Donnerstag, 29. Dezember 2016

Erste Eindrücke von der Berufsakademie (BA)

Hallo liebe Blog - Leser,
 
heute möchte ich Euch von meinen ersten Eindrücken an der Berufsakademie, an der ich gerade meine erste Theoriephase meines dualen Studiums absolviere, berichten.
 
Zunächst etwas Generelles: Der Campus der Berufsakademie in Glauchau umfasst das große Hauptgebäude mit Seminarräumen und Hörsälen, ein modernes Laborgebäude, eine Bibliothek, das Wohnheim und das Mensa- und Aulagebäude, sowie Sportanlagen. Es werden die Studienbereiche Wirtschaft und Technik angeboten und in diesen Bereichen jeweils fünf Studiengänge.
In das Laborgebäude werde ich wohl eher nicht kommen, da hier die Studierenden aus dem Studienbereich Technik lernen und experimentieren. Dort sind alle Möglichkeiten gegeben, um themenspezifische Untersuchungen durchzuführen. 


In meinem ersten Semester umfasst mein Theorieplan fünf Module, die da wären: Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Wirtschafts- und Finanzmathematik, Externes Rechnungswesen (Buchführung), Bankbetriebslehre und English for Business and Financial Services (Wirtschaftsenglisch). Wie Ihr seht, lerne ich also auch andere wirtschaftliche Zusammenhänge zusätzlich zur Bankbetriebslehre.

Diese Module sind alles Pflichtmodule, erst ab dem vierten Semester gibt es noch so genannte Wahlpflichtmodule, wo man Auswahlmöglichkeiten hat. Mein Stundenplan wechselt dabei wöchentlich und Änderungen kann es immer noch täglich geben. Unsere Stundenpläne erhalten wir außerdem online in einem System. Dort müssen wir uns dann auch immer zu allen Klausuren und anderen Prüfungen anmelden. Nach anfänglich noch recht überschaubaren Stundenplänen haben sich diese nun gefüllt und sind mitunter sehr lang geworden.


Im Bereich der Wirtschafts- und Finanzmathematik haben wir zuerst nochmal grundlegende Sachen kurz wiederholt und besprochen, aber eben nur kurz, da bestimmte Dinge einfach vorausgesetzt werden. Und dann ging es auch gleich richtig mit Finanzmathe los. Zum Modul Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre zählt auch das wissenschaftliche Arbeiten, was wir erlernen, um es dann in unseren Projektarbeiten und natürlich der Bachelorthesis anzuwenden. Es geht darum, wie was laut konkreten Richtlinien im Dokument formatiert werden sollte und um den Aufbau und Anspruch solcher Arbeiten. 

Die Bibliothek auf dem Campus ist natürlich für uns Studierende auch besonders wichtig, da wir dort zahlreiche fachspezifische Literatur vorfinden, die wir für Ausarbeitungen und zum Selbststudium benötigen. Generell ist noch zu sagen, dass wir trotzdem im Unterricht auch schon viel üben, dennoch muss man auch selbst viel eigenverantwortlich lernen bzw. im Selbststudium erarbeiten.

Man bekommt meist von den Dozenten und Professoren Skripte, in welchen dann exakt das drin steht, was man in der Vorlesung durchgeht. Die Vorlesungen sind meistens so gestaltet, dass es eine Präsentation (Skript) gibt und an der Tafel nur noch Ergänzungen gemacht werden. Generell gibt es oft für ein Modul mehrere Dozenten und jeder trägt seinen Teil bei. Das ist nicht wie in der Schule, wo man für ein Fach auch nur einen Lehrer hat.
 
Jeder von uns Studierenden musste sich am Anfang auch erstmal mit dem vielen Neuen vertraut machen, aber das ging recht schnell. In der ersten Woche gab es dann auch noch eine offizielle Immatrikulationsfeier, in der wir feierlich als neue Studierende aufgenommen wurden. 


Die Seminargruppen sind recht klein, dadurch ist aber auch alles persönlicher, nicht wie an großen Universitäten. Dort herrscht größere Anonymität, da in Vorlesungen teilweise hunderte Personen sitzen.

Also wie Ihr seht, es bleibt weiterhin spannend!
 
Bis bald & rutscht gut ins neue Jahr!
Eure Chantal

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Weihnachtszeit


Hallo Ihr Lieben, 


nur noch zweimal schlafen, dann ist schon Weihnachten. Die Vorweihnachtszeit ist eine sehr schöne, aber auch sehr anstrengende Zeit für uns. In meiner momentanen Abteilung, der Marktfolge Passiv, merkt man dies besonders. Hier in der Abteilung gehen die Kontoverträge ein, die von uns bearbeitet werden, bevor die Konten eröffnet werden können. Wir kümmern uns z. B. um Kartenanträge, Dispokredite, Kartenschadenfälle und um vieles mehr. 

In der Weihnachtszeit kommt all das sehr vermehrt bei uns an, da kann es auch schon mal etwas stressig werden. Da wir hier aber ein gutes Team sind, wird die stressige Zeit sehr gut zusammen gemeistert. Es ist mein erstes Weihnachten in der Bank und ich bin sehr gespannt darauf, wie alles ablaufen wird. 

Ein für mich schöner Tag war der Dienstagmorgen am 06.12.2016. Als ich an diesem Tag in die Bank kam, stand auf jedem Arbeitsplatz ein Nikolausgeschenk, worüber wir uns sehr gefreut haben. In diesem Geschenk befand sich u. a. Schokolade, Lebkuchen und weitere kleine Aufmerksamkeiten. Nicht jedes Unternehmens ist so engagiert, seinen Mitarbeitern seine Anerkennung für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit zu zeigen. Jeder Mitarbeiter der Bank hat seinen Teil dazu beigetragen, dass im Jahr 2016 alles so gut gelaufen ist. 


In der Advent- und Weihnachtszeit öffnen wir uns stärker als sonst für das wirklich Wichtige im Leben. Aus diesem Grund möchte ich alle darauf aufmerksam machen, dass die Volksbank Eisenberg auch in diesem Jahr wieder eine Weihnachtsspendenaktion gestartet hat. Diese Jahr gehen die Spenden an das Tierheim in Eisenberg. Wenn Ihr uns dabei unterstützen wollt, könnt Ihr eure Spende in einer unserer Filialen oder auf unserer Internetseite www.my-volksbank.de abgeben. 


Ich wünsche allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr. 


Eure Paula 

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Berufsschule – Meine ersten Tage

Hallo ihr Lieben,

nach den ersten Wochen im "echten" Berufsleben, hat man sich doch schon wieder ein wenig auf die Schule gefreut... Umso aufgeregter war ich an unserem ersten Tag in der Berufsschule! 

Als ich vor dem Schulgebäude stand, wusste ich erstmal überhaupt nicht wo ich hin muss. Die Schule ist viel größer als meine alte Realschule, es gibt mehr Schüler und mehr Klassen. Von den vielen neuen Gesichtern kannte ich nur eines: das von Dominik, meinem Azubi-Kollegen aus der Volksbank. 

Zum Glück beginnen solche Tage, an einer neuen Schule, in einem neuen Schülerkollektiv und neuen Lehrern immer gleich: "Hallo, ich bin die Paula, 16 Jahre, komme aus Gera und arbeite in der Volksbank Eisenberg...." Solche Kennenlernrunden helfen die Aufregung abzubauen. Meine neuen Klassenkameraden sind auf jeden Fall sehr nett. 

Nachdem die Lehrer uns noch Einblicke in die Lernfächer und einen Ausblick auf das Schuljahr gaben, war der erste Tag auch schon vorbei. Am zweiten Tag legten wir richtig mit dem Lernstoff los. Wir lernten schon viele wichtige Informationen über Konten, Kontenarten, Buchführung und vieles mehr. Die größte Umstellung war für mich das selbstständige Mitschreiben. Mit dem Luxus, ein vorbereitetes Tafelbild gemütlich abzuschreiben, ist es vorbei! Jeder Lehrer setzt voraus, dass wir uns wichtige Sachen einfach mitschreiben. Manche Lehrer sprechen und erklären den Stoff sehr schnell. Da ist es nicht so einfach mitzukommen. Also heißt die Devise "Gut zuhören, aufpassen, mitschreiben"... sonst ist man verloren :D Aber das bekomme ich schon hin! 

Auf jeden Fall weht hier ein anderer Wind als auf der Realschule! Mein Ehrgeiz ist geweckt, ich werd mich sehr anstrengen um die Berufsschule gut zu meistern. 

Eure Paula! :)

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Eine Migration in unserer Bank?

