Mittwoch, 25. Januar 2017

Der Marketing-Mix

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

heute melde ich mich aus dem Zentralem Vertrieb, euch vielleicht besser bekannt als "Marketing-Abteilung". Normalerweise sollte ich hier ganze 8 Wochen meiner Ausbildung verbringen. Doch es kam wie immer ganz anders. Während meines Einsatzes im Zentralen Vertrieb war ich ganze 4 Wochen in der Berufsschule. Danach habe ich es mir 1 Woche lang in Ägypten gut gehen lassen und war eine Woche durch eine Erkältung krank. Natürlich muss der Inhalt des Ausbildungsauftrages auch im Zentralen Vertrieb erarbeitet werden, mit der Herausforderung statt in 8 Wochen nun in 2 Wochen. Daher erhielt ich den Auftrag von meiner Ausbildungsbeauftragten Frau Zeuner, mich mit dem Grundgerüst des Marketings auseinanderzusetzen dem Marketing-Mix. 
Weil ich das Thema so interessant finde möchte ich Euch keine Informationen vorenthalten und stelle heute den Marketing-Mix vor. 


Der Marketing-Mix setzt sich aus 4 Bestandteilen zusammen (wie Ihr auf dem Bild sehen könnt). Keinen dieser Bestandteile sollte man nur einzeln betrachten, denn sie greifen ineinander. Das Ziel ist alle Marketingmaßnahmen zu bündeln um das Hauptziel, die Zufriedenheit unserer Kunde, zu erhalten. 


Was sind die Marketingmaßnahmen? Die Marketingmaßnahmen bestehen aus der Produkt- und Sortimentspolitik, der Preis- und Konditionspolitik, der Distributionspolitik und der Kommunikationspolitik. Bei der Produktpolitik- und Sortimentspolitik beschäftigt sich die Marketingabteilung mit allen Bankangeboten, die es gibt. Hier wird der Grundstein für den Marketing-Mix gelegt, denn ohne ein überzeugendes Produkt, das für den Kunden einen greifbaren Nutzen liefert, wird man nicht erfolgreich sein. Bankprodukte sind abstrakt. Für die Marketingabteilung in einer Bank besteht gerade darin die Schwierigkeit, denn auf Punkte wie Design, Verpackung und Qualität können sie keine Kampagne abstimmen. Daher ist es wichtig für die Bank ein einheitliches und vertrauenswürdiges Gesamtbild zu schaffen. In unserer Volksbank Eisenberg wollen wir den Kunden rundum beraten und auf ihn maßgeschneiderte Lösungen anbieten. Als klassisches Beispiel für die Sortimentsgestaltung in einer Bank  kann man z.B. das Girokonto aufführen. Dies bieten wir in mehreren Varianten an, je nach den Vorlieben und Bedürfnissen des Kunden. Internetaffine Kunden können so z.B. das Giroweb nutzen mit reiner Onlinekontoführung. Rundum-Service in der Filiale und im Web bietet das GiroPlus. 

In der Preis- und Konditionspolitik legt der Vorstand z.B. die Höhe der Zinsen für Dispos, Kredite, Anlagen usw. fest. Die Preise sollen natürlich unsere Kosten decken. Aber natürlich müssen wir auch einen Gewinn erzielen um dauerhaft am Markt bestehen zu können. Um beim Beispiel Girokonto zu bleiben: Ein Konto was ausschließlich online geführt wird verursacht weniger Kosten und kann deshalb eine günstigere Kontoführungspauschale erhalten als ein klassisches Girokonto. 

Die Distributionspolitik hört sich erst mal nach einem furchtbar schweren Fremdwort an. Es bedeutet allerdings nichts anderes als Vertriebspolitik. Ziel ist es Bankleistungen am richtigen Ort, zur rechten Zeit anzubieten und an die richtige Zielgruppe anzubieten. Auch das lässt sich leicht am Girokonto erklären. Heutzutage sind die Leute meist mehr im Web unterwegs und haben keine Lust wegen jeder Überweisung in die Filiale zu kommen. Also müssen wir hier den richtigen Vertriebsweg anbieten: eine ordentlich gepflegte Internetseite und eine nutzerfreundliche Onlinebanking-Plattform. Für eine ausführliche genossenschaftliche Beratung wird natürlich die klassische Bankfiliale genutzt. Die sollte vor Ort sein! Eine gute Überleitung zum nächsten Punkt, der Kommunikationspolitik. 

