Donnerstag, 19. Oktober 2017

Erste Abteilung: das Service-Center

Hallo liebe Blogleser,

mein Name ist Sebastian Pfeil, ich bin 17 Jahre alt, wohne in Bad Klosterlausnitz und bin einer der drei neuen Azubis der Volksbank Eisenberg. Vor der Ausbildung als Bankkaufmann absolvierte ich meinen Realschulabschluss an der Regelschule „Am Hermsdorfer Kreuz“. In der 10. Klasse haben mich Zahlen und Geld absolut in ihren Bann gezogen. Dadurch wusste ich, dass dies einer der Berufe ist, der zu mir passt. Clever wie ich bin, informierte ich mich im Internet und bin darauf aufmerksam geworden, dass die Volksbank Eisenberg noch Auszubildende sucht. Natürlich schickte ich sofort eine Bewerbung raus und schon nach einer Woche bekam ich die Bestätigung zum Bewerbungsgespräch. Ich freute mich riesig. Wenige Tage später war es dann soweit.... mein Vorstellungsgespräch stand an. Aus diesem bin ich auch mit einem sehr positiven Eindruck herausgegangen. Mein Ausbildungsvertrag war dann nur zwei Wochen später im Briefkasten. :-)

Jetzt hab' ich mich schon wieder viel zu lange vorgestellt ;)... Kommen wir mal zum eigentlichen Thema, unserem Service Center. Es ist meine erste Abteilung nach der Zeit auf dem Bauernhof und wie ich finde, auch die schwierigste. Gerade vorm Kundenkontakt hatte ich großen Respekt, da ich nicht wusste, wie ich auf die Kunden zugehen sollte. Fällt es mir leicht oder doch eher schwer? Wie reagieren die Kunden auf mich? Fragen über Fragen... Meine Zweifel haben sich jedoch nicht bestätigt. Nach ein paar Tagen machte es mir riesigen Spaß. Ich bin auf unsere Kunden selbstbewusst zugegangen. Durch die Hilfe meiner netten Kollegen habe ich mich auch schnell in den verschiedenen Arbeitsabläufen zurechtgefunden. Zudem geben sie mir sehr viele gute und hilfreiche Tipps. 

Wie läuft eigentlich so ein Tag im Service-Bereich ab...?
Mein Arbeitstag startet 07:30 Uhr und beginnt damit, dass ich nachschaue, ob die neuen Zeitschriften auf den Tischen ausliegen und ob Getränke und Gläser für unsere Kunden bereitstehen. Zu meinen täglichen Aufgaben gehören dann zum Beispiel Überweisungen prüfen, fehlerhafte Überweisungsbelege an unsere Kunden zurückschicken, Umbuchungen durchführen, Termine für die Berater vereinbaren und natürlich die wichtigste Aufgabe, unseren Kunden helfen. 

Ich werde euch auch weiterhin auf dem Laufenden halten ;). 

Bis dahin,
euer Sebastian

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Mein Weg zur Volksbank Eisenberg

Liebe Blogleser und Leserinnen,

in den folgenden Zeilen möchte ich euch meine Ankunft in der Volksbank Eisenberg und meinen Weg dahin erläutern. Nachdem ich meinen Realschulabschluss im Schuljahr 2015/16 erfolgreich abschloss, begann ich eine Ausbildung zum Sozialassistenten. Nach 2 Praktika war ich mir sicher, dass dieser Berufszweig wohl doch nichts für mich ist. Nun überlegte ich Tage und Wochen...dann kam mir mein ursprünglicher Berufswunsch des Bankkaufmanns wieder in den Sinn. Ich habe mich darüber belesen, was man in diesem Beruf für Aufgaben hat. Darunter zählen zum Beispiel die Kunden zufrieden zu stellen bzw. auf Basis ihrer Wünsche das richtige, auf sie zugeschnittene Produkt aus der vorgegebenen Angebotspalette zu finden. Da dies nicht schlecht klang und meine Stärken und Interessen in den Naturwissenschaften liegen und mir vor allem die Mathematik Spaß machte und ich auch schnell lernte, wusste ich, dass dieser Beruf das Richtige für mich ist. Zusätzlich erwartete ich von dem Arbeitsbereich, dass er mich im positiven Sinne herausfordert und auch, wenn es ein nach außen hin sehr ernstes Berufsbild ist, Spaß macht. Ebenso wollte ich einen Job mit Kundenkontakt.

Nach einer erfolgreichen Bewerbung und einem Vorstellungsgespräch ging es Anfang August erst mal auf den Bauernhof. Diese Zeit brachte uns Azubis viel, da wir uns untereinander kennen und schätzen lernten und zu einem Team wurden.


Ein paar Wochen später hieß es Gummistiefel und Latzhose gegen Anzug und Krawatte tauschen. Nun bin ich im EDV Bereich, wo ich vom Team herzlich begrüßt und sofort integriert wurde. Hier lernte ich schnell die verschiedenen Verfahren des Online-Bankings kennen und ebenso, wie man diese auf Wunsch des Kunden einrichtet. Die Verfahren sind mobileTan, smartTAN Photo und HBCI mit Chipkarte. Andere Tätigkeiten hier sind Tageslimits nach Wunsch unserer Kunden entweder zu erhöhen oder zu senken und Briefe bzw. E-Mails an sie zu senden.

Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass ich bei der Volksbank Eisenberg einen für mich sehr positiven Start in meine Lehre hatte und sich meine Erwartungen, bis jetzt, an den Beruf erfüllt haben.

Liebe Grüße euer Brian!

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Chaos vorprogrammiert

Hallo Ihr Lieben,

es ist mal wieder so weit. Ich erzähle euch etwas aus meinem Alltag in der Bank. In letzter Zeit war es etwas stressig. Viele hatten Urlaub und gleichzeitig sind andere Kollegen an einer Sommergrippe erkrankt und fielen auch auf Arbeit aus. Sicherlich fragt Ihr euch jetzt, was das mit mir zu tun hat. Ihr müsst nicht lange warten, denn ihr werdet es jetzt erfahren.

Dadurch, dass es in letzter Zeit so kam, wie es kam, durfte ich die Datenkontrolle alleine übernehmen. Über diese Abteilung habe ich euch in einem früheren Blogbeitrag bereits etwas erzählt. Als ich dies hörte, machten sich zwei Gefühle in mir breit. Einerseits Angst, da ich nicht wusste ob ich die Situation souverän meistern kann und auf der anderen Seite Freude, da es doch eine verantwortungsvolle Aufgabe ist.

Seit ich zuletzt in der Datenkontrolle war, hatten sich ein paar Abläufe geändert. Diese waren trotzdem zu meistern. Anfangs war es schwer sich wieder in die Arbeit einzufinden, vor allem in die morgendlichen Aufgaben. Wie jeden Vormittag mussten die Auszüge gedruckt und natürlich auch auf unsere Abteilungen verteilt werden. Jedoch machte die Auszugsschneidemaschine mir einen Strich durch die Rechnung. Als sie die Auszüge schnitt, fehlte bei jedem einzelnen irgendetwas… das hieß, alles noch einmal drucken! Beim zweiten Mal ging dann zum Glück alles gut.

Den ersten Schreck überwunden ging es dann weiter mit dem schönen Auslandsgeschäft. Zum Glück fiel in der Zeit als ich da war nichts an, womit für mich hätten Probleme auftreten können. Es waren nur die täglichen Import und Export Dateien zu bearbeiten, was ein Klacks ist, wenn man gute Muster hat. In solchen Momenten macht es sich bezahlt alles haargenau aufzuschreiben, wenn man in den Abteilungen eingearbeitet wird.

Jetzt, wo ich die Datenkontrolle des Öfteren übernommen habe, fällt mir die Arbeit wieder leichter. Der Ablauf geht schnell und die Auszugsschneidemaschine macht mir auch keinen Strich mehr durch die Rechnung. Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass die Arbeit einem liegt und man den Ablauf hinbekommt.
In Zukunft würde ich die Datenkontrolle auch weiterhin im Vertretungsfalle übernehmen. Mal sehen was die Zukunft bringt und wie alles weiter läuft. Von mir werdet ihr auf jeden Fall wieder hören.

Bis demnächst,
Eure Paula

Mittwoch, 27. September 2017

Hinter den Kulissen

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

nach etwas kürzerer Zeit melde ich mich hier nun wieder zu Wort. Mittlerweile befinde ich mich wieder „hinter den Kulissen“ in einer bankinternen Abteilung. Nach der Anlageberatung, wo ich bereits eigene Gespräche geführt habe, wechselte ich nun in die Marktfolge Passiv.

Vielen ist manchmal ja gar nicht bekannt, was sich im Hintergrund einer Bank noch alles abspielt. Doch auch hier gibt es noch viel Neues zu entdecken. Nachdem ich also schon Konten im Gespräch mit Kunden eröffnet hatte, ging es nun auch um Kontoeröffnungen, die wir aber intern und nicht in einem Kundengespräch bearbeiten. Dabei geht es um die Konten unserer Tochterbank der EthikBank. Da diese ja eine Direktbank ist, können wir kein persönliches Kundengespräch führen. Es wird alles bequem online abgewickelt. Die notwendige Legitimation, also Identifizierung, der Kunden erfolgt hier per sogenannter Post-Ident oder Videolegitimation. Unsere Kunden füllen die Kontoanträge bequem zu Hause aus, gehen damit zur Deutschen Post und diese legitimiert unsere Kunden vor Ort. Danach schicken sie uns die Änträge zu und nach einer Prüfung unsererseits eröffnen wir dann die Konten.

