Mittwoch, 22. Februar 2017

Sich einmal fühlen wie Dagobert Duck!



    Hallo liebe Azubi – Blog Leser, 
    heute möchte ich Euch von meinen neuen Erfahrungen an der Kasse berichten, denn das war für eine Woche mein Einsatzgebiet.
    Ohne Frage - Dagobert Duck hatte eine Menge Geld in seinem Tresor. Dieser ist natürlich auch heute noch Bestandteil von Banken.
    Aus diesem Grund ist an der Kasse natürlich der große Tresor sehr interessant und dessen Tür ebenfalls Kunden zum Staunen bringt. Es ist ein sehr imposanter Raum mit einer ebenso imposanten Tür, da ja auch alles sicher sein muss :). 
    Die üblichen Aufgaben an der Kasse belaufen sich dabei natürlich auf die Barein- und Auszahlungen. Außerdem werden an der Kasse Sorten, dies ist das Bargeld von ausländischen Währungen, angeboten. Dabei gibt es einige übliche Sorten, wie z.B. den US-Dollar oder das britische Pfund immer vorrätig. Bestellt werden die Sorten immer über die Reisebank. 
    Weiterhin können Kunden außerdem auch Edelmetalle an der Kasse bestellen. Seltener werden auch Barschecks abgegeben, dies ist aber auch die einzige Scheckart, die an der Kasse angenommen wird. 
    Es muss natürlich auch immer am Ende des Geschäftstages die Kasse abgestimmt werden und ein Abschluss erstellt werden, um eventuelle Kassenüberschüsse oder Fehlbeträge noch ausfindig machen zu können. Am besten ist es allerdings ohne Frage immer, wenn der Kassenbestand gleich stimmt. 
    Zu Beginn des neuen Jahres 2017 wurden auch die Kassenzeiten geändert, sodass die Kasse jetzt montags sowie mittwochs nur noch bis 12 Uhr geöffnet ist und nicht wie bis dahin analog zu den Öffnungszeiten der Filiale bis 16 Uhr. 
    Einige Kunden waren davon natürlich erst einmal irritiert und wunderten sich, dass die Kasse schon geschlossen ist, aber es liegen Informationszettel an der Kasse bereit. Wie immer wenn sich etwas ändert, müssen sich die Kunden erst daran gewöhnen, aber das funktioniert nach einer Weile.
    Auf Grund der Änderung dieser Öffnungszeiten ist es dennoch in Ausnahmefällen möglich Geld am Schalter einzuzahlen. Dieses kommt dann allerdings erst einmal in den Nachttresor und wird dann am nächsten Tag gebucht. Sparbuchauszahlungen können ebenfalls durch die Mitarbeiter im Service durchgeführt werden. 
    An der Kasse zu sein war auf jeden Fall sehr interessant und verantwortungsvoll, da man mit jeder Menge Bargeld in Berührung kommt. Außerdem ist es auch gut so, dass es hier in Eisenberg noch eine Kasse gibt, da es viele ältere Kunden so gewohnt sind und weil auch ein direkter Ansprechpartner vor Ort ist. So kann gleich geholfen werden und die Kunden fühlen sich aufgehoben. 
    Es bleibt also spannend und damit bis bald! 
    Eure Chantal

Mittwoch, 15. Februar 2017

Dem Kunden ganz nah…

…zu sein, ist eine meiner besten Erfahrungen, die ich im Servicebereich machen durfte. Ich wurde dort für zwei weitere Wochen eingeteilt. Neben dem einzigartigen Service, welchen wir in unserer Filiale bieten, habe ich auch viele weitere Erfahrungen sammeln dürfen.