Hallo Leser, 

eine Migration durchzuführen bedeutet für alle Mitarbeiter viel Arbeit. Migration bedeutet im Sprachgebrauch einfach nur „Wanderung“ oder auch „Umzug“. Ein großes Migrationsprojekt steht sozusagen schon vor unserer Tür. Spätestens 2018 müssen alle Bankdaten auf ein komplett neues System übertragen sein. Die Vorbereitungen hierfür laufen schon heute. Bis es soweit ist, kämpfe ich aber zur Zeit schon mit einem ähnlichen Problem: Die "Migration" der Arbeitsplätze :) 

Durch die gerade durchgeführten Renovierungsarbeiten in unserer Bank, müssen temporäre freie Arbeitsplätze sichergestellt werden, d.h. die Mitarbeiter müssen vorübergehend in ein anderes Büro umziehen. Für mich bedeutet das immer viel Arbeit. Die Technik, die Kabel und andere Hardware muss vom ursprünglichen Arbeitsplatz entfernt werden, um diese am neuen Platz wieder aufzubauen. Das sollte recht flüssig und schnell verlaufen, damit der Mitarbeiter wieder seine Arbeiten fortsetzen kann. Angebracht wäre der technische „Umzug“ zur Mittagszeit. Der Mitarbeiter genießt seine geregelte Pause und ich kann diese Zeit nutzen um die Technik aufzubauen. So kann die Leerlaufzeit am Besten umgangen werden. 

Gott sei Dank werden die Räume nach und nach renoviert, sonst würde eine Mittagspause gar nicht reichen. Wichtig ist, dass ich alles korrekt und funktionsfähig aufbaue. Deswegen gehört auch ein umfangreicher Funktionstest zu meinen Aufgaben. Zu den Tests gehören ein Drucker- und Scannertest, ein Start-Test des Systemrechners und des Internetrechners, sowie ein Verbindungstest zum Banksystem und zum Internet. Diese Überprüfungen werden mit dem jeweiligen Mitarbeiter durchgeführt, damit bei seiner Arbeit auch alles funktioniert. 

Wenn die Renovierungsarbeiten beendet sind, geht der ganze Spaß von vorn los :D  Danach muss die Technik natürlich wieder in den alten neuen Raum umziehen. 

Ich habe noch viel Arbeit vor mir, schließlich bekommen noch viele Büros einen neuen Anstrich. Erfahrungsgemäß funktioniert nicht immer alles gleich auf Knopfdruck, aber bislang verlief alles recht reibungslos :-). Ich bin gespannt was mich noch erwartet. Ich wünsche euch gutes Gelingen auf Arbeit und auch auf der Schulbank. 

Euer, Daniel Fietsch

Mittwoch, 30. November 2016

Mein erster Tag im Service

Hallo liebe Blogleser und -leserinnen,
wie ihr sicher wisst, bin ich einer der neuen Azubis im 1. Lehrjahr. Somit hört ihr hier das erste Mal, aber bestimmt nicht das letzte Mal, von mir. :) Momentan bin ich im Service Center tätig. Kaum am ersten Tag in der Bank angekommen, wurde ich schon in die ersten Tätigkeiten eingewiesen. Ich bekam einen Zettel mit meinen täglichen Aufgaben im Service, wie z. B.: Den Servicebereich regelmäßig auf Ordnung zu prüfen, meine Mails regelmäßig abzurufen, die Briefkästen leeren und so weiter. Schon als ich den ersten Tag in der Bank war, wurde ich freundlich empfangen und direkt in das Team integriert. Anfangs schaute ich zu und stand meinen Arbeitskollegen interessiert bei Seite und notierte mir die wichtigsten Vorgehensweisen, um sie dann zum Nutzen unserer Kunden anwenden zu können. Schon am selben Tag durfte ich mit Aufsicht die ersten Wünsche unserer Kunden erfüllen. Keine zwei Tage später machte ich schon den ersten „größeren“ Fehler. Mir wurde die Aufgabe erteilt, unsere Briefkästen zu leeren, welche sich in einen anderen Raum befinden. Gesagt getan, schon lief ich los um die Überweisungen zu holen. Dazu wurden mir zwei Schlüssel gegeben, einer für die Tür zum Aufschließen und einer für die Briefkästen. Die Briefkästen waren reichlich voll. Die Überweisungen brachte ich dann in unser Service Center zurück und kontrollierte diese. Doch dann...keine 10 Minuten später suchte mein Kollege Herr Hartmann seinen Schlüssel. Plötzlich fing mein Herz an zu rasen, denn ich vergaß den Schlüssel wieder mit raus zu nehmen. Also sagte ich mit angespannter Stimme, „Der Schlüssel ist im Nebenraum“. Dazu ergänzte ich, „Bitte sagen sie mir, dass sie einen Zweitschlüssel haben“. Doch dann wurde mir mit ernster Stimme gesagt, „Nein Herr Busch, wir haben jetzt ein großes Problem“. Durch diese Aussage bekam ich schon etwas Herzrasen. Doch direkt danach ergänzte Frau Schlicht in lachender Stimmer, „Nein Herr Busch, wir haben einen Zweitschlüssel, aber bitte das nächste Mal drauf achten“. Und schon war Tag Zwei für mich gerettet. Schon am dritten Tag durfte ich alleine, mit Nachkontrolle, eine Sparbuchumbuchung tätigen. Das gab mir viel Selbstbewusstsein und stärkte außerdem mein Verantwortungsbewusstsein. Die erste Woche war um und schon brach die zweite Woche an. In der zweiten Woche kamen einige fehlerhaft ausgefüllte Überweisungen zu uns. Diese mussten natürlich per Post zurück an den Absender geschickt werden.
Mir wurde der ganze Vorgang beim Schreiben eines Briefes erklärt und somit konnte ich mich gleich an dem ersten Brief beweisen. Um diesen zu schreiben, schaute ich zuerst nach der Adresse des Empfängers, denn gelangt der Brief an eine falsche Person, würde dies gegen das Bankgeheimnis verstoßen. Des weitern gab ich den Grund für das Zurücksenden der Überweisung an und stellte den Brief somit fertig. In den weiteren drei Wochen lernte ich noch viel mehr, wie z. B.: Das Ausfüllen einer Überweisung (auf was kommt es an), das Anlegen eines Dauerauftrages, rechtliche Grundlagen im Bezug zum Bankgeheimnis und vieles mehr. Es würde zu lange dauern um alles Aufzuzählen was ich bis jetzt gelernt habe. :P Versucht euch einfach selber mal.
So das soll es auch erstmal von mir gewesen sein. 

Habt eine schöne Woche und bis bald, euer Dominik :)

Donnerstag, 17. November 2016

Unerwartete Planänderung

Hallo liebe Blogleser,

anders als ursprünglich gedacht, endete meine Zeit im Pflegeheim Bethesda, hier in Eisenberg schon vorzeitig. Das geplante Praktikum für vier Wochen war bereits nach drei Wochen vorüber. Der Grund war die Vertretung einer Kollegin, die ich übernehmen musste. Da ich an diesem Arbeitsplatz schon eingelernt wurde und ihn auch schon selbst geführt habe (allerdings nur einen Tag), wurde mir für zwei Wochen die Datenkontrolle übergeben. Eine etwas anspruchsvolle Aufgabe, aber man freut sich gleichzeitig auch, dass einem so viel Verantwortung übergeben wird.

Am ersten Tag musste ich mich erst wieder ein wenig an alles gewöhnen, doch nach und nach wusste ich dann wieder wie alles geht. Rund um die Uhr hatte ich immer wieder neue Aufgaben zu erledigen. Da ich die Datenkontrolle das erste Mal alleine geführt habe, konnte ich mit niemandem meine Aufgaben teilen, was sonst nie der Fall war. Teilweise war es auch etwas stressig aber es hielt sich immer noch in Grenzen. Bei der vielen Arbeit geht eine Stunde um wie nichts. Ein kleiner Nachteil an diesem Platz war, dass jeden Tag Fälle auftreten können, die man vorher nicht lernen konnte, weil sie noch nie da waren oder schon lange Zeit nicht mehr vorgekommen sind. Das ist oftmals auch so. Kniffelig sind z.B. immer die SEPA-Zahlungen, welche in unserem System hängen bleiben, wegen irgendeinem Fehler. Gibt es so eine hängengebliebene Zahlung, bekommt man automatisch eine Mail mit dem Überweisungsbetrag und den Kundendaten sowie dem Hinweis, wo man sie in unserem System suchen muss. Das Problem bei diesen Zahlungen ist, dass man den Fehler warum sie nicht ausgeführt wurde, oftmals nicht sofort erkennen kann. Es gibt sehr viele verschiedene Möglichkeiten, deswegen sind oft auch immer eine oder mehrere Zahlungen dabei, welche man nicht zuordnen kann. In der Hoffnung den Fehler zu finden, sucht man sich Fälle heraus, die in der Art schon einmal so vorgekommen sind, damit man ein Beispiel hat, wie man vorgehen muss. Meistens wird man auch fündig, das Problem dabei ist nur, dass einem durch das Suchen viel Zeit verloren geht, in der man schon viel mehr Sachen hätte erledigt haben können. Wiederrum ist es aber gut, wenn neue Dinge auftreten, da man sich diese als Muster aufheben kann und so für das nächste Mal gleich weiß, wie man den Fehler findet.
Das ist auch das Gute daran eine Arbeitsplatz selbst zu führen, man merkt sich Dinge viel besser, wenn man sie selbst gemacht hat und sich selbst um eine Lösung bemüht hat. Zur Not kann man immer noch Nachfragen. Das hab ich auch ab und zu gemacht, wenn ich garnicht so richtig wusste was zu tun war. Es gibt noch eine Mitarbeiterin in der Bank die sich sehr gut mit der Datenkontrolle auskennt, da sie diesen Platz schon oft als Vertretung übernommen hat. Wenn ich Fragen hatte, konnte ich also immer zu ihr gehen. Also egal was war, eine Lösung gab es für jedes Problem. Letztendlich fand ich die zwei Wochen sehr effektiv, da ich viel dazu gelernt habe, obwohl ich eigentlich dachte bereits viel in dem Bereich zu kennen. Aber wie ihr wisst lernt man ja nie aus.