Aber auch Kontoschließungen bearbeite ich hier in der Marktfolge. Dazu sind allerdings ganz schön viele Klicks in unserem System notwendig, die ich mir erstmal alle merken muss, aber auch das geht innerhalb kurzer Zeit schnell ;). In der Marktfolge spielt außerdem das Vier-Augen-Prinzip eine große Rolle. Daher gehen viele Dokumente in eine weitere Abteilung zur Kontrolle. Wir arbeiten hier mit sensiblen Daten, wodurch die Überprüfung sehr wichtig ist, denn Menschen machen nun auch einmal Fehler. Außerdem dient das auch einfach der Sicherheit und was der Eine nicht sieht, sieht eben der Andere. In der Marktfolge arbeitet man größtenteils im Bereich der Tochterbank EthikBank. Denn für die Direktbank wird alles online oder per Telefon geregelt. Außerdem kommt man in der Marktfolge auch mit dem spannenden Thema Geldwäsche in Berührung, denn hier gilt es auch vieles zu prüfen. Dadurch fallen hier Fragen an, wie: Wer ist überhaupt berechtigt ein bestimmtes Unternehmen zu vertreten und wer darf in dessen Namen handeln? - das sind dann die „wirtschaftlich Berechtigten“ und Vertretungsberechtigten. Auch das habe ich bereits in der Marktfolge überprüft und manchmal ist das gar nicht so einfach, denn oft verändern sich solche Daten schnell und dann heißt es die vorhandenen Unterlagen durchzuforsten :)…

Zwischendurch, wenn man in einer Abteilung ist, kann es sein, dass noch betriebsinterne Schulungen anstehen. So war das auch bei mir der Fall. Damit soll man optimal auf die Zukunft vorbereitet und auf den neuesten Stand gebracht werden. In einer internen Schulung lernten wir alles über rechtliche Grundlagen in Sachen Fonds und was beim sogenannten Beratungsprotokoll zu beachten ist. Natürlich ging es auch darum, wie das alles in die Praxis und in der Beratung umzusetzen ist. 

Und nun noch kurz zu etwas ganz Anderem. Vor nicht allzu langer Zeit, als ich zum Feierabend das Bankgebäude verlassen habe, war irgendwas anders in der Bank, was ich erst beim zweiten Blick bemerkte. Wie ihr sicherlich wisst, sind unsere Renovierungsarbeiten endlich zu Ende. Nun gibt es also noch jede Menge Deko in Form von Zitaten und Schriftbildern an die Wände :) und neugierig wie man ist, macht man in jeder Etage Halt und liest sich das Ganze durch. Langweilig wird es also nicht und irgendwas verändert sich immer.

Bis bald,
Eure Chantal

Mittwoch, 13. September 2017

Tschüss Bus und Hallo neues Auto

Hallo Ihr Lieben,

mittlerweile darf ich endlich alleine Auto fahren, daraus lässt sich schließen, dass ich 18 geworden bin. Das mit dem volljährig werden hat so seine Vor- und Nachteile. Fangen wir mal mit den „negativen“ Dingen an. Ich muss für meine Fehler selbst einstehen und ich kann für alles, was ich verkehrt mache, zur Rechenschaft gezogen werden. Aber ich denke, dass es soweit nicht kommen wird. 

Dafür gibt es mehr  Vorteile, zum Beispiel, dass ich nicht mehr so einen langen Weg zur Arbeit habe. Ich durfte dem Zug und Bus Lebewohl sagen und „Hallo“ zu meinem hellblauen Auto. Anfangs hatte ich Bammel alleine zu fahren, aber jetzt bin ich schnell von A nach B unterwegs. Es ist ein schönes Gefühl nicht mehr von den Eltern abhängig zu sein. Sonst hat meine Mama mich oft von der Arbeit abgeholt oder hat gewartet, wenn wir Lehrunterweisungen, Videoauswertungen oder andere Termine hatten. Ich bin froh, dass es jetzt endlich ein Ende gefunden hat.

Zusätzlich darf ich meine BankCard endlich in Geschäften nutzen. Minderjährige können ihre Konten nur kreditorisch führen, das heißt, dass sie nicht ins Minus rutschen dürfen. Daher sind Kartensperren hinterlegt, sodass ich bis jetzt nur am Geldautomaten Geld abheben konnte. Hier wird nämlich geprüft, ob auf meinem Konto noch ausreichend Geld drauf ist, anders als beim Bezahlen in Läden. Ich finde dies auch eine gute Sache. Minderjährige lernen dadurch mit ihrem Geld umzugehen.

Jetzt, wo ich volljährig bin, darf ich auch meine Kreditkarte ändern. Zurzeit habe ich eine Kreditkarte auf Guthabenbasis (BasicCard). Hier muss ich Geld von meinem Konto auf die Karte laden, damit ich mit ihr bezahlen kann. Es ist echt praktisch, jedoch möchte ich jetzt auf eine MasterCard Gold umsteigen. Diese sieht nicht nur gut aus, sondern bringt auch viele zusätzliche Leistungen mit sich, wie zum Beispiel die Auslandskrankenversicherung oder Reiserücktrittsversicherung. Wenn man viel reist, was ich gerne machen möchte, sind dies sehr wichtige Leistungen die auf gar keinen Fall fehlen dürfen. Demnächst fliege ich mit meiner Familie nach Ägypten, darüber werde ich euch im nächsten Beitrag berichten. Die Versicherungen gelten jedoch nicht für meine Familienmitglieder oder Freunde. Sie sind nur für mich und meinen Lebenspartner, natürlich nur, wenn ich einen hätte.

Wenn Ihr noch mehr über unsere Kreditkarten oder anderweitigen Produkte erfahren wollt, kommt mich doch einfach mal in Eisenberg oder auf den Geschäftsstellen besuchen. Ich werde euch gerne alle Fragen beantworten.

Bis dahin,
Eure Paula

Donnerstag, 7. September 2017

Und ehe man sich versieht…

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

ehe man sich versieht…ist nun schon ein Jahr vergangen seitdem ich hier bei der Volksbank Eisenberg mein duales Studium begonnen habe. Zeit also, noch einmal alles aus diesem Jahr Revue passieren zu lassen.

Alles begann im August 2016 als ich mit den zwei Azubis Paula und Dominik einen neuen Abschnitt begann. Wir starteten am 1. August 2016 mit einem Einführungstag hier in der Volksbank. Und von wegen am nächsten Tag in der ersten Bankabteilung starten – auf den Bauernhof zu den Kühen oder Pferden ging es!! Hier in der Volksbank Eisenberg eG erlebt man einen ungewöhnlichen Berufsstart. Wir bekommen einen Einblick in das körperlich anstrengende Berufsleben. Somit können wir unsere Kunden besser verstehen und wissen trotzdem unseren Schreibtisch zu schätzen. Also waren erstmal für vier Wochen Gummistiefel an die Füße und Mistgabel in die Hand angesagt ;). Die Arbeit dort war auf jeden Fall eine außergewöhnliche Erfahrung zum Berufsstart, doch damit erlebte man hautnah den Alltag von vielen dort arbeitenden Menschen.

Nach den vier Wochen Praktikum in der Agrargenossenschaft ging es dann in die erste Bankabteilung. Bei mir waren es noch ein paar Wochen im OnlineBanking. Danach hab ich die Bank erst einmal für eine ganze Weile verlassen, denn mein richtiger Studienbeginn stand an. Im Oktober ging es nämlich mit Vorlesungen & Co. los. Nach unserer feierlichen Immatrikulation waren wir also ganz offiziell Studenten. An der Akademie musste man sich auch erstmal einleben und man lernte viele neue Leute kennen. Für uns, damals noch „Erstis“, ging es Ende November sogar noch im Rahmen unserer ersten Exkursion zur Deutschen Bundesbank. Hier erfuhren wir alles über die Bundesbank und wurden auch in Sachen Falschgeld informiert. Auch da rannte die Zeit vor einem her und ehe man sich versehen hatte, standen die ersten Prüfungen ins Haus.

Später folgte dann, wie beim dualen Studium üblich, der Wechsel zum Praxispartner. In dieser Zeit war ich im Service Center eingesetzt. In der zentralen Anlaufstelle für Kunden wird man mit allerlei Fragen konfrontiert. So lernt man aber gleich viele Abläufe kennen und von allem etwas. Damit war dann das erste Semester auch schon wie im Flug vergangen und wieder stand der Wechsel zur Berufsakademie an.
Die nächsten Vorlesungen folgten und auf uns wartete das nächste Highlight mit der Studienexkursion nach Frankfurt. Aber darüber hab ich Euch ja bereits ausführlich berichtet. Es war einfach ein tolles Erlebnis dort Bankenluft zu schnuppern und die Ausblicke über die Dächer Frankfurts waren einfach grandios.

