Mittwoch, 13. Dezember 2017

Halbzeit heißt nicht Freizeit!

Liebe Leser und Leserinnen, 

es ist mal wieder so weit. Mittlerweile bin ich im 2. Lehrjahr und rückblickend kann ich sagen, es ist viel passiert, positive Ereignisse als auch negative. Jedoch wird nicht zurückgeblickt, sondern nach vorne geschaut. 

Die Hälfte meiner Ausbildung ist vorbei und Halbzeit heißt Vorprüfungszeit…! Schon im Februar nächsten Jahres findet die Zwischenprüfung für viele Auszubildende statt, unter anderem auch für Paula und mich. Noch vor einem Jahr dachten wir nicht einmal ansatzweise daran eine Zwischenprüfung zu schreiben, doch jetzt steht sie unmittelbar vor unserer Tür. Für uns heißt das jetzt lernen, lernen und nochmals lernen, denn schneller als man denkt ist der 28 Februar da. Durch die Auszubildenden aus unserer Klasse, die nur 2 und 2 ½ Jahre lernen, haben wir schon einen kleinen Einblick in die aktuellen Prüfungen bekommen. Eins kann ich sagen, es wird sehr anspruchsvoll, ist aber machbar. In den Zwischenprüfungen kommen Themen wie z. B. Bausparer, verschiedene Fragen zum Konto – was darf ein Kunde, welche Fristen hat der Kunde für verschiedene Transaktionen usw. Natürlich darf auch mein „Lieblings-Thema“, Rechnungswesen nicht fehlen!

Um uns auf all diese Fälle optimal vorbereiten zu können, üben wir verschiedene Prüfungs- und Zwischenprüfungsaufgaben und führen unsere innerbetrieblichen Lehrunterweisung durch. Zusätzlich werden uns durch die Bank verschiedene Prüfungssätze zur Verfügung gestellt. Sollten wir darüber hinaus trotzdem noch Fragen haben, stehen uns Frau Appelt, unsere Ausbilderin, oder auch die Fachexperten mit Rat und Tat zur Seite. Doch eines darf zur Prüfung nicht fehlen: die Aufregung. Ehrlich gesagt bin ich noch sehr gelassen und die Aufregung liegt noch in weiter Ferne. Aber spätestens am Prüfungstag erwischt sie mich dann auch. Wie überwindet ihr eure Nervosität? Ich denke mir einfach „Augen zu und durch, in ein paar Stunden ist alles geschafft“. 

Im neuen Jahr werde ich euch dann von meinem Zwischenprüfungs-Erlebnis erzählen. Aber erst einmal mache ich mir einen Plan, was ich alles lernen muss und vor allem wann ich mit Lernen anfangen soll. 

Als nächstes steht allerdings die Praxiszeit an und ich werde schon bald in eine neue Abteilung gehen, unsere Marktfolge-Passiv. Ich bin schon sehr  gespannt, was mich alles erwarten wird. Dazu erzähle ich euch gerne später mehr! Also bis bald und habt eine schöne Vorweihnachtszeit!

Beste Grüße!
Dominik

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Die 5 Module des 1. Semesters

Hey ihr Lieben,

zum zweiten Mal berichte ich euch nun von meinem Studentenleben auf dem Campus. :) Es gibt eine Menge, über das ich hier schreiben könnte, denn seit meinem letzten Beitrag ist natürlich viel geschehen. Doch leider muss ich mich etwas beschränken, denn sonst würden es zu viele Informationen werden. Wie ihr alle wisst, haben wir im Studiengang Bank in diesem Semester Vorlesungen und Lehrveranstaltungen in 5 verschiedenen Modulen.

Im ersten Modul, der Bankbetriebslehre, haben wir gelernt, welche Geschäfte eine Bank tätigt. Insgesamt gibt es 10 verschiedene Arten von Bankgeschäften, darunter z.B. das Kreditgeschäft, also die Gewährung von Gelddarlehen, und das Depotgeschäft, wobei die Bank Wertpapiere für andere (die Kunden) verwahrt und verwaltet. Ein weiteres Themengebiet, das wir schon behandelt haben, sind die Aufgaben von Banken. Sie versorgen Haushalte und Unternehmen mit Geld, bieten Möglichkeiten zur Kapitalanlage, verwahren und verwalten das Vermögen und steuern den Zahlungsverkehr.

Im Modul Rechnungswesen behandeln wir die Buchführung eines Unternehmens. Dabei beginnt der Prozess am Anfang eines Geschäftsjahres mit der Auflösung der Eröffnungsbilanz. Gleichzeitig werden dabei die Bestandskonten eröffnet. Innerhalb eines Geschäftsjahres fallen im Unternehmen natürlich eine Menge Geschäftsfälle an, die gebucht werden müssen. Das passiert in den Konten, die am Anfang eröffnet wurden. Am Ende des Jahres werden diese Konten dann abgeschlossen. Nach dem Abschluss der Bestandskonten werden diese wieder zusammengefasst und die Schlussbilanz entsteht.

Im Modul Betriebswirtschaftslehre wird eher die Theorie behandelt, welche natürlich genauso wichtig ist wie die Praxis. Dort haben wir zuerst gelernt, welche Arten von Konten es gibt. Die bekannteste Kontoart ist wohl das Girokonto. Es dient zur Durchführung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs, zur Sicherheit des Geldes, zur Verbuchung von Sichteinlagen und bildet die Basis fürs Aktivgeschäft und die Refinanzierung. Doch es gibt auch noch andere Kontoarten, nämlich das Geldmarktkonto, welches den Zweck zur Geldanlage erfüllt, das Sparkonto, welches ebenfalls als Geldanlage dient, das Darlehenskonto, welches die Schulden der Kunden und deren Tilgungsleistungen aufzeigt, und das Depot, in dem Wertpapiere aufbewahrt werden.

Im Modul Wirtschafts- und Finanzmathematik ging es nach einer Wiederholung der Grundlagen los mit Funktionen und deren Ableitungen, Kurvendiskussion und Extremwertaufgaben. Bei der Kurvendiskussion werden verschiedene Punkte einer Funktion bestimmt. Das sind zum einen Nullstellen, also an welchen Stellen eine Funktion die x-Achse schneidet, und zum zweiten Extremstellen, also Punkte, an denen das Bild einer Funktion am höchsten oder tiefsten ist. Das nächste Themengebiet das wir behandeln werden ist die Finanzmathematik. Dazu gehört die Zins- und Zinseszinsrechnung, die Investitionsrechnung, die Rentenrechnung und die Tilgungs- und Wertpapierrechnung.

Das fünfte Modul, das im 1. Semester behandelt wird ist Wirtschaftsenglisch. Dieses Modul haben wir jedoch nicht so häufig wie die anderen vier. Dort wurden wir z.B. in Gruppen mit jeweils 3 Studierenden aufgeteilt und hatten die Aufgabe, ein Unternehmen zu gründen, welches von uns erfundene Produkte anbietet. Dazu hatten wir eine Stunde Zeit und durften uns nur in Englisch unterhalten. Am Ende musste das Ergebnis der Gruppenarbeit vor der Klasse präsentiert werden. Doch all das war kein Problem für uns und wir haben die Aufgabe sehr gut gemeistert.

Doch neben Lehrveranstaltungen, Vorlesungen und dem Selbststudium muss natürlich auch noch etwas Zeit sein, um sich zu entspannen und zu regenerieren. Das mache ich regelmäßig durch Tischtennis, aber ich treffe mich auch gern mit meinen Kommilitonen und wir unternehmen etwas zusammen.

Ich hoffe ihr habt eine schöne Zeit bis ihr hier wieder von mir hört. ;-)

Bis zum nächsten Mal und liebe Grüße,

euer Cedric. :)

Montag, 27. November 2017

Mit Klebestift und Cuttermesser durch die Bank

Hallo Ihr Lieben,

nun bin ich mal wieder dran. In meinem letzten Beitrag ging es um meinen Urlaub in Ägypten. Da seid Ihr bestimmt neidisch geworden. ;)  Am liebsten würde ich gleich wieder hinfliegen, aber das geht ja schlecht. Irgendwann muss ich auch mal wieder ran an die Arbeit. Aber keine Sorge heute geht es um meinen Bankenalltag.


Zurzeit bin ich in der kreativen Ader unserer Bank eingesetzt, unserem Zentralen Vertrieb. Vom Brainstorming für Kampagnen und Veranstaltung bis hin zur Planung und Organisation ist alles dabei. Momentan schmieden wir schon fleißig Pläne für unser Jubiläumsjahr. Wir, die Volksbank Eisenberg, feiern nächstes Jahr unseren 150sten Geburtstag. Da wir mitten in den Vorbereitungen stecken, werden immer noch viele Einzelheiten geklärt und zusätzliche Ideen gesammelt. Für die Tischdekoration zu unserem Neujahrsempfang ist aber auf jeden Fall gesorgt, denn: ich durfte 35 Tischaufsteller basteln. Mit Cuttermesser und Kleber bewaffnet, machte ich mich an die Arbeit.
Es war schwieriger als es sich jetzt vielleicht anhört… Es musste dickeres Papier ran, da es hochwertiger aussehen soll und zudem als Getränkekarte dient. Da die Aufsteller ein Dreieck darstellen, musste ich mit dem Cuttermesser Linien ziehen, damit ich das Papier besser falten konnte. Ich sag euch...basteln ist überhaupt nicht meine Stärke. Ich habe mir das echt leichter vorgestellt als es dann am Ende war. Die Linien sind schief geworden und teilweise war das Papier danach geteilt. Natürlich werdet ihr diese Aufsteller nicht zu sehen bekommen, denn diese hab ich natürlich direkt aussortiert. :D Trotzdem sind die Aufsteller am Ende doch noch etwas geworden.
 
