfen. Doch davon ließen sich unsere Gäste nicht abhalten und es wurde kräftig weiter gefeiert.
Zu guter letzt möchte ich der Verantwortlichen für dieses Projekt Gloria Kuhl danken. Frau Kuhl hat das Sommerfest zum ersten Mal geplant und hat ihre Organisationskunst deutlich unter Beweis gestellt. Das Rahmenprogramm war gut, für das leibliche Wohl war bestens gesorgt und die Gäste hatten Spaß. Gerne wieder so!

Viele Grüße
Euer Simon



Mittwoch, 5. Juli 2017

Erfolgreiche Zwischenprüfung

Hallo liebe Blog-Leser,

ich melde mich nach langer Zeit wieder mit erfreulichen Botschaften.

Am 8. März fand unsere Zwischenprüfung in Gera bei Möbel-Rieger statt. Möbel-Rieger? Mein erster Gedanke war, steht es denn so schlimm um die IHK, dass wir unsere Prüfung in einem Möbelhaus zwischen Betten und Regalen schreiben müssen? Aber Nein! Die Räume der IHK waren an diesem Tag schon ausgelastet, da viele Ausbildungsberufe ihre IHK-Zwischenprüfung schreiben. Also wurde u. a. die Prüfung der Bankkaufleute ausgelagert und wir schrieben die Prüfung (natürlich nicht zwischen Betten und Regalen) in einem Saal im Möbelhaus-Rieger in Gera. Die Tage vor der Zwischenprüfung waren für mich echt aufregend. Ich machte mir viele Gedanken und besorgte mir von meiner Ausbilderin Frau Appelt Zwischenprüfungen der vergangenen Jahren. Als ich diese dann Zuhause löste, war ich sehr niedergeschlagen. Es gab so viele Sachen die ich nicht mehr wusste. An diesem Punkt wusste ich, dass ich was tun muss. Die vier Wochenenden vor der Prüfung krempelte ich die Ärmel hoch und lernte ordentlich. Trotzdem hatte ich natürlich einen Tag vor der Prüfung ein bisschen „Bammel“.

Am Tag der Prüfung traf ich mich dann um 10:00 Uhr mit meinen Klassenkameraden auf dem Parkplatz. Viele waren, wie ich, schon eine Stunde vor Beginn dort und ich traf auch noch Bekannte von vergangenen Seminaren von der GenoAkademie. Die Stimmung war unter allen sehr angespannt und kam dann um kurz vor 11:00 Uhr auf Ihren Höhepunkt, als wir in den Saal gebeten wurden. Doch dann hieß es höchste Konzentration für 2 Stunden und dafür, dass sich nach meinen Schätzungen weit über 100 Prüfungsteilnehmer im Saal befanden, ließ sich das gut einrichten.

In den 120 Minuten mussten wir 60 Aufgaben lösen. Man kann sich also einfach ausrechnen, dass man schnell sein muss beim Aufgaben lösen.
Die Aufgaben kamen aus den Themengebieten: Kontoführung und nationaler Zahlungsverkehr, Verbraucher- und Datenschutz, Anlage auf Konten und Rechnungswesen sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.


Nach der Prüfung will natürlich jeder sein Ergebnis wissen, doch dafür mussten wir uns noch vier Wochen gedulden. So lange dauert es nämlich, wenn per Computer die Fragebögen bei der IHK ausgewertet werden.

Doch nach vier Wochen war es endlich so weit. Meine Ausbilderin teilte mir freudig das Ergebnis mit. Eine eins mit 92 %. Ich war natürlich überglücklich über das Ergebnis. Mir hat es wieder gezeigt, dass man wenn man will, viele Sachen schaffen und Herausforderungen bewältigen kann. Ehrgeiz bringt einen immer weiter, aber natürlich immer mit einer gesunden Portion Gelassenheit. Das Ergebnis geht zwar nicht in mein Abschlussergebnis ein, zeigt mir aber, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Nun gilt es für mich auf vorhandene Erfolge aufzubauen, kontinuierlich weiter zu arbeiten und in Zukunft in Richtung Abschlussprüfung zu schauen. Bald beginnt mein letztes Lehrjahr. Dazu gehört auch das Übernehmen der Geschäftsstellen am Dienstag und Donnerstag. Dort wurde ich in den letzten Wochen von meinen wunderbaren Kollegen Sarah und Basti eingearbeitet.
Aber auch Frau Kruthoff und Herr Rösel (siehe Bild) haben mich mit ihren Geschäftsstellen vertraut gemacht.
 
Wir werden uns also in Zukunft hoffentlich dort öfter sehen.

Bis dahin
Euer Simon Zeiß