Und dann waren es schon nicht mehr viele Wochen bis das zweite Theoriesemester zu Ende ging und die nächsten Prüfungen anstanden. Direkt danach wechselte ich wieder hier zur Bank und meine nächste Abteilung war nun die Anlageberatung. Endlich eigene Gespräche führen und die Nervosität ablegen war hier das Ziel.

Der Anfang ist nun also gemacht und wir sind nicht mehr „die Kleinen“. Ich bin gespannt, was mich in Zukunft alles erwartet und was ich in den vielen anderen Abteilungen noch alles lernen werde. Im Nachhinein betrachtet ging das erste Jahr extrem schnell rum, wahrscheinlich auch, weil ständig so viel Neues auf einen wartete und vor allem bei mir im Studium die Abwechslung groß ist.

Bis bald,
Eure Chantal

Freitag, 1. September 2017

Das feuchtfröhliche Abenteuer!

Hallo liebe Blogleser und Blogleserinnen, 

lang ist's her, als ihr das letzte Mal von mir gehört habt. In diesen drei Wochen ist schon wieder eine Menge passiert. Was mir am meisten im Kopf geblieben ist, ist unser Betriebsausflug nach Podelwitz. Letztes Jahr bereiteten die Azubis des zweiten und dritten Lehrjahrs die Betriebsreise vor, dieses Jahr durfte unsere Kreditabteilung kreativ werden. Das Motto "Sommer, Sonne, Bike und Boot" sagte so gut wie alles über diesen Ausflug, die ergänzenden Worte, „feuchtfröhliches Erlebnis“ gaben dem Ganzen noch das gewisse Etwas :P. Leider haben einige die Worte „feuchtfröhliches Erlebnis“ etwas zu ernst genommen, aber dazu komme ich später ;). 

Eine kurze Story am Rande: Ich werde aktuell auf den Geschäftsstellen eingearbeitet und an einem Donnerstag durfte ich mit Simon Zeiß (Azubi im dritten Lehrjahr) zusammen arbeiten. Eines Morgens kam eine Mail an alle Mitarbeiter aus der Kreditabteilung, mit der Bitte, sich ein Baguette für unseren Ausflug auszusuchen (Käse, Salami, Schinken...). Simon wollte ein Käse-Brötchen... und das erfuhr die ganze Bank. Als Simon rot anlief, fragte ich ihn was denn los ist. Statt seinen Wunsch nur an die Kreditabteilung zu senden, schoss er eine Mail mit dem Wort "Käse" an alle Mitarbeiter los :D Keine fünf Minuten später kamen schon die ersten Antworten mit „Guten Appetit“, „Lassen Sie es sich schmecken“ und Ähnliches. Ich fand es sehr lustig ;) 


Die Volksbanker auf den Teambikes.
Nun zu unserem etwas nasseren Abenteuer in Podelwitz. Nach dem kurzen Arbeitstag am Freitag trafen wir uns 12:30 Uhr auf dem Busplatz in Eisenberg, um hier unsere Reise zu beginnen. Während unserer Fahrt gab es reichlich an Essen und Getränke, auch Simon's gewünschte Käse-Brötchen fehlte nicht. Nach einer Busfahrt von ca. 1,5 Stunden kamen wir an unserem Ziel an. Dort standen schon die Team-Bikes parat. Solche Tandems habe ich zuvor noch nicht gesehen, ich gehe mal davon aus, dass sie nicht jeder von euch kennen wird. Deshalb zeig ich euch noch ein Bild. 

Kurz vor Start auf den Fahrrädern fing 
es an zu nieseln und wir packten die 
beigelegten Regencapes aus. Keine fünf Minuten später hörte es schon   wieder auf. Nach der Einweisung in die Tandems ging es auch schon in 7er Gruppen los. Die Fahrradtour verlief entlang der Mulde, auf der wir dann später schwammen, einige auf Booten und andere mit vollem Körpereinsatz, aber dazu komme ich noch ;). Zum Anfang der Fahrradtour sammelten wir uns an den Rädern und bildeten Gruppen. Wir, die Azubis im zweiten und im ersten Lehrjahr, bildeten ein Team und versammelten uns am letzten Tandem. Da ein Getränkehalter inklusive war, nutzten wir die Chance gleich und stellt dort unsere Wegbegleiter hinein. Nach der Einführung wurde jede Gruppe einzeln auf die Reise geschickt. Am Anfang des Abenteuers wartete unser erstes Hindernis und zwar die Pflastersteine. Da unsere Getränke frisch geöffnet wurden lief alles über… Unsere Reise führte entlang der Mulde. Da das Wetter gut mitgespielt hat, waren wir nach anstrengenden Verfolgungsjagden gut durchgeschwitzt. 

Einen besonderen Preis gab es für den ersten Platz nicht, aber unser gemeinsames Ziel war es, als Erste anzukommen. Und siehe da dieses Ziel erreichten wir auch zusammen. Nach der ca. einstündigen Fahrt stärkten wir uns. Als wir letztendlich ankamen, hofften wir auf eine herzhafte Speise, „leider“ gab es nur Kaffee und Kuchen. Dieser war dafür allerdings herausragend! Nach unserer wohlverdienten Pause ging es weiter auf die Mulde (in unseren Schlauchbooten). Hierfür war eine Paddelzeit von ca. 2 – 3 Stunden eingeplant. Wir wurden im Voraus gewarnt, dass die Mulde an gewissen Stellen nur 10 cm tief ist, das hieß, dass sich ab und zu jemand bereiterklären musste das Boot anzuschieben. Auf dem Weg zum Ziel sind wir bestimmt 8 Mal hängen geblieben, das führte dazu, dass Brian Trinkler (unser neuer Azubi im ersten Lehrjahr) und ich uns bereit erklärten und als „Abschleppdienst“ für unser Boot arbeiteten :P. Nachdem wir das 2. Mal stecken geblieben sind, sprang Brian schnell raus, um uns zu schieben… und siehe da, er ist ausgerutscht und saß im Endeffekt im Wasser! :P Die Insassen des Nachbarbootes haben sich natürlich auf seine Kosten amüsiert. Das jedoch war nur der Anfang vom „feuchtfröhlichen Abenteuer“. Nach einer weiteren halben Stunde blieben wir wieder stecken. Diesmal mussten Brian und ich her halten und wir zogen unser „knallrotes Gummiboot“ ins Freie. Wie es der Zufall so wollte, wurde es glatt und ehe wir uns umsahen, lagen wir schon beide samt Klamotten bis zum Kopf im Wasser. Ich habe es geschafft als erstes wieder ins Boot zu kommen, dies sah zwar aus wie bei einem gestrandeten Wal, aber das ist erstmal Zweitens. Ich setzte mich eben auf den Rand des Bootes, um mich kurz von diesem Schock zu erholen. Als Brian auch versuchte ins Boot zu gelangen, rutschte ich vom Gummibootrand ab und landete erneut im Wasser… Nach dem alle wieder im Boot drin saßen, konnte es weiter gehen. Und natürlich, wie in unseren heutigen Zeit üblich, hatte jemand ein Handy parat um das ganze Drama zu filmen. (Achtung: Kreischalarm!) 


video

Als wir schon ca. 2 Stunden auf dem Wasser waren, kam das Hungergefühl… Und wie das so ist, verändert der Hunger Menschen :P Also wurde es eine eher ungemütliche Fahrt bis zum Ziel. Doch als wir das Ende vor Augen hatten und das Essen schon rochen, strengten wir uns noch einmal an und nutzten unsere letzte Kraft um endlich anzukommen. Als wir da waren, warteten schon leckere Salate, viele Kaltgetränke und ausreichend Fleisch auf uns. Nach dem sehr schmackhaften Essen wollten wir noch ein Lagerfeuer machen, doch da machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Es stürmte, regnete und blitzte sogar, also beschlossen wir, schon gegen 21:00 Uhr Richtung Eisenberg zu fahren. Als wir dann gegen 22:30 Uhr ankamen, verabschiedeten sich alle und dieser schweißtreibende Tag ging zu Ende.

In diesem Sinne…ist mein Blogbeitrag auch zu Ende. Also seid gespannt, was ich demnächst so erlebe. Jetzt dürfen erst einmal unsere neuen Azubis ran. 

Also bis bald,
Dominik :)

Mittwoch, 16. August 2017

Neues Abenteuer in der Ausbildung

Hallo Ihr Lieben,

mittlerweile neigt sich das erste Ausbildungsjahr dem Ende zu. Die neuen Auszubildenden haben ihre Zeit auf dem Bauernhof auch bald wieder geschafft und wir, Chantal, Dominik und ich, sind nicht mehr die „Kleinen“. Die Großen sind wir zwar auch noch nicht, aber es ist ein gutes Gefühl, zu wissen, dass man dem Ziel einen Schritt näher kommt.