Vielleicht habt ihr hier in der Region schon die großen Plakate mit der Badeente gesehen ; Das ist unsere aktuelle Kampagne "Ihre Bank vor Ort" Die Kampagne verschafft sich durch ihre außergewöhnliche Aufmachung (siehe Bild) Aufmerksamkeit. In letzter Zeit haben viele Banken Geschäftsstellen im Umkreis geschlossen. Wir wollen den Menschen mitteilen, dass unsere Bank vor Ort bleibt und wir weiterhin als kompetenter Ansprechpartner in allen Bankangelegenheiten zur Verfügung stehen. Denn dies ist u.a. ein Ziel der Kommunikationspolitik. Wir sind ja nicht die einzige Bank hier und müssen via Werbung und Pressearbeit Bekanntheit erlangen, Interesse wecken, ein gutes Image schaffen, Informationen vermitteln, Emotionen wecken und Leistungen zu präsentieren. 

So jetzt seid Ihr schon so was wie kleine Marketingprofis. Wenn Ihr Euch noch mehr für dieses Thema interessiert und sowieso Interesse am Bankengeschäft habt, könnt Ihr Euch gerne für ein Praktikum in unserer Bank bewerben. Bei diesem Praktikum habt Ihr die Möglichkeit hinter die Kulissen verschiedener Bereiche unsere Bank zu blicken, auch hinter die des Zentralen Vertriebs.

Bis bald
Euer Simon

Donnerstag, 19. Januar 2017

Eine unglaubliche Szenerie…

    Am 11. Januar lud die Volksbank Eisenberg zu Ihrem traditionellen Neujahrsempfang ein. Den Abend werde ich so schnell nicht vergessen. Ab dem späten Nachmittag sanken die Temperaturen und ein Schneesturm zog auf. Wir hatten schon Sorge, dass sich bei diesem Wetter niemand vor die Tür traut. Doch obwohl es draußen stürmte und schneite, folgten über 150 Gäste unserer Einladung. Ehe es soweit war, gab es noch so Einiges vorzubereiten.

    Punkt 18:00 Uhr versammelten sich unsere Mitarbeiter in der Eisenberger Stadthalle. Nach einer kurzen Einweisung füllten wir mindestens 200 Gläser mit Sekt, damit wir diese gleich an unsere Gäste zur Begrüßung überreichen konnten. Schließlich veranstaltet man ja so eine Feier um das alte Jahr Revue passieren zu lassen und auf das Neue anzustoßen ;)

    Wir Azubis erfüllten quasi den wichtigsten Job ;) (vom Org-Team mal abgesehen :p )  Mit vollen Tabletts bewaffnet warteten wir auf unsere Gäste um ihnen wahlweise Sekt oder O-Saft zu reichen. Mit Spannung erwarteten wir die Neujahrsrede von unserem Vorstandsvorsitzenden Klaus Euler. Er berichtete von einem guten Jahr für unsere Bank, machte aber auch deutlich, dass wegen der aktuellen Niedrigzinsphase deutlich schwerere Zeiten auf uns zu kommen. Zu guter Letzt bedankte er sich bei uns Mitarbeitern für unsere Arbeit und bei unseren Gästen für Ihr Vertrauen in unsere Bank. Er versprach, dass die Volksbank Eisenberg auch weiter für seine Kunden vor Ort  bleiben wird und als kompetenter Ansprechpartner jederzeit zur Verfügung steht!

    Danach wurde gleich das Buffet eröffnet und unsere Kunden durften sich mit leckeren Schnittchen stärken. An der Bar herrschte Hochbetrieb, die leeren Gläser mussten wieder gefüllt werden. Unsere durchaus schwierige Aufgabe war es, die Balance des Serviertabletts aufrecht zu erhalten, damit es nicht in einer Katastrophe endet :D  Das wäre sehr peinlich gewesen. Bastian ist das ja schon einmal passiert, er ist ein talentierter "Tablettwerfer“. Aber in diesem Jahr hat er sein Können nicht weiter ausgebaut ;-).

    Mit unseren vollgepackten Tabletts liefen wir schließlich durch die Menge, teilten Getränke aus, nahmen Bestellungen entgegen und sammelten leere Gläser ein. Wir Azubis bildeten ein gutes Team! 
    Damit alles reibungslos ablief, sammelte eine Gruppe die leeren Gläser ein, die andere brachten sie frisch gefüllt zurück.

    Als meine Schicht als Kellner vorbei war, konnte ich glücklich und gelassen in Richtung Küche wandern und mir richtig den Bauch vollschlagen. Bei den Bergen von Schnittchen und belegten Brotscheiben konnte man ohne schlechtes Gewissen zulangen. Lecker war’s! Müde aber froh darüber, an dieser Szenerie teilgenommen zu haben, habe ich mich dann von meinen Kollegen und auch von ein paar Kunden verabschiedet. Es war ein toller Abend!