Nebenbei bekam ich auch Einblicke in unsere Internetpräsens. Für unsere Internetseiten arbeiten wir mit dem Programm TYPO3. Für Außenstehende ist es vorerst sehr verwirrend, aber sobald etwas Vertrautheit besteht, ist es ganz einfach zu Händeln. Zuerst wurde mir der Aufbau von TYPO3 erklärt. Das erste Mal arbeiten mit dem Programm fiel mir noch etwas schwer. Dies legte sich allerdings mit der Zeit. So konnte ich die Kreditzusagen der letzten zwölf Monate in unserer Gläsernen Bank aktualisieren und neue Mitarbeiterbilder einstellen. Dabei wurde mir natürlich über die Schulter geschaut, damit nichts schief läuft. Es ist wirklich erstaunlich, wie so etwas funktioniert. Immer, wenn ich etwas im Programm geändert und gespeichert habe, sah man es sofort im Internet. Total begeisternd, wie ich finde.

Trotz alledem ist es sehr schockierend, wie viel Arbeit hinter unseren Kampagnen oder auch unserer Internetpräsens steckt. Gerade bei der Planung unserer Generalversammlung bzw. unseres Neujahrempfangs muss auf so vieles geachtet werden, an dass ich niemals gedacht hätte. Jedoch fande ich die Zeit hier in unserer kreativen Ader sehr schön und vor allem auch abwechslungsreich gegenüber dem normalen Bankenalltag. :-)

Ich wünsche euch eine schöne Vorweihnachtszeit.

Bis dahin,
eure Paula


Mittwoch, 22. November 2017

Wie schnell die Zeit vergeht...

Hallo Liebe Blogleser und -leserinnen,

nach acht Wochen, von denen ich zwei Wochen in der Berufsschule war, ist meine Zeit nun im Online-Banking vorbei. Es war meine erste Abteilung und ich muss sagen, es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich konnte jede Menge lernen. Aber jetzt einmal von vorn:

Von den Kollegen wurde ich sehr freundlich und herzlich empfangen und auch sofort integriert. Es war ein Start ins Dunkle für mich. Ich wusste weder wie die Programme genau funktionieren noch was man in der EBL-Abteilung eigentlich genau machen musste. Online-Banking….habe ich auch noch nie genutzt…keine Ahnung wie so etwas geht?! :D Aber meine Zweifel und Unsicherheit legten sich mit der Zeit. Durch die Hilfe meiner netten Kollegen Frau Rücker, Frau Jesumann und Herr Klaus, fand ich mich schnell in der Abteilung zurecht. Nun kann ich voller Stolz sagen, dass ich in acht Wochen sehr viel lernen konnte. In den ersten Tagen wurden mir die verschiedenen Online-Banking-Verfahren mit ihrem technischen Hintergrund erklärt (mobileTAN, smartTAN, HBCI mit Chipkarte). Jedes Verfahren hat seinen eigenen sogenannten Vertriebsweg. Und ist dieser Weg nicht eingerichtet, funktioniert das Banking beim Kunden nicht. Auch die Nutzung der Banking-App ist mit einem solchen Vertriebsweg verknüpft. Also, wenn ihr euch über die App auf dem Smartphone oder Tablet anmelden wollt und es geht nicht, dann kann es daran liegen, dass ihr für den Vorgang noch nicht freigeschalten seid. Neben der Einrichtung der Verfahren gibt es natürlich auch noch andere Aufgaben. Es kann immer passieren, dass man auf einmal sein Passwort bei der Anmeldung nicht mehr weiß und dann den Zugang zum Online-Banking sperrt. In diesem Fall gewähren wir unseren Kunden wieder 3 Versuche sich anzumelden und wenn einem das Passwort nicht mehr einfällt, senden wir eine Start-PIN zu und das Online-Banking wird zurückgesetzt. Auf die E-Mails der Kunden durfte ich auch selbstständig antworten, sofern ich dies schon konnte. Frau Rücker hat dann auch noch einmal drüber geschaut, damit alles seine Richtigkeit hat. :-)

Zum Schluss kann ich sagen, dass es mir im EBL-Bereich bzw. im Online-Banking sehr gut gefallen hat. Außerdem bevorzuge ich jetzt auch das Banking. Es ist einfach viel bequemer und auch unkomplizierter. Wenn mir Abends einfällt, dass ich unbedingt noch eine Überweisung erledigen oder einen Dauerauftrag ändern muss, setze ich mich einfach an meinen PC oder zücke mein Handy. Kommt Ihr noch in unsere Filialen oder bevorzugt Ihr auch das Online-Banking??


Meine nächste Abteilung ist Post und Empfang. Ich bin schon sehr gespannt, was mich in dieser Abteilung erwartet.

Liebe Grüße,
euer Brian

Mittwoch, 15. November 2017

Echt nicht meine Woche

Hallo liebe Blogleser und Blogleserinnen,

es ist wieder so weit und ihr hört mal wieder von mir. Ich hoffe, ihr hattet eine schöne Zeit und es geht euch gut. Mir, für meinen Teil, geht es bestens… wäre da nicht meine „perfekte Woche“ gewesen. :P

Die Geschichte dazu ist zwar lustig, allerdings auch etwas unangenehm für mich. Seit langer Zeit durfte ich mal wieder unsere Azubi-Geschäftsstellen betreuen. Am Dienstagmorgen fuhr ich also mit dem Bus nach Bad Klosterlausnitz in unsere Filiale, schaltete unsere Alarmanlage ab und baute meinen Arbeitsplatz auf. Dort stand ich dann unseren Kunden bis 12 Uhr tatkräftig zur Seite. Pünktlich zum Mittag räumte ich alles auf und schaltete die Anlage wieder an. Da ich immer noch keinen Führerschein in der Hand halte und Paula zur gleichen Zeit die Filiale in Bürgel übernahm, holte sie mich freundlicherweise ab und nahm mich mit nach Eisenberg. Dort verbrachte ich meine Mittagspause und fuhr anschließend mit dem Bus nach Crossen…zur nächsten Geschäftsstelle. Bis hierhin ist alles noch gut gelaufen, aber dann ging es los…

Als sich die Zeit in Crossen dem Ende neigte, informierte ich noch eben meine Mutti, damit sie mich aus Crossen abholen konnte. 18:05 Uhr versuchte ich die Bank zuzuschließen und die erste Alarmanlage anzuschalten und siehe da, es passierte…nichts. Normalerweise würde ein lang anhaltendes Piepgeräusch entstehen (ähnlich wie ein Tinnitus). Ich ging also alles noch einmal durch, schloss jeden Raum einzeln auf und wieder zu und versuchte, erneut die Alarmanlage anzuschalten und…nichts tat sich. Kein einziges Geräusch kam aus der Anlage raus. Also rief ich Paula an, die natürlich wie der Zufall so will, nicht ans Telefon ging. Also versuchte ich es bei meiner Kollegin Sarah, um zu fragen, was ich denn nun schon wieder falsch machte… Zum Glück ging sie an ihr Telefon. Wir sind alles noch einmal zusammen durchgegangen und im Nachgang hat sich herausgestellt, dass ich alles richtig gemacht habe. Ich konnte mir einfach nicht erklären, was die Anlage gegen mich hatte. Sarah bot mir dann an nach Crossen zu kommen und dies verneinte ich keinesfalls. Um des Rätsels Lösung zu finden ging ich noch einmal alles einzeln durch…Türen auf…Türen zu…Anlage angeschaltet…kein Ton. Irgendwann stand ich im Tresorraum, ich starrte auf den Tresor und da war sie…die Ursache allen Übels. Ein Kabel hing von der Decke und war im Tresor verklemmt. Als ich das Problem gelöst hatte, schloss ich die Türen wieder zu, schaltete die Alarmanlage an und dann sag ich nur…Tinnitus. :D Ich rief sofort Sarah an. Noch bevor ich die ersten Worte fassen konnte, sagte sie gleich. „Bitte sag mir nicht, dass du es nun geschafft hast.“ Doch leider konnte ich ihr nichts anderes sagen und es tat mir sehr leid, dass sie nun den Weg nach Crossen zurücklegen musste. Sie hat auf jeden Fall einen gut bei mir. J Somit war der Dienstag für mich abgehakt.