In meiner derzeitigen Abteilung, dem Service-Center, vergeht die Zeit auch wie im Fluge.  Es wird nie langweilig, weil wir immer viel zu tun haben und sollte es mal doch eine Pause geben, gibt es meistens nur ein Thema: ich soll in Zukunft die Azubi-Geschäftsstellen übernehmen. Es ist eine Ehre für mich und ich war begeistert, aber auch skeptisch. Anfangs gab es viele Fragen über den Ablauf und die Tätigkeiten, die dort zu erledigen sind. Denn nach der Einarbeitung steht dann das Abenteuer bevor, die Geschäftsstellen alleine zu übernehmen. Damit wird mir viel Vertrauen geschenkt und ebenfalls viel Verantwortung übertragen.

Als mein Abenteuer Einarbeitung in den Geschäftsstellen los ging, war ich aufgeregt und hörte gespannt zu. Es gibt viel, woran man denken muss. Eine neue Aufgabe ist, dass die Geschäftsstellen entsichert werden müssen, damit kein Alarm los geht. Zu dem ist es neu, dass der Schalterbereich eigenhändig aufgebaut werden muss. Das ist natürlich nicht schwer… aber ungewohnt. Anfangs dachte ich mir, oh Gott, hoffentlich kannst du dir das alles merken und vergisst nichts. Aber all meine Bedenken waren umsonst. Jetzt, wo ich mich in der zweiten Woche der Einarbeitung befinde und die Abläufe öfter gesehen und selbst vollzogen habe, fühle ich mich bei den ganzen Aufgaben viel sicherer als am Anfang.

Es fallen die selben Tätigkeiten wie in Eisenberg an, das heißt es werden Umbuchungen getätigt, Sparbücher nachgetragen, beim Ausfüllen von  Überweisungen geholfen und noch viele weitere Aufgaben erledigt. Bis jetzt hatte ich noch keine Probleme, bei den Anliegen der Kunden. Dennoch fühle ich mich noch ein wenig unsicher, wenn es darum geht Geld auf das Kassenunterkonto zu buchen und bar auszuzahlen. Aber selbst wenn es mal zu einer Situation kommen sollte, in der ich nicht weiter weiß, kann ich immer noch bei uns in Eisenberg anrufen und bekomme dort die Hilfe die ich benötige. Diese Tatsache nimmt einem die Angst davor, den Kunden gegenüber zu treten.

Ach und übrigens, unsere Geschäftsstellen befinden sich in Schkölen, Bürgel, Bad Klosterlausnitz und Crossen. Ihr seid bestimmt schon an mindestens einer von denen vorbei gefahren. Wenn wir gerade von fahren reden, in Zukunft werde ich mit dem Auto auf die Geschäftsstellen fahren, da ich bald 18 werde. Wenn Ihr in den Azubi-Geschäftsstellen vorbei schaut, werde ich Euch demnächst begrüßen.

Bis dahin, Paula

Mittwoch, 9. August 2017

Absolutes Desaster oder voller Erfolg?!

Hallo liebe Leser und Leserinnen,

ich hoffe ihr habt die Regenzeit ohne große Schäden überstanden und könnt jetzt den Sommer genießen. Bei mir ging es wieder einmal heiß her. Nach vier Monaten in unserem Zentralen Vertrieb konnte ich einiges Neues dazu lernen. In unserem Beschwerdemanagement konnte ich selbst aktiv werden. Neben der Suche nach einem passenden Geschenk für unsere Kunden, überlegte ich mir ebenso die richtigen Entschuldigungsgrüße. Zwischen meinen Aufgaben und dem großen Projekt brachte mir meine Bürokollegin Sarah in kleinen Denkpausen auch ein paar Fachbegriffe bezüglich des Marketings bei. Unter anderem fiel das Wort Distributionspolitik (Vertriebsweg) und positive Obsoleszenz (Hersteller beeinflussen ihre Produkte und lassen diese künstlich altern). Mir wurde nicht nur erklärt welche Bedeutung diese Wörter haben, sondern in erster Linie, wie man diese Wörter ausspricht und schreibt. :P Das ist allerdings nicht das Einzige, was man hier in der Marketing-Abteilung lernen kann. 


Bereits im letzten Beitrag schrieb ich euch über mein großes Projekt. In der ersten Woche wurde mir die Beispielplanung unseres 150-jährigen Jubiläums zugeteilt und heute werde ich euch hierzu mehr verraten:
Die Inhalte meiner Aufgabe standen von Anfang an fest:
- ein spezielles Geburtstagslogo,
- ein Geburtstagsspruch,
- die Ausgestaltung der Festzeitung
- ein Dankeschön an all unsere Mitarbeiter oder auch eine Veranstaltung,
- eine Kundenveranstaltung, hierfür durfte ich auch einen Kampagnen-Plan für das Jahr 2018 entwerfen,
- Engagement in der Region.


Anfangs, als mir diese Aufgabe zugeteilt wurde, machte ich mich auf den Weg und ließ meiner Kreativität, die man im Marketing definitiv benötigt, freien Lauf. Allerdings ist diese nur begrenzt und umso schwerer fiel es mir den Anfang zu finden. Zunächst fing ich mit dem Zeichnen eines Logos an. In der Woche vor der Präsentation brachte ich dann meine Skizzen in digitale Form mithilfe unseres Bild- und Grafikbearbeitungsprogramms CorelDRAW. Nachdem ich ein paar Logos entworfen habe, befasste ich mich mit anderen Aufträgen im Marketing, wie oben bereits genannt unser Beschwerdemanagement, Auswertung unserer Warum-Bögen und dem Einpflegen von Mediadaten. Somit verlor ich dieses Projekt etwas aus den Augen. Erst drei Wochen bevor meine Zeit im Marketing endete, fing ich wieder an aktiv an diesem Projekt zu arbeiten. Gerne möchte ich meine Ideen zu meinem besonderen Logo mit euch teilen. Hierfür sind zwei Bilder hinzugefügt, die ich selber angefertigt habe. Lasst hier eurer Fantasie genau so viel freien Lauf wie ich meiner. Das rechte Bild stellt für mich einen Baum dar. Könnt ihr es auch erkennen? :-) 

Für den Geburtstagsspruch habe ich mir zwei Beispiele ausgedacht:
- Volksbank Eisenberg – Mittendrin statt nur dabei
- Volksbank Eisenberg – 150 Jahre regional, persönlich, zuverlässig


Zusätzlich gestaltete ich die Inhalte der Festzeitung. Hierfür dachte ich mir, dass man beispielsweise:
- unseren Vorstand vorstellt, da dieses Jahr ein Vorstandswechsel statt fand,
- das Prinzip der Genossenschaft erklärt,
- 5 – 10 Mitglieder befragt (wie lange Volksbank und warum?)
- Eine Azubi-Befragung durchführt. Findet ihr es nicht auch interessant heraus zu finden, was uns Azubis zur Volksbank Eisenberg getrieben hat?


Punkt vier auf meine Liste war die Mitarbeiterveranstaltung. Hier hatte ich Möglichkeiten wie z. B.:
- Drachenbootrennen
- Team Drumming
- Stadtrundfahrt durch die Bankenmetropole Frankfurt




Die Kundenveranstaltung war dann Punkt fünf.
Eine Abendveranstaltung in der Stadthalle:
- 16 Uhr Einlass
- 17 Uhr Vorwort von unserem Vorstandsvorsitzenden Klaus Euler
- 18 Uhr Eine Comedy- oder Kabarett-Show
- 20 Uhr eine Live-Band bis zum Schluss

Ein Kampagnen-Plan für unser Jubiläumsjahr durfte natürlich auch nicht fehlen:
Januar – März: Durch weiterempfehlen der Bank bekommen beide Parteien 15 € geschenkt
April – Juni: Durch jeden abgeschlossenen Kreditvertrag spenden wir 15 € an das Tierheim
Juli – Sep.: Jeder Kunde der einen Kreditvertrag unterschreibt bekommt einen Zinssatz von 3,15 %
Okt. – Dez.: Leistungs- oder Preisvorteil bei der R+V Versicherung

Kommen wir zu meinem persönlichen Favorit. Unser Engagement in der Region. Das sind meine Ideen:
- 150 ehrenamtliche Stunden
- Tierpatenschaft
- Kinderpatenschaft
- Engagement für Kindergärten und Schulen
- Skulptur   


Nun zu meiner Präsentation: absolutes Desaster oder voller Erfolg? In meiner Vorstellung bin ich vollkommen unvoreingenommen hinein gegangen, das heißt, dass ich kaum Aufregung spürte. Die Vorführung fand vor unserer Ausbilderin Frau Appelt und unseren Marketing-Experten Frau Zeuner und Frau Häußler und dem Marketing-Neuling Sarah statt. Da unsere Bank noch voll in der Renovierung steckt, war die Luft im Schulungsraum etwas knapp. Jedoch dachte ich mir nichts weiter dabei und fing an den Computer hoch zu fahren, fünf Handouts auszuteilen und meine Power Point zu öffnen. Als alle da waren ging es auch schon los. Nach der Vorstellung meiner kreierten Logos spürte ich schon, dass es mir immer schwerer fiel zu atmen. Es fühlte sich an, als würde ein 10 Zentner Metallglotz auf meinen Brustkorb drücken. Hinzu kam, dass ich extrem schwitzte. Das war der Moment, bei dem ich extrem nervös wurde, was ich von mir eigentlich nicht kannte. Dann brach ich mitten im Satz ab und sagte „ich muss jetzt das Fenster öffnen“. Gesagt getan und ich merkte, wie ich endlich wieder normal Luft bekam. Also konnte ich meine Präsentation etwas umfangreicher, als ich sie euch vorgestellt habe, vortragen. Nachdem auch das letzte Thema abgearbeitet war, kamen wir zur Auswertung! Zu meinem Glück fiel diese gar nicht mal so schlecht aus. Frau Häußler, unsere Marketing-Expertin wenn es um die Volksbank geht, hatte natürlich höhere Ansprüche als Frau Appelt. Also lobte sie mich anfangs und gab mir anschließend noch etwas Kritik mit auf den Weg. Sie fand, dass ich etwas zu wenig nach anderen Unternehmen recherchiert habe. Frau Zeuner sagte, zu meinem Erstaunen, dass sie positiv überrascht ist. Diese Aussage überströmte mich mit Glücksgefühlen. Auch Frau Appelt brachte nur erfreuliche Kritik an. Also Fazit: Es war eine Vorstellung die sich sehen lassen KANN. Zwischen absolutem Desater und vollem Erfolg, war es dann eher ein Zwischending. Bis bald, euer Dominik!