    Der Winterdienst war inzwischen auch schon unterwegs. Alle, inklusive mir, sind wohlbehalten wieder zuhause angekommen.  

    Passt auf euch auf und bis zum nächsten Mal!
    Euer Daniel.

Donnerstag, 5. Januar 2017

Winterzeit ist Sommerzeit

Hallo liebe Blogleser und –leserinnen,

die Winterzeit ist doch immer die schönste Zeit. Wenn es draußen stürmt und schneit, kann man entweder schön entspannt mit der Familie zusammen im Warmen sitzen oder sich draußen beim Schlittenfahren im Schnee austoben. Ich für meinen Teil wollte dem Winter allerdings noch etwas entkommen ;) Statt Winterzeit war mir mehr nach Sommerzeit: Also habe ich meinen restlichen Winterurlaub im Warmen verbracht. Brasilien hieß mein Ziel. Mir war es wichtig, einfach mal raus zu kommen, von der Arbeit abzuschalten und Sonne zu tanken. 


Um in meinem Zielland nicht ohne Geld dazustehen, nahm ich mir einerseits Bargeld in deutscher Währung, aber auch meine Basic-Kreditkarte mit. Das ist eine guthabenbasierte Kreditkarte, die man vorher mittels einer Überweisung auf das Kreditkartenkonto aufladen muss. Diese ist perfekt geeignet, um Geld im Ausland abzuheben und dabei nicht in eine Schuldenfalle zu tappen. Natürlich können auch andere Kreditkarten, wie zum Beispiel die GoldCard mitgenommen werden. Diese verspricht sogar noch zusätzliche Leistungen wie einen Reisebuchungsservice, eine Auslandsreisekrankenversicherung, eine Reise-Service-Versicherung und andere Versicherungsleistungen. Die Karte ist für Auslandsreisen also fast schon ein Muss! Aber ich schweife ab... Wenn Ihr euch über Kreditkarten informieren wollt kommt doch einfach mal in der Filiale vorbei. 

Eine Kreditkarte dabei zu haben ist zwar schön, birgt aber auch einige Gefahren. Meinen Mitreisenden ist es im letzten Jahr passiert, dass die Geldautomaten manipuliert waren und ihre Daten abgegriffen wurden. Als sie damals wieder zurück nach Deutschland kamen, sahen sie auf ihren Kontoauszügen, dass ohne ihre Einwilligung gewisse Beträge abgebucht wurden. Sie ließen die Karten dann umgehend sperren und riefen sofort den Schadenservice an, der sich um den Fall kümmerte. Falls euch einmal so etwas passieren sollte, ruft bitte auch sofort bei eurem zuständigen Schadenservice oder eurer Bankfiliale an, um weitere Abbuchungen direkt zu verhindern. 

In den letzten Jahren sind die Preise in Brasilien immer weiter gestiegen. Laut meiner Mitreisenden, die seit 10 Jahren nach Brasilien fliegen, konnte man damals noch eine Pizza im Restaurant für umgerechnet 1 EUR erwerben. Ich denke, die Fußball-WM 2014 und Olympia haben auch zum Wirtschaftsaufschwung beigetragen. Aber auch der wachsende Tourismus spielte dabei eine entscheidende Rolle. Der Kurs lag in unserem Fall ca. bei 1:3. Das heißt, wir bekamen für einen Euro, drei Real. Der genaue Kurs ließ sich dort schwierig feststellen, da viele Geldwechselstellen zu einem anderen Kurs wechseln, um noch fleißig Gewinne einzufahren. Nach unserem 9-stündigen Flug konnten wir das erste Mal unser Bargeld umtauschen. Die Stelle wechselte zu einem Kurs von 1:2,6. Für uns war das natürlich ziemlich schlecht, da wir bei anderen Stellen deutlich mehr bekommen hätten. 

Man kann auch schon zu einem besseren Kurs tauschen, bevor man die Reise antritt. Ausländische Währung kann bei uns in der Filiale an der Kasse bestellt werden oder online über unsere Internetseite, über den Sortenshop der Reisebank. Daran hatte ich gar nicht gedacht... 

Falls ihr also demnächst in die Sonne fliegt um dem Winter zu entfliehen, konnte ich euch vielleicht ein paar nützliche Tipps mit auf den Weg geben. Auf jeden Fall war es für mich ein toller und entspannender Urlaub. Jetzt kann ich so braungebrannt und mental fit wie ich bin wieder meiner Arbeit nachgehen. Vielleicht sehen wir uns ja mal in der Filiale und können noch weiter über dieses Thema plauschen. 

