Mittwoch, 16. August 2017

Neues Abenteuer in der Ausbildung

Hallo Ihr Lieben,

mittlerweile neigt sich das erste Ausbildungsjahr dem Ende zu. Die neuen Auszubildenden haben ihre Zeit auf dem Bauernhof auch bald wieder geschafft und wir, Chantal, Dominik und ich, sind nicht mehr die „Kleinen“. Die Großen sind wir zwar auch noch nicht, aber es ist ein gutes Gefühl, zu wissen, dass man dem Ziel einen Schritt näher kommt.

In meiner derzeitigen Abteilung, dem Service-Center, vergeht die Zeit auch wie im Fluge.  Es wird nie langweilig, weil wir immer viel zu tun haben und sollte es mal doch eine Pause geben, gibt es meistens nur ein Thema: ich soll in Zukunft die Azubi-Geschäftsstellen übernehmen. Es ist eine Ehre für mich und ich war begeistert, aber auch skeptisch. Anfangs gab es viele Fragen über den Ablauf und die Tätigkeiten, die dort zu erledigen sind. Denn nach der Einarbeitung steht dann das Abenteuer bevor, die Geschäftsstellen alleine zu übernehmen. Damit wird mir viel Vertrauen geschenkt und ebenfalls viel Verantwortung übertragen.

Als mein Abenteuer Einarbeitung in den Geschäftsstellen los ging, war ich aufgeregt und hörte gespannt zu. Es gibt viel, woran man denken muss. Eine neue Aufgabe ist, dass die Geschäftsstellen entsichert werden müssen, damit kein Alarm los geht. Zu dem ist es neu, dass der Schalterbereich eigenhändig aufgebaut werden muss. Das ist natürlich nicht schwer… aber ungewohnt. Anfangs dachte ich mir, oh Gott, hoffentlich kannst du dir das alles merken und vergisst nichts. Aber all meine Bedenken waren umsonst. Jetzt, wo ich mich in der zweiten Woche der Einarbeitung befinde und die Abläufe öfter gesehen und selbst vollzogen habe, fühle ich mich bei den ganzen Aufgaben viel sicherer als am Anfang.

Es fallen die selben Tätigkeiten wie in Eisenberg an, das heißt es werden Umbuchungen getätigt, Sparbücher nachgetragen, beim Ausfüllen von  Überweisungen geholfen und noch viele weitere Aufgaben erledigt. Bis jetzt hatte ich noch keine Probleme, bei den Anliegen der Kunden. Dennoch fühle ich mich noch ein wenig unsicher, wenn es darum geht Geld auf das Kassenunterkonto zu buchen und bar auszuzahlen. Aber selbst wenn es mal zu einer Situation kommen sollte, in der ich nicht weiter weiß, kann ich immer noch bei uns in Eisenberg anrufen und bekomme dort die Hilfe die ich benötige. Diese Tatsache nimmt einem die Angst davor, den Kunden gegenüber zu treten.

Ach und übrigens, unsere Geschäftsstellen befinden sich in Schkölen, Bürgel, Bad Klosterlausnitz und Crossen. Ihr seid bestimmt schon an mindestens einer von denen vorbei gefahren. Wenn wir gerade von fahren reden, in Zukunft werde ich mit dem Auto auf die Geschäftsstellen fahren, da ich bald 18 werde. Wenn Ihr in den Azubi-Geschäftsstellen vorbei schaut, werde ich Euch demnächst begrüßen.

Bis dahin, Paula

Mittwoch, 9. August 2017

Absolutes Desaster oder voller Erfolg?!

Hallo liebe Leser und Leserinnen,

ich hoffe ihr habt die Regenzeit ohne große Schäden überstanden und könnt jetzt den Sommer genießen. Bei mir ging es wieder einmal heiß her. Nach vier Monaten in unserem Zentralen Vertrieb konnte ich einiges Neues dazu lernen. In unserem Beschwerdemanagement konnte ich selbst aktiv werden. Neben der Suche nach einem passenden Geschenk für unsere Kunden, überlegte ich mir ebenso die richtigen Entschuldigungsgrüße. Zwischen meinen Aufgaben und dem großen Projekt brachte mir meine Bürokollegin Sarah in kleinen Denkpausen auch ein paar Fachbegriffe bezüglich des Marketings bei. Unter anderem fiel das Wort Distributionspolitik (Vertriebsweg) und positive Obsoleszenz (Hersteller beeinflussen ihre Produkte und lassen diese künstlich altern). Mir wurde nicht nur erklärt welche Bedeutung diese Wörter haben, sondern in erster Linie, wie man diese Wörter ausspricht und schreibt. :P Das ist allerdings nicht das Einzige, was man hier in der Marketing-Abteilung lernen kann. 


Bereits im letzten Beitrag schrieb ich euch über mein großes Projekt. In der ersten Woche wurde mir die Beispielplanung unseres 150-jährigen Jubiläums zugeteilt und heute werde ich euch hierzu mehr verraten:
Die Inhalte meiner Aufgabe standen von Anfang an fest:
- ein spezielles Geburtstagslogo,
- ein Geburtstagsspruch,
- die Ausgestaltung der Festzeitung
- ein Dankeschön an all unsere Mitarbeiter oder auch eine Veranstaltung,
- eine Kundenveranstaltung, hierfür durfte ich auch einen Kampagnen-Plan für das Jahr 2018 entwerfen,
- Engagement in der Region.


Anfangs, als mir diese Aufgabe zugeteilt wurde, machte ich mich auf den Weg und ließ meiner Kreativität, die man im Marketing definitiv benötigt, freien Lauf. Allerdings ist diese nur begrenzt und umso schwerer fiel es mir den Anfang zu finden. Zunächst fing ich mit dem Zeichnen eines Logos an. In der Woche vor der Präsentation brachte ich dann meine Skizzen in digitale Form mithilfe unseres Bild- und Grafikbearbeitungsprogramms CorelDRAW. Nachdem ich ein paar Logos entworfen habe, befasste ich mich mit anderen Aufträgen im Marketing, wie oben bereits genannt unser Beschwerdemanagement, Auswertung unserer Warum-Bögen und dem Einpflegen von Mediadaten. Somit verlor ich dieses Projekt etwas aus den Augen. Erst drei Wochen bevor meine Zeit im Marketing endete, fing ich wieder an aktiv an diesem Projekt zu arbeiten. Gerne möchte ich meine Ideen zu meinem besonderen Logo mit euch teilen. Hierfür sind zwei Bilder hinzugefügt, die ich selber angefertigt habe. Lasst hier eurer Fantasie genau so viel freien Lauf wie ich meiner. Das rechte Bild stellt für mich einen Baum dar. Könnt ihr es auch erkennen? :-) 

Für den Geburtstagsspruch habe ich mir zwei Beispiele ausgedacht:
- Volksbank Eisenberg – Mittendrin statt nur dabei
- Volksbank Eisenberg – 150 Jahre regional, persönlich, zuverlässig


Zusätzlich gestaltete ich die Inhalte der Festzeitung. Hierfür dachte ich mir, dass man beispielsweise:
- unseren Vorstand vorstellt, da dieses Jahr ein Vorstandswechsel statt fand,
- das Prinzip der Genossenschaft erklärt,
- 5 – 10 Mitglieder befragt (wie lange Volksbank und warum?)
- Eine Azubi-Befragung durchführt. Findet ihr es nicht auch interessant heraus zu finden, was uns Azubis zur Volksbank Eisenberg getrieben hat?


Punkt vier auf meine Liste war die Mitarbeiterveranstaltung. Hier hatte ich Möglichkeiten wie z. B.:
- Drachenbootrennen
- Team Drumming
- Stadtrundfahrt durch die Bankenmetropole Frankfurt




Die Kundenveranstaltung war dann Punkt fünf.
Eine Abendveranstaltung in der Stadthalle:
- 16 Uhr Einlass
- 17 Uhr Vorwort von unserem Vorstandsvorsitzenden Klaus Euler
- 18 Uhr Eine Comedy- oder Kabarett-Show
- 20 Uhr eine Live-Band bis zum Schluss

Ein Kampagnen-Plan für unser Jubiläumsjahr durfte natürlich auch nicht fehlen:
Januar – März: Durch weiterempfehlen der Bank bekommen beide Parteien 15 € geschenkt
April – Juni: Durch jeden abgeschlossenen Kreditvertrag spenden wir 15 € an das Tierheim
Juli – Sep.: Jeder Kunde der einen Kreditvertrag unterschreibt bekommt einen Zinssatz von 3,15 %
Okt. – Dez.: Leistungs- oder Preisvorteil bei der R+V Versicherung

Kommen wir zu meinem persönlichen Favorit. Unser Engagement in der Region. Das sind meine Ideen:
- 150 ehrenamtliche Stunden
- Tierpatenschaft
- Kinderpatenschaft
- Engagement für Kindergärten und Schulen
- Skulptur   