Mittwoch, 2. August 2017

Fliegender Wechsel!

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

es ist nun wieder eine Weile her, dass ich Euch über meine Studienexkursion nach Frankfurt am Main berichtet habe. Damals steckte ich noch mitten im zweiten Semester und die Bankenmetropole Frankfurt war unser Highlight im Mai. Im Juni hieß es dann auch erst einmal wieder Abschied nehmen von unserer BA, denn der praktische Teil unseres Semesters stand vor der Tür. Und damit wechselte auch ich wieder zu meinem Praxispartner, der Volksbank Eisenberg eG, um die Theorie in die Praxis umzusetzen. Damit kann man bestimmte Abläufe einfach besser verinnerlichen und schon Goethe sagte: „Grau ist alle Theorie“.

Da das Thema Kundenberatung auch das Thema des Moduls Bank meines Studiums war, wechselte ich parallel darauf abgestimmt in die Anlageberatung. Das bedeutete auch, dass mich wieder eine neue Herausforderung erwartete. Mit Kundenkontakt wurde ich ja bereits im Service konfrontiert. Dieser ist die erste Anlaufstelle für Kunden und dort wird man auch mit jeglicher Art von Fragen konfrontiert. In der Anlageberatung ist es nun schon etwas spezieller. Zunächst gilt es bei den Beratungen dabei zu sein und ein Gefühl dafür zu entwickeln. Erst dann bekommt man einen richtigen Einblick „hinter die Kulissen“ und erlebt ein Gespräch aus einem völlig neuen Blickwinkel. Mir persönlich geht es dabei auch immer so, dass ich die Worte des Beraters nun hinterfrage, um die Strategie zu erkennen. Denn wenn man als Kunde im Beratungsgespräch sitzt, lässt man sich meist vom Berater leiten und betrachtet wohl eher kaum die Beraterseite. Ziel dieser Praxisphase ist natürlich, dass man selbst Beratungen durchführt.

Am Anfang gestaltet es sich etwas schwierig die richtigen Worte zu finden und man ist dabei vor allem eins: mega nervös, denn man will ja nichts falsch machen und dem Kunden ein gutes Gefühl geben. Wichtig dabei ist die Bindung zwischen Kunde und Berater, da ein gewisses Vertrauen aufgebaut werden muss und der Kunde sich wohl fühlen soll. Aber: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und Übung macht den Meister, wie man so schön sagt :) . Denn nur durch die Praxis ist das Lernen möglich und man bekommt eine Routine. Am Anfang kostet es auf jeden Fall Überwindung, aber man ist umso stolzer, wenn man es geschafft hat .

In der Anlageberatung wird auch eine hohe Kenntnis über die Bankprodukte vorausgesetzt, denn nur so kann man aus der Vielzahl später das geeignete für den jeweiligen Kunden anbieten. Dazu werden dem Kunden im Verlauf des Gesprächs häufig einige Fragen, auch zu dessen Vorstellungen, gestellt. Eigene Vorstellungen des Kunden sind dabei besonders wichtig, um in seinem Interesse zu handeln. In der Anlageberatung wird alles rund ums Thema Anlage, wie es der Name sagt, bearbeitet. Das betrifft vom Bausparer über die Vollmacht bis zur Fondsberatung alles. Beim Bausparer gilt es den richtigen Tarif und die richtige Bausparsumme zu finden, bei einer Fondsberatung beispielweise gilt es den passenden Fonds zu finden. Dabei spielen Fragen wie: „Wie wichtig ist Ihnen Sicherheit?“ oder „Wie wichtig ist Ihnen Rendite?“ eine große Rolle.

Fondsberatungen finde ich immer besonders spannend, weil es ein sehr komplexes Thema ist und es eine Vielzahl von Fonds in verschiedenen Risikoklassen gibt. Und dann investieren die Fonds auch noch in unterschiedliche Instrumente, also Aktien oder Anleihen oder auch beides. Bei Fonds kann der Kunde auch eine Entscheidung bezüglich der geografischen Reichweite treffen. Wer beispielsweise Deutschland für geeignet hält, kann in einen deutschlandweiten Fonds investieren. Ist man eher europäisch oder global orientiert, ist auch dahingehend eine Spezialisierung möglich.

Klassische Anlagen sind derzeit eher schwierig aufgrund der aktuellen Zinspolitik. Aber das ist ja nichts Neues und Ihr habt das durch die Medien sicherlich auch schon oft genug gehört. Daher werden Alternativen eben auch immer wichtiger, um einen Ertrag zu erwirtschaften.


Wichtig hier in unserer Genossenschaftsbank sind uns natürlich unsere Mitglieder. Und so ist auch die Teilhaberschaft Thema in der Anlageberatung. Damit gehört den Kunden ein kleines Stück Bank und im Gegenzug erhalten sie auch noch eine Dividende. Dabei ist auch eine gute Pflege der Kundschaft wichtig und wir sind ein Ansprechpartner, der vor Ort ist. Wir informieren unsere Kunden so auch bei wichtigen Ereignissen wie wenn ein 18. Geburtstag ansteht. Dann ergeben sich nämlich nicht nur in vielen Lebensbereichen Neuerungen, sondern auch beim Thema Finanzen. Man kann dann auch endlich hier eigene Entscheidungen treffen, doch das ist auch mit Verantwortung verbunden.

Wichtig als zentrales Thema ist in der Anlageberatung auch die Kontoeröffnung oder ein Kontoumzug. Auch hier stellen wir dem Kunden einige Fragen, um das passende Kontomodell zu finden. Beim Kontoumzug übernehmen wir natürlich die Ummeldungen als Service für unsere Kunden. Rund ums Konto gilt es aber nicht nur das passende Modell zu finden, sondern auch Dinge wie Karten, Vollmachten oder OnlineBanking, um Bankgeschäfte bequem von zu Hause aus zu tätigen, sind wichtig. Außerdem bieten wir für unsere Kunden auch eine ganzheitliche Beratung an. Hier legen wir Wert auf die Ziele und Wünsche des Kunden. Er soll dadurch auch eine Übersicht über seine Finanzen erhalten. Der Kunde soll bei der Erfüllung seiner Wünsche Unterstützung erhalten und wir nehmen uns Punkt für Punkt vor. Wie Ihr seht, wird es nie langweilig und es warten stets neue Herausforderungen!

Bis bald,
Eure Chantal

Donnerstag, 27. Juli 2017

Wie schnell die Zeit vergeht…

Hallo Ihr Lieben, 

letztes Jahr um diese Zeit war ich bereits voll in der Prüfungsphase. Ich war gestresst und aufgeregt, denn ich musste die Prüfungen der Regelschule gut abschließen, um ein „schönes“ Zeugnis zu haben und natürlich um Eindruck in der Bank zu hinterlassen. Ich musste mir zwar keine Sorgen mehr um meinen Ausbildungsplatz machen, da ich bereits hier unterschrieben hatte, aber ein gutes Abschlusszeugnis hinterlässt doch einen besseren Eindruck. Heute um die Zeit bin ich Auszubildende im 1. Lehrjahr und der Beginn des 2. Lehrjahrs steht unmittelbar vor der Tür. Wie schnell die Zeit doch vergeht! Das bemerkt man dann doch viel schneller, wenn man nicht mehr jeden Tag hinter der Schulbank sitzt. In diesem einen Jahr in der Bank habe ich schon viel erlebt, angefangen mit einem Monat in der Agrargenossenschaft in Buchheim. Es war eine anstrengende aber erlebenswerte Zeit. Wir lernten die Leute kennen und natürlich ihre Arbeit. Wir durften uns in dem Monat um die Kälber kümmern und um die Sauberkeit des Hofes d.h. wir mussten das Heu vom Hof kehren, Ställe ausmisten und Hecke schneiden.  Es war eine gute Zeit, aber als wir dann endlich in der Bank waren, war ich darüber nicht traurig.