Bis Bald,
Saskia :)

Mittwoch, 9. November 2016

Verwirrtheit am ersten Tag

Hallo liebe Blogleser und –leserinnen, 
ein Wechsel in eine schon durchlaufene Abteilung kann ganz schön verwirrend sein, sag ich euch! Seit über einem Jahr war ich nun schon nicht mehr in der "Marktfolge Passiv" eingesetzt und habe dort einiges wieder aufzufrischen. Aus diesem Grund wollten wir erstmal mit einfachen Dingen starten. Jetzt erfuhr ich erstmal so richtig, wofür ich meinen Musterordner angefertigt habe. Ohne diesen könnte ich im Moment sämtliche Tätigkeiten nicht sofort, sondern erst nach mehrmaligem erfragen der Arbeitsprozesse, machen. 
Ich besprach als erstes mit meiner jetzigen Abteilungsleiterin, Frau Sieber, die nächsten Aufgaben und Schritte. Mein Arbeitsplatz füllte sich innerhalb der ersten halben Stunde fast komplett. Das konnte was werden. Ich durfte zuerst ein Geschäftskonto für ein Unternehmen eröffnen, was im Prinzip relativ einfach ist. Doch diese Einschätzung sollte sich noch als falsch herausstellen. Mein erster Schritt war, den Kontovertrag aufmerksam zu prüfen. Dazu zählt die Prüfung auf Vollständigkeit der Unterlagen und der SCHUFA. Wir wollen sichergehen, dass unser Kunde nichts mit dubiosen oder illegalen Geschäften zu tun hat und unsere Anlagekriterien einhält. Unsere Kunden dürfen zum Beispiel nichts mit Atomkraft oder Menschenrechtsverletzungen zu tun haben. Danach habe ich die technische Anlage in unserem System vorgenommen, doch als ich bei der Einrichtung des Online-Bankings ankam, fiel mir doch etwas auf: Die Firma hatte extra einen neuen Gesellschaftervertrag beigelegt und wies auf einen neuen Gesellschafter hin. Es wurde also doch etwas komplizierter, aber auch interessanter. Ich musste den alten Gesellschafter in unserem System löschen und den Neuen anlegen. Das hat auch alles sehr gut geklappt und ich war richtig stolz auf mich, noch so viel ohne Hilfe bewerkstelligen zu können. Doch auch mit diesem Gefühl war ich zu voreilig. Beim Durchlesen der Online-Banking-Verträge bekam ich mit, dass einige Informationen fehlten. Unsere Kunden wollten das mobileTAN-Verfahren für die neue Gesellschafterin einrichten, die benötigte Mobiltelefonnummer fehlte jedoch. Die bisherigen Gesellschafter nutzten das HBCI-Verfahren. Dafür müsste eine extra Online-Banking-Vereinbarung ausgefüllt werden. Die mitgeschickten Vereinbarungen waren sehr wirr zu verstehen und undeutlich beschrieben. So kam ich auch nach Absprache mit meiner Vorgesetzten zu dem Entschluss, bei der Firma einfach mal anzurufen und die notwendigen Infos in Erfahrung zu bringen. Das Telefonat brachte mich nur leider nicht weiter, da die Dame am Telefon mir nur teilweise die Antworten auf meine Fragen nennen konnte. Da ich lange keine Erfahrung mehr gesammelt hatte, brachte mich das Ganze nun völlig aus dem Konzept und ich wusste gar nicht mehr was ich nun als nächstes und vorallem wie zu tun hatte. Frau Sieber teilte mir dann mit, dass ich das Ganze mit einer anderen Kollegin nochmals durchsprechen sollte, um es besser zu verstehen und dann beim nächsten Mal fehlerfrei bearbeiten zu können. 
Am zweiten Tag klappte aber zum Glück schon alles besser und ich konnte schon wieder viele Aufgaben ohne erneutes Nachfragen vollständig erledigen. Man bekommt einfach richtig mit, dass man gebraucht wird, da im Moment so viele Kontoeröffnungsanträge eingereicht werden und die Arbeit im Überfluss vorhanden ist. Ich wünsche euch auf jeden Fall ganz viel Erfolg bei euren Arbeiten, die ihr tagtäglich machen müsst. 
Viele Grüße, euer Basti

Mittwoch, 2. November 2016

Berufsstart der etwas anderen Art

Hallo liebe Blog-Leser, 
an dieser Stelle melde ich, Chantal Fröhlich, mich hier zum ersten Mal zu Wort. Ich habe nun bei der Volksbank Eisenberg mein duales Studium begonnen. Allerdings startete es auf einem äußerst ungewöhnlichen Weg. Denn bevor die Einarbeitung im ersten Bankbereich beginnen konnte, hieß es auch für mich und die beiden anderen Azubis, die mit mir begannen - erst in den Stall und dann in die Bank. 
Definitiv außergewöhnlich, da so etwas sicherlich nicht so häufig in einer Bank vorkommt. Somit starteten wir also nach erster Einweisung in der Bank und dem Kennenlernen der meisten Mitarbeiter, am zweiten Ausbildungstag bei der Agrargenossenschaft Buchheim/Crossen in Etzdorf im Pferdestall oder in Buchheim im Kuhstall ein Praktikum. Ich persönlich wurde für Buchheim eingeteilt und blieb dann dort bis Ende August, also insgesamt vier Wochen. Am ersten Tag bekamen wir zu Beginn unsere spezielle Arbeitskleidung inklusive Gummistiefel, die dort oft sehr hilfreich waren, oder um es besser auszudrücken - notwendig!! Dann wurde ich von einigen Mitarbeiterinnen durch die verschiedenen Ställe geführt und mir wurde die gesamte Anlage gezeigt, zu der ebenfalls eine Biogasanlage gehört. Am ersten Tag durfte ich mich dann noch im Anmelken probieren und es hat sogar funktioniert! Das Anmelken findet vor dem eigentlichen Melken mit der Maschine statt, um nur die gesunde Milch zu gewinnen und um die Milch auf eventuelle negative Veränderungen zu überprüfen. Weiterhin brachte ich noch den Kälbern ihre Milch und habe einige Einzelställe mit Stroh eingestreut. Im weiteren Praktikumsverlauf beliefen sich meine Hauptaufgaben auf das Ausmisten von Kälberställen und insbesondere das Kehren von Hof und Ställen. Dazu ist zu sagen, dass bei hochsommerlichen Temperaturen, wie ich sie im August unter praller Sonne erleben durfte, das Kehren nicht das Angenehmste ist! Außerdem war ich auch oft im Kälberstall und habe dort Futter und Heu verteilt oder eben, wie so oft, gekehrt. Zur täglichen Routine bei der Agrargenossenschaft gehörte auch der Tierarztbesuch. Er schaute täglich nach den kranken Tieren und gab diesen Medikamente. Dies ist auch notwendig, um Ansteckungen zu verhindern und natürlich, um nicht den Verlust von Tieren zu riskieren. Weiterhin will ich anmerken, dass trotz meist guten Wetters ein Tag dieses außergewöhnlichen Praktikums auch durchweg verregnet war. Und dann kann der Hof, wenn die Gullis dort sehr mit Stroh verstopft sind, auch schnell einmal unter Wasser stehen. So schlimm war es zwar nicht, doch sehr nass war es trotzdem und die Gummistiefel leisteten wieder einmal hervorragend ihren Dienst. Die Mitarbeiter berichteten mir allerdings auch von Zeiten, in denen es schon brenzlich wurde und auch die Tiere im Nassen standen. 

Die Agrargenossenschaft selbst bildet natürlich auch Azubis aus, welche später beispielsweise als Tierwirt oder Landwirt arbeiten. Rückblickend war die Arbeit bei der Agrargenossenschaft natürlich hart und anstrengend, aber man hat danach einen ganz anderen Blickwinkel. Die Angestellten dort arbeiten lange und hart, bei Wind und Wetter. Zudem ist die Branche durch ständig fallende, und damit die Existenz bedrohende, Milchpreise geprägt. Dennoch war die Arbeit an der frischen Luft und mit den Tieren sehr interessant und eröffnete mir einen Einblick der anderen Art. Nach dem Praktikum geht es dann bei mir weiter im Online-Service, meine erste Abteilung in der Bank. Hier geht es um alle wichtigen Dinge, die das Online-Banking betreffen, wie zum Beispiel welches Verfahren die Kunden nutzen möchten (z.B. smartTAN oder mobilTAN- Verfahren) oder welche Zugangsdaten sie dafür benötigen. 