Nun zu meiner Präsentation: absolutes Desaster oder voller Erfolg? In meiner Vorstellung bin ich vollkommen unvoreingenommen hinein gegangen, das heißt, dass ich kaum Aufregung spürte. Die Vorführung fand vor unserer Ausbilderin Frau Appelt und unseren Marketing-Experten Frau Zeuner und Frau Häußler und dem Marketing-Neuling Sarah statt. Da unsere Bank noch voll in der Renovierung steckt, war die Luft im Schulungsraum etwas knapp. Jedoch dachte ich mir nichts weiter dabei und fing an den Computer hoch zu fahren, fünf Handouts auszuteilen und meine Power Point zu öffnen. Als alle da waren ging es auch schon los. Nach der Vorstellung meiner kreierten Logos spürte ich schon, dass es mir immer schwerer fiel zu atmen. Es fühlte sich an, als würde ein 10 Zentner Metallglotz auf meinen Brustkorb drücken. Hinzu kam, dass ich extrem schwitzte. Das war der Moment, bei dem ich extrem nervös wurde, was ich von mir eigentlich nicht kannte. Dann brach ich mitten im Satz ab und sagte „ich muss jetzt das Fenster öffnen“. Gesagt getan und ich merkte, wie ich endlich wieder normal Luft bekam. Also konnte ich meine Präsentation etwas umfangreicher, als ich sie euch vorgestellt habe, vortragen. Nachdem auch das letzte Thema abgearbeitet war, kamen wir zur Auswertung! Zu meinem Glück fiel diese gar nicht mal so schlecht aus. Frau Häußler, unsere Marketing-Expertin wenn es um die Volksbank geht, hatte natürlich höhere Ansprüche als Frau Appelt. Also lobte sie mich anfangs und gab mir anschließend noch etwas Kritik mit auf den Weg. Sie fand, dass ich etwas zu wenig nach anderen Unternehmen recherchiert habe. Frau Zeuner sagte, zu meinem Erstaunen, dass sie positiv überrascht ist. Diese Aussage überströmte mich mit Glücksgefühlen. Auch Frau Appelt brachte nur erfreuliche Kritik an. Also Fazit: Es war eine Vorstellung die sich sehen lassen KANN. Zwischen absolutem Desater und vollem Erfolg, war es dann eher ein Zwischending. Bis bald, euer Dominik!

Mittwoch, 2. August 2017

Fliegender Wechsel!

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

es ist nun wieder eine Weile her, dass ich Euch über meine Studienexkursion nach Frankfurt am Main berichtet habe. Damals steckte ich noch mitten im zweiten Semester und die Bankenmetropole Frankfurt war unser Highlight im Mai. Im Juni hieß es dann auch erst einmal wieder Abschied nehmen von unserer BA, denn der praktische Teil unseres Semesters stand vor der Tür. Und damit wechselte auch ich wieder zu meinem Praxispartner, der Volksbank Eisenberg eG, um die Theorie in die Praxis umzusetzen. Damit kann man bestimmte Abläufe einfach besser verinnerlichen und schon Goethe sagte: „Grau ist alle Theorie“.

Da das Thema Kundenberatung auch das Thema des Moduls Bank meines Studiums war, wechselte ich parallel darauf abgestimmt in die Anlageberatung. Das bedeutete auch, dass mich wieder eine neue Herausforderung erwartete. Mit Kundenkontakt wurde ich ja bereits im Service konfrontiert. Dieser ist die erste Anlaufstelle für Kunden und dort wird man auch mit jeglicher Art von Fragen konfrontiert. In der Anlageberatung ist es nun schon etwas spezieller. Zunächst gilt es bei den Beratungen dabei zu sein und ein Gefühl dafür zu entwickeln. Erst dann bekommt man einen richtigen Einblick „hinter die Kulissen“ und erlebt ein Gespräch aus einem völlig neuen Blickwinkel. Mir persönlich geht es dabei auch immer so, dass ich die Worte des Beraters nun hinterfrage, um die Strategie zu erkennen. Denn wenn man als Kunde im Beratungsgespräch sitzt, lässt man sich meist vom Berater leiten und betrachtet wohl eher kaum die Beraterseite. Ziel dieser Praxisphase ist natürlich, dass man selbst Beratungen durchführt.

Am Anfang gestaltet es sich etwas schwierig die richtigen Worte zu finden und man ist dabei vor allem eins: mega nervös, denn man will ja nichts falsch machen und dem Kunden ein gutes Gefühl geben. Wichtig dabei ist die Bindung zwischen Kunde und Berater, da ein gewisses Vertrauen aufgebaut werden muss und der Kunde sich wohl fühlen soll. Aber: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und Übung macht den Meister, wie man so schön sagt :) . Denn nur durch die Praxis ist das Lernen möglich und man bekommt eine Routine. Am Anfang kostet es auf jeden Fall Überwindung, aber man ist umso stolzer, wenn man es geschafft hat .

In der Anlageberatung wird auch eine hohe Kenntnis über die Bankprodukte vorausgesetzt, denn nur so kann man aus der Vielzahl später das geeignete für den jeweiligen Kunden anbieten. Dazu werden dem Kunden im Verlauf des Gesprächs häufig einige Fragen, auch zu dessen Vorstellungen, gestellt. Eigene Vorstellungen des Kunden sind dabei besonders wichtig, um in seinem Interesse zu handeln. In der Anlageberatung wird alles rund ums Thema Anlage, wie es der Name sagt, bearbeitet. Das betrifft vom Bausparer über die Vollmacht bis zur Fondsberatung alles. Beim Bausparer gilt es den richtigen Tarif und die richtige Bausparsumme zu finden, bei einer Fondsberatung beispielweise gilt es den passenden Fonds zu finden. Dabei spielen Fragen wie: „Wie wichtig ist Ihnen Sicherheit?“ oder „Wie wichtig ist Ihnen Rendite?“ eine große Rolle.

Fondsberatungen finde ich immer besonders spannend, weil es ein sehr komplexes Thema ist und es eine Vielzahl von Fonds in verschiedenen Risikoklassen gibt. Und dann investieren die Fonds auch noch in unterschiedliche Instrumente, also Aktien oder Anleihen oder auch beides. Bei Fonds kann der Kunde auch eine Entscheidung bezüglich der geografischen Reichweite treffen. Wer beispielsweise Deutschland für geeignet hält, kann in einen deutschlandweiten Fonds investieren. Ist man eher europäisch oder global orientiert, ist auch dahingehend eine Spezialisierung möglich.

Klassische Anlagen sind derzeit eher schwierig aufgrund der aktuellen Zinspolitik. Aber das ist ja nichts Neues und Ihr habt das durch die Medien sicherlich auch schon oft genug gehört. Daher werden Alternativen eben auch immer wichtiger, um einen Ertrag zu erwirtschaften.


Wichtig hier in unserer Genossenschaftsbank sind uns natürlich unsere Mitglieder. Und so ist auch die Teilhaberschaft Thema in der Anlageberatung. Damit gehört den Kunden ein kleines Stück Bank und im Gegenzug erhalten sie auch noch eine Dividende. Dabei ist auch eine gute Pflege der Kundschaft wichtig und wir sind ein Ansprechpartner, der vor Ort ist. Wir informieren unsere Kunden so auch bei wichtigen Ereignissen wie wenn ein 18. Geburtstag ansteht. Dann ergeben sich nämlich nicht nur in vielen Lebensbereichen Neuerungen, sondern auch beim Thema Finanzen. Man kann dann auch endlich hier eigene Entscheidungen treffen, doch das ist auch mit Verantwortung verbunden.

Wichtig als zentrales Thema ist in der Anlageberatung auch die Kontoeröffnung oder ein Kontoumzug. Auch hier stellen wir dem Kunden einige Fragen, um das passende Kontomodell zu finden. Beim Kontoumzug übernehmen wir natürlich die Ummeldungen als Service für unsere Kunden. Rund ums Konto gilt es aber nicht nur das passende Modell zu finden, sondern auch Dinge wie Karten, Vollmachten oder OnlineBanking, um Bankgeschäfte bequem von zu Hause aus zu tätigen, sind wichtig. Außerdem bieten wir für unsere Kunden auch eine ganzheitliche Beratung an. Hier legen wir Wert auf die Ziele und Wünsche des Kunden. Er soll dadurch auch eine Übersicht über seine Finanzen erhalten. Der Kunde soll bei der Erfüllung seiner Wünsche Unterstützung erhalten und wir nehmen uns Punkt für Punkt vor. Wie Ihr seht, wird es nie langweilig und es warten stets neue Herausforderungen!

Bis bald,
Eure Chantal

Donnerstag, 27. Juli 2017

Wie schnell die Zeit vergeht…

Hallo Ihr Lieben, 

letztes Jahr um diese Zeit war ich bereits voll in der Prüfungsphase. Ich war gestresst und aufgeregt, denn ich musste die Prüfungen der Regelschule gut abschließen, um ein „schönes“ Zeugnis zu haben und natürlich um Eindruck in der Bank zu hinterlassen. Ich musste mir zwar keine Sorgen mehr um meinen Ausbildungsplatz machen, da ich bereits hier unterschrieben hatte, aber ein gutes Abschlusszeugnis hinterlässt doch einen besseren Eindruck. Heute um die Zeit bin ich Auszubildende im 1. Lehrjahr und der Beginn des 2. Lehrjahrs steht unmittelbar vor der Tür. Wie schnell die Zeit doch vergeht! Das bemerkt man dann doch viel schneller, wenn man nicht mehr jeden Tag hinter der Schulbank sitzt. In diesem einen Jahr in der Bank habe ich schon viel erlebt, angefangen mit einem Monat in der Agrargenossenschaft in Buchheim. Es war eine anstrengende aber erlebenswerte Zeit. Wir lernten die Leute kennen und natürlich ihre Arbeit. Wir durften uns in dem Monat um die Kälber kümmern und um die Sauberkeit des Hofes d.h. wir mussten das Heu vom Hof kehren, Ställe ausmisten und Hecke schneiden.  Es war eine gute Zeit, aber als wir dann endlich in der Bank waren, war ich darüber nicht traurig.