In der Bank angekommen warteten dann natürlich ebenfalls viele schöne neue Momente. Ich war bis jetzt schon in vier verschiedenen Abteilungen und lernte dadurch bereits viel kennen, sowohl über die Aufgaben und Arbeitsabläufe als auch über die Kundenbetreuung. Ebenfalls ein Highlight war der Neujahrsempfang. Dort werden unsere Kunden eingeladen und unser Vorstand, Herr Euler, erläutert die Pläne und Vorhaben unserer Bank für das neue Jahr und wünscht natürlich allen noch nachträglich ein „Frohes neues Jahr“. Wir, die Mitarbeiter, sorgen für das Wohl der Kunden. Dies war eine schöne Erfahrung.
Es wird nie langweilig bei uns! Neben der Arbeit hatten wir auch Lehrunterweisungen und Videogespräche. Das ist sehr nützlich, weil man so viel über die Produkte der Bank lernt, aber auch, wie man ein richtiges Beratungsgespräch führt. Unsere erste Lehrunterweisung haben wir schon hinter uns gebracht. Näheres könnt ihr in Dominiks Beitrag lesen. Die Aufregung war auf jeden Fall groß und es hat auch noch nicht alles geklappt wie es sein sollte. Aber wenn wir Routine damit haben, machen wir das mit Links.

Mittlerweile wurde uns bereits unser erstes Berufsschulzeugnis ausgehändigt. Ich war sehr gespannt darauf, da ich am Anfang kleinere Startschwierigkeiten hatte! Aber zurzeit läuft alles gut in der Schule. Die Lehrer machen guten Unterricht und sind alle sehr freundlich. Die Lernfelder sind relativ praxisbezogen. Es ergänzt sich immer, mal lernt man etwas, was in der Praxis erst später kommt oder umgekehrt. Wobei meist das Wissen aus der Praxis in der Schule angewendet wird.

Ich bin gespannt, was in nächster Zeit noch alles passiert. Als nächstes Event steht unser Betriebsausflug an. Sicher wird jemand von uns hier darüber berichten. 

Bis dahin, eure Paula.

Mittwoch, 19. Juli 2017

Verpatzter Vortrag und neue Herausforderungen

Hey fleißige Blog-Leser, 

ich hab euch so viel zu berichten! Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Wie ihr sicher schon mitbekommen habt, müssen wir Azubis jeden Monat einen Vortrag über ein bestimmtes Thema aus der Bank vorbereiten und diesen vor allen Azubis halten. Wir nennen es Lehrunterweisung. Vor ein paar Wochen mussten Paula und ich unseren ersten Vortag halten. Unser Thema war Zahlungsverkehr, das beinhaltet die Punkte Karten, Überweisungen, Lastschrift- und Scheckverkehr. Um nicht um den heißen Brei zu reden… es war eine reine Katastrophe. Wir haben einiges falsch gemacht! Beispielsweise haben wir nur die blanke Theorie runter gerasselt und dadurch mehrmals im Vortrag gestockt. Die Regelungen in der Volksbank Eisenberg haben wir komplett außer acht gelassen, wodurch die Lehrunterweisung extrem öde wurde. Gut vorbereitet waren wir auch nicht wirklich. Wir haben nur von unseren Karteikarten abgelesen statt frei zu sprechen. Bald folgt schon die nächste Unterweisung. Die wollen wir auf jeden Fall besser machen! Thema wird da sein „Kontoführung“ und alles was damit verbunden ist. 

Fast ein Jahr bin ich nun schon in der Volksbank Eisenberg. Mittlerweile durchlaufe ich meine dritte Abteilung - die Marketingabteilung. Hier werden sämtliche Planungen von Veranstaltung, wie z.B. das Sommerfest mit der Generalversammlung, der Neujahrsempfang, usw. durchgeführt, Kampagnen für die Volksbank und EthikBank entwickelt und die Internetauftritte gepflegt. Im Marketing hab ich nicht wirklich viel mit dem typischen Bankgeschäften zutun. Anstatt unsere Kunden zu betreuen und mit Rat und Tat beiseite zu stehen, darf ich in meiner jetzigen Abteilung meiner „Fantasie“ freien Lauf lassen. Leider lässt meine Kreativität etwas zu wünschen übrig ^^. Diese wird jedoch nicht rund um die Uhr benötigt. So habe ich beispielsweise auch schon zusammen mit Sarah die Internetseiten der Volksbank Eisenberg und der EthikBank bearbeitet und aktualisiert. Meine Lieblingsaufgabe hier ist hingegen was ganz anderes. Jeden Freitag werte ich die Warum-Bögen aus, die die Neukunden der EthikBank beim Ausfüllen des Kontoeröffnungsantrages mit ausfüllen können. So erfahren wir, warum die Kunden zur EthikBank gewechselt sind. Der häufigste Wechselgrund sind übrigens unsere ethisch-ökologischen Anlagekriterien. 

Meine wichtigste Aufgabe hingegen ist die Planung des 150-jährigen Jubiläums, denn die Volksbank Eisenberg wird nächstes Jahr 150 Jahre alt!!! Um etwas Planen zu können, hat mir Frau Häußler ein paar Anhaltspunkte gegeben, womit ich Arbeiten kann. Beispielsweise soll ich ein „besonderes Logo“, dass diesem Jubiläum gewidmet ist kreieren. Momentan suche ich nach einem geeigneten „Geburtstagsspruch“ ein Beispiel: „Volksbank Eisenberg – 150 Jahre vor Ort“. Weiterhin soll ich Ideen zu einer Festzeitung sammeln. Was ich dort nicht mit rein schreiben möchte, ist die Entstehungsgeschichte. Jedoch weiß ich noch nicht zu 100% was ich als Inhalt für diese nutzen werde. Natürlich darf ein Dankeschön für alle Mitarbeiter und Kunden nicht fehlen! Was ich dafür plane? Spätestens im nächsten Jahr erfahrt Ihr mehr! ;)
 
Bis dahin, Dominik

Freitag, 14. Juli 2017

Generalversammlung der Volksbank Eisenberg – Ein Gewinn für alle

Hallo liebe Blog-Leser,

am 09. Juni war es wieder so weit: zur jährlichen Generalversammlung der Volksbank Eisenberg mit anschließendem Sommerfest strömten unsere Mitglieder auf das Rittergut in Nickelsdorf.
Und wie jedes Jahr bekommen alle Angestellte unserer Bank einmal ein Aufgabengebiet außerhalb des Bankwesens zugewiesen. Wie letztes Mal durfte ich dieses Jahr zusammen mit Basti zuerst den Parkplatz betreuen, der am Fuße der Straße liegt, die zum Rittergut führt. Für mich ist das eine der wichtigsten Aufgaben, denn die Kunden, die zu uns kommen, erhalten hier den allerersten Eindruck von der Generalversammlung. Damit dieser auch positiv ist, sollte man bei dieser Aufgabe auch eine sehr positive Ausstrahlung mitbringen. Dieses Jahr mussten die ersten Kunden allerdings einen kleinen Moment auf unser Shuttle warten, denn das Fahrzeug verspätete sich um einige Minuten. Doch diese Gelegenheit nutzten wir direkt zum small-Talk mit unseren Kunden.

Die Schicht war gegen 18:00 Uhr beendet. Nun war ich auch schon sehr gespannt auf unser Sommerfest. Ich holte mir meinen Verzehrgutschein und machte mich auf den Weg über das Festgelände. Für alle Altersgruppen war hier etwas dabei, sei es für die kleinen mit Kinderschminken und einem kleinem Zirkus oder für die Erwachsenen mit musikalischer Unterhaltung im Festzelt. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz, so konnte man sich mit original Thüringer Bratwürsten und Rostbräteln versorgen, leckere Backwaren aus dem Steinofen essen und heißen Kesselgulasch genießen. Dabei kamen auch alle Mitglieder unserer Bank auf ihre Kosten, denn auch sie erhielten einen Verzehrgutschein. 

Auch dieses Jahr durfte ich wieder viele neue Kontakte zu unseren Kunden knüpfen und hatte tolle Gespräche mit Bekannten. Mit rund 600 Besuchern war das Sommerfest wieder ein voller Erfolg.
Auf der Generalversammlung wurde dieses Jahr u. a. eine tolle Dividende von 1,50 EUR pro Anteil beschlossen und das ist meiner Meinung nach trotz Niedrigzinsphase ein Gewinn für alle.


Diese Nachricht kam auch bei unseren Mitgliedern sehr gut an. Es wurde bis in die Abendstunden gefeiert und auch unser Vorstand war großzügig und gab sogar uns Azubis Cocktails aus. Später wurde es dann noch stürmisch und im Festzelt hatten wir es mit einem Stromausfall zu kämpfen. Doch davon ließen sich unsere Gäste nicht abhalten und es wurde kräftig weiter gefeiert.
Zu guter letzt möchte ich der Verantwortlichen für dieses Projekt Gloria Kuhl danken. Frau Kuhl hat das Sommerfest zum ersten Mal geplant und hat ihre Organisationskunst deutlich unter Beweis gestellt. Das Rahmenprogramm war gut, für das leibliche Wohl war bestens gesorgt und die Gäste hatten Spaß. Gerne wieder so!

Viele Grüße
Euer Simon



Mittwoch, 5. Juli 2017

Erfolgreiche Zwischenprüfung

Hallo liebe Blog-Leser,

ich melde mich nach langer Zeit wieder mit erfreulichen Botschaften.