Doch am Donnerstag kam es noch schlimmer… An diesem Morgen fuhr ich nach Bürgel in die Filiale und dazu muss ich sagen, jede unserer Geschäftsstelle hat andere Sicherungsmaßnahmen und diese habe ich diesmal in Bürgel nicht ganz beachtet. Ich schaltete nur eine Alarmanlage ab statt zwei. Als ich also in unserer Filiale ankam, hörte ich schon den ersten Kunden und beeilte mich, damit ich ihm schnell helfen konnte. Als ich unsere Glastür zum Beraterraum aufschloss, hörte ich auf einmal ein Geräusch, als ob ich einen Tinnitus hätte. Ich dachte mir nichts weiter dabei, fuhr meinen Rechner hoch und arbeitete weiter. Dem Piepen schenkte ich überhaupt keine Aufmerksamkeit. Nach einer Minute war das Geräusch immer noch da und ich lief nach draußen, um zu schauen, was da los ist. Ich dachte dieses fiepen kommt von weiter weg. Also fuhr ich ganz normal fort und half unserem Kunden. In der Zwischenzeit verschwand das Geräusch und der Kunde ist glücklich und zufrieden gegangen. Ich ging noch einmal nach hinten, um etwas zu holen. Plötzlich hörte ich wieder einen lang anhaltenden Piepton und ahnte diesmal… das bedeutet nichts Gutes. Ich habe vergessen die zweite Alarmanlage abzuschalten und meine schlimmste Befürchtung ist wahr geworden: ich habe den Alarm ausgelöst. Während ich den Kunden bediente, gingen genau 20 Anrufe auf unserem Banktelefon in Bürgel ein. Ein Anrufer war die Polizei, einer der Cityschutz, mehrere aus dem Kundenzentrum und noch ein paar von unserer Ausbilderin Frau Appelt. Als ich dann alles realisierte, standen auch schon Frau Herzig und Herr Nährig mit im Zimmer. Aber anstatt eines gefesselten und geknebelten Azubis, fanden sie einen nichtsahnenden Dominik Busch. :D

Dieser Fehler wird mir auf alle Fälle nicht noch mal passieren. Einmal die Alarmanlage auslösen ist genug Aufregung für mich gewesen und ich brauche dies kein zweites Mal… und das war sie also, meine „perfekte Woche“. Auf solche Tage kann ich in Zukunft echt drauf verzichten.

In diesem Sinne, habt eine schöne Zeit und bereitet euch so langsam auf Weihnachten vor ;).

Liebe Grüße, Dominik

Mittwoch, 8. November 2017

Mein Start ins 1. Theoriesemester

Hey ihr Lieben,

nach den ersten zweieinhalb Wochen hier in der Berufsakademie Sachsen im wunderschönen Glauchau möchte ich nun meine ersten Eindrücke mit euch teilen.

Am 02. Oktober war es soweit, der erste Tag des 1. Theoriesemesters stand an. Ich war sehr gespannt wie wohl meine Kommilitonen, also meine „Mitstudenten“, sein würden. An diesem Tag mussten sich die Studierenden für Ihren jeweiligen Studiengang einschreiben. Nur durch diese Einschreibung ist es möglich, das Studium zu absolvieren, da ohne diese der Zulassungsbescheid seine Gültigkeit verliert. Bereits 9 Uhr hatte ich dies erledigt und somit war noch genügend Zeit bis zum nächsten Termin. Diese habe ich genutzt, um mich auf dem Campus etwas umzusehen. Dort gibt es das Hauptgebäude, das Laborgebäude, eine Bibliothek, das Wohnheim und das Aula- und Mensagebäude. Im Haupthaus werden wir die meiste Zeit verbringen, und zwar bei Vorlesungen und Lehrveranstaltungen. Das Laborgebäude ist für den Studiengang Bank von geringem Interesse. In diesen Räumen werden die Studierenden, des Studiengangs Technik, die Wissenschaft erkunden und selbst Experimente und Untersuchungen durchführen. In der Bibliothek findet sich mengenweise Literatur, die für das Selbststudium von sehr großer Bedeutung ist. In der Aula werden am Ende jedes Semesters die Modulprüfungen geschrieben, welche für uns bereits Anfang Dezember anstehen. Außerdem fanden dort für alle Ersties gemeinsam erste Veranstaltungen statt, in denen es um Zeit- und Selbstmanagement und Neurowissenschaften ging. 


Im Mensagebäude wir die Möglichkeit Mittag zu essen. Außerdem gibt es auf dem Campus verschiedene Möglichkeiten Sport zu treiben, zum Beispiel auf dem Volleyballfeld, im Fitnessraum oder an einer Tischtennisplatte, was mir übrigens sehr gefällt ;-). Nach meiner Besichtigung stand 14 Uhr noch eine Einführungsveranstaltung auf dem Plan, bei der wir unter Anderem unsere ersten Stundenpläne und Informationen zu den Modulen und Prüfungen erhalten haben.

An den nächsten Tagen ging es mit den ersten Lehrveranstaltungen weiter. In den Modulen Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Externes Rechnungswesen (Buchführung), Wirtschafts- und Finanzmathematik und Grundlagen der Bankbetriebslehre haben uns die Dozenten bereits den ersten Stoff vermittelt. Doch zu diesen vier Modulen kommt noch eins dazu, welches im 1. Semester auf meinem Theorieplan steht, und zwar Wirtschaftsenglisch.

Für jedes Modul erhalten die Studierenden ein Skript, in dem der ganze Stoff, der im jeweiligen Semester vermittelt wird, festgehalten ist. Als ich erfuhr, dass das Skript für die Wirtschaftsmathematik über 250 Seiten umfasst, war ich kurz geschockt. Doch mein Dozent hat mir beruhigenderweise sagen können, dass über 100 Seiten davon aus Übungsaufgaben besteht, und eine Formelsammlung ebenfalls mit inbegriffen ist.

Schon bald melde ich mich hier wieder zu Wort. ;-)

Liebe Grüße, euer Cedric.

Mittwoch, 1. November 2017

Sommer, Sonne, Strand und Meer

Hallo Ihr Lieben,

ja, diese Überschrift klingt sehr nach Urlaub und genau aus dem komme ich gerade. In einen meiner letzten Beiträge erwähnte ich, dass mein diesjähriger Urlaub nach Ägypten geht und ich kann nur eins sagen: es war wunderbar! Ich weiß auch überhaupt nicht, warum ich zurück nach Deutschland gekommen bin. Am liebsten wäre ich mit meinen Liebsten dort geblieben, aber das geht ja nun mal nicht. :-)

Die Tage vor der Abreise war meine Konzentration schon voll und ganz auf den Urlaub gerichtet. Es war mein erster Flug und ich kann euch sagen, er war einfach nur schrecklich. Ich hatte große Angst, dass etwas passieren würde. Ist es zum Glück nicht, aber trotzdem wäre ich am liebsten wieder ausgestiegen. Der Start war gelungen, aber nicht für meinen Kopf, denn der Druck war ziemlich stark, trotz Kaugummi kauen. Als wir dann endlich um Mitternacht in Hurghada landeten, war ich froh. Endlich hatte ich wieder festen Boden unter meinen Füßen. :-) Wir erlitten zwar einen Klimaschock, da wir bei 10 Grad los geflogen sind und mit 20 Grad landeten, aber an die Wärme gewöhnten wir uns schnell. 

In Ägypten kann man viele Sachen erleben zum Beispiel Safaris, Schnorcheln oder Ausflüge nach Kairo und Luxor. Ein Ausflugsziel von uns ging unter anderem in eine Moschee. Auf solche Bauten wird in Ägypten sehr viel Wert gelegt. Sie war wunderschön in ihrer Pracht, doch leider habe ich kein Bild für euch gemacht... :/ Bei den Ausflügen bemerkt man jedoch, wie sehr die Menschen dort an der Armutsgrenze leben. Uns wurde erzählt, dass die Menschen von dem Trinkgeld der Touristen leben. Für mich unvorstellbar. Wir in Deutschland haben ein festen Mindestlohn und können davon leben. Dort jedoch, gibt es keinen festen Lohn. Deswegen wurden wir überall gebeten, etwas Trinkgeld zu geben (ob in Euro oder  ägyptischen Pfund). Münzgeld jedoch war ungern gesehen, denn in Ägypten gibt es kein Münzgeld. Die Banken und Geldautomaten nehmen ausschließlich Geldscheine an, deswegen wurden wir bei jeder Gelegenheit gefragt, ob wir denn nicht das Münzgeld gegen Scheine tauschen können. 

Überall in Hurghada und Umgebung konnte man mit Euro zahlen. Für die Taxis jedoch brauchte man ägyptische Pfund. Daher ließen wir uns 35,00 Euro in 600 ägyptische Pfund umtauschen, d. h. 1 Euro entspricht 17 ägyptische Pfund. Rechts seht ihr übrigens ein Bild von den ägyptischen Pfund. Die Taxifahrten dort sind mit denen hier in Deutschland überhaupt nicht zu vergleichen. 3 ägyptische Pfund bezahlten wir und der Taxifahrer fuhr uns überall hin.

An den Geldautomaten konnte ich ganz normal mit meiner EC-Karte Geld abheben, natürlich nur ägyptische Pfund. Und zum Glück hatten wir unsere Kreditkarten dabei, denn mein Bruder hat die Hitze nicht so gut vertragen und musste schließlich zum Arzt gehen. Aber da wir alle eine MasterCard Gold besitzen, in der es verschiedene Zusatzversicherungen gibt, waren wir beruhigt. Denn eine der Leistungen ist eine Auslandskrankenversicherung, damit hatten wir echt Glück. Jetzt, wo wir wieder in Deutschland sind, müssen wir die Originalrechnung bei der Krankenkasse einreichen, damit wir die Kosten für die ärztliche Behandlung in Ägypten wieder zurückbekommen.  

Ich kann jedem, der mal in das Ausland möchte, empfehlen nach Ägypten zu fliegen. Es gibt sehr viel zu sehen und man kann wunderschön Schnorcheln, die vielen Fische, das ist wie man es im Fernseher immer sieht, so etwas sollte man in seinem Leben mindestens einmal live gesehen haben.

Ich hoffe, dass ich Euch in meinem nächsten Beitrag wieder so spannende Sachen erzählen kann.


Bis dahin,
Eure Paula

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Theorie und Praxis vereint – Tag der offenen Tür

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,
 
ich hoffe ihr habt alle den Sommer genossen und hattet einen schönen Urlaub. Mittlerweile ist Herbst und ich bin bereits ins 3. Semester gestartet. Bei uns in der Bank hat schon am 1. August das neue Ausbildungsjahr begonnen und auch in vielen anderen Berufen war am 1. September der Startschuss.