In der Bank angekommen warteten dann natürlich ebenfalls viele schöne neue Momente. Ich war bis jetzt schon in vier verschiedenen Abteilungen und lernte dadurch bereits viel kennen, sowohl über die Aufgaben und Arbeitsabläufe als auch über die Kundenbetreuung. Ebenfalls ein Highlight war der Neujahrsempfang. Dort werden unsere Kunden eingeladen und unser Vorstand, Herr Euler, erläutert die Pläne und Vorhaben unserer Bank für das neue Jahr und wünscht natürlich allen noch nachträglich ein „Frohes neues Jahr“. Wir, die Mitarbeiter, sorgen für das Wohl der Kunden. Dies war eine schöne Erfahrung.
Es wird nie langweilig bei uns! Neben der Arbeit hatten wir auch Lehrunterweisungen und Videogespräche. Das ist sehr nützlich, weil man so viel über die Produkte der Bank lernt, aber auch, wie man ein richtiges Beratungsgespräch führt. Unsere erste Lehrunterweisung haben wir schon hinter uns gebracht. Näheres könnt ihr in Dominiks Beitrag lesen. Die Aufregung war auf jeden Fall groß und es hat auch noch nicht alles geklappt wie es sein sollte. Aber wenn wir Routine damit haben, machen wir das mit Links.

Mittlerweile wurde uns bereits unser erstes Berufsschulzeugnis ausgehändigt. Ich war sehr gespannt darauf, da ich am Anfang kleinere Startschwierigkeiten hatte! Aber zurzeit läuft alles gut in der Schule. Die Lehrer machen guten Unterricht und sind alle sehr freundlich. Die Lernfelder sind relativ praxisbezogen. Es ergänzt sich immer, mal lernt man etwas, was in der Praxis erst später kommt oder umgekehrt. Wobei meist das Wissen aus der Praxis in der Schule angewendet wird.

Ich bin gespannt, was in nächster Zeit noch alles passiert. Als nächstes Event steht unser Betriebsausflug an. Sicher wird jemand von uns hier darüber berichten. 

Bis dahin, eure Paula.

Mittwoch, 19. Juli 2017

Verpatzter Vortrag und neue Herausforderungen

Hey fleißige Blog-Leser, 

ich hab euch so viel zu berichten! Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Wie ihr sicher schon mitbekommen habt, müssen wir Azubis jeden Monat einen Vortrag über ein bestimmtes Thema aus der Bank vorbereiten und diesen vor allen Azubis halten. Wir nennen es Lehrunterweisung. Vor ein paar Wochen mussten Paula und ich unseren ersten Vortag halten. Unser Thema war Zahlungsverkehr, das beinhaltet die Punkte Karten, Überweisungen, Lastschrift- und Scheckverkehr. Um nicht um den heißen Brei zu reden… es war eine reine Katastrophe. Wir haben einiges falsch gemacht! Beispielsweise haben wir nur die blanke Theorie runter gerasselt und dadurch mehrmals im Vortrag gestockt. Die Regelungen in der Volksbank Eisenberg haben wir komplett außer acht gelassen, wodurch die Lehrunterweisung extrem öde wurde. Gut vorbereitet waren wir auch nicht wirklich. Wir haben nur von unseren Karteikarten abgelesen statt frei zu sprechen. Bald folgt schon die nächste Unterweisung. Die wollen wir auf jeden Fall besser machen! Thema wird da sein „Kontoführung“ und alles was damit verbunden ist. 

Fast ein Jahr bin ich nun schon in der Volksbank Eisenberg. Mittlerweile durchlaufe ich meine dritte Abteilung - die Marketingabteilung. Hier werden sämtliche Planungen von Veranstaltung, wie z.B. das Sommerfest mit der Generalversammlung, der Neujahrsempfang, usw. durchgeführt, Kampagnen für die Volksbank und EthikBank entwickelt und die Internetauftritte gepflegt. Im Marketing hab ich nicht wirklich viel mit dem typischen Bankgeschäften zutun. Anstatt unsere Kunden zu betreuen und mit Rat und Tat beiseite zu stehen, darf ich in meiner jetzigen Abteilung meiner „Fantasie“ freien Lauf lassen. Leider lässt meine Kreativität etwas zu wünschen übrig ^^. Diese wird jedoch nicht rund um die Uhr benötigt. So habe ich beispielsweise auch schon zusammen mit Sarah die Internetseiten der Volksbank Eisenberg und der EthikBank bearbeitet und aktualisiert. Meine Lieblingsaufgabe hier ist hingegen was ganz anderes. Jeden Freitag werte ich die Warum-Bögen aus, die die Neukunden der EthikBank beim Ausfüllen des Kontoeröffnungsantrages mit ausfüllen können. So erfahren wir, warum die Kunden zur EthikBank gewechselt sind. Der häufigste Wechselgrund sind übrigens unsere ethisch-ökologischen Anlagekriterien. 

Meine wichtigste Aufgabe hingegen ist die Planung des 150-jährigen Jubiläums, denn die Volksbank Eisenberg wird nächstes Jahr 150 Jahre alt!!! Um etwas Planen zu können, hat mir Frau Häußler ein paar Anhaltspunkte gegeben, womit ich Arbeiten kann. Beispielsweise soll ich ein „besonderes Logo“, dass diesem Jubiläum gewidmet ist kreieren. Momentan suche ich nach einem geeigneten „Geburtstagsspruch“ ein Beispiel: „Volksbank Eisenberg – 150 Jahre vor Ort“. Weiterhin soll ich Ideen zu einer Festzeitung sammeln. Was ich dort nicht mit rein schreiben möchte, ist die Entstehungsgeschichte. Jedoch weiß ich noch nicht zu 100% was ich als Inhalt für diese nutzen werde. Natürlich darf ein Dankeschön für alle Mitarbeiter und Kunden nicht fehlen! Was ich dafür plane? Spätestens im nächsten Jahr erfahrt Ihr mehr! ;)
 
Bis dahin, Dominik

Freitag, 14. Juli 2017

Generalversammlung der Volksbank Eisenberg – Ein Gewinn für alle

Hallo liebe Blog-Leser,

am 09. Juni war es wieder so weit: zur jährlichen Generalversammlung der Volksbank Eisenberg mit anschließendem Sommerfest strömten unsere Mitglieder auf das Rittergut in Nickelsdorf.
Und wie jedes Jahr bekommen alle Angestellte unserer Bank einmal ein Aufgabengebiet außerhalb des Bankwesens zugewiesen. Wie letztes Mal durfte ich dieses Jahr zusammen mit Basti zuerst den Parkplatz betreuen, der am Fuße der Straße liegt, die zum Rittergut führt. Für mich ist das eine der wichtigsten Aufgaben, denn die Kunden, die zu uns kommen, erhalten hier den allerersten Eindruck von der Generalversammlung. Damit dieser auch positiv ist, sollte man bei dieser Aufgabe auch eine sehr positive Ausstrahlung mitbringen. Dieses Jahr mussten die ersten Kunden allerdings einen kleinen Moment auf unser Shuttle warten, denn das Fahrzeug verspätete sich um einige Minuten. Doch diese Gelegenheit nutzten wir direkt zum small-Talk mit unseren Kunden.

Die Schicht war gegen 18:00 Uhr beendet. Nun war ich auch schon sehr gespannt auf unser Sommerfest. Ich holte mir meinen Verzehrgutschein und machte mich auf den Weg über das Festgelände. Für alle Altersgruppen war hier etwas dabei, sei es für die kleinen mit Kinderschminken und einem kleinem Zirkus oder für die Erwachsenen mit musikalischer Unterhaltung im Festzelt. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz, so konnte man sich mit original Thüringer Bratwürsten und Rostbräteln versorgen, leckere Backwaren aus dem Steinofen essen und heißen Kesselgulasch genießen. Dabei kamen auch alle Mitglieder unserer Bank auf ihre Kosten, denn auch sie erhielten einen Verzehrgutschein. 

Auch dieses Jahr durfte ich wieder viele neue Kontakte zu unseren Kunden knüpfen und hatte tolle Gespräche mit Bekannten. Mit rund 600 Besuchern war das Sommerfest wieder ein voller Erfolg.
Auf der Generalversammlung wurde dieses Jahr u. a. eine tolle Dividende von 1,50 EUR pro Anteil beschlossen und das ist meiner Meinung nach trotz Niedrigzinsphase ein Gewinn für alle.


Diese Nachricht kam auch bei unseren Mitgliedern sehr gut an. Es wurde bis in die Abendstunden gefeiert und auch unser Vorstand war großzügig und gab sogar uns Azubis Cocktails aus. Später wurde es dann noch stürmisch und im Festzelt hatten wir es mit einem Stromausfall zu kämpfen. Doch davon ließen sich unsere Gäste nicht abhalten und es wurde kräftig weiter gefeiert.
Zu guter letzt möchte ich der Verantwortlichen für dieses Projekt Gloria Kuhl danken. Frau Kuhl hat das Sommerfest zum ersten Mal geplant und hat ihre Organisationskunst deutlich unter Beweis gestellt. Das Rahmenprogramm war gut, für das leibliche Wohl war bestens gesorgt und die Gäste hatten Spaß. Gerne wieder so!