Am 8. März fand unsere Zwischenprüfung in Gera bei Möbel-Rieger statt. Möbel-Rieger? Mein erster Gedanke war, steht es denn so schlimm um die IHK, dass wir unsere Prüfung in einem Möbelhaus zwischen Betten und Regalen schreiben müssen? Aber Nein! Die Räume der IHK waren an diesem Tag schon ausgelastet, da viele Ausbildungsberufe ihre IHK-Zwischenprüfung schreiben. Also wurde u. a. die Prüfung der Bankkaufleute ausgelagert und wir schrieben die Prüfung (natürlich nicht zwischen Betten und Regalen) in einem Saal im Möbelhaus-Rieger in Gera. Die Tage vor der Zwischenprüfung waren für mich echt aufregend. Ich machte mir viele Gedanken und besorgte mir von meiner Ausbilderin Frau Appelt Zwischenprüfungen der vergangenen Jahren. Als ich diese dann Zuhause löste, war ich sehr niedergeschlagen. Es gab so viele Sachen die ich nicht mehr wusste. An diesem Punkt wusste ich, dass ich was tun muss. Die vier Wochenenden vor der Prüfung krempelte ich die Ärmel hoch und lernte ordentlich. Trotzdem hatte ich natürlich einen Tag vor der Prüfung ein bisschen „Bammel“.

Am Tag der Prüfung traf ich mich dann um 10:00 Uhr mit meinen Klassenkameraden auf dem Parkplatz. Viele waren, wie ich, schon eine Stunde vor Beginn dort und ich traf auch noch Bekannte von vergangenen Seminaren von der GenoAkademie. Die Stimmung war unter allen sehr angespannt und kam dann um kurz vor 11:00 Uhr auf Ihren Höhepunkt, als wir in den Saal gebeten wurden. Doch dann hieß es höchste Konzentration für 2 Stunden und dafür, dass sich nach meinen Schätzungen weit über 100 Prüfungsteilnehmer im Saal befanden, ließ sich das gut einrichten.

In den 120 Minuten mussten wir 60 Aufgaben lösen. Man kann sich also einfach ausrechnen, dass man schnell sein muss beim Aufgaben lösen.
Die Aufgaben kamen aus den Themengebieten: Kontoführung und nationaler Zahlungsverkehr, Verbraucher- und Datenschutz, Anlage auf Konten und Rechnungswesen sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.


Nach der Prüfung will natürlich jeder sein Ergebnis wissen, doch dafür mussten wir uns noch vier Wochen gedulden. So lange dauert es nämlich, wenn per Computer die Fragebögen bei der IHK ausgewertet werden.

Doch nach vier Wochen war es endlich so weit. Meine Ausbilderin teilte mir freudig das Ergebnis mit. Eine eins mit 92 %. Ich war natürlich überglücklich über das Ergebnis. Mir hat es wieder gezeigt, dass man wenn man will, viele Sachen schaffen und Herausforderungen bewältigen kann. Ehrgeiz bringt einen immer weiter, aber natürlich immer mit einer gesunden Portion Gelassenheit. Das Ergebnis geht zwar nicht in mein Abschlussergebnis ein, zeigt mir aber, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Nun gilt es für mich auf vorhandene Erfolge aufzubauen, kontinuierlich weiter zu arbeiten und in Zukunft in Richtung Abschlussprüfung zu schauen. Bald beginnt mein letztes Lehrjahr. Dazu gehört auch das Übernehmen der Geschäftsstellen am Dienstag und Donnerstag. Dort wurde ich in den letzten Wochen von meinen wunderbaren Kollegen Sarah und Basti eingearbeitet.
Aber auch Frau Kruthoff und Herr Rösel (siehe Bild) haben mich mit ihren Geschäftsstellen vertraut gemacht.
 
Wir werden uns also in Zukunft hoffentlich dort öfter sehen.

Bis dahin
Euer Simon Zeiß



Donnerstag, 29. Juni 2017

Wir verabschieden uns und sagen Danke für die tolle Zeit!


Hallo Ihr Lieben,
vier Wochen waren wir am Anfang unserer Ausbildung auf dem Pferdehof in Etzdorf und nun sind wir schon wieder am Ende angekommen. Zum letzten Mal melden wir, das (ehemalige) Dritte Lehrjahr, uns zu Wort. Vor unseren Prüfungen haben wir noch einmal ordentlich Klausuren der letzten Jahre geübt und fuhren noch auf unsere beiden letzten Seminare. Unsere Prüfungen haben wir nun alle ganz gut überstanden. Zumindest ist keiner durchgefallen. ☺


Nachdem wir zehn elend lange Jahre die Regelschule hinter uns brachten und noch 3 Jahre die Ausbildung zur Bankkauffrau/ Bankkaufmann und Fachinformatiker absolvierten, starten wir endlich ins richtige Berufsleben. Die drei Jahre bleiben uns allen in Erinnerung. „Die wertvollen Tipps, für unsere Ausbildung und Zukunft, von den Personen, die wir während unserer Ausbildungszeit kennengelernt haben, z. B. von den Trainern der Geno Akademie in unseren Seminaren. Auch der Umgang mit den Kunden, besonders wenn man gelobt wurde, wird immer in Erinnerung bleiben.“, erzählt Saskia. Sie unterstützt in Zukunft unser Online-Banking Team und hilft unseren Kunden bei Fragen am Telefon oder per E-Mail weiter. Dabei wird sie auch manchmal unseren Techniker Daniel antreffen: „Künftig werde ich in der EDV weiterarbeiten. Der Mitarbeitersupport als auch die Einrichtung von IT-Systemen werden weiterhin im Vordergrund stehen. Auch in den Bereich EBL (Online-Banking) werde ich tätig sein und unsere Kunden im Online-Banking unterstützen.“ Mich, Sarah, werdet Ihr demnächst im Online-Marketing antreffen. Ich halte unsere Internetseiten aktuell und nach der Einarbeitung hier bin ich dann auch auf Facebook und Twitter der EthikBank und Volksbank zu finden. Zudem habe ich trotzdem noch etwas mit unserem Azubi Blog zutun, zwar nicht mehr im Vordergrund, aber im Hintergrund. Ich kontrolliere demnächst die Beiträge unserer Azubis und stelle diese in unseren Blog ein.
Leider müssen wir einen aus unserer Runde verabschieden: Basti. Ab 01.08.2017 wird er in der Radwelt Gera und Hermsdorf als Verkäufer tätig sein. „Dort werde ich alle Abteilungen durchlaufen, um alle Prozesse kennenzulernen und sie eventuell verbessern zu können. Dabei bereite ich mich gezielt auf mein Ziel vor: Geschäftsführer werden und die Firma mit übernehmen. Dabei werde ich auch als Außendienstmitarbeiter tätig sein und das "Bike-Leasing" voran bringen.“


Wir bedanken uns bei unseren Ausbildern Frau Appelt und Frau Geier und unseren lieben Kollegen die uns bei zahlreichen Lehrunterweisungen und Videogesprächen begleitet und uns durch die Prüfung gebracht haben. 

Viele Liebe Grüße wünschen euch,
Saskia, Sarah, Daniel und Basti!!!

Donnerstag, 15. Juni 2017

Auf nach MAINhattan!!



Hallo liebe Azubi – Blog Leser,

es ist wieder einmal an der Zeit Euch über neue, spannende Dinge zu berichten. Dieses Mal werde ich Euch von meiner Studienexkursion nach Frankfurt am Main – so wie Dresden eben das deutsche „Elbflorenz“ ist, ist Frankfurt unser „Mainhattan“ – berichten. Meine Kommilitonen und ich waren bereits gleich zu Beginn des 2. Semesters gespannt, was uns in den zwei Tagen im Mai in Frankfurt erwarten würde, als wir über die anstehende Studienexkursion informiert wurden. Für zwei Tage ging es also in die Bankenmetropole, ins Menschengetümmel und zu anderen Dimensionen von Häusern, als man sie von zu Hause gewohnt ist.

Wir Studis starteten also samt mitreisendem Dozent am ersten Tag vom Campus unserer Berufsakademie in Glauchau aus. Es ging früh am Morgen los, denn wir hatten einen weiten Weg vor uns. Somit starteten wir schon (!) 6:30 Uhr – ja für Studierende ist das sehr früh ;) – mit dem Bus in Richtung Mainmetropole. Somit mussten wir wohl in den sauren Apfel beißen, doch die Vorfreude war groß.

Frisch in Frankfurt angekommen ging es auch gleich los. Unser erster Programmpunkt war die Bank Vontobel Europe AG, in welcher wir einem Vortrag zum Zertifikategeschäft lauschten. Zertifikate sind Derivate, bei denen eine indirekte Investition in einen Basiswert (z.B. Index oder Aktie…) erfolgt. Man spekuliert hier also auf die zukünftige Entwicklung dieses Basiswertes. Damit hängt die Wertentwicklung des Zertifikates also auch von der Wertentwicklung eines anderen Finanzproduktes ab.