Du bist vielleicht gerade direkt auf dem Weg zu deinem Abitur oder hast es bereits hinter dir? Weißt noch nicht so ganz, wo dein Weg mal hingehen soll oder willst dich vielleicht neu orientieren? Du kommst in Verlegenheit bei dem Gedanken entweder eine Ausbildung, bei der du auch schon eigenes Geld verdienst, oder doch ein Studium zu starten?

Dabei ist es möglich gleichzeitig zu arbeiten, Geld zu verdienen und zu studieren. Wie das geht, hat die Staatliche Studienakademie in Glauchau/Sachsen, wo auch ich mein duales Studium absolviere, am 09.09.2017 zum „Tag der offenen Tür“ gezeigt. Hier gab’s geballte Infos rund ums duale Studium an der Berufsakademie Sachsen (zu der mehrere Staatliche Studienakademien gehören), bei dem sich mehrmonatige Praxisphasen mit theoretischen Abschnitten abwechseln. 

Ebenso bietet die Akademie in Glauchau den zu meinem Praxispartner zugehörigen Studiengang Bank an. In der Theorie werden dabei neben der Bankbetriebslehre auch allgemein wirtschaftsbezogene Kenntnisse vermittelt. So lernen wir hier alles in Sachen Volkswirtschaftlehre oder Marketing. In den anschließenden Praxisphasen wird dann die Theorie umgesetzt und man erhält einen Einblick in alle Abteilungen der Bank. Durch die Praxis bekommt man so einen Überblick ins spätere Arbeitsleben und kann herausfinden, welche Stärken und Schwächen man hat. 

Neben dem Studiengang Bank stellten sich zum Tag der offenen Tür noch die 9 anderen Studiengänge aus den Bereichen Wirtschaft und Technik, die die Akademie anbietet, vor. Darunter fallen beispielsweise die Studiengänge Automobilmanagement, Bauingenieurwesen oder auch mittelständische Wirtschaft. Und klar gab’s die Möglichkeit mit vielen Vertretern von Unternehmen aus der Praxis zu sprechen, um genaue Infos zu erhalten. Campuserkundungen und Rundgänge vorbei am Wohnheim, Laborgebäude oder der Bibliothek gab’s oben drauf und verhungern sollte auch keiner. Es wurde gegrillt und Mensa und Studentenclub waren auch geöffnet. 

Und wer noch mit seinen Bewerbungen unsicher ist, der konnte zum Tag der offenen Tür am Bewerbertraining teilnehmen, bei dem auch die Bewerbungsmappen durchgecheckt wurden.

Es gab also viel zu entdecken und ich habe meine Entscheidung für das duale Studium keinesfalls bereut, da es die Möglichkeit bietet die Theorie gleich in die Praxis umzusetzen. Wer interessiert ist, hat die Möglichkeit, sich am nächsten Tag der offenen Tür, voraussichtlich im März nächsten Jahres, zu informieren ;).

Bis bald
Eure Chantal

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Mein Weg zur Volksbank Eisenberg

Liebe Blogleser und Leserinnen,

in den folgenden Zeilen möchte ich euch meine Ankunft in der Volksbank Eisenberg und meinen Weg dahin erläutern. Nachdem ich meinen Realschulabschluss im Schuljahr 2015/16 erfolgreich abschloss, begann ich eine Ausbildung zum Sozialassistenten. Nach 2 Praktika war ich mir sicher, dass dieser Berufszweig wohl doch nichts für mich ist. Nun überlegte ich Tage und Wochen...dann kam mir mein ursprünglicher Berufswunsch des Bankkaufmanns wieder in den Sinn. Ich habe mich darüber belesen, was man in diesem Beruf für Aufgaben hat. Darunter zählen zum Beispiel die Kunden zufrieden zu stellen bzw. auf Basis ihrer Wünsche das richtige, auf sie zugeschnittene Produkt aus der vorgegebenen Angebotspalette zu finden. Da dies nicht schlecht klang und meine Stärken und Interessen in den Naturwissenschaften liegen und mir vor allem die Mathematik Spaß machte und ich auch schnell lernte, wusste ich, dass dieser Beruf das Richtige für mich ist. Zusätzlich erwartete ich von dem Arbeitsbereich, dass er mich im positiven Sinne herausfordert und auch, wenn es ein nach außen hin sehr ernstes Berufsbild ist, Spaß macht. Ebenso wollte ich einen Job mit Kundenkontakt.

Nach einer erfolgreichen Bewerbung und einem Vorstellungsgespräch ging es Anfang August erst mal auf den Bauernhof. Diese Zeit brachte uns Azubis viel, da wir uns untereinander kennen und schätzen lernten und zu einem Team wurden.


Ein paar Wochen später hieß es Gummistiefel und Latzhose gegen Anzug und Krawatte tauschen. Nun bin ich im EDV Bereich, wo ich vom Team herzlich begrüßt und sofort integriert wurde. Hier lernte ich schnell die verschiedenen Verfahren des Online-Bankings kennen und ebenso, wie man diese auf Wunsch des Kunden einrichtet. Die Verfahren sind mobileTan, smartTAN Photo und HBCI mit Chipkarte. Andere Tätigkeiten hier sind Tageslimits nach Wunsch unserer Kunden entweder zu erhöhen oder zu senken und Briefe bzw. E-Mails an sie zu senden.

Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass ich bei der Volksbank Eisenberg einen für mich sehr positiven Start in meine Lehre hatte und sich meine Erwartungen, bis jetzt, an den Beruf erfüllt haben.

Liebe Grüße euer Brian!

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Chaos vorprogrammiert

Hallo Ihr Lieben,

es ist mal wieder so weit. Ich erzähle euch etwas aus meinem Alltag in der Bank. In letzter Zeit war es etwas stressig. Viele hatten Urlaub und gleichzeitig sind andere Kollegen an einer Sommergrippe erkrankt und fielen auch auf Arbeit aus. Sicherlich fragt Ihr euch jetzt, was das mit mir zu tun hat. Ihr müsst nicht lange warten, denn ihr werdet es jetzt erfahren.

Dadurch, dass es in letzter Zeit so kam, wie es kam, durfte ich die Datenkontrolle alleine übernehmen. Über diese Abteilung habe ich euch in einem früheren Blogbeitrag bereits etwas erzählt. Als ich dies hörte, machten sich zwei Gefühle in mir breit. Einerseits Angst, da ich nicht wusste ob ich die Situation souverän meistern kann und auf der anderen Seite Freude, da es doch eine verantwortungsvolle Aufgabe ist.

Seit ich zuletzt in der Datenkontrolle war, hatten sich ein paar Abläufe geändert. Diese waren trotzdem zu meistern. Anfangs war es schwer sich wieder in die Arbeit einzufinden, vor allem in die morgendlichen Aufgaben. Wie jeden Vormittag mussten die Auszüge gedruckt und natürlich auch auf unsere Abteilungen verteilt werden. Jedoch machte die Auszugsschneidemaschine mir einen Strich durch die Rechnung. Als sie die Auszüge schnitt, fehlte bei jedem einzelnen irgendetwas… das hieß, alles noch einmal drucken! Beim zweiten Mal ging dann zum Glück alles gut.

Den ersten Schreck überwunden ging es dann weiter mit dem schönen Auslandsgeschäft. Zum Glück fiel in der Zeit als ich da war nichts an, womit für mich hätten Probleme auftreten können. Es waren nur die täglichen Import und Export Dateien zu bearbeiten, was ein Klacks ist, wenn man gute Muster hat. In solchen Momenten macht es sich bezahlt alles haargenau aufzuschreiben, wenn man in den Abteilungen eingearbeitet wird.

Jetzt, wo ich die Datenkontrolle des Öfteren übernommen habe, fällt mir die Arbeit wieder leichter. Der Ablauf geht schnell und die Auszugsschneidemaschine macht mir auch keinen Strich mehr durch die Rechnung. Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass die Arbeit einem liegt und man den Ablauf hinbekommt.
In Zukunft würde ich die Datenkontrolle auch weiterhin im Vertretungsfalle übernehmen. Mal sehen was die Zukunft bringt und wie alles weiter läuft. Von mir werdet ihr auf jeden Fall wieder hören.

Bis demnächst,
Eure Paula

Mittwoch, 27. September 2017

Hinter den Kulissen

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

nach etwas kürzerer Zeit melde ich mich hier nun wieder zu Wort. Mittlerweile befinde ich mich wieder „hinter den Kulissen“ in einer bankinternen Abteilung. Nach der Anlageberatung, wo ich bereits eigene Gespräche geführt habe, wechselte ich nun in die Marktfolge Passiv.

Vielen ist manchmal ja gar nicht bekannt, was sich im Hintergrund einer Bank noch alles abspielt. Doch auch hier gibt es noch viel Neues zu entdecken. Nachdem ich also schon Konten im Gespräch mit Kunden eröffnet hatte, ging es nun auch um Kontoeröffnungen, die wir aber intern und nicht in einem Kundengespräch bearbeiten. Dabei geht es um die Konten unserer Tochterbank der EthikBank. Da diese ja eine Direktbank ist, können wir kein persönliches Kundengespräch führen. Es wird alles bequem online abgewickelt. Die notwendige Legitimation, also Identifizierung, der Kunden erfolgt hier per sogenannter Post-Ident oder Videolegitimation. Unsere Kunden füllen die Kontoanträge bequem zu Hause aus, gehen damit zur Deutschen Post und diese legitimiert unsere Kunden vor Ort. Danach schicken sie uns die Änträge zu und nach einer Prüfung unsererseits eröffnen wir dann die Konten.