Bis bald, Eure Chantal

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Nach dem Sozialpraktikum

Unsere Auszubildenden Saskia Jesumann und
Daniel Fietsch mit einer Bewohnerin des
Diakoniezentrum "Bethesda"
Hallo liebe Leser, 
die ersten drei Wochen Schule im dritten Lehrjahr sind geschafft und nun folgte unser Praktikum im Diakoniezentrum "Bethesda". 
Meine Vorstellungen und Erwartungen an dieses Sozialpraktikum? – alte Leute spazieren fahren, Mensch-ärger-dich-nicht mit ihnen zocken oder "Sturm der Liebe" schauen. Aber es kam ganz anders…. Als ich am ersten Tag ankam, waren die Schwestern schon fleißig am Waschen. Zunächst habe ich mich daneben gestellt und zugeschaut wie so etwas gemacht wird und auf was man achten muss. Es ist sehr ungewohnt Menschen beim Waschen, also der eigenen Körperpflege, zu helfen oder zuzuschauen. Einige können sich gar nicht mehr selber waschen, da sie vieles durcheinander bringen würden oder da sie sich selber nur noch schlecht bewegen können. In solchen Fällen waschen die Schwestern die Bewohner. Von dem Anblick war ich nicht wirklich überrascht, da ich schon mal ein Praktikum im Krankenhaus gemacht habe und da das gleiche sah, auch dort musste den Kranken beim Waschen geholfen werden. Schon in meiner ersten Woche habe ich mich im Bethesda gut eingelebt. Meine Schicht ging immer von um sieben bis halb vier. Außer an drei Tagen, da hatte ich eine Spätschicht weil ich diese auch mal machen wollte. Ansonsten bin ich um sieben Uhr früh gekommen, habe zwei Bewohnern, die noch gut zu Fuß waren, beim Anziehen geholfen und habe danach einigen Mitbewohnern das Frühstück gereicht. Ab um neun habe ich dann geholfen, die Bewohner zur Andacht zu fahren. Es war von Montag bis Freitag von halb zehn bis zehn Uhr Andacht und jeden Sonntag war Gottesdienst. Da bin ich mit einer Betreuerin die Wohnbereiche abgelaufen und habe die Bewohner zur Andacht gefahren. Anschließend, halb zehn, machten wir Frühstück. Ab halb elf saß ich mit in der Betreuungsrunde. In der Betreuungsrunde wurden die Bewohner in einen Kreis gesetzt, dann haben diese erst einen Becher Saft bekommen und dann haben wir kleine Rätsel gemacht. In der dritten Woche durfte ich die Betreuungsrunde alleine durchführen. Dabei musste ich aufpassen, dass ich laut und deutlich rede, da einige schwerhörig sind. Ab um elf sind wir mit den Bewohnern noch einmal auf die Toilette gegangen. Ich musste den Bewohnern aber nicht auf der Toilette helfen, ich habe die Leute nur zur Toilette hingebracht und übergab sie dann der Schwester an der Türschwelle. :) 
Halb zwölf gab es dann Mittag und danach brachten wir alle zu Bett damit die Bewohner einen Mittagsschlaf machen konnten. Eine Dame wollte fast nie Mittagsschlaf machen und rollte immer mit ihrem Rollstuhl in den Gängen herum. Um zwei haben wir wieder alle geweckt, anschließend gab es Kaffee und danach war ich ein bisschen spazieren mit Rollstuhlfahrern. Mit einem Herrn habe ich mich immer köstlich über die Arbeit und das Leben früher unterhalten und wie er ins Altersheim kam. Jeder Tag war aber immer abwechslungsreich, erschreckend, aber auch lustig. 

Einmal wurde ich als Klugscheißer bezeichnet. Ich dachte ich höre nicht richtig. Eine Bewohnerin sagte mir zum Mittag, dass sie schon eine Portion gegessen habe und keinen Hunger mehr hat. Da sagte ich ihr, dass noch keiner Essen bekommen hat und sie auch nicht und dass dies ihre erste Portion sei. Auf einmal fiel das Wort "Klugscheißer" und was mir einfiele sie bloßzustellen. Mit so einer Anschuldigung muss man in diesem Moment umgehen können. Manchmal war es schon ziemlich lustig, aber es kam auch vor, dass manche Bewohner vergessen haben, warum sie auf der Toilette sitzen. In solchen Fällen musste ich immer ein bisschen an meine Eltern denken. Was ist nur, wenn meine Eltern auch alles vergessen? Muss ich sie auch einmal in ein Altenheim geben? Alles Fragen, über die ich mir noch nie den Kopf zerbrochen habe. 
Der Schreibtisch voll Arbeit - nach drei Wochen
Praktikum sieht der Arbeitsplatz von Sarah so aus...
In der Zeit im Diakoniezentrum habe ich viel gelernt. Zum Beispiel, dass man jeden Moment mit der Familie auskosten und genießen sollte. Vielleicht auch Videos machen, in denen man sinnloses Zeug redet oder einfach nur rumalbert, denn wenn die Eltern wirklich einmal dement werden sollten, kann man sich immer wieder die Videos mit ihnen zusammen ansehen und drüber lachen. 
Nun bin ich wieder in der Bank und einige Erfahrungen reicher. Leider war ich nur drei Wochen im Altenheim, da es in der vierten Woche in der Bank viel zu viel zu tun gab und ich als Aushilfe einspringen musste.
Mein Fazit nach den drei Wochen im Altenheim: es hat sehr viel Spaß gemacht und es war ein toller Einblick in diesen Beruf, aber trotzdem möchte ich lieber an meinem Bürotisch bleiben. Wenn ihr Fragen zu unserem Sozialpraktikum habt, schreibt mir gerne eine Nachricht.

Bis bald, eure Sarah

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Der erste Tag im Diakoniezentrum „Bethesda“

Hallo liebe Blogleser und Blogleserinnen,

im 3. Lehrjahr ist neben der Ausbildung meines Berufes zum Fachinformatiker für Systemintegration auch ein vierwöchiges Praktikum im Diakoniezentrum "Bethesda" in Eisenberg Bestandteil. Schon die Erfahrungen des ersten Tages haben mich ziemlich fasziniert und ich bekam ein recht gutes Bild über den Beruf eines Altenpflegers. Diesen ersten Eindruck möchte ich gerne mit euch teilen:
Der Tag beginnt und ich mache mich auf den Weg zum Diakoniezentrum. Anders als in der Volksbank Eisenberg gibt es hier eine Einteilung in drei Arbeitsschichten. Die Frühschicht fängt schon etwa 6:00 Uhr an, währenddessen die Mittelschicht ab 14:00 Uhr anfängt und die Nachtschicht ab 18:00 Uhr beginnt.

Ich, Bastian, Saskia und Sarah werden auf jeweils verschiedenen Etagen eingeteilt. Mein Arbeitsbereich ist die zweite Etage und dort lerne ich etwa fünf bis sechs Mitarbeiter kennen. Kaum sind wir Azubis angekommen, beginnen schon unsere eigentlichen Arbeitsroutinen. Wir beziehen die Betten und helfen vielen Heimbewohnern sich fortzubewegen, in dem wir sie mit dem Rollstuhl oder mit dem Rollator zum Speiseraum oder zu ihrem eigenen Aufenthaltsraum begleiten. Im Mitarbeiterteam „duzen“ wir uns immer, jedoch sollen wir die Bewohner des Altenheims immer „siezen“, da wir noch unbekannte Personen für sie sind.
Ich habe mittlerweile die Mitarbeiter alle schon kennengelernt und mich mit der Umgebung vertraut gemacht. Die Zeit verfliegt sehr schnell, da viele Tätigkeiten ihre Zeit brauchen. Einige der Pflegebedürftigen sind nicht fähig aufzustehen, daher wird ihnen das Essen gebracht. Am Nachmittag bei Kaffee und Kuchen sind es dann wieder die gleichen Pflegemaßnahmen, nämlich das Essen geben und das Begleiten einzelner Personen im Rollstuhl.
Doch auch andere Aktivitäten, wie zum Beispiel Wäsche waschen, Wäsche aussortieren, Versorgung der einzelnen Räume mit ausreichend Wasser oder das Geschirr zur Küchen bringen, sind notwendig und gehören zu meinem Alltag hier im Diakoniezentrum.
Mein Fazit des ersten Tages: Es ist sehr anstrengend und meine ursprüngliche Meinung, der Beruf des Altenpflegers sei recht einfach, hat sich grundlegend geändert. Man sollte diesen Beruf niemals unterschätzen! Ich für mich habe schnell festgestellt, dass ich für diesen Berufszweig nicht geschaffen bin, da mir der intensive Umgang mit pflegebedürftigen Menschen einfach nicht liegt. Da bin ich doch eher der Techniker.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht und was ich noch alles dazu lernen werde.

