Mittwoch, 20. April 2016

Wie plane ich einen Betriebsausflug?

Hallo liebe Blogleser und Blogleserinnen, 
wir können unser Projekt, die Planung des Betriebsausfluges schon fast dingfest machen. Die Aufgabe unseren diesjährigen Betriebsausflug schön zu gestalten, haben wir von unserer Kollegin Frau Schlicht aus dem Service erhalten und hoffen, da ein paar schöne Momente vorbereiten zu können. Also setzten wir uns auf Arbeit und sogar in den Schulpausen in unserer Azubi-Runde zusammen, um einige Dinge zu besprechen und zu planen. 
Unser erster Vorschlag war das Biermuseum in Kulmbach. Dort planten wir eine knapp geführte Führung durch die Brauerei, welche interessante Infos mit sich bringen sollte und eine anschließende Verkostung einiger Spezialitäten des Hauses. Um das Ganze auf spaßiger Ebene auszugestalten haben wir die Biermeisterschaften in unser Repertoire aufgenommen. Damit sind verschiedene Aufgaben gemeint, welche in verschiedenen Teams gegeneinander bewältigt werden müssen. Eine Disziplin dabei ist z.B. das Bierkrug halten, in dem es darum geht ein großes Glas voll Bier mit ausgestrecktem Arm vor sich zu halten. Wer das Glas am längsten halten kann, hat gewonnen. Laut unserer Planung sollte das Abendbrot in einem nahegelegenen Wirtshaus stattfinden, in welchem wir entspannt den Tag ausklingen lassen können. 
Der zweite Vorschlag war eher etwas sportlich angesiedelt. Es soll in den Kletterwald Münchenbernsdorf gehen um sich dort nach Lust und Laune auszupowern und anschließend wieder entspannt ein Abendessen genießen und in geselliger Runde beisammen sitzen. Diese Möglichkeit verfiel leider recht schnell, da keine Alternative für die Nicht-Kletterer zur Verfügung stand. Nach den beiden Vorschlägen waren wir in Zusammenarbeit mit Frau Schlicht immer noch etwas uneins und unzufrieden über unsere Möglichkeiten. Aus diesem Grund setzten wir uns alle erneut hin um nach weiteren Möglichkeiten zu suchen. Dabei kamen Ausflüge nach Berlin zum Musical „Hinterm Horizont“, nach Leipzig zum Geocaching oder in den Spreewald ins Gespräch. Auch ein traditionelles Bauernspiel oder eine Gangsterschule nach Al Capone stehen noch zur Auswahl. 
Für welchen Betriebsausflug wir uns gemeinschaftlich entschieden haben, erfahrt ihr im nächsten Blogbeitrag. Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Zeit. 
Liebe Grüße euer Basti

Mittwoch, 13. April 2016

Ein etwas anderer Betriebsausflug

Hallo, 
„Wir haben gestreikt – Der Protest bleibt!“, heißt es zurzeit bei uns in der Bank. Wie ihr sicherlich alle mitbekommen habt, haben alle Mitarbeiter, inklusive Vorstand und Aufsichtsrat, der Volksbank Eisenberg und EthikBank am Mittwoch, dem 16.03. gestreikt. An diesem Tag hatte die Bank geschlossen, da wir alle nach Berlin gefahren sind, um direkt vor unserer Interessenvertretung, dem Bundesverband Deutscher Volks- und Raiffeisenbanken (BVR), auf unsere Probleme aufmerksam zu machen. Der Streik wurde vorher auch schon angekündigt. Ich hoffe, dass ihr an dem Tag nicht verwundert vor verschlossenen Türen standet. 
Dieser Mittwoch ging für uns alle ziemlich zeitig los. Gegen 6 Uhr hieß es Abfahrt, um rechtzeitig in Berlin anzukommen. Insgesamt sind wir mit zwei vollen Bussen unterwegs gewesen, da nicht nur Mitarbeiter der Bank, sondern auch Familienangehörige und Kunden an dem Streik teilgenommen haben. Der Grund warum wir gestreikt haben, betrifft schließlich nicht nur die Bank. Streikauslöser ist die Negativzinspolitik der EZB sowie die übertriebene Kontrollbürokratie der Europäischen Union, die einer mittelständischen Bank wie uns das Leben unnötig schwer gestaltet. Wenn alles so bleiben würde wie es ist, ist die Existenz von regionalen Banken bedroht. Durch diese Kontrollbürokratie ist es für uns unmöglich, Verträge mit unseren Kunden zu vereinbaren ohne riesige Stapel an Papier zu verschwenden. Für uns ist es jedoch höchste Priorität, voll und ganz für den Kunden da zu sein. Durch zahlreichen EU-Richtlinien ist das leider nicht mehr in dem Umfang möglich, wie es einmal war. Da muss sich aus unserer Sicht einiges ändern. 
Wir haben beschlossen, nicht mehr tatenlos rumzusitzen. Deswegen sind wir auch extra direkt nach Berlin gefahren, um auf all die Probleme aufmerksam zu machen und unseren Interessenverband damit zu konfrontieren. In Berlin standen wir vor dem Gebäude des BVR. Symbolisch betrachtet haben wir unseren Interessenvertreter als Interessentreter dargestellt, weil wir der Meinung sind, dass unser Verband mehr die Interessen der Politik, als unsere vertritt. 
Dazu hat jeder von uns ein paar alte „Treter“ mitgebracht, die vor dem Eingang zum BVR-Gebäude aufgestellt wurden. Insgesamt standen wir ca. 2 Stunden vor dem BVR und trotzten Wind und Wetter. Es war wirklich kalt. Da waren wir recht froh, den Kaffee mitgenommen zu haben. Danach waren auch alle komplett durchgefroren. Trotz der Kälte hat keiner aufgegeben, alle haben bis zum Schluss durch Trillerpfeifen getrillert und Streikschilder gehalten. Während der 2 Stunden hatte unser Vorstand einen Termin mit dem Vorstand des BVR, um im besten Fall eine Lösung zu finden. Während des Gesprächs wurde auch ein Forderungskatalog übergeben, in dem konkret aufgeführt war, was uns als Bank stört und was sich ändern muss. Diesen könnt ihr euch auch jederzeit auf unserer Internetseite unter: http://www.my-volksbank.de/fileadmin/ethikbank/dokumente/Die_EthikBank/Forderungskatalog_BVR.pdf ansehen. 
Unser Ziel haben wir vorerst erreicht: Wir haben mit unserer Aktion viel Aufmerksamkeit erregt und die Öffentlichkeit über die aktuelle Situation von mittelständischen Banken aufgeklärt. Es war auf jeden Fall ein erfolgreicher Tag. Der Protest wird bleiben. Ich wünsche euch noch eine schöne Woche! 
Bis bald, Saskia :)