Aber auch Kontoschließungen bearbeite ich hier in der Marktfolge. Dazu sind allerdings ganz schön viele Klicks in unserem System notwendig, die ich mir erstmal alle merken muss, aber auch das geht innerhalb kurzer Zeit schnell ;). In der Marktfolge spielt außerdem das Vier-Augen-Prinzip eine große Rolle. Daher gehen viele Dokumente in eine weitere Abteilung zur Kontrolle. Wir arbeiten hier mit sensiblen Daten, wodurch die Überprüfung sehr wichtig ist, denn Menschen machen nun auch einmal Fehler. Außerdem dient das auch einfach der Sicherheit und was der Eine nicht sieht, sieht eben der Andere. In der Marktfolge arbeitet man größtenteils im Bereich der Tochterbank EthikBank. Denn für die Direktbank wird alles online oder per Telefon geregelt. Außerdem kommt man in der Marktfolge auch mit dem spannenden Thema Geldwäsche in Berührung, denn hier gilt es auch vieles zu prüfen. Dadurch fallen hier Fragen an, wie: Wer ist überhaupt berechtigt ein bestimmtes Unternehmen zu vertreten und wer darf in dessen Namen handeln? - das sind dann die „wirtschaftlich Berechtigten“ und Vertretungsberechtigten. Auch das habe ich bereits in der Marktfolge überprüft und manchmal ist das gar nicht so einfach, denn oft verändern sich solche Daten schnell und dann heißt es die vorhandenen Unterlagen durchzuforsten :)…

Zwischendurch, wenn man in einer Abteilung ist, kann es sein, dass noch betriebsinterne Schulungen anstehen. So war das auch bei mir der Fall. Damit soll man optimal auf die Zukunft vorbereitet und auf den neuesten Stand gebracht werden. In einer internen Schulung lernten wir alles über rechtliche Grundlagen in Sachen Fonds und was beim sogenannten Beratungsprotokoll zu beachten ist. Natürlich ging es auch darum, wie das alles in die Praxis und in der Beratung umzusetzen ist. 

Und nun noch kurz zu etwas ganz Anderem. Vor nicht allzu langer Zeit, als ich zum Feierabend das Bankgebäude verlassen habe, war irgendwas anders in der Bank, was ich erst beim zweiten Blick bemerkte. Wie ihr sicherlich wisst, sind unsere Renovierungsarbeiten endlich zu Ende. Nun gibt es also noch jede Menge Deko in Form von Zitaten und Schriftbildern an die Wände :) und neugierig wie man ist, macht man in jeder Etage Halt und liest sich das Ganze durch. Langweilig wird es also nicht und irgendwas verändert sich immer.

Bis bald,
Eure Chantal

Mittwoch, 13. September 2017

Tschüss Bus und Hallo neues Auto

Hallo Ihr Lieben,

mittlerweile darf ich endlich alleine Auto fahren, daraus lässt sich schließen, dass ich 18 geworden bin. Das mit dem volljährig werden hat so seine Vor- und Nachteile. Fangen wir mal mit den „negativen“ Dingen an. Ich muss für meine Fehler selbst einstehen und ich kann für alles, was ich verkehrt mache, zur Rechenschaft gezogen werden. Aber ich denke, dass es soweit nicht kommen wird. 

Dafür gibt es mehr  Vorteile, zum Beispiel, dass ich nicht mehr so einen langen Weg zur Arbeit habe. Ich durfte dem Zug und Bus Lebewohl sagen und „Hallo“ zu meinem hellblauen Auto. Anfangs hatte ich Bammel alleine zu fahren, aber jetzt bin ich schnell von A nach B unterwegs. Es ist ein schönes Gefühl nicht mehr von den Eltern abhängig zu sein. Sonst hat meine Mama mich oft von der Arbeit abgeholt oder hat gewartet, wenn wir Lehrunterweisungen, Videoauswertungen oder andere Termine hatten. Ich bin froh, dass es jetzt endlich ein Ende gefunden hat.

Zusätzlich darf ich meine BankCard endlich in Geschäften nutzen. Minderjährige können ihre Konten nur kreditorisch führen, das heißt, dass sie nicht ins Minus rutschen dürfen. Daher sind Kartensperren hinterlegt, sodass ich bis jetzt nur am Geldautomaten Geld abheben konnte. Hier wird nämlich geprüft, ob auf meinem Konto noch ausreichend Geld drauf ist, anders als beim Bezahlen in Läden. Ich finde dies auch eine gute Sache. Minderjährige lernen dadurch mit ihrem Geld umzugehen.

Jetzt, wo ich volljährig bin, darf ich auch meine Kreditkarte ändern. Zurzeit habe ich eine Kreditkarte auf Guthabenbasis (BasicCard). Hier muss ich Geld von meinem Konto auf die Karte laden, damit ich mit ihr bezahlen kann. Es ist echt praktisch, jedoch möchte ich jetzt auf eine MasterCard Gold umsteigen. Diese sieht nicht nur gut aus, sondern bringt auch viele zusätzliche Leistungen mit sich, wie zum Beispiel die Auslandskrankenversicherung oder Reiserücktrittsversicherung. Wenn man viel reist, was ich gerne machen möchte, sind dies sehr wichtige Leistungen die auf gar keinen Fall fehlen dürfen. Demnächst fliege ich mit meiner Familie nach Ägypten, darüber werde ich euch im nächsten Beitrag berichten. Die Versicherungen gelten jedoch nicht für meine Familienmitglieder oder Freunde. Sie sind nur für mich und meinen Lebenspartner, natürlich nur, wenn ich einen hätte.

Wenn Ihr noch mehr über unsere Kreditkarten oder anderweitigen Produkte erfahren wollt, kommt mich doch einfach mal in Eisenberg oder auf den Geschäftsstellen besuchen. Ich werde euch gerne alle Fragen beantworten.

Bis dahin,
Eure Paula

Donnerstag, 7. September 2017

Und ehe man sich versieht…

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

ehe man sich versieht…ist nun schon ein Jahr vergangen seitdem ich hier bei der Volksbank Eisenberg mein duales Studium begonnen habe. Zeit also, noch einmal alles aus diesem Jahr Revue passieren zu lassen.

Alles begann im August 2016 als ich mit den zwei Azubis Paula und Dominik einen neuen Abschnitt begann. Wir starteten am 1. August 2016 mit einem Einführungstag hier in der Volksbank. Und von wegen am nächsten Tag in der ersten Bankabteilung starten – auf den Bauernhof zu den Kühen oder Pferden ging es!! Hier in der Volksbank Eisenberg eG erlebt man einen ungewöhnlichen Berufsstart. Wir bekommen einen Einblick in das körperlich anstrengende Berufsleben. Somit können wir unsere Kunden besser verstehen und wissen trotzdem unseren Schreibtisch zu schätzen. Also waren erstmal für vier Wochen Gummistiefel an die Füße und Mistgabel in die Hand angesagt ;). Die Arbeit dort war auf jeden Fall eine außergewöhnliche Erfahrung zum Berufsstart, doch damit erlebte man hautnah den Alltag von vielen dort arbeitenden Menschen.

Nach den vier Wochen Praktikum in der Agrargenossenschaft ging es dann in die erste Bankabteilung. Bei mir waren es noch ein paar Wochen im OnlineBanking. Danach hab ich die Bank erst einmal für eine ganze Weile verlassen, denn mein richtiger Studienbeginn stand an. Im Oktober ging es nämlich mit Vorlesungen & Co. los. Nach unserer feierlichen Immatrikulation waren wir also ganz offiziell Studenten. An der Akademie musste man sich auch erstmal einleben und man lernte viele neue Leute kennen. Für uns, damals noch „Erstis“, ging es Ende November sogar noch im Rahmen unserer ersten Exkursion zur Deutschen Bundesbank. Hier erfuhren wir alles über die Bundesbank und wurden auch in Sachen Falschgeld informiert. Auch da rannte die Zeit vor einem her und ehe man sich versehen hatte, standen die ersten Prüfungen ins Haus.

Später folgte dann, wie beim dualen Studium üblich, der Wechsel zum Praxispartner. In dieser Zeit war ich im Service Center eingesetzt. In der zentralen Anlaufstelle für Kunden wird man mit allerlei Fragen konfrontiert. So lernt man aber gleich viele Abläufe kennen und von allem etwas. Damit war dann das erste Semester auch schon wie im Flug vergangen und wieder stand der Wechsel zur Berufsakademie an.
Die nächsten Vorlesungen folgten und auf uns wartete das nächste Highlight mit der Studienexkursion nach Frankfurt. Aber darüber hab ich Euch ja bereits ausführlich berichtet. Es war einfach ein tolles Erlebnis dort Bankenluft zu schnuppern und die Ausblicke über die Dächer Frankfurts waren einfach grandios.

Und dann waren es schon nicht mehr viele Wochen bis das zweite Theoriesemester zu Ende ging und die nächsten Prüfungen anstanden. Direkt danach wechselte ich wieder hier zur Bank und meine nächste Abteilung war nun die Anlageberatung. Endlich eigene Gespräche führen und die Nervosität ablegen war hier das Ziel.

Der Anfang ist nun also gemacht und wir sind nicht mehr „die Kleinen“. Ich bin gespannt, was mich in Zukunft alles erwartet und was ich in den vielen anderen Abteilungen noch alles lernen werde. Im Nachhinein betrachtet ging das erste Jahr extrem schnell rum, wahrscheinlich auch, weil ständig so viel Neues auf einen wartete und vor allem bei mir im Studium die Abwechslung groß ist.