Grüße, euer Daniel.

Dienstag, 11. Oktober 2016

Über's Lernen und Leistungskontrolle schreiben:

Hallo Ihr Lieben, 
jetzt geht es noch einmal in die letzte Runde...wir sind drittes Lehrjahr und nächstes Jahr kommen die Prüfungen. Wir haben jetzt noch eine Woche Schule von insgesamt drei Wochen. Wir haben jetzt das Fach für Auslandsgeschäfte dazu bekommen und schreiben wieder fleißig Kontrollen. Ganz besonders aufgeregt war ich auf die Kontrolle in Rechnungswesen. Da haben wir zur Zeit Kosten- Erlösrechnung. Da vergleichen wir Zinssätze, denn unsere Kunden legen bei uns Gelder an. Damit die Bank keine Verluste macht, legt sie die Gelder am Kapitalmarkt zu besseren Zinsen an und um das zu erreichen müssen der Tagegeld-Zinssatz, Kundenzinssatz und Alternativzinssatz verglichen werden. Aber um auf das richtige Ergebnis zu kommen, muss man auch die richtigen Zinssätze vergleichen und wenn man einen Fehler macht, zieht der sich durch die ganzen Aufgaben.... Ich lernte also die Formeln alle auswendig. 
Als dann Frau Heiland, meine Lehrerin, am nächsten Tag die Leistungskontrolle austeilte, dachte ich, ich sehe nicht richtig: sieben Seiten voller Aufgaben und das in 45 Minuten. Ich musste mich also beeilen und das hieß, es würden sich Fehler einschleichen. Also hatte ich schon so gut wie verloren. Ich rechnete gleich los wie ein Weltmeister und nach einer halben Stunde schrieb unsere Lehrerin an die Tafel, dass sie nur bis Seite fünf bewerten wird. Ich habe dreimal nachgezählt, ob ich schon auf Seite fünf war und.....ja, war ich :) Ich hatte nur Angst, dass ich in meiner ganzen Hektik nicht bis fünf zählen kann. :D Seite sechs und Seite sieben waren dann Zusatzpunkte. Ich hatte jetzt also noch Zeit um die Aufgaben von Seite eins bis fünf noch einmal zu kontrollieren oder mir ein paar Zusatzpunkte zu holen. Ich entschied mich für die 2. Möglichkeit. Und dann hieß es die LK abgeben und zwei Tage warten. :/ Ich hatte ein richtiges gutes Gefühl, aber nachdem ich mich mit meinen Mitschülern unterhielt, war ich mir auf einmal mega unsicher. Diese Wartezeit ist einfach nur unerträglich. Und dann kam endlich der Tag, als wir unsere LK's wieder bekommen haben. Und unsere Lehrerin laß erst die ganzen einsen und zweien vor und nein, leider war ich nicht mit dabei. Also habe ich schon abgeschrieben. Mittendrinnen sagte sie dann: "Ach, Sarah hat auch noch eine eins!" Ich habe mich einfach nur gefreut. So kann das ganze Schuljahr weitergehen. 
Also dann trete ich noch die letzte Schulwoche an und wünsche euch noch sonnige Tage :). 
Bis bald, eure Sarah

Mittwoch, 5. Oktober 2016

In den Spreewald zu den Gurken

Hallo liebe Blog-Leser,
vor etwa vier Wochen, am Freitag den 3. September, war es soweit. Unser Azubi-Projekt ist endlich zum Abschluss gekommen. Aber erst mal zum Anfang dieser Geschichte. Letztes Jahr hatte unsere Ausbildungsbeauftragte für das ServiceCenter, Silvana Schlicht, ein Seminar für Ausbildungsbeauftragte absolviert. Danach kam Sie mit vielen neuen Ideen zurück. Darunter auch, dass die Auszubildenden die Organisation des Betriebsausfluges übernehmen könnten. Lange Rede kurzer Sinn, das Azubi Projekt 2016 hieß nun "Betriebsausflug". Die erste Phase war die Ideenfindung. Jeder Azubi hatte sich Gedanken gemacht, was wir unternehmen könnten. Dabei kamen spannende Ideen zusammen, wie zum Beispiel ein Musicalbesuch, eine Fahrt mit einer historischen Eisenbahn, eine Bauernolympiade und eine Kahnfahrt im Spreewald. Diese Ideen mussten nun erst mal auf ihre Realisierbarkeit geprüft werden. Das heißt wir prüften, ob sie mit unserem Budget und mit unserer Zeit kompatibel sind. Natürlich war auch sehr wichtig, dass die Ausflüge für alle unsere Mitarbeiter ansprechend sind. Nach dieser langen Phase kamen wir zu dem Entschluss, dass der Ausflug in den Spreewald am Besten umzusetzen ist. Die zweite Phase war dann die Organisation: Erst wenn man selbst mal einen Ausflug für ca. 50 Personen organisiert hat, merkt man, was alles hinter so einer Planung steckt. 

Für unsere Kahnfahrt kontaktierten wir den Tourismusverband Spreewald, der uns bei der Planung sehr behilflich war. Sie vermittelten uns die Kahnfahrt. Nach der Kahnfahrt wollten wir natürlich auch noch zusammen Essen gehen. Das war selbst für den Tourismusverband schwierig eine Location für ca. 50 Leute zu finden. Doch auch das war möglich und wir konnten uns auf unsere Partner aus dem Spreewald verlassen. Natürlich mussten wir auch irgendwie in den Spreewald kommen. Also mussten wir uns auch um ein Busunternehmen kümmern, um den Transfer in den Spreewald sicher zu stellen. Aber auch noch viele Kleinigkeiten, wie die Planung der Versorgung im Bus mit kleinen Leckereien und Getränken, darf man dabei nicht vergessen. Die dritte Phase war dann die Durchführung unseres Ausfluges. Wir durften die Bank vom Chef aus sogar mal eine halbe Stunde eher als sonst schließen und sind danach vom Busbahnhof mit dem Busunternehmen Schröder Richtung Spreewald gefahren. Zwei Staus machten uns dabei etwas das Leben schwer, aber man konnte es im Bus bei guter Stimmung und Verpflegung aushalten. Als wir dann ankamen, starteten wir unseren zweistündigen Ausflug durch den idyllischen Spreewald von Lübbenau nach Lehde. Bei einer interessanten Fahrt genossen wir auch das ein oder andere Kaltgetränk und wurden sogar mit spreewaldtypischen Speisen wie der Spreewaldgurke oder der Schmalzstulle versorgt. Nach dem die lustige Fahrt ihr Ende in Lübbenau gefunden hatte, ging es nach einem kurzen Fußmarsch ins Hotel Spreewaldeck. Dort haben wir dann ein tolles Buffet mit leckeren Speisen genießen können. Danach haben wir den Abend gemütlich ausklingen lassen. Gegen Mitternacht kamen wir wieder in Eisenberg an. Und es fiel natürlich auch eine Last von den Azubis, denn unser Projekt "Betriebsausflug" war geglückt. Unsere Kollegen verließen zu unserer Freude den Bus glücklich und zufrieden. Mir persönlich hat das Azubi Projekt sehr viel Spaß gemacht und ich denke auch, dass es nicht die letzte Bankveranstaltung gewesen ist, die von uns Auszubildenden geplant wurde. 
Viele Grüße Euer Simon

Mittwoch, 21. September 2016

Mit großen Schritten dem Ziel Bankkauffrau/-mann entgegen!