Viele Grüße
Euer Simon



Mittwoch, 5. Juli 2017

Erfolgreiche Zwischenprüfung

Hallo liebe Blog-Leser,

ich melde mich nach langer Zeit wieder mit erfreulichen Botschaften.

Am 8. März fand unsere Zwischenprüfung in Gera bei Möbel-Rieger statt. Möbel-Rieger? Mein erster Gedanke war, steht es denn so schlimm um die IHK, dass wir unsere Prüfung in einem Möbelhaus zwischen Betten und Regalen schreiben müssen? Aber Nein! Die Räume der IHK waren an diesem Tag schon ausgelastet, da viele Ausbildungsberufe ihre IHK-Zwischenprüfung schreiben. Also wurde u. a. die Prüfung der Bankkaufleute ausgelagert und wir schrieben die Prüfung (natürlich nicht zwischen Betten und Regalen) in einem Saal im Möbelhaus-Rieger in Gera. Die Tage vor der Zwischenprüfung waren für mich echt aufregend. Ich machte mir viele Gedanken und besorgte mir von meiner Ausbilderin Frau Appelt Zwischenprüfungen der vergangenen Jahren. Als ich diese dann Zuhause löste, war ich sehr niedergeschlagen. Es gab so viele Sachen die ich nicht mehr wusste. An diesem Punkt wusste ich, dass ich was tun muss. Die vier Wochenenden vor der Prüfung krempelte ich die Ärmel hoch und lernte ordentlich. Trotzdem hatte ich natürlich einen Tag vor der Prüfung ein bisschen „Bammel“.

Am Tag der Prüfung traf ich mich dann um 10:00 Uhr mit meinen Klassenkameraden auf dem Parkplatz. Viele waren, wie ich, schon eine Stunde vor Beginn dort und ich traf auch noch Bekannte von vergangenen Seminaren von der GenoAkademie. Die Stimmung war unter allen sehr angespannt und kam dann um kurz vor 11:00 Uhr auf Ihren Höhepunkt, als wir in den Saal gebeten wurden. Doch dann hieß es höchste Konzentration für 2 Stunden und dafür, dass sich nach meinen Schätzungen weit über 100 Prüfungsteilnehmer im Saal befanden, ließ sich das gut einrichten.

In den 120 Minuten mussten wir 60 Aufgaben lösen. Man kann sich also einfach ausrechnen, dass man schnell sein muss beim Aufgaben lösen.
Die Aufgaben kamen aus den Themengebieten: Kontoführung und nationaler Zahlungsverkehr, Verbraucher- und Datenschutz, Anlage auf Konten und Rechnungswesen sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.


Nach der Prüfung will natürlich jeder sein Ergebnis wissen, doch dafür mussten wir uns noch vier Wochen gedulden. So lange dauert es nämlich, wenn per Computer die Fragebögen bei der IHK ausgewertet werden.

Doch nach vier Wochen war es endlich so weit. Meine Ausbilderin teilte mir freudig das Ergebnis mit. Eine eins mit 92 %. Ich war natürlich überglücklich über das Ergebnis. Mir hat es wieder gezeigt, dass man wenn man will, viele Sachen schaffen und Herausforderungen bewältigen kann. Ehrgeiz bringt einen immer weiter, aber natürlich immer mit einer gesunden Portion Gelassenheit. Das Ergebnis geht zwar nicht in mein Abschlussergebnis ein, zeigt mir aber, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Nun gilt es für mich auf vorhandene Erfolge aufzubauen, kontinuierlich weiter zu arbeiten und in Zukunft in Richtung Abschlussprüfung zu schauen. Bald beginnt mein letztes Lehrjahr. Dazu gehört auch das Übernehmen der Geschäftsstellen am Dienstag und Donnerstag. Dort wurde ich in den letzten Wochen von meinen wunderbaren Kollegen Sarah und Basti eingearbeitet.
Aber auch Frau Kruthoff und Herr Rösel (siehe Bild) haben mich mit ihren Geschäftsstellen vertraut gemacht.
 
Wir werden uns also in Zukunft hoffentlich dort öfter sehen.

Bis dahin
Euer Simon Zeiß



Donnerstag, 29. Juni 2017

Wir verabschieden uns und sagen Danke für die tolle Zeit!


Hallo Ihr Lieben,
vier Wochen waren wir am Anfang unserer Ausbildung auf dem Pferdehof in Etzdorf und nun sind wir schon wieder am Ende angekommen. Zum letzten Mal melden wir, das (ehemalige) Dritte Lehrjahr, uns zu Wort. Vor unseren Prüfungen haben wir noch einmal ordentlich Klausuren der letzten Jahre geübt und fuhren noch auf unsere beiden letzten Seminare. Unsere Prüfungen haben wir nun alle ganz gut überstanden. Zumindest ist keiner durchgefallen. ☺


Nachdem wir zehn elend lange Jahre die Regelschule hinter uns brachten und noch 3 Jahre die Ausbildung zur Bankkauffrau/ Bankkaufmann und Fachinformatiker absolvierten, starten wir endlich ins richtige Berufsleben. Die drei Jahre bleiben uns allen in Erinnerung. „Die wertvollen Tipps, für unsere Ausbildung und Zukunft, von den Personen, die wir während unserer Ausbildungszeit kennengelernt haben, z. B. von den Trainern der Geno Akademie in unseren Seminaren. Auch der Umgang mit den Kunden, besonders wenn man gelobt wurde, wird immer in Erinnerung bleiben.“, erzählt Saskia. Sie unterstützt in Zukunft unser Online-Banking Team und hilft unseren Kunden bei Fragen am Telefon oder per E-Mail weiter. Dabei wird sie auch manchmal unseren Techniker Daniel antreffen: „Künftig werde ich in der EDV weiterarbeiten. Der Mitarbeitersupport als auch die Einrichtung von IT-Systemen werden weiterhin im Vordergrund stehen. Auch in den Bereich EBL (Online-Banking) werde ich tätig sein und unsere Kunden im Online-Banking unterstützen.“ Mich, Sarah, werdet Ihr demnächst im Online-Marketing antreffen. Ich halte unsere Internetseiten aktuell und nach der Einarbeitung hier bin ich dann auch auf Facebook und Twitter der EthikBank und Volksbank zu finden. Zudem habe ich trotzdem noch etwas mit unserem Azubi Blog zutun, zwar nicht mehr im Vordergrund, aber im Hintergrund. Ich kontrolliere demnächst die Beiträge unserer Azubis und stelle diese in unseren Blog ein.
Leider müssen wir einen aus unserer Runde verabschieden: Basti. Ab 01.08.2017 wird er in der Radwelt Gera und Hermsdorf als Verkäufer tätig sein. „Dort werde ich alle Abteilungen durchlaufen, um alle Prozesse kennenzulernen und sie eventuell verbessern zu können. Dabei bereite ich mich gezielt auf mein Ziel vor: Geschäftsführer werden und die Firma mit übernehmen. Dabei werde ich auch als Außendienstmitarbeiter tätig sein und das "Bike-Leasing" voran bringen.“


Wir bedanken uns bei unseren Ausbildern Frau Appelt und Frau Geier und unseren lieben Kollegen die uns bei zahlreichen Lehrunterweisungen und Videogesprächen begleitet und uns durch die Prüfung gebracht haben. 

Viele Liebe Grüße wünschen euch,
Saskia, Sarah, Daniel und Basti!!!

Donnerstag, 15. Juni 2017

Auf nach MAINhattan!!



Hallo liebe Azubi – Blog Leser,

es ist wieder einmal an der Zeit Euch über neue, spannende Dinge zu berichten. Dieses Mal werde ich Euch von meiner Studienexkursion nach Frankfurt am Main – so wie Dresden eben das deutsche „Elbflorenz“ ist, ist Frankfurt unser „Mainhattan“ – berichten. Meine Kommilitonen und ich waren bereits gleich zu Beginn des 2. Semesters gespannt, was uns in den zwei Tagen im Mai in Frankfurt erwarten würde, als wir über die anstehende Studienexkursion informiert wurden. Für zwei Tage ging es also in die Bankenmetropole, ins Menschengetümmel und zu anderen Dimensionen von Häusern, als man sie von zu Hause gewohnt ist.

Wir Studis starteten also samt mitreisendem Dozent am ersten Tag vom Campus unserer Berufsakademie in Glauchau aus. Es ging früh am Morgen los, denn wir hatten einen weiten Weg vor uns. Somit starteten wir schon (!) 6:30 Uhr – ja für Studierende ist das sehr früh ;) – mit dem Bus in Richtung Mainmetropole. Somit mussten wir wohl in den sauren Apfel beißen, doch die Vorfreude war groß.

Frisch in Frankfurt angekommen ging es auch gleich los. Unser erster Programmpunkt war die Bank Vontobel Europe AG, in welcher wir einem Vortrag zum Zertifikategeschäft lauschten. Zertifikate sind Derivate, bei denen eine indirekte Investition in einen Basiswert (z.B. Index oder Aktie…) erfolgt. Man spekuliert hier also auf die zukünftige Entwicklung dieses Basiswertes. Damit hängt die Wertentwicklung des Zertifikates also auch von der Wertentwicklung eines anderen Finanzproduktes ab.

