Mittwoch, 18. Mai 2016

Sarahs neue Abenteuer

Hallo ihr Lieben, 
Sarah im Service unserer Geschäftsstelle
es ist endlich soweit! Ich bin jetzt 18 Jahre alt und werde für den Service in unseren Geschäftsstellen eingelernt. Warum das nicht eher ging? Ich war bisher noch unmobil und musste wegen der gesetzlichen Aufsichtspflicht mit mindestens einer weiteren Person arbeiten. Jetzt habe ich endlich mein eigenes Auto und kann nach Bad Klosterlausnitz, Crossen, Bürgel und Schkölen auf unsere Geschäftsstellen düsen. 
Am Montag ging es auch schon los. Ich traf mich um halb acht am Morgen mit Frau Kruthoff in Crossen damit sie mich einarbeiten konnte. Das fing mit dem Öffnen der Räumlichkeiten an. Anschließend erfuhr ich wo ich den Servicelaptop finde und wo ich alle Belege finde. Das ist alles wichtig für meinen zukünftigen Einsatz. Ohne dieses Wissen kann ich meinen Kunden nicht richtig weiterhelfen und ihre Aufträge bearbeiten. 
Im Gegensatz zur Hauptfiliale in Eisenberg gibt es hier einige Unterschiede: Einzahlungen werden zum Beispiel über den Nachttresor vorgenommen. Diese dürfen wir nur unter Eigenverantwortung und bei einer geringen Anzahl an Scheinen vornehmen. Der Grund dafür ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei Scheinen um Falschgeld handeln könnte. Dieses Falschgeld kann die Geldzählmaschine in Eisenberg perfekt herausfiltern, auf den Geschäftstellen habe ich so eine Maschine aber nicht. 

Im ersten Lehrjahr war ich schon mal im Servicebereich tätig. Seit dem sind zwei Jahre vergangen und ich kann mich an viele Aufgabenbereiche und technische Details nicht mehr ganz erinnern. Zum Glück habe ich mir meinen Musterordner angelegt. Dieser hilft mir bei so manchen Aufträgen der Kunden weiter. Ich kann in dem Ordner nachschauen, wie ich eine Umbuchung vom Sparbuch auf das Girokonto vornehme, neue PIN für Karten und neue Karten für den Kunden bestellen kann. Ich musste viele Dinge auffrischen, wie die technische Anlage, aber auch die Änderung von Daueraufträgen. Auch Probleme mit dem Kontoauszugsdrucker kann es geben. Seit Freitag bereitet uns dieser wieder Probleme. Unsere Kunden wollen ihre Kontoauszüge holen und diese bleiben einfach im KAD stecken und kommen nicht raus. Auch solche Aufgaben kommen auf den Geschäftsstellen manchmal auf uns zu. Dort haben wir keinen IT-Spezialisten vor Ort, der uns innerhalb weniger Minuten weiterhelfen kann. Durch die Häufigkeit der KAD-Probleme wissen unsere Service-Mitarbeiter mittlerweile sehr gut Bescheid, welche Fächer man öffnen, säubern und welche technischen Eingaben man vorzunehmen hat, damit alles wieder funktioniert. Bei schwierigeren Fällen, bei denen ein Fachmann benötigt wird, sieht das alles etwas anders aus. Doch da können wir eine Alternative anbieten. Am Service können wir die Kontoauszüge manuell drucken. Bei 36 Seiten kann das allerdings eine aufwendige Angelegenheit werden, die viel Zeit kostet. 
Ich hoffe, solche Probleme auf unseren Zweigstellen nicht allzu oft bewältigen zu müssen. Vielleicht sehen wir uns ja in den nächsten Wochen dort. Ich muss wirklich sagen, dass ich mich auf meine neue Aufgabe freue und euch in den Nebenfilialen mit professionellem Rat zur Seite stehen kann. Wenn ihr mal nicht weiter wisst und keine Servicezeit ist, könnt ihr euch gern über das Service-Telefon 036691 58 58 an unsere Kollegen im Kundenzentrum wenden. Diese können euch jederzeit weiterhelfen. 

Liebe Grüße, eure Sarah

Mittwoch, 11. Mai 2016

Daniel allein zu Haus!?

Natürlich meine ich damit nicht mein Zuhause, sondern vielmehr meinen Arbeitsplatz in der Volksbank Eisenberg und EthikBank. Es kann in meiner Abteilung, der EDV (Elektronische Datenverarbeitung) ab und zu doch einmal der seltene „Fall X“ eintreten. Der „Fall X“ ist der Fall, wenn ich als Azubi komplett alleine in meinem Büro arbeite. Doch was nun, fragt man sich? Auch ich muss mich darauf vorbereiten den Mitarbeitern welche die EDV kontaktieren Hilfe zu leisten. Bei jedem Klingeln des Telefons gehe ich an den Hörer um Technikprobleme zu lösen. Der Mitarbeiter kann Fragen haben, wie zum Beispiel „Können Sie mein Passwort zurücksetzen?“ oder „Meine Mitarbeiterkompetenzen müssen geändert werden, können Sie sich darum kümmern?“. Leider kann ich als Azubi ohne die administrativen Rechte keine Aufgaben dieses Typs erledigen. Jedoch sind Aufgaben, wie zum Beispiel die Mitarbeiteranfragen „Meine Computermaus geht nicht!“ oder die Druckerreparatur (z.B. Drucker druckt nicht, da kein Papier im Papierfach des Druckers liegt oder weil es einen Druckerstau gibt), für mich machbar. 
Es kann vorkommen, dass ich Aufgaben nur teilweise erfüllen kann. Bei solchen Fällen muss ich eine Dokumentation anlegen. Darin schreibe ich die noch zu erledigenden Aufgaben hinein, welche nur durch den Administrator gelöst werden können. Ein Beispiel hierfür sind Kompetenzänderungen. Kompetenzen sind Rechte, welche zum Erfüllen von Arbeitsaufgaben dienen. Zum Beispiel ist es Gang und Gebe, dass ein Mitarbeiter der als so genannter "Springer" eingesetzt ist den Arbeitsbereich wechselt. Dadurch muss der Mitarbeiter komplett neue Aufgaben mit komplett neuen Kompetenzen erfüllen. Kompetenzen geben die Sicherheit, dass nicht jeder Mitarbeiter alles machen kann und bestimmte Kontrollwege eingehalten werden. Dies verhindert Betrugsmöglichkeiten seitens der Mitarbeiter.

Natürlich hat die Problemlösung der Kollegen oberste Priorität, aber manchmal kommen auf Grund eines Problems weitere hinzu und ich schaffe meine Aufgaben dann auf Grund des Umfangs des Problems nicht mehr. Weitere Probleme werden immer auf einem Zettel oder als Datei dokumentiert, damit diese nicht vergessen oder verschoben werden.
Kommt es doch ein Mal zu Problemen, bei denen ich nicht weiter weiß, so sind die Mitarbeiter in unserem Hause meine Ansprechpartner. Dabei sind sie auch noch sehr hilfsbereit und zuverlässig. Am Ende jedes Arbeitstages, setze ich ein Häkchen an die erfüllten Aufgaben und schreibe die noch zu erledigenden Aufgaben in den neuen Tag hinein. Mein Ziel ist es immer Aufgaben präzise und zeitnah zu 100% zu erfüllen. Dabei sind solche Tage, bei denen ich alleine arbeite, auch eine Herausforderung, da es durchschnittlich mehr Aufgaben gibt. Der positive Nebeneffekt ist natürlich der erhöhte Lernfaktor.

Eine schöne Zeit,
Daniel Fietsch