Wieder einmal ist es soweit, dass ein neues Ausbildungsjahr für uns und vielleicht ein neues Schuljahr für euch, beginnt. Vielleicht beginnt für einige von euch auch ein ganz neuer Lebensabschnitt, da jetzt eure Lehre oder sogar euer Studium anfängt. Auch bei uns in der Volksbank geht  für zwei neue Auszubildende und eine BA-Studentin ein neuer Weg los, welche ihr hier auch bald kennenlernen dürft. Möglicherweise trefft ihr sie später auch einmal bei uns im Service der Bank, da sie, wie alle anderen Azubis, jede Abteilung in ihrer Ausbildung durchlaufen werden.
Für Basti, Sarah und mich geht es jetzt allerdings schon in das 3. Lehrjahr. Daran haben wir vor 2 Jahren um die Zeit noch lange nicht gedacht und nun ist es tatsächlich schon so weit. Ab jetzt wird es für uns drei ernst, da in diesem Jahr alle Prüfungen vor uns stehen. Dafür sollte man sich natürlich auch gründlich und am Besten schon mehrere Wochen bevor es wirklich ernst wird, vorbereiten. Das ist immer leichter gesagt als getan. Genau das haben wir vor unserer Zwischenprüfung auch gedacht und plötzlich war es dann auf einmal schon so weit. Das soll natürlich nicht heißen, dass wir uns darauf nicht vorbereitet haben, nur dachte man immer, dass das ja alles noch Zeit hat. Aber das Problem wird wohl jeder von euch kennen. 
Die Prüfungsvorbereitung findet bei uns aber nicht nur in der Schule und für uns selbst zu Hause statt, denn wie ihr wisst, fahren wir auch noch auf Seminare. Bei denen können wir noch einmal Fragen stellen und ganz viel Lernstoff festigen. Für die schriftliche und mündliche Prüfung gibt es auch extra noch zwei Seminare. In den beiden Seminaren wird eine schrifitliche und eine mündliche Abschlussprüfung, unter den gleichen Bedingungen, wie es später bei der IHK (Industrie- und Handelskammer) sein wird, simuliert. Gerade das finde ich gut, da bekommt man wenigstens schon einmal das Gefühl, wie es später bei den richtigen Prüfungen sein wird. Damit ihr euch die Abschlussprüfungen genauer vorstellen könnt, erkläre ich euch den Vorgang kurz. 
Die IHK-Prüfung besteht aus zwei verschiedenen Prüfungen, einer Mündlichen und einer Schriftlichen. In der mündlichen Prüfung müssen wir ein Beratungsgespräch durchführen. Dabei können wir aus zwei Themenbereichen wählen, wie zum Beispiel Kredit, Wertpapier oder ein Anlagegespräch. Dabei können natürlich, wie in echten Gesprächen, alle möglichen Fälle auftreten. In der schriftlichen Prüfung gibt es einen konventionellen und einen unkonventionellen Teil. Das heißt, dass bei dem einen Teil nur Antworten passend zur Frage ausgewählt werden müssen, die bereits vorgegeben sind und bei dem anderen Teil die Frage selbstständig in einem Textfeld beantwortet werden muss. Das ganze wird nach dem Ablegen der Prüfung dann ausgewertet und die Ergebnisse werden bekannt gegeben. Dann können wir uns auch endlich Bankkaufmann nennen.

In diesem Lehrjahr steht uns auch noch einmal ein vierwöchiges Praktikum bevor, genauso wie es auch zum Anfang unserer Ausbildung war. Dieses Praktikum findet diesmal allerding im Diakoniezentrum Bethesda in Eisenberg statt. Es handelt sich um ein Sozialpraktikum im betreuten Wohnen mit pflegebedürftigen Personen. Darauf bin ich auch schon sehr gespannt, da ich mir noch gar nicht so genau vorstellen kann, was mich dort erwarten wird. Wenn es dann so weit ist, werden wir euch natürlich auch über unser Sozialpraktikum berichten. So lange dauert es gar nicht mehr bis dahin, also seid schon mal gespannt! :)
 
Bis bald,
eure Saskia

Mittwoch, 7. September 2016

Die Ausbildungsnachweise


Liebe Blogleser,
heute wollte ich euch mal über ein Thema berichten das in unserer Ausbildung einen hohen Stellenwert hat und über das doch selten geredet wird. Es geht um den Ausbildungsnachweis. Der Ausbildungsnachweis ist ein wöchentlich geführter Bericht, der von uns Auszubildenden geführt wird bzw. geführt werden muss. Die Führung des Ausbildungsnachweises ist ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Ausbildung und unserer Abschlussprüfung. Dabei sollte man den Ausbildungsnachweis immer akkurat, sauber und regelmäßig führen. Selbstverständlich sollte auch auf Rechtschreibung, Grammatik und Ausdruck geachtet werden. Dabei ist es wichtig, dass wir die Ausbildungsnachweise so schreiben, dass sie auch von Kunden verstanden werden könnten. Natürlich dürfen wir auch ab und an mal Fachbegriffe verwenden. Denn wie ihr euch vielleicht denken könnt nimmt der Bankkaufmann gerne mal einen Fachbegriff in den Mund und zeigt was er so kann. 
Der Ausbildungsnachweis besteht aus 3 Teilen. Im ersten Teil müssen die Azubis die vermittelten Kenntnisse dokumentieren. Das heißt wir dokumentieren jeden Tag unsere Tätigkeiten und wie lange sie gedauert haben. Dieser Teil ist auch wichtig für die Dokumentation unserer Arbeitszeit. Teil 2 und 3 bestehen aus einem Schwerpunktthema. Dieses Schwerpunktthema sprechen wir jede Woche mit unseren Ausbildungsbeauftragten ab. Ideal ist natürlich eine Tätigkeit aus dem Ausbildungsnachweis. 
In Teil 2 beschreiben wir dann wie wir das Schwerpunktthema bearbeitet haben. Der Text in diesem Teil soll so verfasst werden, dass man auch später nach der Ausbildung oder in Vertretungstätigkeit seinen Ausbildungsnachweis nehmen kann und die Tätigkeit ausführen kann. Ich schreibe mir dann gerne Arbeitsabläufe auf. Die Sparbuchausgabe ist z. B. ein sehr komplexer Vorgang, welcher auch nicht oft vorkommt. Falls er dann doch vorkommt kann ich den Vorfall schnell mit Hilfe des Ausbildungsnachweises bearbeiten. 
Im Teil 3 soll unser Ausbilder erkennen, dass wir das Schwerpunktthema verstanden haben. In diesem Teil sollen wir erklären warum wir die Dinge gerade so bearbeiten und warum das so wichtig ist. In diesem Teil soll unser Ausbilder erkennen, dass wir das Thema auch verstanden haben. Alles in allem ist der Ausbildungsnachweis eine komplexe, aber sehr sinnvolle Sache. Er kostet uns zwar manchmal Anstrengung und Nerven, bringt uns aber in der Ausbildung weiter voran. Nächste Woche kommen dann die neuen Azubis und ich freue mich schon drauf Ihnen unseren Ausbildungsnachweis zu erklären. 
Bis dahin, 
Euer Simon Zeiß

Donnerstag, 25. August 2016

Geschäftsstellen-Chaos:

Hallo liebe Blogleser und Blogleserinnen, 
ich hoffe ihr genießt eure Sommerzeit. Da zur Zeit die große Urlaubssaison ist, müssen wir Azubis wieder recht häufig den Dienst in unseren Zweigstellen übernehmen und mit unserem Service versorgen. Dort passieren mir komischerweise immer die schrägsten Sachen. An einem Dienstag fuhr ich wieder ganz normal nach Bad Klosterlausnitz um dort die Azubi-Geschäftsstellenzeit, also den Kundenservice, zu übernehmen. Dazu gehörten wieder Sparbücher nachtragen oder zum Beispiel auch Umbuchungen tätigen. Der Morgen begann also wieder ganz normal. Zur Mittagszeit wechselte ich dann wie gewohnt nach Crossen. Da erwarteten mich einige spannende Aufgaben. Von Frau Kruthoff bekam ich einen Arbeitsauftrag per Mail den ich abarbeiten musste. Zu den Aufgaben gehörten die Vorbereitung einer Kontoauflösung für eine Kundin und das Ausfüllen des Formulars zur Anlage eines Zinskontos. Diese Aufgaben sollten neben dem Service erledigt werden. Nun kommen wir zum eigentlichen Problem. An dem Nachmittag kamen so unerwartet viele Kunden mit speziellen Wünschen, dass ich schon richtig Stress hatte das Ganze zu schaffen. Die Situation wurde etwas chaotisch. 
Zuerst kam eine Kundin mit der Bitte, irgendetwas gegen das dauerhafte Abbuchen einer bestimmten Firma per Lastschrift zu unternehmen. Dazu musste ich einen Sperrauftrag mit der Kundin gemeinsam anlegen. Da so eine Aufgabe eher selten auf mich zukommt, musste ich mich erstmal wieder an den genauen Ablauf erinnern. Jedes Unternehmen, welches Lastschriften ziehen darf, hat von der Deutschen Bundesbank eine Gläubiger-Identifikationsnummer erhalten. Bei dem Sperrauftrag musste ich also nur vermerken, dass alle Lastschriften von dem Unternehmen mit der vorher herausgefundenen Gläubiger-ID nicht gebucht werden sollen. Jetzt musste sich die Dame um nichts mehr kümmern und konnte glücklich wieder ihrer Wege gehen. 
Kurz darauf folgte die nächste größere Aufgabe. Eine Kundin wolle ihr Sparbuch auflösen da sie dieses nicht mehr benötigte. Dazu musste ich die entsprechenden Formulare in unserem bankeigenen Programm ausfüllen, ausdrucken und von ihr unterschreiben lassen. Darauf folgten weitere solcher zeitaufwendigen Aufträge. Kurz vor Feierabend wurde ich dann auch endlich mit dem Arbeitsauftrag fertig und konnte die ausgefüllten Dokumente für Frau Kruthoff abspeichern. Die spannendste Aufgabe kam allerdings noch. Gegen 17:30 Uhr besuchte mich eine junge Dame mit ihrem kaputten TAN-Generator. Dieser wird für das Bezahlen im Online-Banking verwendet. Das entsprechende Verfahren nennt sich smartTAN. Man benötigt dafür die BankCard und den TAN-Generator. Mit diesen beiden Komponenten kann man eine TAN erzeugen und eine Überweisung im Internet bestätigen. Nach mehrmaligem Batterie wechseln ging er leider immer noch nicht. Ich sagte ihr, dass ich ihr gern einen Neuen mitgeben kann, dieser aber 15 € kostet. Damit war sie einverstanden und ich begab mich auf die Suche nach einem kleinen taschenrechnerförmigen Gerät. Ich dachte eigentlich, dass ich mich in unsere Zweigstelle in Crossen bestens auskenne, täuschte mich da allerdings. Es war einfach kein TAN-Generator zu finden. Kurz darauf versuchte ich Frau Kruthoff in Bürgel zu erreichen, da diese ja am besten über die vorhandenen Gegenstände in ihrer Filiale Bescheid weiß. Da sie zu dem Zeitpunkt in einem Beratungsgespräch saß, konnte ich sie leider nicht sprechen. Meiner Kundin sagte ich, dass ich mich um einen TAN-Generator kümmere und mich dann telefonisch melde. Endlich rief Frau Kruthoff mich zurück und nannte mir den Ort des einzig verbliebenen Generators. Da er unter verschiedenen Verkaufsunterlagen lag, war es mir quasi unmöglich ihn selbst zu finden. Ich rief meine Kundin wieder an. Wir einigten uns darauf, dass ich ihr zur Entschuldigung den TAN-Generator bis nach Hause bringe. So schloss ich meine Geschäftsstelle nach 18 Uhr ab und fuhr los in die Crossener Innenstadt. Als ich ankam, sah ich sie schon lächelnd vor ihrer Haustür stehen. Auch wenn es mir lieber wäre, dass mir nicht immer solche Dinge passieren, motivieren mich unsere Kunden immer wieder mit ihrer Dankbarkeit. Es ist ein schönes Gefühl unsere Kunden glücklich machen zu können. Ich bestellte natürlich gleich ein paar neue TAN-Generatoren, damit ich sie beim nächsten Mal leichter finde. 
Nach diesem chaotischen Tag war dann trotzdem alles wieder gut. Ich hoffe, ich bekomme das auch in Zukunft immer wieder so hin. 
Vielleicht seid ihr ja die nächsten Glücklichen, die ich besuche. 