Nach kurzer Zeit für einen kleinen Mittagssnack stand auch schon der nächste Punkt auf unserem Programm. Wir besuchten die Commerzbank AG und erhielten dort zuerst Einblicke in das Thema Devisen. Als Devisen bezeichnet man ausländische Währungen, mit denen auch gehandelt wird. Wir erfuhren dort auch vieles über Faktoren, die sich auf die jeweilige Währung auswirken. Weiterhin hatten wir dort einen Termin für die Hochhausführung des Commerzbank-Towers, die natürlich nicht fehlen durfte, wenn man in Frankfurt ist. Es wäre auch zu schade so etwas zu verpassen. Und was soll man da schon sagen, es erwartete uns ein gigantischer Ausblick über die Dächer Frankfurts. Wir arbeiteten uns über die Etagen und durch die Gärten (ja so etwas gibt es im Tower ) des Hauses bis zum 50. Stockwerk (!) durch, wo die Aussicht grandios war, trotz des durchwachsenen Wetters.

Unser erster Tag in Frankfurt neigte sich damit auch schon dem Ende entgegen und es ging weiter zu unserer gebuchten Jugendherberge. Wir hatten dann noch Zeit zur freien Verfügung und ließen den ersten Tag dieses Studienhighlights natürlich auch noch am Abend erst beim Italiener und dann noch in einem Pub gebührend ausklingen.

Am zweiten Tag unserer Exkursion war unser Plan wieder sehr gut gefüllt und somit besuchten wir gleich vormittags die Hauptversammlung der Commerzbank AG auf der Messe Frankfurt. Hier lauschten wir vielen auch emotionalen und temperamentvollen Reden. Am frühen Nachmittag ging es dann weiter zur UBS Deutschland AG, wo für uns ein Vortrag (wieder in luftiger Höhe mit tollem Ausblick) zum Thema ETF-Geschäft vorbereitet war. ETF (Exchange traded funds) -Geschäft ist der Handel mit Investmentfonds an der Börse. ETF’s werden dabei wie Aktien an der Börse gehandelt.

Nachdem wir also auch hier mit geballtem Wissen das Gebäude verließen, ging es zu einem weiteren Programmpunkt. Wir besuchten Lazard Asset Management, eine Kapitalverwaltungsgesellschaft. Dort gab es dann zum Abschluss einen Vortrag zum Thema Kapitalverwaltungsgesellschaft und zu aktuellen Kapitalanlagemöglichkeiten.
Erst gegen Abend ging es dann nach zwei aufregenden und interessanten Tagen wieder zurück aus der Bankenmetropole Richtung Campus. Zeit also nochmal dafür, um den Aufenthalt in Frankfurt zu verarbeiten und nochmals revue passieren zu lassen. Es war auf jeden Fall ein äußerst informatives, aber ebenso unvergessliches Studienhighlight.

Unseren Campus erreichten wir dann auch wieder erst am späten Abend und dann hieß es erst einmal schlafen, denn schon am nächsten Tag warteten wieder Vorlesungen auf uns.
Und mit den zahlreichen Eindrücken aus Frankfurt sage ich nun…

…Bis bald
Eure Chantal



Donnerstag, 18. Mai 2017

Vier Augen sehen besser als zwei

Hallo ihr Lieben, 

seit einiger Zeit arbeite ich schon wieder in einer neuen Abteilung, der Datenkontrolle. Klingt langweilig, ist es aber nicht ;)  Die Datenkontrolle spielt eine große Rolle, da hier der Dreh-  und Angelpunkt der Bank ist. Es wird alles überwacht und kontrolliert, z.B. eine Kontoeröffnung, die auf Vollständigkeit und Richtigkeit geprüft werden muss.

Manchmal muss man sogar Detektiv spielen und ist Betrügern auf der Spur, die im Verdacht der Geldwäsche stehen könnten. In der Finanzwelt kommt es oft vor, dass Kriminelle versuchen, die Leistungen von Unternehmen, Gewerbetreibenden und Freiberuflern zu missbrauchen, um Geld zu waschen. Als Bank sind wir dazu verpflichtet, bei Verhinderung von Geldwäsche mitzuwirken. Deshalb ist in meiner Abteilung sehr viel Aufmerksamkeit und Sorgfaltspflicht gefragt. Alles wird bei uns im Vier-Augen-Prinzip bearbeitet. Bis jetzt war es ruhig, so einen Fall hatte ich noch nicht auf dem Tisch. Aber trotzdem war es noch nie langweilig hier, weil immer neue, spannende „Abenteuer“ warten.

So musste ich zum Beispiel einen ganzen Tag alleine die Datenkontrolle leiten. Ich dachte, ich würde das nicht schaffen, da ich ja noch nicht alles wusste und kannte. Aber zum Glück waren alle Aufgaben, die an diesem Tag auf meinem Tisch landeten, Dinge bei denen ich mich, dank der guten Einarbeitung von Frau Rudolph, schon recht gut auskannte! Ich habe also Kontoeröffnungen, Kredite und Kontoauflösungen kontrolliert und mich um die Differenzkonten gekümmert. (Differenzkonten sind übrigens Konten, auf denen Umsätze aufschlagen bei den der Kontoinhaber nicht mit dem Überweisenden übereinstimmt oder Abweichungen im Namen vorliegen. Wir müssen dann überprüfen, ob der angegebene Name in Verbindung mit dem Kontoinhaber steht oder nicht. Wenn dies nicht der Fall ist, müssen wir die Überweisung wohl oder übel zurückgeben, wenn Kontoinhaber und Überweisender jedoch übereinstimmen können wir die Überweisung durchgeben. Aber zurück zum Thema …)

… ich habe den Tag erfolgreich gemeistert und alles hinbekommen, auch weil ich tatkräftige Unterstützung von meinen Kollegen erhalten habe! Hier ist man zum Glück nie ganz auf sich allein gestellt. 

Ich war von der Datenkontrolle positiv überrascht! Ich habe sehr viel Spaß mit den Aufgaben und es wird nie langweilig! Jeder Tag hat eine neue Herausforderung mit sich gebracht, aber es hat sich gelohnt, denn ich habe sehr viel neue Dinge kennengelernt. Ich bin gespannt, ob ich wohl wieder mal die Datenkontrolle übernehmen werden kann. Ich freue mich schon darauf, euch demnächst wieder etwas über die Arbeit in der Bank zu berichten.

Bis zum nächsten Mal!
Eure Paula.



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Donnerstag, 27. April 2017

Persönlich - Kundennah - Regional

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,
 
es ist nun wieder an der Zeit, dass auch ich euch wieder über meine Zeit in der Bank berichten möchte.
 
Persönlich - Kundennah - Regional: mit diesen Worten und noch vielen anderen werden die Kunden hier im Service-Center in Eisenberg von einer frisch renovierten Wand aus begrüßt. Das Service-Center in Eisenberg erstrahlt nämlich nun schon seit einiger Zeit in neuem Glanz und neuer Vorrichtung. Frische Farben und neue Designs bringen neuen Schwung ins Haus. Neu sind seit Anfang diesen Jahres auch die Kassenöffnungszeiten. Es gab Änderungen für Montag und Mittwoch, denn da hat die Kasse nun nur noch bis 12 Uhr geöffnet. An allen anderen Tagen haben sich die Zeiten nicht geändert.
 
Meine Zeit hier im Service-Center ist jeden Tag sehr abwechslungsreich und eben auch persönlich, je nachdem, mit welchem Anliegen ein Kunde in die Bank kommt. 
Hier ist in der Regel der allererste Anlaufpunkt für Kunden - egal welche Fragen oder Probleme diese haben. Sei es wegen Fragen zur Kreditkarte, zu Buchungsposten oder ebenso Umbuchungen, sowie zu ihren Kontoauszügen. Oft nehmen wir hier Überweisungen entgegen und prüfen diese auch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Ebenso kommen Kunden mit Fragen zwecks ihrer Daueraufträge in den Service, die wir dann abändern, löschen oder auch neu anlegen. Für Fragen wegen Terminvereinbarungen stehen wir natürlich auch zur Verfügung.Es findet sich für fast alles und fast jedes Anliegen eine Lösung ;).

Zum Service- Center gehört außerdem noch die schon erwähnte Kasse, an der Barein- und Auszahlungen getätigt werden oder der Kunde Fremdwährungen bestellen kann. Wenn Kunden an ihre Bankschließfächer möchten, werden Sie immer von einem Servicemitarbeiter dahin begleitet. 

Wichtig ist, dass sich der Kunde bei uns wohlfühlt. Die Wartezeit für den Kunden verkürzen wir gern mit einer leckeren Tasse Kaffee. Die aktuelle Zeitung liegt an den Sitzgelegenheiten natürlich auch immer bereit, damit man sich noch schnell informieren kann ,was gerade so in der Welt los ist, wenn man noch keinen Blick in die Medien geworfen hat.

Wie man sieht, sind die Aufgaben im Bereich des Service-Centers also sehr verschieden, umfassen ein breites Spektrum und sind damit auch abwechslungsreich. Hier wird auch der Vorteil eines dualen Studiums deutlich. Das theoretische Wissen welches mir die Uni vermittelt, kann ich der Bank direkt vertiefen und gleich in die Praxis umsetzen. Und natürlich auch anders herum :) 


Bis bald
Eure Chantal