Mittwoch, 6. April 2016

Junior Banking - Erfolgreich zum Banker

Hallo liebe Blog-Leser,

heute möchte ich Euch von meinem ersten Seminar berichten.
Vor ca. 8 Wochen bekam ich die Einladung zu meinem ersten Seminar zugeschickt. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch sehr gespannt und aufgeregt. Ich habe mich gefragt, was da alles auf mich zukommt. Ich hörte immer von den anderen Azubis wie anstrengend, aber auch lehrreich die Seminare in Baunatal sind. Ganz nebenbei bemerkt ist es auch mein erster richtiger Ausflug, den ich allein genießen darf.

Nun war es soweit. An einem Sonntag Morgen stieg ich in den Zug und fuhr nach Baunatal. Die Anreise war sehr angenehm, die Zimmer waren sehr schön und das Abendessen hat gut geschmeckt. Doch am nächsten Morgen stieg die Aufregung. Ich habe mir viele Gedanken gemacht. Was kommt heute auf mich zu? Welche Leute werde ich treffen? Unser Referent Marcus Schweighardt erleichterte uns den Einstieg, indem er durch Spiele und eine Vorstellungsrunde eine angenehme Atmosphäre schuf.
Am ersten Tag lernten wir das Anforderungsprofil eines Bankkaufmanns kennen. Diese sind: Methodenkompetenzen (z.B. verständliche Erklärungen abgeben), Persönlichkeitskompetenz (z.B. selbstbewusst sein, lernbereit sein), Sozialkompetenz (z.B. Empathie zeigen), Fachkompetenz (z.B. Produktwissen vermitteln können, Allgemeinbildung). Danach lernten wir gleich die Grundlagen der Kommunikation. Unter anderem lernten wir verschiedene Kommunikationsmodelle und die 4 Nachrichten einer Botschaft. Dabei blieb mir der folgende Satz immer noch im Gedächtnis: „Man kann nicht nicht kommunizieren“. Schnell kamen wir auch zum Thema Beratungsgespräch.
Dabei lernten wir die KAAPAV Formel. Da ich schon ein Videotraining zu dieser Beratungsmethode in der Bank durchlaufen konnte, hatte ich schon gutes Vorwissen.
Schnell ging es dann auch in die Praxis. Wir wurden in Gruppen eingeteilt und sollten nun selber die Gespräche führen. Das war zum Anfang noch sehr holprig, hat sich aber mit der Zeit (innerhalb von 2 Tagen) meiner Meinung nach sehr gut entwickelt. In den Gruppen spielten wir abwechselnd Berater, Kunde und Feedback-Geber. Das Erlernen und Führen der Gespräche hat mir viel Freude bereitet. An dieser Stelle blieb bei mir vor allem hängen, dass es am wichtigsten ist, in einem Beratungsgespräch den roten Faden zu behalten. An den letzten 2 Tagen haben wir noch gelernt auf Kundeneinwände zu antworten und wie man Telefongespräche mit Kunden führt.

Alles in allem war das Seminar eine wirkliche Bereicherung für mich. Bereichert hat mich das Seminar fachlich (ich habe eine Menge dazugelernt und möchte das Gelernte jetzt in die Praxis einbeziehen) und natürlich auch menschlich. Ich habe viele tolle Menschen kennengelernt, die das Seminar zu einem Highlight haben werden lassen. Vor allem kann ich unserem Referenten Herrn Marcus Schweighardt danken. Er hat das Seminar mit viel Einsatz und Herzblut geführt und mir damit das Lernen um einiges erleichtert. Zum Ende des Seminars fiel mir auf, dass ich von einigen Dingen schon gehört habe. Die KAAPAV Formel war mir schon bekannt und ich hatte sogar schon einen Blog-Beitrag über sie geschrieben. Viele Teilnehmer kannten so etwas noch gar nicht. Dies zeigte mir, dass sich die Ausbildung in der Volksbank Eisenberg durch die gute Prüfungsvorbereitung auszeichnet. Die vielen Lehrunterweisungen, Videogespräche und Seminare fordern uns Azubis zwar, aber ich bin nun der Meinung, dass sie uns Azubis auch entscheidende Vorteile (gerade in der Prüfungsvorbereitung) bringen.
Wenn Ihr Lust auf eine spannende Ausbildung in einem jungen Team mit ausbildungsbegleitenden Seminaren habt, dann kann ich Euch eine Ausbildung in der Volksbank Eisenberg empfehlen. Wenn Ihr Fragen habt, dann könnt ihr Sie gern an uns Azubis, oder auch an unsere Personalabteilung stellen.

Ich wünsche euch eine schöne Zeit.
Mit den Besten Grüßen
Simon Zeiß