Mittwoch, 30. März 2016

Keine Menschenrechtsverletzungen

Hallo ihr Lieben,
es naht mal wieder der altbekannte Abteilungswechsel. Nächste Woche haben wir erst wieder zwei Wochen Schule. Danach werde ich für die Geschäftsstellen eingelernt, denn ab 15.04. kann ich dann alleine Auto fahren. Ich freu mich schon mega auf meinen Geburtstag. Endlich alleine fahren, ohne Eltern. ☺
 

Aber nun mal zu meinen letzten acht Monaten, diese standen unter dem Lernbereich Kredite: Zuerst durfte ich Frau Schubert bei den Ökokrediten unterstützen. Der Ökokredit ist ein spezielles Kreditangebot der EthikBank, das ist die Tochterbank der Volksbank Eisenberg. Er soll der Finanzierung nachhaltig angedachter Projekte dienen. Außerdem ist es wichtig, dass die Neukunden unsere Anlagekriterien beachten. Wir vergeben sofortige Kreditabsagen bei Verletzungen der Menschenrechte oder wenn das Unternehmen zum Beispiel Kinderarbeit zulässt. Jedoch konnten Sie und ich die Vorgänge nie Fall abschließend bearbeiten. Ich konnte immer
nur einzelne Teile bearbeiten, da ich immer in die Schule musste oder wir
Seminar hatten. Letztendlich haben wir es doch noch geschafft einen
Ökokredit vollständig zu bearbeiten.
 

Danach ging es für mich in die Marktfolge Aktiv. Hier durfte ich die Betriebsmittelkredite bearbeiten. Damit ich bei der Prüfung der Kredite nichts vergesse, haben wir extra eine Checkliste. Dort hacke ich ab ob unsere Kunden alle Unterlagen zur Prüfung eingereicht haben und ob der Kreditantrag ordentlich ausgefüllt wurde. Bankauskünfte gehörten in diesem Zusammenhang ebenfalls zu meinen Aufgaben. In der Schule haben wir schon im ersten Lehrjahr Bankauskünfte behandelt und nun konnte ich diese selber bearbeiten. Bei Bankauskünften werden nur die wirtschaftlichen Verhältnisse festgehalten. Es werden keine betragsmäßigen Angaben gemacht. Darunter konnte ich mir nichts vorstellen, doch jetzt weiß ich was in einer Bankauskunft alles stehen kann - z. B. seit wann die Geschäftsbeziehung besteht, ob Kredite eingeräumt wurden usw. Im Gesamten muss ich sagen, es hat mir mal wieder sehr gefallen in der Abteilung. Ich habe viel gelernt und kann dies in der Schule im Lernfeld Kredit gut mit unterbringen.
 

Für uns heißt es jetzt wieder zwei Wochen Schule. Das bedeutet: wir sind
immer um vier zu Hause. Das ist auch mal eine schöne Abwechslung.
Bis dahin, Sarah

Donnerstag, 24. März 2016

Vorbereitungen zur IHK-Zwischenprüfung


Hallo liebe Leser,
bald naht der wohl spannendste Tag in meinem zweiten Lehrjahr, ein Mittwoch im Frühlingsanfang 2016. Es gab massig Themen erneut durchzustudieren, denn die IHK-Zwischenprüfung findet statt.

Auch in meinem Beruf, Fachinformatiker für Systemintegration darf man sich in einer solchen Zwischenprüfung beweisen. Die IHK bereitet Aufgaben für alle kaufmännischen und gewerblich-technischen Berufe, welche eine Zwischen- und Abschlussprüfung ablegen müssen vor. Die Prüfung hat das Ziel den Azubi auf die eigentliche bevorstehende Prüfung vorzubereiten und seinen derzeitigen Wissensstand in Kenntnis zu bringen. Bei der Vorbereitung sind Fragestellungen, Zeiteinteilung und Gliederung der Teilbereiche wichtige Elemente.

Der Aufbau meiner Zwischenprüfung streckt sich über vier große Aufgabengebiete, bei welchen wiederum einzelne Aufgaben untergeordnet sind. Bei mir sind das Themengebiete wie zum Beispiel Wirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre, öffentliche Netze und Dienste sowie einfache IT-Systeme. Bei dem Bankkaufmann/-frau sieht es inhaltlich ganz anders aus. Dort gibt es Themengebiete wie zum Beispiel rechtliche Rahmenbedingungen, Kontoführung und Rechnungswesen.
Zu meiner Vorbereitungsmethode zählt vor allem das Üben mit den letzten Zwischenprüfungen der Jahre 2010 bis 2015. Dadurch kann man sich besser an die Aufgabenstellungen herantasten und man erhält auch einen guten Überblick über den Ablauf einer Prüfung. Wichtig ist dabei auch die Auseinandersetzung mit dem geforderten Lehrstoff. Natürlich gibt es nebenbei auch wichtige vertrauensvolle Ansprechpartner wie zum Beispiel Lehrer, Ausbilder, Freunde und Familie. Die Prüfungsunterlagen mit Lösungsbogen werden in meiner Berufsschule in Hermsdorf bereitgestellt und diese unterstützt uns auch hinsichtlich unserer Ausbildung enorm :-).