Liebe Grüße euer Basti

Donnerstag, 18. August 2016

UPDATE: Schnee von einer ganz anderen Seite

Das Porträt von Snow Business ist nun online und darf gelesen werden!

Hallo Ihr Lieben,

nun bin ich wieder einmal in einer neuen Abteilung und kann hier meiner Kreativität freien Lauf lassen. Ich bin im Marketing angekommen! Schon in der ersten Woche habe ich erfahren, dass ich am Freitag bei einem Telefoninterview mit unserem EthikBank Kunden (Snow Business GmbH) dabei sein und zuhören darf. Ich konnte mir bis Dato noch gar nichts darunter vorstellen, wie so etwas ablaufen soll?! 

Zuerst einmal sollte ich mir ein Bild über das Unternehmen machen und mir ein paar passende Fragen für das Interview überlegen. Dazu habe ich mir die Internetseite unseres Kunden angeschaut und war nach einiger Zeit echt fasziniert. Für das Snow Business Team spielen Jahreszeiten keine Rolle mehr, denn Sie stellen künstlichen Schnee her. Sie verwandeln selbst im Sommer die schönsten Landschaften zu Winterlandschaften, dekorieren Schaufenster oder treten bei Events mit Ihrem Schnee auf. Egal was für Schnee, ob liegender oder fallender Schnee, ob Raureif oder Vereisung. Das Snow Business Team macht das „Unmögliche“ möglich. Deshalb bin ich auch so fasziniert davon. Selbst in Werbungen wie zum Beispiel bei Audi TT, Merci oder O² ist das Snow Business Team mit seinem künstlichen Schnee vertreten. Ich denke den Film „Charly und die Schokoladenfabrik“ kennen fast alle. Dort fällt und liegt auch kein echter Schnee. Da war wieder das Team von der Snow Business GmbH am Werk! Soviel zum kleinen Einblick in das Unternehmen. 

Die Fragen die ich mir überlegt hatte, habe ich so thematisiert:
- die Gründung
- die Ideenfindung
- Künstlicher Schnee – Nachhaltig?
- Was war das schönste Projekt?
- Warum der Erfolg?

Nachdem sich Frau Schenkel meine Fragen anschaute, sagte Sie mir, dass ich mich noch auf die EthikBank beziehen soll, immerhin sind es ja unsere Kunden. In meinen ganzen Gedanken habe ich nicht mehr an die Bank gedacht sondern nur an die Unternehmung…
Am Freitag war es dann endlich soweit. Ich ging in das Büro von Frau Schenkel und zusammen riefen wir den Geschäftsführer, Lucien Stephenson, an. Frau Schenkel legte auch gleich los mit ihren Fragen. Manchmal kam ich gar nicht hinterher mit Schreiben. Ich habe ein paar Mal an zwei Stichpunkten geschrieben und Lucien redete weiter, sodass ich einen dritten Stichpunkt anfangen musste und den Inhalt vom ersten Punkt schon wieder vergaß. Ich fand es wirklich anstrengend die ganze Zeit am Ball zu bleiben. Als dann nach ungefähr einer halben Stunde das Interview fertig war, haben Frau Schenkel und ich alles noch einmal durchgesprochen. Hier konnte ich dann noch einmal Zusammenhänge klären, die ich nicht mitbekommen hatte. Als wir dann fertig waren, verkündete mir Frau Schenkel, dass ich nun ein Kundenporträt über die Snow Business GmbH schreiben darf. Im Schreiben mache ich es mir echt schwer. Ich finde immer nicht die richtigen Worte, dann klingen meine Sätze nie hochtrabend und am Ende ist es ein kleiner Text der nicht ins Detail geht. Ich habe mir also erst einmal die bereits bestehenden Kundenporträts auf der EthikBank Seite angeschaut und dann habe ich angefangen. Ich musste die erhaltenen Informationen erst einmal gliedern.

Diese habe ich dann in vier Punkte aufgeteilt:
- Einleitung
- Gründung des Unternehmens
- die EthikBank
- Portfolio
Zu diesen vier Punkten überlegte ich mir nun, welche Informationen zu welchen Punkten gehören. Nachdem alles sortiert war, schrieb ich dann alles nieder und korrigierte auch alles Notwendige nochmals. Von Frau Schenkel gab es dann noch einige Verbesserungsvorschläge, die ich noch umsetzte. Nachdem der Text nun endlich geschrieben war, konnte ich mich an die Internetseite dran machen! Ich dachte immer so eine Internetseite einrichten ist mega easy, aber da habe ich mich getäuscht. Es ist eine große Arbeit die Bilder zu suchen, in Photoshop zu bearbeiten und dann auf die Internetseite reinzustellen. Das Programm, Typo3, ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber wenn man den Dreh einmal raus hat, macht es mega viel Spaß. Insgesamt hat mir dieses kleine „Projekt“ sehr gut gefallen, da ich auch mal was anderes außer Bankkauffrau gesehen und erlebt habe. Die Internetseite ist auch schon fast fertig und bald wird das Endergebnis veröffentlicht. Bis dahin verabschiede mich erst einmal in den Urlaub für zwei Wochen an die Müritz.