Allen noch ein gesundes neues Jahr und bis zum nächsten Mal,
euer Basti.

Montag, 2. Januar 2017

Eine erfolgreiche Bescherung!

Schon wieder ist es so weit, ein neues Jahr, mit vielen neuen Chancen und neuem Glück, hat begonnen. Ich hoffe, dass ihr den Jahreswechsel gut überstanden habt und schon bestens im Jahr 2017 angekommen seid. Heute hole ich euch noch einmal zurück in das vergangene Jahr, da es auch zum Jahresende wieder ereignisreiche Tage in der Volksbank Eisenberg gab. 

Wie ihr ja vielleicht mitbekommen habt, starten wir jedes Jahr zur Weihnachtszeit eine Spendenaktion. Dafür überlegten wir uns wieder, wen wir 2016 mit unserer Weihnachtsspendenaktion unterstützen können. Die Spende geht immer an einen Verein aus der Region. Spendenbeginn ist immer Anfang Dezember und wird dann als „Weihnachtsgeschenk“ dem jeweiligen Verein übermittelt. Jeder der möchte, kann in beliebiger Höhe, zur Unterstützung des jeweiligen Vereins, beitragen. Im vergangenem Jahr griffen wir und unsere Kunden dem Tierheim in Eisenberg unter die Arme. Da wir, wie ihr wisst, eine Genossenschaftsbank sind, hat die alljährliche Spendenaktion auch etwas mit dem Ziel der Genossenschaften zu tun. Dieses sagt "Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele". Aus diesem Gedanken heraus wurden die Genossenschaften gegründet. Wir wollen also jährlich gemeinsam mit unseren Kunden einen Verein unterstützen, welcher unsere Hilfe benötigt, um etwas zu verwirklichen, wie z.B. eine große Summe für neue, dringend benötigte, Investitionen aufzubringen.

Leider kommt es öfters vor, dass manche Leute ihre Tiere aussetzten. Die Mitarbeiter des Tierheims nehmen sie auf und kümmern sich sie. Allen Tieren, welche keine Besitzer haben, wird dort ein schönes zu Hause geboten. Da die Anzahl der herrenlosen Tiere nicht abnimmt, werden immer mehr Sachen benötigt, welche zum Wohle und zur Zufriedenheit der kleinen Bewohner im Tierheim wichtig sind. Da dies einen großen Kostenaufwand darstellt, ist uns die Idee gekommen, den Mitarbeitern und Tieren eine Freude zu machen, um auch diesen einen schönen Start in das Jahr 2017 zu ermöglichen. Mit der Hilfe unserer Kunden bekamen wir einer erfolgreiche Spendensumme zusammen, welche dem Tierheim auf jeden Fall viel weiterhelfen wird, da die Tiere, wie ich es euch schon geschildert habe, ständig neues Futter oder bestimmte Dinge für die Pflege oder die Beschäftigung benötigen. Denn dazu tragen die Mitarbeiter des Tierheimes in Eisenberg täglich tatkräftig bei, um dies zu ermöglichen.

Zu unserer Weihnachtsspendenaktion gehört auch unser jährlicher Kuchenbasar. Dieser findet meistens zwei Wochen vor Weihnachten statt. Auch im letzten Jahr wurde von vielen Mitarbeitern der Volksbank fleißig Kuchen gebacken, so dass eine vielfältige Auswahl zum Verkaufen bereit stand. Dieser kann dann von unseren Kunden, für 2,50 EUR pro Paket, gekauft werden.

Unser Kuchenbasar, welcher Bestandteil der Spende ist, war auch 2016 wieder ein großer Erfolg. Alle Kuchenpakete konnten verkauft werden, ohne dass etwas übrig geblieben ist. Insgesamt hat der Kuchenbasar einen Erlös von 253,00 EUR für das Tierheim erbracht. Sehr viele Kunden haben sich darüber gefreut, da man normalerweise nicht damit rechnet Kuchen zu bekommen, wenn man eigentlich nur schnell seine Bankgeschäfte erledigen möchte. Mit dieser Aktion haben wir unseren Kunden und gleichzeitig dem Tierheim in Eisenberg eine große Freude bereitet. Die gesamte Summe, welche wir übergeben haben betrug 2,498,00 EUR, diese kann sich auf jedem Fall sehen lassen. Wir sind jedes Jahr, über jeden gespendeten Cent froh, da es auch für uns eine große Freude ist, wenn wir Vereine aus der Region unterstützen können. 

Ich wünsche euch weiterhin viel Glück und Erfolg im neuen Jahr.

Bis bald!
Saskia :)