Ich hoffe das ich euch einen guten Einblick in die Vorbereitungen für die Zwischenprüfung der IHK-Ostthüringen verschaffen konnte. Nunmehr liegt es an mir ein gutes Ergebnis zu schaffen. Daher wünsche ich allen Azubis, welche zur Zwischenprüfung eingeladen wurden, viel Erfolg! Bis zum nächsten Mal.

Mit freundlichen Grüßen,
Daniel Fietsch

Mittwoch, 9. März 2016

Junior-Banking Seminar: Firmenkunden- und Auslandsgeschäft

Hallo ihr Lieben,

dieses Jahr war es zum ersten Mal wieder soweit, wir waren zum JuniorBanking Seminar in Baunatal. Darauf kann man sich immer freuen. Entspannung gibt es dort zwar nur wenig, das Lernen macht allerdings richtig Spaß. Man nimmt im Gegensatz zur Berufsschule in so wenigen Tagen viele interessante Fakten mit. Alle Dozenten unserer Seminare haben nämlich genauso wie wir, mit einer Ausbildung in der Bank angefangen und dementsprechend Berufserfahrung. In ihren Präsentationen können sie die Praxis mit der Theorie perfekt verbinden und verständlich machen. Für das Seminar haben wir uns dieses Mal besser vorbereitet und fast 2 Monate vor Seminarbeginn mit dem „e-learning“ angefangen. So nennt sich das Lernen im Internet über unser Lernportal VR-Bildung. Dort stellen uns die Autoren alle Studienbriefe (Informationsblätter), Arbeitsaufträge und Nachbereitungsaufgaben ein, welche wir für das Seminar dringend benötigen. Darüber hat euch Sarah in ihrem letzten Beitrag schon gründlich informiert.

Quelle: www.wiwiwiki.net
Am Anfang des Seminars haben wir wie immer zuerst unsere Gruppe kennengelernt. Wir waren ca. 15 Azubis von verschiedenen Genossenschaftsbanken und haben uns auch alle sofort gut verstanden. Wie immer waren wir die Jüngsten der Gruppe, da die meisten Banken nur Abiturienten aufnehmen und diese dementsprechend älter sind. In diesem Seminar befassten wir uns mit dem Themenbereich Firmenkunden- und Auslandsgeschäft. Für uns war das noch absolutes Neuland, da wir noch keinerlei Wissen in der Berufsschule sammeln konnten. Einzig die Informationen zum Privatkreditgeschäft halfen uns ein wenig für das Firmenkundengeschäft weiter, wobei es vorwiegend um verschiedene Kreditarten ging. Im Seminar erhielten wir Informationen zum Devisenhandel, der Internationalen Zahlungsabwicklung, dem Dokumentengeschäft und den Firmenkrediten. Das wird euch vielleicht alles wenig sagen, deswegen kurz zum Verständnis: Devisenhandel ist der Handel mit Buchgeld, also mit dem Geld, welches auf dem Konto liegt. Dieses muss im Fall einer Rechnungszahlung in ausländischer Währung auch in diese umgewandelt werden. Die Zahlung solch einer Rechnung in das Ausland ermöglicht die internationale Zahlungsabwicklung. Für Auslandszahlungen, welche in Nicht-EU-Länder gehen reicht ein normales SEPA-Überweisungsformular nicht aus. Dafür gibt es ein spezielles Formular, das sich „Z1-Formular“ (Zahlungsauftrag im Außenwirtschaftsverkehr) nennt. Außerdem gibt es auch verschiedene Kommunikationssysteme wie z.B. SWIFT, über dieses man der ausländischen Bank für die Zahlung relevante Mitteilungen übermitteln kann. Ein weiterer Bestandteil unseres Seminars war das Dokumentengeschäft. Dieses Thema war für mich persönlich am interessantesten. Im Dokumentengeschäft lernt man all die Dokumente kennen, welche bei einer Lieferung mitgeschickt werden können, wiez. B. Lieferscheine oder Frachtrechnungen kennen. Ein greifbares Beispiel für euch ist die Rechnung, welche ihr zum Beispiel erhaltet, wenn ihr etwas im Internet bestellt. Zu diesen Themen gehören natürlich noch viel mehr Details, welche wir lernen mussten um für die bevorstehende Klausur fitt zu sein. Um diese am Ende erfolgreich zu meisten haben wir uns richtig ins Zeug gelegt und Abend für Abend gebüffelt. Das hat sich auch ausgezahlt. 80 % ist schon mal ein guter Maßstab.