Nach kurzer Zeit für einen kleinen Mittagssnack stand auch schon der nächste Punkt auf unserem Programm. Wir besuchten die Commerzbank AG und erhielten dort zuerst Einblicke in das Thema Devisen. Als Devisen bezeichnet man ausländische Währungen, mit denen auch gehandelt wird. Wir erfuhren dort auch vieles über Faktoren, die sich auf die jeweilige Währung auswirken. Weiterhin hatten wir dort einen Termin für die Hochhausführung des Commerzbank-Towers, die natürlich nicht fehlen durfte, wenn man in Frankfurt ist. Es wäre auch zu schade so etwas zu verpassen. Und was soll man da schon sagen, es erwartete uns ein gigantischer Ausblick über die Dächer Frankfurts. Wir arbeiteten uns über die Etagen und durch die Gärten (ja so etwas gibt es im Tower ) des Hauses bis zum 50. Stockwerk (!) durch, wo die Aussicht grandios war, trotz des durchwachsenen Wetters.

Unser erster Tag in Frankfurt neigte sich damit auch schon dem Ende entgegen und es ging weiter zu unserer gebuchten Jugendherberge. Wir hatten dann noch Zeit zur freien Verfügung und ließen den ersten Tag dieses Studienhighlights natürlich auch noch am Abend erst beim Italiener und dann noch in einem Pub gebührend ausklingen.

Am zweiten Tag unserer Exkursion war unser Plan wieder sehr gut gefüllt und somit besuchten wir gleich vormittags die Hauptversammlung der Commerzbank AG auf der Messe Frankfurt. Hier lauschten wir vielen auch emotionalen und temperamentvollen Reden. Am frühen Nachmittag ging es dann weiter zur UBS Deutschland AG, wo für uns ein Vortrag (wieder in luftiger Höhe mit tollem Ausblick) zum Thema ETF-Geschäft vorbereitet war. ETF (Exchange traded funds) -Geschäft ist der Handel mit Investmentfonds an der Börse. ETF’s werden dabei wie Aktien an der Börse gehandelt.

Nachdem wir also auch hier mit geballtem Wissen das Gebäude verließen, ging es zu einem weiteren Programmpunkt. Wir besuchten Lazard Asset Management, eine Kapitalverwaltungsgesellschaft. Dort gab es dann zum Abschluss einen Vortrag zum Thema Kapitalverwaltungsgesellschaft und zu aktuellen Kapitalanlagemöglichkeiten.
Erst gegen Abend ging es dann nach zwei aufregenden und interessanten Tagen wieder zurück aus der Bankenmetropole Richtung Campus. Zeit also nochmal dafür, um den Aufenthalt in Frankfurt zu verarbeiten und nochmals revue passieren zu lassen. Es war auf jeden Fall ein äußerst informatives, aber ebenso unvergessliches Studienhighlight.

Unseren Campus erreichten wir dann auch wieder erst am späten Abend und dann hieß es erst einmal schlafen, denn schon am nächsten Tag warteten wieder Vorlesungen auf uns.
Und mit den zahlreichen Eindrücken aus Frankfurt sage ich nun…

…Bis bald
Eure Chantal



Donnerstag, 18. Mai 2017

Vier Augen sehen besser als zwei

Hallo ihr Lieben, 

seit einiger Zeit arbeite ich schon wieder in einer neuen Abteilung, der Datenkontrolle. Klingt langweilig, ist es aber nicht ;)  Die Datenkontrolle spielt eine große Rolle, da hier der Dreh-  und Angelpunkt der Bank ist. Es wird alles überwacht und kontrolliert, z.B. eine Kontoeröffnung, die auf Vollständigkeit und Richtigkeit geprüft werden muss.

Manchmal muss man sogar Detektiv spielen und ist Betrügern auf der Spur, die im Verdacht der Geldwäsche stehen könnten. In der Finanzwelt kommt es oft vor, dass Kriminelle versuchen, die Leistungen von Unternehmen, Gewerbetreibenden und Freiberuflern zu missbrauchen, um Geld zu waschen. Als Bank sind wir dazu verpflichtet, bei Verhinderung von Geldwäsche mitzuwirken. Deshalb ist in meiner Abteilung sehr viel Aufmerksamkeit und Sorgfaltspflicht gefragt. Alles wird bei uns im Vier-Augen-Prinzip bearbeitet. Bis jetzt war es ruhig, so einen Fall hatte ich noch nicht auf dem Tisch. Aber trotzdem war es noch nie langweilig hier, weil immer neue, spannende „Abenteuer“ warten.

So musste ich zum Beispiel einen ganzen Tag alleine die Datenkontrolle leiten. Ich dachte, ich würde das nicht schaffen, da ich ja noch nicht alles wusste und kannte. Aber zum Glück waren alle Aufgaben, die an diesem Tag auf meinem Tisch landeten, Dinge bei denen ich mich, dank der guten Einarbeitung von Frau Rudolph, schon recht gut auskannte! Ich habe also Kontoeröffnungen, Kredite und Kontoauflösungen kontrolliert und mich um die Differenzkonten gekümmert. (Differenzkonten sind übrigens Konten, auf denen Umsätze aufschlagen bei den der Kontoinhaber nicht mit dem Überweisenden übereinstimmt oder Abweichungen im Namen vorliegen. Wir müssen dann überprüfen, ob der angegebene Name in Verbindung mit dem Kontoinhaber steht oder nicht. Wenn dies nicht der Fall ist, müssen wir die Überweisung wohl oder übel zurückgeben, wenn Kontoinhaber und Überweisender jedoch übereinstimmen können wir die Überweisung durchgeben. Aber zurück zum Thema …)

… ich habe den Tag erfolgreich gemeistert und alles hinbekommen, auch weil ich tatkräftige Unterstützung von meinen Kollegen erhalten habe! Hier ist man zum Glück nie ganz auf sich allein gestellt. 

Ich war von der Datenkontrolle positiv überrascht! Ich habe sehr viel Spaß mit den Aufgaben und es wird nie langweilig! Jeder Tag hat eine neue Herausforderung mit sich gebracht, aber es hat sich gelohnt, denn ich habe sehr viel neue Dinge kennengelernt. Ich bin gespannt, ob ich wohl wieder mal die Datenkontrolle übernehmen werden kann. Ich freue mich schon darauf, euch demnächst wieder etwas über die Arbeit in der Bank zu berichten.

Bis zum nächsten Mal!
Eure Paula.



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Donnerstag, 27. April 2017

Persönlich - Kundennah - Regional

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,
 
es ist nun wieder an der Zeit, dass auch ich euch wieder über meine Zeit in der Bank berichten möchte.
 
Persönlich - Kundennah - Regional: mit diesen Worten und noch vielen anderen werden die Kunden hier im Service-Center in Eisenberg von einer frisch renovierten Wand aus begrüßt. Das Service-Center in Eisenberg erstrahlt nämlich nun schon seit einiger Zeit in neuem Glanz und neuer Vorrichtung. Frische Farben und neue Designs bringen neuen Schwung ins Haus. Neu sind seit Anfang diesen Jahres auch die Kassenöffnungszeiten. Es gab Änderungen für Montag und Mittwoch, denn da hat die Kasse nun nur noch bis 12 Uhr geöffnet. An allen anderen Tagen haben sich die Zeiten nicht geändert.
 
Meine Zeit hier im Service-Center ist jeden Tag sehr abwechslungsreich und eben auch persönlich, je nachdem, mit welchem Anliegen ein Kunde in die Bank kommt. 
Hier ist in der Regel der allererste Anlaufpunkt für Kunden - egal welche Fragen oder Probleme diese haben. Sei es wegen Fragen zur Kreditkarte, zu Buchungsposten oder ebenso Umbuchungen, sowie zu ihren Kontoauszügen. Oft nehmen wir hier Überweisungen entgegen und prüfen diese auch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Ebenso kommen Kunden mit Fragen zwecks ihrer Daueraufträge in den Service, die wir dann abändern, löschen oder auch neu anlegen. Für Fragen wegen Terminvereinbarungen stehen wir natürlich auch zur Verfügung.Es findet sich für fast alles und fast jedes Anliegen eine Lösung ;).

Zum Service- Center gehört außerdem noch die schon erwähnte Kasse, an der Barein- und Auszahlungen getätigt werden oder der Kunde Fremdwährungen bestellen kann. Wenn Kunden an ihre Bankschließfächer möchten, werden Sie immer von einem Servicemitarbeiter dahin begleitet. 

Wichtig ist, dass sich der Kunde bei uns wohlfühlt. Die Wartezeit für den Kunden verkürzen wir gern mit einer leckeren Tasse Kaffee. Die aktuelle Zeitung liegt an den Sitzgelegenheiten natürlich auch immer bereit, damit man sich noch schnell informieren kann ,was gerade so in der Welt los ist, wenn man noch keinen Blick in die Medien geworfen hat.