Bis bald,
Eure Chantal

Freitag, 1. September 2017

Das feuchtfröhliche Abenteuer!

Hallo liebe Blogleser und Blogleserinnen, 

lang ist's her, als ihr das letzte Mal von mir gehört habt. In diesen drei Wochen ist schon wieder eine Menge passiert. Was mir am meisten im Kopf geblieben ist, ist unser Betriebsausflug nach Podelwitz. Letztes Jahr bereiteten die Azubis des zweiten und dritten Lehrjahrs die Betriebsreise vor, dieses Jahr durfte unsere Kreditabteilung kreativ werden. Das Motto "Sommer, Sonne, Bike und Boot" sagte so gut wie alles über diesen Ausflug, die ergänzenden Worte, „feuchtfröhliches Erlebnis“ gaben dem Ganzen noch das gewisse Etwas :P. Leider haben einige die Worte „feuchtfröhliches Erlebnis“ etwas zu ernst genommen, aber dazu komme ich später ;). 

Eine kurze Story am Rande: Ich werde aktuell auf den Geschäftsstellen eingearbeitet und an einem Donnerstag durfte ich mit Simon Zeiß (Azubi im dritten Lehrjahr) zusammen arbeiten. Eines Morgens kam eine Mail an alle Mitarbeiter aus der Kreditabteilung, mit der Bitte, sich ein Baguette für unseren Ausflug auszusuchen (Käse, Salami, Schinken...). Simon wollte ein Käse-Brötchen... und das erfuhr die ganze Bank. Als Simon rot anlief, fragte ich ihn was denn los ist. Statt seinen Wunsch nur an die Kreditabteilung zu senden, schoss er eine Mail mit dem Wort "Käse" an alle Mitarbeiter los :D Keine fünf Minuten später kamen schon die ersten Antworten mit „Guten Appetit“, „Lassen Sie es sich schmecken“ und Ähnliches. Ich fand es sehr lustig ;) 


Die Volksbanker auf den Teambikes.
Nun zu unserem etwas nasseren Abenteuer in Podelwitz. Nach dem kurzen Arbeitstag am Freitag trafen wir uns 12:30 Uhr auf dem Busplatz in Eisenberg, um hier unsere Reise zu beginnen. Während unserer Fahrt gab es reichlich an Essen und Getränke, auch Simon's gewünschte Käse-Brötchen fehlte nicht. Nach einer Busfahrt von ca. 1,5 Stunden kamen wir an unserem Ziel an. Dort standen schon die Team-Bikes parat. Solche Tandems habe ich zuvor noch nicht gesehen, ich gehe mal davon aus, dass sie nicht jeder von euch kennen wird. Deshalb zeig ich euch noch ein Bild. 

Kurz vor Start auf den Fahrrädern fing 
es an zu nieseln und wir packten die 
beigelegten Regencapes aus. Keine fünf Minuten später hörte es schon   wieder auf. Nach der Einweisung in die Tandems ging es auch schon in 7er Gruppen los. Die Fahrradtour verlief entlang der Mulde, auf der wir dann später schwammen, einige auf Booten und andere mit vollem Körpereinsatz, aber dazu komme ich noch ;). Zum Anfang der Fahrradtour sammelten wir uns an den Rädern und bildeten Gruppen. Wir, die Azubis im zweiten und im ersten Lehrjahr, bildeten ein Team und versammelten uns am letzten Tandem. Da ein Getränkehalter inklusive war, nutzten wir die Chance gleich und stellt dort unsere Wegbegleiter hinein. Nach der Einführung wurde jede Gruppe einzeln auf die Reise geschickt. Am Anfang des Abenteuers wartete unser erstes Hindernis und zwar die Pflastersteine. Da unsere Getränke frisch geöffnet wurden lief alles über… Unsere Reise führte entlang der Mulde. Da das Wetter gut mitgespielt hat, waren wir nach anstrengenden Verfolgungsjagden gut durchgeschwitzt. 

Einen besonderen Preis gab es für den ersten Platz nicht, aber unser gemeinsames Ziel war es, als Erste anzukommen. Und siehe da dieses Ziel erreichten wir auch zusammen. Nach der ca. einstündigen Fahrt stärkten wir uns. Als wir letztendlich ankamen, hofften wir auf eine herzhafte Speise, „leider“ gab es nur Kaffee und Kuchen. Dieser war dafür allerdings herausragend! Nach unserer wohlverdienten Pause ging es weiter auf die Mulde (in unseren Schlauchbooten). Hierfür war eine Paddelzeit von ca. 2 – 3 Stunden eingeplant. Wir wurden im Voraus gewarnt, dass die Mulde an gewissen Stellen nur 10 cm tief ist, das hieß, dass sich ab und zu jemand bereiterklären musste das Boot anzuschieben. Auf dem Weg zum Ziel sind wir bestimmt 8 Mal hängen geblieben, das führte dazu, dass Brian Trinkler (unser neuer Azubi im ersten Lehrjahr) und ich uns bereit erklärten und als „Abschleppdienst“ für unser Boot arbeiteten :P. Nachdem wir das 2. Mal stecken geblieben sind, sprang Brian schnell raus, um uns zu schieben… und siehe da, er ist ausgerutscht und saß im Endeffekt im Wasser! :P Die Insassen des Nachbarbootes haben sich natürlich auf seine Kosten amüsiert. Das jedoch war nur der Anfang vom „feuchtfröhlichen Abenteuer“. Nach einer weiteren halben Stunde blieben wir wieder stecken. Diesmal mussten Brian und ich her halten und wir zogen unser „knallrotes Gummiboot“ ins Freie. Wie es der Zufall so wollte, wurde es glatt und ehe wir uns umsahen, lagen wir schon beide samt Klamotten bis zum Kopf im Wasser. Ich habe es geschafft als erstes wieder ins Boot zu kommen, dies sah zwar aus wie bei einem gestrandeten Wal, aber das ist erstmal Zweitens. Ich setzte mich eben auf den Rand des Bootes, um mich kurz von diesem Schock zu erholen. Als Brian auch versuchte ins Boot zu gelangen, rutschte ich vom Gummibootrand ab und landete erneut im Wasser… Nach dem alle wieder im Boot drin saßen, konnte es weiter gehen. Und natürlich, wie in unseren heutigen Zeit üblich, hatte jemand ein Handy parat um das ganze Drama zu filmen. (Achtung: Kreischalarm!) 



Als wir schon ca. 2 Stunden auf dem Wasser waren, kam das Hungergefühl… Und wie das so ist, verändert der Hunger Menschen :P Also wurde es eine eher ungemütliche Fahrt bis zum Ziel. Doch als wir das Ende vor Augen hatten und das Essen schon rochen, strengten wir uns noch einmal an und nutzten unsere letzte Kraft um endlich anzukommen. Als wir da waren, warteten schon leckere Salate, viele Kaltgetränke und ausreichend Fleisch auf uns. Nach dem sehr schmackhaften Essen wollten wir noch ein Lagerfeuer machen, doch da machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Es stürmte, regnete und blitzte sogar, also beschlossen wir, schon gegen 21:00 Uhr Richtung Eisenberg zu fahren. Als wir dann gegen 22:30 Uhr ankamen, verabschiedeten sich alle und dieser schweißtreibende Tag ging zu Ende.

In diesem Sinne…ist mein Blogbeitrag auch zu Ende. Also seid gespannt, was ich demnächst so erlebe. Jetzt dürfen erst einmal unsere neuen Azubis ran. 

Also bis bald,
Dominik :)

Mittwoch, 16. August 2017

Neues Abenteuer in der Ausbildung

Hallo Ihr Lieben,

mittlerweile neigt sich das erste Ausbildungsjahr dem Ende zu. Die neuen Auszubildenden haben ihre Zeit auf dem Bauernhof auch bald wieder geschafft und wir, Chantal, Dominik und ich, sind nicht mehr die „Kleinen“. Die Großen sind wir zwar auch noch nicht, aber es ist ein gutes Gefühl, zu wissen, dass man dem Ziel einen Schritt näher kommt.

In meiner derzeitigen Abteilung, dem Service-Center, vergeht die Zeit auch wie im Fluge.  Es wird nie langweilig, weil wir immer viel zu tun haben und sollte es mal doch eine Pause geben, gibt es meistens nur ein Thema: ich soll in Zukunft die Azubi-Geschäftsstellen übernehmen. Es ist eine Ehre für mich und ich war begeistert, aber auch skeptisch. Anfangs gab es viele Fragen über den Ablauf und die Tätigkeiten, die dort zu erledigen sind. Denn nach der Einarbeitung steht dann das Abenteuer bevor, die Geschäftsstellen alleine zu übernehmen. Damit wird mir viel Vertrauen geschenkt und ebenfalls viel Verantwortung übertragen.

Als mein Abenteuer Einarbeitung in den Geschäftsstellen los ging, war ich aufgeregt und hörte gespannt zu. Es gibt viel, woran man denken muss. Eine neue Aufgabe ist, dass die Geschäftsstellen entsichert werden müssen, damit kein Alarm los geht. Zu dem ist es neu, dass der Schalterbereich eigenhändig aufgebaut werden muss. Das ist natürlich nicht schwer… aber ungewohnt. Anfangs dachte ich mir, oh Gott, hoffentlich kannst du dir das alles merken und vergisst nichts. Aber all meine Bedenken waren umsonst. Jetzt, wo ich mich in der zweiten Woche der Einarbeitung befinde und die Abläufe öfter gesehen und selbst vollzogen habe, fühle ich mich bei den ganzen Aufgaben viel sicherer als am Anfang.