Es ist nun schon etwas über ein Jahr her, seit dem ich das letzte Mal im Servicebereich war. Damals war ich noch im ersten Lehrjahr. Nun wurde ich wieder eingeteilt, um den Umgang mit dem Kunden zu lernen, da ich ja sonst nur im Hintergrund an unserer Technik arbeite.
Ich habe gelernt, dass auch Smalltalk ein wichtiger Bestandteil im Kundengespräch ist. Jeder Kunde freut sich, wenn man mal ein kleines Schwätzchen hält und nicht einfach wortlos eine Überweisung entgegen nimmt :) 

Folgende Aufgaben waren direkt im Servicebereich für mich maßgeblich:
Die SEPA-Belege müssen auf den Inhalt überprüft werden. Dabei muss die IBAN, der Betrag, das Empfängerkonto und die Unterschrift auf Echtheit und korrekte Schreibweise überprüft werden. Damit auch alles seine Ordnung hat, sollten unsere Service-Tische mit Einzahlungs-, Auszahlungs- und SEPA-Belegen befüllt werden. Darum habe ich mich gekümmert. Außerdem war es mir wichtig, die einzelnen Arbeitsvorgänge im Service-Center zu verstehen. Bei Sparbuch-Nachtragungen, Umsatzbuchungen und Daueraufträgen wurde bank21 eingesetzt. Das ist unser Bankenprogramm. In diesem musste ich auch die ganzen Kurzbefehle für die Arbeitsabläufe lernen, um die Kundenaufträge schneller bearbeiten zu können. Auch die Technik darf nicht versagen. Daher betreuen wir im Service die einzelnen Geräte. Der KAD, auch Kontoauszugsdrucker genannt, muss mit Thermopapier befüllt werden. Wenn das Wochenende naht, darf es an nichts fehlen. Sobald die Technik am Wochenende versagt, wird eine E-Mail an das Service-Handy geschickt. Der Mitarbeiter wird dadurch informiert und wir dürfen den KAD oder Geldautomaten nicht defekt stehen lassen. Wenn ich meine Arbeit also nicht ordentlich mache, muss ein anderer Mitarbeiter extra nochmal in die Filiale fahren, um das Problem zu beheben. Gegen Arbeitsbeginn und Feierabend muss noch die Türsteuerung aktiviert oder deaktiviert werden. Nun ist auch fasst schon alles geschafft. Die letzten Belege müssen aus den Briefkästen entnommen werden und die PN (Primanote zum Abschluss eines Arbeitstages) sollte überprüft werden, womit sichergestellt wird, dass alle bankinternen Umbuchungen erfolgreich durchgeführt wurden.

Es gibt jede Menge Dinge im Service-Center zu tun, wobei jeder Tag abwechslungsreich ist. Dem Kunden ganz nah zu sein und den Umgang mit unseren Kunden kennenzulernen, ist dabei eine meiner wichtigsten Erfahrungen, die ich im Service-Center gemacht habe. Es hat mir sehr gefallen und ich werde auch den Kontakt mit unseren Kunden vermissen, aber ich denke, es ist wieder Zeit zu meiner eigentlichen Tätigkeit zu wechseln. Nämlich unsere Mitarbeiter technisch zu unterstützen.

Bis bald! Euer Daniel.

Freitag, 10. Februar 2017

Zukunft gesichert

Hallo Ihr Lieben, 

unsere Zeit im Bethesda ist vorbei, drei Wochen Schule liegen hinter uns, das letzte Lehrjahr ich auch bald rum und es ist mal wieder einiges passiert. Über die Zeit nach der Ausbildung hatte ich mir noch keine großen Gedanken gemacht. Drei Dinge gingen mir durch den Kopf:

1. Studium
2. Work and Travel
3. Volksbank Eisenberg

Jedoch scheiterte ich schon am ersten Gedanken. Ich wusste nicht einmal welches Studium ich machen wollte…Wirtschaftsingenieur, Bankfachwirt, Betriebswirtschaftslehre?! Alles Fragen in meinem Kopf, die ich weiter verschoben habe. Frau Geier, unsere Personalleiterin, lud mich vor ein paar Wochen zu einem persönlichen Gespräch ein. Erst war mir ein bisschen mulmig zumute, da ich nicht wusste, was ich verbrochen habe. Das Bauchkribbeln legte sich allerdings schnell. Es stand das Übernahmegespräch an :) 