Wie man sieht, sind die Aufgaben im Bereich des Service-Centers also sehr verschieden, umfassen ein breites Spektrum und sind damit auch abwechslungsreich. Hier wird auch der Vorteil eines dualen Studiums deutlich. Das theoretische Wissen welches mir die Uni vermittelt, kann ich der Bank direkt vertiefen und gleich in die Praxis umsetzen. Und natürlich auch anders herum :) 


Bis bald
Eure Chantal

Mittwoch, 5. April 2017

Bankazubis im Skiurlaub


Hallo meine lieben Blog-Leser,

in den letzten Wochen war bei mir viel los. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll... Am besten mit dem angenehmen Teil: meinem Winterurlaub :D 


Wenn man die Chefin im Urlaub trifft... 
Schon im Herbst des letzten Jahres kamen Basti und ich auf die Idee einen gemeinsamen Skiurlaub zu organisieren. Nach einiger Zeit haben wir uns dann entschlossen in das Skigebiet nach Saalbach-Hinterglemm zu fahren. Zum Einen, weil es mit seinen 230 Pistenkilometern unglaublich groß und vielfältig ist und zum Anderen, weil wir wussten dass man dort die besten Après-Ski Partys feiern kann :). Die Woche vor der Abfahrt gab es für uns zwei natürlich nur ein Thema: unser Urlaub. Wir planten, was wir alles mitnehmen, welche Pisten wir fahren und auf welche Partys wir gehen wollen. Dabei hörte uns unsere Vorgesetzte, Frau Prüfer, zufällig bei einem unserer Gespräche zu und sagte, dass sie in den Winterferien genau wie wir auch Skiurlaub in Saalbach-Hinterglemm machen will. Letztendlich beendete Sie die Konversationen mit den Worten: „Hoffentlich sehen wir uns dort nicht!“... (sie wird wohl ihre Gründe haben) :).

Am Samstag vor Ferienbeginn fuhren wir morgens von Eisenberg aus los. Mit im Portemonnaie hatten wir natürlich unsere VR-BankCard und unsere MasterCard, mit denen wir problemlos an allen elektronischen Kassen in Österreich bezahlen sowie an Geldautomaten Bargeld abheben konnten. Die Fahrt war, dank der guten Autobahnanbindung, relativ schnell bewältigt und wir sind in unserer Heimstätte angekommen. Unser Ferienhaus hatte eine wunderbare Lage und wir hatten einen tollen Ausblick über das steinernen Meer. Am nächsten Tag ging es früh direkt los und wir erkundeten die Skipisten. Am 2. Tag haben wir uns dann vorgenommen von der Bergbahn in Saalfelden-Leogang aus bis nach Saalbach zu fahren. Nach guten 3 Stunden Skifahrt sind wir dort auch angekommen und wie aus dem nichts sah ich unten am Skilift eine blonde Frau mit 2 blonden Hunden warten. Da diese Kombination recht selten vorkommt habe ich genau hingesehen und es war tatsächlich unsere Vorgesetzte Frau Prüfer. Nachdem wir uns dann doch fröhlich begrüßt haben, kam auch Ihr Mann unser Bauspar-Fuchs Jörg Prüfer, Ihre Kinder und Ihre Schwiegereltern mit dazu. Das war ein echt schöner Urlaubsmoment, an den ich mich gerne erinnere. Natürlich haben wir sie auch gefragt, ob Sie nicht, wie Ihr Mann und Ihre Kinder, auch Skifahren will. Aber sie schien noch nicht richtig Lust darauf zu haben.



Die darauffolgenden Tage sind wir dann noch einige Pisten abgefahren und haben das ein oder andere Mal das sehr zu empfehlende Nachtskifahren in Hinterglemm genossen. Natürlich kam auch die Party nicht zu kurz und wir feierten mit Micaela Schäfer auf der Wallegalm oder mit DJ Ötzi im weltberühmten „Goaßstall“ in Hinterglemm. Nach einer anstrengenden Woche kamen wir wieder in Deutschland an und erfuhren gleich am ersten Arbeitstag von der Verletzung von Frau Prüfer. Sie hat hatte sich beim Skifahren einen Kreuzbandriss zugezogen und ist nun krankgeschrieben. Doch Frau Prüfer ist fleißig und erledigt Ihre Arbeit vom Home-Office. An dieser Stelle die besten Genesungswünsche an Frau Prüfer.

Übrigens haben wir in der Bank gerade unsere Gesundheitswochen, wenn auch Euch eine zusätzliche Gesundheitsvorsorge wichtig ist, könnt Ihr gern auf mich und meine Kollegen zu kommen. Die Wochen nach dem Urlaub waren auch nicht langweilig. Durch viele krankheitsbedingte Ausfälle meiner Kollegen war ich als Vertretung fast jede Woche an anderen Arbeitsplätzen (das hält einen in seiner Arbeit übrigens immer fit). Wir feierten am Rosenmontag zusammen mit unseren Kunden bei Sekt und Pfannkuchen Fasching. Mitte März bestand ich meine Theorieprüfung für den Führerschein und legte meine IHK-Zwischenprüfung ab (Mehr zum Ergebnis gibt es in meinem nächsten Beitrag). 

Für die Zukunft liegt jetzt die Einarbeitung auf den Geschäftsstellen an. Wie Ihr seht war das Jahr 2017 für mich bis jetzt schon aufregend, spannend und ereignisreich. Vielleicht sieht man sich auf den Geschäftsstellen.

Bis dann, Euer Simon







Mittwoch, 22. März 2017

Seminar in Baunatal

Hallo zusammen, 

heute möchte ich über unser erstes Seminar in Baunatal berichten. Baunatal ist eine kleine Stadt im guten Hessen und ungefähr 20 Minuten von Kassel entfernt. Ich persönlich hab mich schon sehr darauf gefreut, weil unsere Vorgänger uns einiges über die Seminare dort erzählten. Bevor es losging, hatten wir noch 5 Wochen Zeit uns auf die Lehrinhalte vorzubereiten. Das Thema war JuniorBanking (1) „Markt- und Kundenorientierung in der Kontoführung“. Inhalte waren: 

Tag 1 → Anlage auf Konten/ Staatliche Sparförderungen 
(Wusstest du schon? Man kann bis zu 3 Förderungen unter bestimmten Voraussetzungen nutzen.)

Tag 2 → Zahlungsverkehr Inland und EUR-Zahlungsraum 
(Wusstest du schon? Beleghafte Überweisungen werden innerhalb von zwei und beleglose Überweisungen in binnen von einem Tag gebucht.) 

Tag 3 → Kontoeröffnung/ Kontoführung 

Tag 4 → Kontoeröffnung/ Kontoführung + Klausur 

Für diese Themen hatten wir verschiedene Hilfsmittel, wie z.B die zur Verfügung gestellten Studienbriefe, Lernvideos und unsere Seminarleiterin, die uns auch gerne Fragen beantwortete. Dazu gab es dann noch zum krönenden Abschluss einen Wissenscheck um sich selber testen zu können. Nach der Vorbereitungsphase buchten Paula, Chantal und ich unsere Tickets nach Kassel-Wilhelmshöhe. Nach einer 3 1/2 stündigen Fahrt waren wir endlich am Bahnhof von Kassel. Doch was nun? Es lagen noch ungefähr 12 km zwischen uns und dem GenoHotel in Baunatal. Simon sagte uns schon im Voraus, dass es kein Problem sein wird ein Taxi zu finden, was sich auch bestätigte. Als wir aus dem Zug der Deutschen Bahn (der zufällig pünktlich war) ausstiegen und den Bahnhof verließen trauten wir unseren Augen nicht. Egal wo man hin schaute, überall waren Taxis. Es war ein leichtes für uns ein passendes zu finden, was mein Gepäck und 2 Frauenkoffer transportieren konnte. Nach einer 20 minütigen Fahrt zum GenoHotel hatten wir es dann auch geschafft. Wir konnten entspannt Einchecken und hatten sogar noch genügen Zeit um Abendbrot zu essen. Nach einer ausgewogenen Mahlzeit gingen wir auf unsere Zimmer. Ich hatte mir die Zimmer zuvor nicht angeschaut, aber ich kann sagen, dass definitiv nicht zu viel versprochen wurde. Unsere Zimmer waren ausgestattet mit einem Ehebett, einem kleinen Flachbildfernseher und einem glänzendem Bad. Als es dann 20 Uhr war und wir alle fix und fertig waren startete für uns eigentlich Schlafenszeit. Doch beim Koffer auspacken bemerkte ich, mein Ladekabel für meine elektronische Zahnbürste ist da, aber wo ist meine Zahnbürste? Die lag gemütlich Zuhause auf dem Waschbecken... So ist das halt, wenn Mutti die Koffer nicht mehr packt. Also fragte ich meine beiden Kolleginnen ob sie nochmal zum Zahnbürstenkaufen begleiten. Gesagt getan, wir holten uns an der Rezeption eine Information wo das nächste Kaufhaus ist. Nach einem Fußmarsch von einer Viertelstunde hatte ich dann auch schon meine Zahnbürste und wir konnten wieder zurück ins Hotel und gingen direkt schlafen. 