Es fallen die selben Tätigkeiten wie in Eisenberg an, das heißt es werden Umbuchungen getätigt, Sparbücher nachgetragen, beim Ausfüllen von  Überweisungen geholfen und noch viele weitere Aufgaben erledigt. Bis jetzt hatte ich noch keine Probleme, bei den Anliegen der Kunden. Dennoch fühle ich mich noch ein wenig unsicher, wenn es darum geht Geld auf das Kassenunterkonto zu buchen und bar auszuzahlen. Aber selbst wenn es mal zu einer Situation kommen sollte, in der ich nicht weiter weiß, kann ich immer noch bei uns in Eisenberg anrufen und bekomme dort die Hilfe die ich benötige. Diese Tatsache nimmt einem die Angst davor, den Kunden gegenüber zu treten.

Ach und übrigens, unsere Geschäftsstellen befinden sich in Schkölen, Bürgel, Bad Klosterlausnitz und Crossen. Ihr seid bestimmt schon an mindestens einer von denen vorbei gefahren. Wenn wir gerade von fahren reden, in Zukunft werde ich mit dem Auto auf die Geschäftsstellen fahren, da ich bald 18 werde. Wenn Ihr in den Azubi-Geschäftsstellen vorbei schaut, werde ich Euch demnächst begrüßen.

Bis dahin, Paula

Mittwoch, 9. August 2017

Absolutes Desaster oder voller Erfolg?!

Hallo liebe Leser und Leserinnen,

ich hoffe ihr habt die Regenzeit ohne große Schäden überstanden und könnt jetzt den Sommer genießen. Bei mir ging es wieder einmal heiß her. Nach vier Monaten in unserem Zentralen Vertrieb konnte ich einiges Neues dazu lernen. In unserem Beschwerdemanagement konnte ich selbst aktiv werden. Neben der Suche nach einem passenden Geschenk für unsere Kunden, überlegte ich mir ebenso die richtigen Entschuldigungsgrüße. Zwischen meinen Aufgaben und dem großen Projekt brachte mir meine Bürokollegin Sarah in kleinen Denkpausen auch ein paar Fachbegriffe bezüglich des Marketings bei. Unter anderem fiel das Wort Distributionspolitik (Vertriebsweg) und positive Obsoleszenz (Hersteller beeinflussen ihre Produkte und lassen diese künstlich altern). Mir wurde nicht nur erklärt welche Bedeutung diese Wörter haben, sondern in erster Linie, wie man diese Wörter ausspricht und schreibt. :P Das ist allerdings nicht das Einzige, was man hier in der Marketing-Abteilung lernen kann. 


Bereits im letzten Beitrag schrieb ich euch über mein großes Projekt. In der ersten Woche wurde mir die Beispielplanung unseres 150-jährigen Jubiläums zugeteilt und heute werde ich euch hierzu mehr verraten:
Die Inhalte meiner Aufgabe standen von Anfang an fest:
- ein spezielles Geburtstagslogo,
- ein Geburtstagsspruch,
- die Ausgestaltung der Festzeitung
- ein Dankeschön an all unsere Mitarbeiter oder auch eine Veranstaltung,
- eine Kundenveranstaltung, hierfür durfte ich auch einen Kampagnen-Plan für das Jahr 2018 entwerfen,
- Engagement in der Region.


Anfangs, als mir diese Aufgabe zugeteilt wurde, machte ich mich auf den Weg und ließ meiner Kreativität, die man im Marketing definitiv benötigt, freien Lauf. Allerdings ist diese nur begrenzt und umso schwerer fiel es mir den Anfang zu finden. Zunächst fing ich mit dem Zeichnen eines Logos an. In der Woche vor der Präsentation brachte ich dann meine Skizzen in digitale Form mithilfe unseres Bild- und Grafikbearbeitungsprogramms CorelDRAW. Nachdem ich ein paar Logos entworfen habe, befasste ich mich mit anderen Aufträgen im Marketing, wie oben bereits genannt unser Beschwerdemanagement, Auswertung unserer Warum-Bögen und dem Einpflegen von Mediadaten. Somit verlor ich dieses Projekt etwas aus den Augen. Erst drei Wochen bevor meine Zeit im Marketing endete, fing ich wieder an aktiv an diesem Projekt zu arbeiten. Gerne möchte ich meine Ideen zu meinem besonderen Logo mit euch teilen. Hierfür sind zwei Bilder hinzugefügt, die ich selber angefertigt habe. Lasst hier eurer Fantasie genau so viel freien Lauf wie ich meiner. Das rechte Bild stellt für mich einen Baum dar. Könnt ihr es auch erkennen? :-) 

Für den Geburtstagsspruch habe ich mir zwei Beispiele ausgedacht:
- Volksbank Eisenberg – Mittendrin statt nur dabei
- Volksbank Eisenberg – 150 Jahre regional, persönlich, zuverlässig


Zusätzlich gestaltete ich die Inhalte der Festzeitung. Hierfür dachte ich mir, dass man beispielsweise:
- unseren Vorstand vorstellt, da dieses Jahr ein Vorstandswechsel statt fand,
- das Prinzip der Genossenschaft erklärt,
- 5 – 10 Mitglieder befragt (wie lange Volksbank und warum?)
- Eine Azubi-Befragung durchführt. Findet ihr es nicht auch interessant heraus zu finden, was uns Azubis zur Volksbank Eisenberg getrieben hat?


Punkt vier auf meine Liste war die Mitarbeiterveranstaltung. Hier hatte ich Möglichkeiten wie z. B.:
- Drachenbootrennen
- Team Drumming
- Stadtrundfahrt durch die Bankenmetropole Frankfurt




Die Kundenveranstaltung war dann Punkt fünf.
Eine Abendveranstaltung in der Stadthalle:
- 16 Uhr Einlass
- 17 Uhr Vorwort von unserem Vorstandsvorsitzenden Klaus Euler
- 18 Uhr Eine Comedy- oder Kabarett-Show
- 20 Uhr eine Live-Band bis zum Schluss

Ein Kampagnen-Plan für unser Jubiläumsjahr durfte natürlich auch nicht fehlen:
Januar – März: Durch weiterempfehlen der Bank bekommen beide Parteien 15 € geschenkt
April – Juni: Durch jeden abgeschlossenen Kreditvertrag spenden wir 15 € an das Tierheim
Juli – Sep.: Jeder Kunde der einen Kreditvertrag unterschreibt bekommt einen Zinssatz von 3,15 %
Okt. – Dez.: Leistungs- oder Preisvorteil bei der R+V Versicherung

Kommen wir zu meinem persönlichen Favorit. Unser Engagement in der Region. Das sind meine Ideen:
- 150 ehrenamtliche Stunden
- Tierpatenschaft
- Kinderpatenschaft
- Engagement für Kindergärten und Schulen
- Skulptur   


Nun zu meiner Präsentation: absolutes Desaster oder voller Erfolg? In meiner Vorstellung bin ich vollkommen unvoreingenommen hinein gegangen, das heißt, dass ich kaum Aufregung spürte. Die Vorführung fand vor unserer Ausbilderin Frau Appelt und unseren Marketing-Experten Frau Zeuner und Frau Häußler und dem Marketing-Neuling Sarah statt. Da unsere Bank noch voll in der Renovierung steckt, war die Luft im Schulungsraum etwas knapp. Jedoch dachte ich mir nichts weiter dabei und fing an den Computer hoch zu fahren, fünf Handouts auszuteilen und meine Power Point zu öffnen. Als alle da waren ging es auch schon los. Nach der Vorstellung meiner kreierten Logos spürte ich schon, dass es mir immer schwerer fiel zu atmen. Es fühlte sich an, als würde ein 10 Zentner Metallglotz auf meinen Brustkorb drücken. Hinzu kam, dass ich extrem schwitzte. Das war der Moment, bei dem ich extrem nervös wurde, was ich von mir eigentlich nicht kannte. Dann brach ich mitten im Satz ab und sagte „ich muss jetzt das Fenster öffnen“. Gesagt getan und ich merkte, wie ich endlich wieder normal Luft bekam. Also konnte ich meine Präsentation etwas umfangreicher, als ich sie euch vorgestellt habe, vortragen. Nachdem auch das letzte Thema abgearbeitet war, kamen wir zur Auswertung! Zu meinem Glück fiel diese gar nicht mal so schlecht aus. Frau Häußler, unsere Marketing-Expertin wenn es um die Volksbank geht, hatte natürlich höhere Ansprüche als Frau Appelt. Also lobte sie mich anfangs und gab mir anschließend noch etwas Kritik mit auf den Weg. Sie fand, dass ich etwas zu wenig nach anderen Unternehmen recherchiert habe. Frau Zeuner sagte, zu meinem Erstaunen, dass sie positiv überrascht ist. Diese Aussage überströmte mich mit Glücksgefühlen. Auch Frau Appelt brachte nur erfreuliche Kritik an. Also Fazit: Es war eine Vorstellung die sich sehen lassen KANN. Zwischen absolutem Desater und vollem Erfolg, war es dann eher ein Zwischending. Bis bald, euer Dominik!

Mittwoch, 2. August 2017

Fliegender Wechsel!