Zuerst zählte ich meine drei Punkte auf, die ich nach der Ausbildung im Kopf hatte. Da ich mir mit meiner Zukunft selbst noch nicht im reinen war, bot mir Frau Geier einen festen Arbeitsplatz im Online-Marketing an. Eine Kollegin wird das Haus verlassen und ich werde für sie einspringen. Für die Zusage bzw. Absage habe ich übers Wochenende noch etwas Bedenkzeit bekommen, aber solange brauchte gar nicht. Direkt am nächsten tag rief ich Frau Geier an und gab Ihr meine Zusage für das Arbeitsverhältnis. 

Nach unseren drei Wochen Schule wurde ich nun anderthalb Wochen eingearbeitet, da die Kollegin  nicht mehr lang da ist. Meine Aufgabenbereiche für die Zukunft werden sein: 
Sarah freut sich schon auf ihr eigenes Büro.
  • unsere Internetseiten aktuell halten 
  • auf der Facebook- und Twitter-Seite Beiträge posten, liken und ggf. teilen
  • Statistiken anfertigen, damit ich sehen kann, durch welche Seiten bzw. Presseartikel unsere
  • Kunden auf uns aufmerksam geworden sind
  • Kreditprojekte und Kundenportäts auf der Internetseite der EthikBank aktuell halten
  • Newslettermarketing
  • Kommunikationskampagnen erstellen  u.v.m.
Es ist wirklich alles sehr neu für mich, da ich nun angehende Bankkauffrau bin und keine Ausbildung als Marketingassistentin ausgeübt habe o.ä.. Hier im Marketing bin ich der einzige Banker, was manchmal auch sehr vorteilhaft sein kann, da fachliche Fragen auf Facebook gleich von mir beantwortet werden können. Also ganz aus dem Bankwesen bin ich dann doch noch nicht verschwunden und zusätzlich ist meine zukünftige „Chefin“ stolz einen Bänker in Ihrer Abteilung begrüßen zu dürfen. ;)

Ihr seht also, wenn man seine Ausbildung engagiert angeht, sind die Chancen auf eine Übernahme sehr hoch. Ich freu mich, nach bestandener Abschlussprüfung fest zum Volksbank-Team zu gehören :))

Bis bald,
eure Sarah

Donnerstag, 2. Februar 2017

LA BUENA VIDA - Das gute Leben

Hallo liebe Blogleser und Blogleserinnen,

ich melde mich heute mal wieder zu Wort. Ich hoffe ihr seid gut in das neue Jahr 2017 gekommen. Heute werde ich euch in meinem Blogbeitrag etwas über einen Abend erzählen, der mir besonders in Erinnerung geblieben ist: unseren Kinoabend "Kino ohne Kohle" im Holzlandkino Bad Klosterlausnitz. Die ganze Aktion fand Mitte November statt. Wir luden alle Mitarbeiter und auch Kunden zu einem interessanten Filmabend ein. Konkret ging es um den bewegenden Dokumentarfilm "LA BUENA VIDA", der die Geschichte der kolumbianischen Dorfgemeinschaft Tamaquito erzählt, die von einem Energiekonzern aus Ihrer Heimat vertrieben wurden.  