Ehe das Seminar dann am Morgen um 9 anfing, aßen wir noch gemütlich Frühstück. Ich hatte bisher noch nie so eine große Auswahl an Köstlichkeiten am frühen Morgen gesehen. Es gab Essen noch und nöcher. Von Speck mit Ei, zu Brötchen mit Marmelade, Nutella oder Frischkäse bis zum Obstsalat war alles vertreten. Nach diesem ausgewogenem Frühstück ging es dann auch schon los. Als Erstes stellte sich unsere Seminarleiterin Frau Irmtraud Rex vor. Danach kam sie auf unseren Steckbrief zurück den wir anfertigen sollten. Danach folgte die übliche Vorstellungsrunde aller Seminarteilnehmer, damit die Woche nicht so angespannt wird. Schon nach den ersten Informationen in „Anlage auf Konten“ gab es eine Zwischenpause (von 10:00 Uhr – 10:20 Uhr) in der es schon wieder reichlich Essen gab. Insgesamt hatte wir 5 Pausen und somit 5 Mahlzeiten, was man dann auch noch eine ganze Weile danach auf den Hüften spürte ;)  

Als der erste Seminartag dann 17 Uhr dem Ende nahte, hatten wir schon reichlich Informationen zum Thema „Anlage auf Konten“ und „Staatliche Sparförderungen“ bekommen. Nach dem Abendbrot ging es dann gleich ins Zimmer um nochmal den Stoff vom Tag zu wiederholen. Am nächsten Morgen begann das ganze Spiel schon 8 Uhr, aber wenn ich ehrlich bin, verging die Zeit wie im Flug, genau so wie die ganze Woche. Schon am Donnerstag packten wir unsere Sachen und machten uns für die Heimfahrt am nächsten Tag bereit. Am Freitag behandelten wir dann noch die Themen der Kontoeröffnung und Kontoführung und schrieben danach auch schon die Klausur, auf die uns Frau Rex die ganze Woche über vorbereitet hat. Danach bat sie uns noch das Seminar zu beurteilen und verabschiedete uns in das Wochenende. 

Paula, Chantal und ich fuhren wieder an den Bahnhof. Was für ein Zufall das am Freitag der Hauptbahnhof in Gera evakuiert werden musste, da eine Bombendrohung gemeldet wurde. Doch alles halb so wild, es wurde keiner verletzt und wir kamen nur mit einer geringen Verspätung heil in Gera an. So schnell ging unser erstes Seminar um, doch das 2 steht schon vor der Tür :) 

Ihr werdet bald wieder von mir hören. Bis dahin, euer Dominik :)

Mittwoch, 15. März 2017

Voller Durchblick in Sachen Onlinebanking

Hallo liebe Leser,

seit November bin ich nun schon in der Abteilung „EBL“. EBL bedeutet Elektronische Bankdienstleistungen, also alles rund ums Thema Onlinebanking. Auch ich als Bankkaufmann im 2. Lehrjahr hatte bei diesem Thema noch nicht den vollen Durchblick. 

Während meiner Zeit im ServiceCenter wurde ich vor allem mit dem mobileTAN und dem smartTAN Verfahren vertraut gemacht. Wenn ich nach HBCI-Varianten gefragt wurde, konnte ich nur grundlegende Aussagen geben und musste meistens an erfahrenere Mitarbeiter abgeben. Doch das sollte sich jetzt ändern. In meiner neuen Abteilung habe ich nun allerhand Wissen zum Thema Onlinebanking sammeln und erweitern können. Die 4 Onlinebanking Varianten möchte ich Euch nun vorstellen.

Sm@rtTAN opticDas Sm@rtTAN optic Verfahren funktioniert nur mit einem TAN-Generator. Der TAN-Generator generiert die TAN mit Hilfe von Kontrolldaten. Man hält den Generator an den Bildschirm (diese erscheinen als Flackern von Strichen) und der Generator liest die benötigten Kontrolldaten über eine Schnittstelle ein. Das Display gibt danach Auskunft über die wichtigsten Daten (Art des Auftrags, IBAN des Empfängers, Betrag). Nach der Bestätigung über den TAN-Generator wird die TAN erzeugt. Ihr solltet vorsichtig sein. Die o. g. Daten aus dem TAN-Generator müssen noch einmal mit den Originaldaten verglichen werden. Außerdem rate ich euch, ein aktuelles Anti-Virenprogramm zu installieren und niemals achtlos auf Datenanhänge oder Links in Emails zu klicken. Die Voraussetzungen für das Verfahren sind ein TAN-Generator und eine VR-BankCard. In der Volksbank Eisenberg ist das Sm@rtTAN optic Verfahren das Standardverfahren im
Onlinebanking. Es gibt dafür keine großen Voraussetzungen, es ist einfach zu bedienen und bietet eine hohe Sicherheit.

MobileTANMobileTAN ist neben SmartTAN optic das beliebteste Onlinebanking Verfahren in der Volksbank Eisenberg. Es ist einfach und bietet Sicherheit. Voraussetzung für die Nutzung des Verfahrens sind ein Mobiltelefon und ein Computer mit Zugang zum Internet. Bei einem Auftrag im Onlinebanking gebt Ihr zunächst Eure Daten ein und schickt den Auftrag ab. Nach wenigen Sekunden bekommt Ihr eine SMS, auf euer Mobiltelefon. Dann müsst Ihr nur noch die TAN, aus der SMS, in das TAN-Feld am Computer eintragen. Vorteil des mobileTAN-Verfahrens ist die Flexibilität, denn man kann das Handy ja überall mit hinnehmen. Handyempfang ist dabei natürlich eine Voraussetzung. 

HBCI mit SoftwareDas HBCI Verfahren eignet sich für Kunden, die wesentlich mehr über das Onlinebanking machen, als Umsätze abfragen und Kontoauszüge abrufen, Überweisungen tätigen und Daueraufträge verwalten. 
Mit HBCI und einem Zahlungsverkehrsprogramm könnt Ihr zum Beispiel Konten bei unterschiedlichen Banken vom PC aus managen, einen Haushaltsplan erstellen, Zahlungsströme darstellen oder Lastschriften einziehen (nur bei Geschäftskunden). Dieses Verfahren findet daher viel Zustimmung unter unseren Geschäftskunden. Aber auch viele Privatkunden nutzen mittlerweile HBCI mit Software. Großer Vorteil der ZV-Programme sind die vielen Möglichkeiten, die man mit ihnen hat. Man kann zum Beispiel die gesamte Historie der Kontenbewegungen seit der Installation auf dem Computer einsehen. Auf der Onlinebanking Homepage ist der Rückblick auf nur 90 Tage begrenzt. Außerdem sind Zahlungsverkehrsprogramme netzwerktauglich und somit von mehreren Personen und Computern, zum Beispiel im Büro, nutzbar. Das ZV-Programm lässt sich dafür aber nur an Geräten nutzen, wo es bereits installiert worden ist. In der Volksbank Eisenberg empfehlen wir das Zahlungsverkehrsprogramm VR-NetWorld, welches für die genossenschaftliche Bankengruppe entwickelt wurde. Unsere Kunden können dies kostenlos auf unserer Internetseite downloaden. Auch die Updates sind kostenfrei für unsere Kunden. 

HBCI mit ChipkarteVon allen Verfahren im Onlinebanking bietet HBCI mit Chipkarte das höchste Maß an Sicherheit. Es ist allerdings bei der Einrichtung mit erhöhtem Aufwand verbunden. Für das Verfahren braucht man zum Zahlungsverkehrsprogramm noch eine gesonderte Chipkarte. Die HBCI-Chipkarte sieht der BankCard ähnlich, man kann sie allerdings nur für das Onlinebanking nutzen. Zur Chipkarte benötigt man außerdem ein spezielles Kartenlesegerät. Der Kunde vergibt sich bei der Anmeldung eine Geheimzahl, die er auf dem Kartenleser eingibt. Das Verfahren ist für Kunden, die die höchste Sicherheit erwarten, dabei aber einen höheren Aufwand und zusätzliche Kosten in Kauf nehmen. 

Nun hoffe ich das ihr auch von euch behaupten könnt kleine „EBL Profis“ zu sein. Übrigens wurde mein Wissen sogar getestet. Meine Ausbildungsbeauftragte Frau Schierding schreibt mit uns Azubis gerne kleine Lernkontrollen, um zu sehen wie weit wir schon mit unseren Wissen sind. Mein Testergebnis fiel sehr positiv aus, was mich sehr freute. 

Wenn Ihr noch mehr Fragen zum Thema Onlinebanking habt, findet ihr in unserer Bank den direkten Draht zu den Technikern unter 036691/58207.

Viele Grüße
Simon Zeiß

Mittwoch, 8. März 2017

Mit voller Energie beim Rechnungswesen

Die Vorbereitungen sind im vollem Gange – nicht nur in der Schule werden wir prüfungsfit durch unsere Lehrer gemacht, sondern als Ergänzung dazu nehmen wir jetzt auch noch einmal alle Seminare mit, die uns auf die Prüfungen vorbereiten. Nun stand das Rechnungswesen- und Bankensteuerungsseminar an.

Die Rechnungswesenprüfung ist oft immer die unbeliebteste Prüfung bei den Azubis. Auch in der Schule ist das immer das Lernfeld, über welches die Wenigsten begeistert sind. Deswegen hatte ich vor dem Seminar auch schon Bedenken wie wir eine ganze Woche durchweg Rechnungswesen aushalten sollen, denn normalerweise reichen uns schon zwei Schulstunden am Tag davon aus. Doch es war ganz anders als erwartet. Ehrlich gesagt haben wir schon oft vor Seminaren gedacht, dass es nicht so spannend werden wird, weil die Themen so trocken sind. Aber die Trainer von der GenoAkademie gestalten die Seminare jedes Mal wieder verständlich und durch die lockere Atmosphäre wirken die Themen auch gar nicht so eintönig.