Es war also ein erfolgreiches Seminar, indem wir wieder viele neue Eindrücke erhalten durften und uns auch wieder mit den Azubis anderer Volksbanken austauschen konnten. Wir warten schon gespannt auf den Monat Juni, in dem es wieder heißt: Baunatal!
Das war´s von mir, ich wünsche euch noch eine schöne Woche.
Bis bald, Saskia ;)  

Mittwoch, 2. März 2016

Zeitmanagement ist hier gefragt

Hallo, ihr fleißigen Blog-Leser, 

Ausbildungsveranstaltungen können ganz schön anstrengend und stressig sein. Da passt es ganz gut, dass ich mich in meiner aktuellen Abteilung, dem Online-Banking, über Zeitmanagement-Methoden informieren muss. Um alle Aufgaben besser im Blick zu haben und strukturiert abarbeiten zu können, hat man viele Möglichkeiten. Eine davon ist die ABCD-Methode. Diese Methode dient der Trennung wichtiger von unwichtigeren Aufgaben. Dabei muss man für sich selbst Prioritäten setzen. Das Ganze funktioniert wie folgt: Man schreibt sich am Anfang eines Arbeitstages oder einer Arbeitswoche alle Aufgaben auf, welche erledigt werden müssen. Diese kann ich dann in die Gruppen A, B, C oder D einordnen. Dabei gilt Wichtigkeit vor Dringlichkeit. 
A: Hier kommen alle Aufgaben rein, welche ich, wenn möglich sofort selbst erledigen muss. Es ist sehr wichtig sie selbst zu erledigen. Sie sind dringlich. 
B: Aufgaben, die wichtig sind, ich aber zu einem späteren Zeitpunkt erledigen kann, kann ich zu dieser Gruppe zuordnen. Für diese Arbeiten lege ich mir einen genauen Termin fest, damit ich sie zeitlich geplant und strukturiert abarbeiten kann. 
C: Die Aufgaben in dieser Gruppe müssen nicht unbedingt von mir ausgeführt werden. Ich kann sie an meine Mitarbeiter oder Kollegen weiterdelegieren/weiterreichen. Als Azubi habe ich hier natürlich nicht so viele Möglichkeiten, da ich in der Rangliste im Unternehmen an unterster Stelle stehe und nur wenige Aufgaben verteilen darf. Hier passen Arbeiten rein, für die ich die notwendige Kompetenz nicht besitze. Ein gutes Beispiel ist die Einrichtung des Online-Bankings für unsere Mitarbeiter. Auf diese Daten habe ich zum Beispiel keinen Zugriff. 
D: Alles was hier reingehört, gehört in den Papierkorb. Es sind Aufgaben, die für mich komplett unwichtig sind und ich nicht beachten muss. Hier kann man logischerweise nicht viel zuordnen, denn auf irgendeine Art und Weise sind alle Aufgaben wichtig. 

Nachdem ich meine nächsten Arbeitswochen nach dieser Methode eingeteilt hatte, merkte ich, dass ein paar stressige Wochen auf mich zukommen werden. Auf dem Terminkalender stehen zahlreiche Lehrunterweisungen, welche wir Azubis selber halten dürfen, eine Auswertung eines Videogesprächs zum Erlernen der Gesprächsführung in einem Beratungsgespräch, meine Aufgaben als Azubi-Blog-Chef und die Planung des Betriebsausflugs 2016. Durch die Methode ist es mir gelungen, die Projekte so einzuplanen, dass ich nur mit wenig Stress arbeite. Ich kann die ABCD-Methode auf jeden Fall weiterempfehlen. 
Über das Projekt Betriebsausflug 2016 kann ich euch ja im nächsten Beitrag erzählen. Wenn ihr noch Fragen zur ABCD-Methode habt oder auch gern andere Tipps zum Zeitmanagement erfahren wollt, könnt ihr mich gern unter meiner E-Mail erreichen: bastian.resch@volksbankeisenberg.de 
Eine schöne Zeit, euer Basti.