Warum veranstalten wir als Bank solch einen Kinoabend, werdet ihr euch vielleicht fragen. Ganz einfach: 

Der Autor des Filmes, Jens Schanze, ist ein Kunde unserer Tochter, der Ethikbank. So wurden wir auf diese berührende Dokumentation über die Folgen des Kohleabbaus in Kolumbien aufmerksam. Ihr wisst vielleicht schon, dass unsere Volksbank Eisenberg und die EthikBank das Geld ihrer Kunden nach strengen ethisch-ökologischen Anlagekriterien anlegen - ein Mix aus Positivkriterien sowie Negativkriterien. Zu den Positivkriterien zählen unter anderem Engagement gegen den Klimawandel, Weiterbildung und Personalentwicklung, Umweltpolitik u.v.m. Zu den Tabukriterien zählen z.B. die Rüstungsindustrie, Kinderarbeit, Atomkraft, Tierversuche, Agrogentechnik und auch das Betreiben von Kohlekraftwerken und die Förderung von Kohle. Der Film „La buena vida“ zeigt sehr deutlich warum die Kohle auf unserer Negativliste steht. Somit war unser Ziel mit diesen Abend den Film bekannter zu machen und unseren Kunden die schreckliche Auswirkung unseres täglichen Energieverbrauches näher zu bringen. 

Insgesamt folgten ca. 50 Gäste unserer Einladung. Jeder wurde freundlich mit einem Glas Sekt empfangen. Nach dem Empfang konnte sich jeder Kunde und jeder Mitarbeiter an der Theke Speisen und Getränke holen und dann hieß es auch schon "Film ab!". Wie oben bereits kurz erwähnt, erzählt der Film die Geschichte der kolumbianischen Dorfgemeinschaft Tamaquito vor dem Hintergrund des weltweiten steigenden Energiekonsums, den das Streben nach Wachstum und Wohlstand verursacht. Jairo Fuentes, der junge Anführer der Dorfgemeinschaft von Tamaquito, lebt in den Wäldern im Norden Kolumbiens. Die Natur gibt den Menschen hier alles, was sie zum Leben brauchen. Seit Jahrhunderten gehen sie in den Bergen auf die Jagt, sammeln Früchte und halten Hühner, Schafe und Rinder. Doch die Lebensgrundlage der Wayuu – Gemeinschaft wird durch den Kohleabbau in der Mine „El – Cerrejon“ zerstört: Das gewaltige Loch, mit 700 Quadratkilometern der größte Kohletagebau der Welt, frisst sich immer tiefer in die einst unberührte Landschaft. Die Steinkohle wird in alle Welt exportiert. In Deutschland, England und Israel, in den Niederlanden, der Türkei, Japan und den USA produzieren die Kohlekraftwerke damit den Strom, der das Leben schnell, hell und warm macht. Jairo Fuentes ist entschlossen, die gewaltsame Vertreibung seiner Gemeinschaft, wie andere Dörfer sie in der Vergangenheit erlebt haben, zu verhindern. Er beginnt Verhandlungen mit den Betreibern der Kohlemine, hinter denen mächtige Rohstoffkonzerne wie Glencore, Anglo American und BHP Billiton stehen. Die Konzerne versprechen den Dorfbewohnern die Segnung des Fortschrittes, die Wayuu hingegen legen keinen Wert auf moderne Häuser mit Stromversorgung und ein so genanntes „besseres Leben“. Sie beginnen den Kampf um ihr Leben in den Wäldern, der schon bald zum Existenzkampf wird… Soviel kann ich euch verraten: Ein Happy End gibt es nicht:( 

Mich persönlich hat dieser Film sehr zum Nachdenken gebracht. Mir wurde gezeigt wer u.a. darunter leidet, wenn ich warmes Wasser habe, ein warmes Zimmer habe, mir Essen mache und ab und zu beim Fernsehen gucken entspanne und ich bin es nicht, sondern Menschen die um ihre Heimat kämpfen und dafür alles geben. Und das nur weil wir immer noch auf Kohle setzen, statt noch mehr in erneuerbare Energien zu investieren. Andererseits hat der Film mich auch wütend gemacht. Wütend, weil die Reichen Konzernbosse mit den Einheimischen gemacht haben was sie wollten. Hinzu kommt, dass ein Versprechen nach dem anderen gebrochen wurde. Aber überzeugt euch gerne selber. Schaut euch den Film an! Das war es erstmal von meiner Seite. 

Bis dahin euer Dominik