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

es ist nun wieder eine Weile her, dass ich Euch über meine Studienexkursion nach Frankfurt am Main berichtet habe. Damals steckte ich noch mitten im zweiten Semester und die Bankenmetropole Frankfurt war unser Highlight im Mai. Im Juni hieß es dann auch erst einmal wieder Abschied nehmen von unserer BA, denn der praktische Teil unseres Semesters stand vor der Tür. Und damit wechselte auch ich wieder zu meinem Praxispartner, der Volksbank Eisenberg eG, um die Theorie in die Praxis umzusetzen. Damit kann man bestimmte Abläufe einfach besser verinnerlichen und schon Goethe sagte: „Grau ist alle Theorie“.

Da das Thema Kundenberatung auch das Thema des Moduls Bank meines Studiums war, wechselte ich parallel darauf abgestimmt in die Anlageberatung. Das bedeutete auch, dass mich wieder eine neue Herausforderung erwartete. Mit Kundenkontakt wurde ich ja bereits im Service konfrontiert. Dieser ist die erste Anlaufstelle für Kunden und dort wird man auch mit jeglicher Art von Fragen konfrontiert. In der Anlageberatung ist es nun schon etwas spezieller. Zunächst gilt es bei den Beratungen dabei zu sein und ein Gefühl dafür zu entwickeln. Erst dann bekommt man einen richtigen Einblick „hinter die Kulissen“ und erlebt ein Gespräch aus einem völlig neuen Blickwinkel. Mir persönlich geht es dabei auch immer so, dass ich die Worte des Beraters nun hinterfrage, um die Strategie zu erkennen. Denn wenn man als Kunde im Beratungsgespräch sitzt, lässt man sich meist vom Berater leiten und betrachtet wohl eher kaum die Beraterseite. Ziel dieser Praxisphase ist natürlich, dass man selbst Beratungen durchführt.

Am Anfang gestaltet es sich etwas schwierig die richtigen Worte zu finden und man ist dabei vor allem eins: mega nervös, denn man will ja nichts falsch machen und dem Kunden ein gutes Gefühl geben. Wichtig dabei ist die Bindung zwischen Kunde und Berater, da ein gewisses Vertrauen aufgebaut werden muss und der Kunde sich wohl fühlen soll. Aber: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und Übung macht den Meister, wie man so schön sagt :) . Denn nur durch die Praxis ist das Lernen möglich und man bekommt eine Routine. Am Anfang kostet es auf jeden Fall Überwindung, aber man ist umso stolzer, wenn man es geschafft hat .

In der Anlageberatung wird auch eine hohe Kenntnis über die Bankprodukte vorausgesetzt, denn nur so kann man aus der Vielzahl später das geeignete für den jeweiligen Kunden anbieten. Dazu werden dem Kunden im Verlauf des Gesprächs häufig einige Fragen, auch zu dessen Vorstellungen, gestellt. Eigene Vorstellungen des Kunden sind dabei besonders wichtig, um in seinem Interesse zu handeln. In der Anlageberatung wird alles rund ums Thema Anlage, wie es der Name sagt, bearbeitet. Das betrifft vom Bausparer über die Vollmacht bis zur Fondsberatung alles. Beim Bausparer gilt es den richtigen Tarif und die richtige Bausparsumme zu finden, bei einer Fondsberatung beispielweise gilt es den passenden Fonds zu finden. Dabei spielen Fragen wie: „Wie wichtig ist Ihnen Sicherheit?“ oder „Wie wichtig ist Ihnen Rendite?“ eine große Rolle.

Fondsberatungen finde ich immer besonders spannend, weil es ein sehr komplexes Thema ist und es eine Vielzahl von Fonds in verschiedenen Risikoklassen gibt. Und dann investieren die Fonds auch noch in unterschiedliche Instrumente, also Aktien oder Anleihen oder auch beides. Bei Fonds kann der Kunde auch eine Entscheidung bezüglich der geografischen Reichweite treffen. Wer beispielsweise Deutschland für geeignet hält, kann in einen deutschlandweiten Fonds investieren. Ist man eher europäisch oder global orientiert, ist auch dahingehend eine Spezialisierung möglich.

Klassische Anlagen sind derzeit eher schwierig aufgrund der aktuellen Zinspolitik. Aber das ist ja nichts Neues und Ihr habt das durch die Medien sicherlich auch schon oft genug gehört. Daher werden Alternativen eben auch immer wichtiger, um einen Ertrag zu erwirtschaften.


Wichtig hier in unserer Genossenschaftsbank sind uns natürlich unsere Mitglieder. Und so ist auch die Teilhaberschaft Thema in der Anlageberatung. Damit gehört den Kunden ein kleines Stück Bank und im Gegenzug erhalten sie auch noch eine Dividende. Dabei ist auch eine gute Pflege der Kundschaft wichtig und wir sind ein Ansprechpartner, der vor Ort ist. Wir informieren unsere Kunden so auch bei wichtigen Ereignissen wie wenn ein 18. Geburtstag ansteht. Dann ergeben sich nämlich nicht nur in vielen Lebensbereichen Neuerungen, sondern auch beim Thema Finanzen. Man kann dann auch endlich hier eigene Entscheidungen treffen, doch das ist auch mit Verantwortung verbunden.

Wichtig als zentrales Thema ist in der Anlageberatung auch die Kontoeröffnung oder ein Kontoumzug. Auch hier stellen wir dem Kunden einige Fragen, um das passende Kontomodell zu finden. Beim Kontoumzug übernehmen wir natürlich die Ummeldungen als Service für unsere Kunden. Rund ums Konto gilt es aber nicht nur das passende Modell zu finden, sondern auch Dinge wie Karten, Vollmachten oder OnlineBanking, um Bankgeschäfte bequem von zu Hause aus zu tätigen, sind wichtig. Außerdem bieten wir für unsere Kunden auch eine ganzheitliche Beratung an. Hier legen wir Wert auf die Ziele und Wünsche des Kunden. Er soll dadurch auch eine Übersicht über seine Finanzen erhalten. Der Kunde soll bei der Erfüllung seiner Wünsche Unterstützung erhalten und wir nehmen uns Punkt für Punkt vor. Wie Ihr seht, wird es nie langweilig und es warten stets neue Herausforderungen!

Bis bald,
Eure Chantal

Donnerstag, 27. Juli 2017

Wie schnell die Zeit vergeht…

Hallo Ihr Lieben, 

letztes Jahr um diese Zeit war ich bereits voll in der Prüfungsphase. Ich war gestresst und aufgeregt, denn ich musste die Prüfungen der Regelschule gut abschließen, um ein „schönes“ Zeugnis zu haben und natürlich um Eindruck in der Bank zu hinterlassen. Ich musste mir zwar keine Sorgen mehr um meinen Ausbildungsplatz machen, da ich bereits hier unterschrieben hatte, aber ein gutes Abschlusszeugnis hinterlässt doch einen besseren Eindruck. Heute um die Zeit bin ich Auszubildende im 1. Lehrjahr und der Beginn des 2. Lehrjahrs steht unmittelbar vor der Tür. Wie schnell die Zeit doch vergeht! Das bemerkt man dann doch viel schneller, wenn man nicht mehr jeden Tag hinter der Schulbank sitzt. In diesem einen Jahr in der Bank habe ich schon viel erlebt, angefangen mit einem Monat in der Agrargenossenschaft in Buchheim. Es war eine anstrengende aber erlebenswerte Zeit. Wir lernten die Leute kennen und natürlich ihre Arbeit. Wir durften uns in dem Monat um die Kälber kümmern und um die Sauberkeit des Hofes d.h. wir mussten das Heu vom Hof kehren, Ställe ausmisten und Hecke schneiden.  Es war eine gute Zeit, aber als wir dann endlich in der Bank waren, war ich darüber nicht traurig.

In der Bank angekommen warteten dann natürlich ebenfalls viele schöne neue Momente. Ich war bis jetzt schon in vier verschiedenen Abteilungen und lernte dadurch bereits viel kennen, sowohl über die Aufgaben und Arbeitsabläufe als auch über die Kundenbetreuung. Ebenfalls ein Highlight war der Neujahrsempfang. Dort werden unsere Kunden eingeladen und unser Vorstand, Herr Euler, erläutert die Pläne und Vorhaben unserer Bank für das neue Jahr und wünscht natürlich allen noch nachträglich ein „Frohes neues Jahr“. Wir, die Mitarbeiter, sorgen für das Wohl der Kunden. Dies war eine schöne Erfahrung.
Es wird nie langweilig bei uns! Neben der Arbeit hatten wir auch Lehrunterweisungen und Videogespräche. Das ist sehr nützlich, weil man so viel über die Produkte der Bank lernt, aber auch, wie man ein richtiges Beratungsgespräch führt. Unsere erste Lehrunterweisung haben wir schon hinter uns gebracht. Näheres könnt ihr in Dominiks Beitrag lesen. Die Aufregung war auf jeden Fall groß und es hat auch noch nicht alles geklappt wie es sein sollte. Aber wenn wir Routine damit haben, machen wir das mit Links.

Mittlerweile wurde uns bereits unser erstes Berufsschulzeugnis ausgehändigt. Ich war sehr gespannt darauf, da ich am Anfang kleinere Startschwierigkeiten hatte! Aber zurzeit läuft alles gut in der Schule. Die Lehrer machen guten Unterricht und sind alle sehr freundlich. Die Lernfelder sind relativ praxisbezogen. Es ergänzt sich immer, mal lernt man etwas, was in der Praxis erst später kommt oder umgekehrt. Wobei meist das Wissen aus der Praxis in der Schule angewendet wird.

Ich bin gespannt, was in nächster Zeit noch alles passiert. Als nächstes Event steht unser Betriebsausflug an. Sicher wird jemand von uns hier darüber berichten. 

Bis dahin, eure Paula.