In diesem Seminar waren wir so viele, dass wir in 2 Gruppen aufgeteilt wurden. Das war nicht weiter schlimm, es war nur schade, dass die andere Gruppe den Trainer hatte, den wir uns erhofft hatten. Wir kannten ihn nämlich schon vom Auslandsseminar und wussten, dass Rechnungswesen sein Thema ist. Nicht nur weil er es uns gesagt hat, sondern auch weil uns ganz viele erzählt haben, dass er Rechnungswesen richtig gut erklären kann und es jeder versteht. Deswegen haben wir uns etwas geärgert, dass wir einen anderen Trainer hatten. Den Ärger hätten wir uns aber sparen können. Wir hatten einen noch ziemlich jungen Trainer, dadurch war das typische Schüler-Lehrer-Verhältnis nicht gegeben, sondern er hat uns alles aus unserer Sicht erklärt. Man konnte also mit ihm auf Augenhöhe reden. Auch von seiner Art waren wir alle begeistert. Er hat nebenbei immer mal einen lustigen Spruch in die Runde geworfen und das hat die ganze Sache etwas aufgelockert. Es ist auch immer wichtig, dass der Lernstoff nicht so ernst rübergebracht wird, denn so bleibt viel mehr hängen.Das schwierige dabei für den Trainer ist, das Ganze nicht zu einer Comedy Show werden zu lassen, sondern einen Mittelweg zu finden. Das bekommen die Wenigsten so hin.

Das Fazit des Seminars ist also: Rechnungswesen kann auch Spaß machen. Mitgenommen haben wir definitiv sehr viel und können das auch anwenden. Es ist echt erstaunlich, wie gut die Zusammenfassung der einen Woche war. In der Schule haben wir uns so lange Zeit an manchen Themen aufgehalten und am Ende trotzdem nicht alles verstanden. Jetzt im Seminar haben wir manche Themen sogar nur einen halben Tag lang behandelt und schon hat es Klick gemacht. Die Herausforderung besteht jetzt nur noch darin, dass wir uns all das auch bis zu Prüfung merken. Das dürfte aber kein Problem sein, wenn man sich das ein oder andere immer wieder mal anschaut. Das war's erst mal wieder von mir. Euch wünsche ich noch eine schöne Woche.

Bis bald, Saskia

Mittwoch, 1. März 2017

Besuch am Friedrich-Schiller-Gymnasium Eisenberg

Hallo liebe Blogleser und –leserinnen, 

wieder einmal gibt es einige Neuigkeiten bei mir. Eines Tages fragte mich Frau Geier, unsere Personalchefin, ob ich denn mal unsere Ausbildung und unser Studium am Gymnasium in Eisenberg vorstellen möchte. Dies sollte dazu dienen, neue Auszubildende und Studenten zu werben und einen Überblick über unsere Ausbildungsangebote zu geben. Da ein Berufsinformationstag in der Schule geplant war, passte das perfekt. 

Zur Vorbereitung des Vortrages habe ich ca. eine Woche benötigt. Dazu habe ich die PowerPoint-Präsentation vom letzten Jahr einfach nach meinen Vorstellungen verändert. Außerdem habe ich mir von Frau Geier noch einen Einstellungstest geben lassen, den ich probeweise mit den Schülern mal durchsprechen konnte. Auch von der Marketing-Abteilung habe ich Unterstützung in Form von Werbeartikeln bekommen. Für die Ausstattung vor Ort und die Zeitplanung musste ich mich selbst telefonisch mit dem Friedrich-Schiller-Gymnasium in Verbindung setzen. Das hat alles wunderbar funktioniert. 

Am Tag dann selbst musste ich recht früh aufstehen, um mich vor Ort optimal vorbereiten zu können. In der Schule angekommen begab ich mich zuerst auf Raumsuche. Dabei halfen mir 2 freundliche 12.-Klässlerinnen, die sich an diesem Tag freiwillig für den Berufsinformationstag gemeldet hatten und alle Vortragenden versorgten. Diese brachten mir auch gleich den Beamer für die Präsentation. Vortragen durfte ich vor insgesamt 11 Personen. Persönlich war ich in Erwartung, dass sich mehr Personen für den Beruf Bankkaufmann einwählen. Vor allem weil der Beruf „Bankkaufmann“ laut Statistik einer der beliebtesten sein soll. 

Den Vortrag habe ich erstmal mit einer persönlichen Vorstellung begonnen. Dabei nannte ich meinen Namen, mein Alter, Hobbys und die Geschichte wie ich zu meiner Ausbildung gekommen bin. Anschließend kamen wir zum Thema „Ausbildung“ allgemein, auf welches wir besonderen Wert gelegt haben. Auszubildende werden schließlich immer gebraucht. Dazu konnte ich auch passend unseren Karrierefilm zeigen. In diesem werden unsere Mitarbeiter gezeigt, die nach ihrer Ausbildung übernommen wurden. Diese erzählen über die Karrierechancen nach der Lehre. Auch zum dualen Studium konnte ich den Schülern einige interessante Daten nennen. Gerade für die Gymnasiasten sind das meiner Meinung nach interessante Informationen, weil diese ja nach ihrem Abitur genau diesen Studiengang anfangen könnten. Zum Ende besprachen wir den Einstellungstest den wir aus dem Internet ausgedruckt hatten. Dabei konnte ich auch viele Tipps für das Bewerbungsgespräch geben. Die Schüler haben auf jeden Fall super mitgemacht und wir konnten natürlich an der einen oder anderen Stelle ein paar Scherze machen. Der Vortrag war meiner Meinung nach also informativ aber auch interessant gestaltet. 

Auf jeden Fall bin ich gespannt, ob diese Aktion Früchte trägt und sich einige der Schüler bei der Volksbank Eisenberg für das nächste Jahr bewerben. Wenn ihr euch für die Ausbildung interessiert, könnt ihr mich gern über meine E-Mail-Adresse bastian.resch@volksbankeisenberg.de oder über Facebook kontaktieren. 

Liebe Grüße, 
euer Basti. 

Mittwoch, 22. Februar 2017

Sich einmal fühlen wie Dagobert Duck!



    Hallo liebe Azubi – Blog Leser, 
    heute möchte ich Euch von meinen neuen Erfahrungen an der Kasse berichten, denn das war für eine Woche mein Einsatzgebiet.
    Ohne Frage - Dagobert Duck hatte eine Menge Geld in seinem Tresor. Dieser ist natürlich auch heute noch Bestandteil von Banken.
    Aus diesem Grund ist an der Kasse natürlich der große Tresor sehr interessant und dessen Tür ebenfalls Kunden zum Staunen bringt. Es ist ein sehr imposanter Raum mit einer ebenso imposanten Tür, da ja auch alles sicher sein muss :). 
    Die üblichen Aufgaben an der Kasse belaufen sich dabei natürlich auf die Barein- und Auszahlungen. Außerdem werden an der Kasse Sorten, dies ist das Bargeld von ausländischen Währungen, angeboten. Dabei gibt es einige übliche Sorten, wie z.B. den US-Dollar oder das britische Pfund immer vorrätig. Bestellt werden die Sorten immer über die Reisebank. 
    Weiterhin können Kunden außerdem auch Edelmetalle an der Kasse bestellen. Seltener werden auch Barschecks abgegeben, dies ist aber auch die einzige Scheckart, die an der Kasse angenommen wird. 
    Es muss natürlich auch immer am Ende des Geschäftstages die Kasse abgestimmt werden und ein Abschluss erstellt werden, um eventuelle Kassenüberschüsse oder Fehlbeträge noch ausfindig machen zu können. Am besten ist es allerdings ohne Frage immer, wenn der Kassenbestand gleich stimmt. 
    Zu Beginn des neuen Jahres 2017 wurden auch die Kassenzeiten geändert, sodass die Kasse jetzt montags sowie mittwochs nur noch bis 12 Uhr geöffnet ist und nicht wie bis dahin analog zu den Öffnungszeiten der Filiale bis 16 Uhr. 
    Einige Kunden waren davon natürlich erst einmal irritiert und wunderten sich, dass die Kasse schon geschlossen ist, aber es liegen Informationszettel an der Kasse bereit. Wie immer wenn sich etwas ändert, müssen sich die Kunden erst daran gewöhnen, aber das funktioniert nach einer Weile.
    Auf Grund der Änderung dieser Öffnungszeiten ist es dennoch in Ausnahmefällen möglich Geld am Schalter einzuzahlen. Dieses kommt dann allerdings erst einmal in den Nachttresor und wird dann am nächsten Tag gebucht. Sparbuchauszahlungen können ebenfalls durch die Mitarbeiter im Service durchgeführt werden. 
    An der Kasse zu sein war auf jeden Fall sehr interessant und verantwortungsvoll, da man mit jeder Menge Bargeld in Berührung kommt. Außerdem ist es auch gut so, dass es hier in Eisenberg noch eine Kasse gibt, da es viele ältere Kunden so gewohnt sind und weil auch ein direkter Ansprechpartner vor Ort ist. So kann gleich geholfen werden und die Kunden fühlen sich aufgehoben. 
    Es bleibt also spannend und damit bis bald! 
    Eure Chantal