Viele Grüße,
eure Sarah

Dienstag, 9. August 2016

Eine erneuernde und erfrischende Veränderung…

… steht in unserer Bank bevor. Es hat alles mit der Planung einer Renovierung in unserer Hauptstelle Eisenberg begonnen. Doch wie ist der aktuelle Stand und was wird alles renoviert? Der Startschuss wurde am 30. Mai 2016 gesetzt und wir haben auch schon einen Einblick in das zukünftige Aussehen des Service-Centers bekommen. Die Fertigstellung ist dabei für Ende August geplant. Der gesamte Bereich des Service-Centers einschließlich der fünf Beraterräume wird renoviert. Nicht nur der Boden und die Wände werden erneuert, sondern auch die Decke und die entsprechende Beleuchtung an der Decke werden renoviert. In allen Räumen des Service-Centers wurden die alten Möbel durch Neue ersetzt. In den Beraterräumen stehen neue Beratertische und Schränke. Außerdem ist am Beratertisch eine silberne, schwenkbare Halterung montiert, an der ein Monitor platziert werden kann. Ideal für die Beratung von Kunden damit der Kundenberater den Bildschirm auch einmal schwenken und dem Kunden zeigen kann. Die Wände, welche das Service-Center und die Beraterräume umgeben, werden mit einem neuen erfrischenden weißen Farbton gestrichen. Es riecht auch sehr danach. Jedoch ist der Geruch zum Glück nicht intensiver als erst angenommen. 
Auch in der Technikausstattung verändern sich kleine wesentliche Dinge. Da andere Tische und Schränke zum Einsatz kommen, muss die Technik demnach in die neuen Schränke platziert werden. Rechner und Drucker dürfen sich nicht auf dem Arbeitsplatz befinden, da sonst die Arbeit der Berater eingeschränkt wird und es auch zu Platzproblemen kommen kann. Des Weiteren werden Kabel unterhalb der Tische in einem Netz verlegt, wodurch man die Kabel nicht sieht. Da die Oberfläche der modernen Holztische hell ist, wird ein dazu passender Monitor auf die schwenkbare Halterung platziert. Maus und Tastatur passen sich der Farbe an. Dabei war ich als Technik-Experte natürlich auch beteiligt. Ein paar Problemchen kamen dabei natürlich auch vor. Unser Vorstandsvorsitzender Herr Euler möchte, dass die Ersteinrichtung der Technik sofort optimal verläuft und zum späteren Zeitpunkt keine Nacharbeiten fällig sind. Da wir nicht genug lange Kabel hatten, mussten wir uns provisorisch weiterhelfen und die Computer etwas näher an die Monitore heranstellen. Herr Euler mahnte uns wegen dieser „Notarbeit“ natürlich gleich an, da es einfach nicht so professionell aussah. Auch solche kleinen Problemchen mussten wir also überwinden. Zum Glück kamen die verlängerten Kabel dann doch noch und wir konnten alles wie gewünscht herrichten. Die Renovierung hat nach meinen Geschmack einen sehr modernen Stil. Die Maler haben die Wände sauber und ordentlich gestrichen. Mir sind auch keine Fehler aufgefallen. Mir gefallen die Beratertische, da sie langgestreckt und großflächig über einen 90° Winkel aufgebaut sind. Die Renovierung im eigentlichen Service-Bereich hat ebenfalls schon begonnen. Wenn Ihr euch das Endergebnis einmal anschauen wollt, kommt doch einfach mal vorbei. Vielleicht bin ich dann auch gerade im Service.
Mit freundlichen Grüßen, Daniel Fietsch.

Donnerstag, 4. August 2016

Fit in Sachen Kredit

Hallo liebe Leser,

wieder einmal hieß es Sachen packen und ab nach Baunatal! Baunatalzeit heißt Seminarzeit. Endlich konnten wir dort hin selbst fahren. Da wir jetzt alle 18 sind, sind wir nicht mehr auf unsere Eltern angewiesen. Den Anfang hat Sarah gemacht. Sie hat uns das erste Mal alle nach Baunatal gefahren. Da unser Seminar von Montag bis Donnerstag ging, sind wir schon Sonntag angereist. Als wir ankamen haben wir auch schon die ersten bekannten Gesichter gesehen. Zum einen haben welche aus unserer Klasse dasselbe Seminar besucht und zum anderen kannten wir auch noch viele von früheren Seminaren, welche wir schon zusammen hatten.

Diesmal ging es um das Kreditgeschäft mit Privatkunden. Für uns war es eine gute Wiederholung und Festigung des Wissens, welches wir in der Schule schon aufgefangen haben. Am Donnerstag, dem letzten Tag des Seminars, mussten wir auch wieder eine Prüfung schreiben. Für uns drei ist diese auch gut ausgefallen, da für uns ja nichts an diesem Thema fremd war. Damit ihr euch auch grob vorstellen könnt was wir in Baunatal eigentlich gelernt haben, erkläre ich euch kurz, was zum Kreditgeschäft mit Privatkunden alles dazugehört. 
Am ersten Tag haben wir uns über alle „Vorbereitungen“ für die Kreditvergabe unterhalten. Bevor man einen Kredit vergeben kann, muss man die Kreditfähigkeit und die Kreditwürdigkeit prüfen. Kreditfähig ist man, wenn man voll geschäftsfähig ist, also wenn man das 18. Lebensjahr vollendet hat. In Ausnahmefällen ist die Kreditaufnahme auch mit beschränkter Geschäftsfähigkeit möglich, dann benötigt man aber auch besondere Zustimmungen. Kreditwürdig ist man, wenn die Bank davon ausgehen kann, dass der Kredit vom Kunden rechtzeitig und vollständig zurückgezahlt wird. Diesen Prüfungen ist jede Bank unterworfen und muss sich streng daran halten. Außerdem haben wir auch herausgestellt, welche Pflichten und Rechte die Bank und der Kreditnehmer jeweils haben, nachdem der Kreditvertrag abgeschlossen wurde. Diese Rechte und Pflichten können jederzeit in den vorvertraglichen Informationen nachgelesen werden, welche dem Kunden vor Vertragsabschluss ausgehändigt werden müssen. Weiter ging es dann am nächsten Tag mit der Baufinanzierung. Zuerst müssen alle Kosten ermittelt werden. Es wird also nachgeschaut, welche Kosten bei dem Hausbau für den Kunden anfallen. Danach muss man den gesamten Finanzierungsbedarf, also das, was an Geld benötigt wird, ermitteln. Wenn alles berücksichtigt wurde, stellt die Bank einen Plan für den Kunden auf, in welcher Höhe und in welchen zeitlichen Abständen die Rückzahlung des Kredites erfolgt. Zum Schluss müssen Sicherheiten für den Kredit hinterlegt werden. Dabei gibt es viele verschiedene. Die Bank darf die Sicherheit (z. B. Grundschuld) bei Zahlungsausfall verwerten. Der Kredit ist also für den Notfall mit Wertsachen oder mit dem Vermögen des Kunden abgesichert.

Das war ein grober Überblick über das Kreditgeschäft. Nun könnt ihr euch auch ein Bild machen, wie eine Kreditvergabe abläuft. Wir sind nun fit in diesem Thema und bald kann ich dieses theoretische Wissen auch in der Bank anwenden, da ich bald die Kreditabteilung kennenlernen darf.
Bis bald, eure Saskia

Dienstag, 26. Juli 2016

Alles schief gelaufen beim Videotraining zum Bausparen

Hallo ihr Lieben, wieder einmal melde ich mich zu Wort und dieses Mal gibt es keine so erfreulichen Nachrichten. Wie Ihr wisst haben wir einmal im Vierteljahr unsere Videotrainings. Im April war das Thema Bausparen an der Reihe. Letztes Jahr lief mein Gespräch über Bausparen nicht gut, da wir es in der Schule noch nicht hatten und nur mit unserem Bausparfuchs besprochen haben. Ich wusste noch nichts über die Verzinsung, über die verschiedenen Tarife und über die Kündigungsmöglichkeiten usw. Herr Prüfer hat uns die ganzen Förderungen gesagt und auch das Prinzip erklärt, aber man muss halt doch noch auf Kleinigkeiten weiter eingehen und das haben wir dann in der Schule gelernt bekommen. Allerdings liegt Bausparen in der Schule auch schon wieder ein Jahr zurück…da wird es schwer die Einkommensgrenzen benennen zu können. :o Bei diesem Videogespräch war Saskia meine Kundin und ich habe Berater gespielt. Saskia wollte sich von ihrer Oma die Wohnung ausbauen und schön machen und dafür brauchte sie Geld in ca. 7 Jahren. Das war unser Thema im Videogespräch. Als ich es dann endlich geschafft hatte, war ich froh. Endlich hatte ich das Bauspargespräch hinter mir. Mein Video ging ungefähr 12 Minuten. In der mündlichen Prüfung habe ich 20 Minuten zur Verfügung. Also hätte mich mein Prüfer noch acht Minuten über Bausparen ausfragen können. Als dann endlich der Tag der Videoauswertung kam, haben wir gemerkt, dass wir ganz schön daneben lagen. Wir haben die Guthabenszinsen und Darlehenszinsen vertauscht, die staatlichen Förderungen falsch ausgerechnet, Kündigungsmöglichkeiten nicht gewusst und und und… Da muss einiges aufgefrischt werden. Deshalb hatten wir noch einmal einen Termin bei unserem Bausparfuchs zur Auffrischung. Jetzt wissen wir wie die verschiedenen Tarife eingesetzt werden, z. B. der Fuchsspar dient eher als Sparvariante oder der Fuchsstart ist für Unentschlossene usw. Die Darlehenszinsen haben wir auch noch einmal aufgefrischt zusammen mit den staatlichen Förderungen. Man kann bei einem Bausparer Wohnungsbauprämie erhalten. Da bekommt man ca. 45 EUR also 8 % Förderung auf einen Betrag von 512 EUR. Durch die Bausparkasse erhält man Anfang des Jahres einen Zettel, mit dem man die Wohnungsbauprämie anfordern kann. Als nächste Förderung gibt es noch die Arbeitnehmersparzulage. Da bekommt man ca. 9 % auf 470 EUR. Das sind sehr viele Informationen, die wir noch einmal aufgefrischt haben durch Herrn Prüfer und uns selbst. Jetzt kann das nächste Bauspargespräch kommen. Viele Grüße, Sarah

Mittwoch, 13. Juli 2016

Ökostress!

Einen schönen guten Tag ihr fleißigen Leser, 
ihr denkt, Büroarbeiten sind immer einfach und entspannt? Fehlanzeige! Man hat auch ab und zu Aufgaben, die sehr stressig und anspruchsvoll sind. Da weckt es allerdings ganz klar meinen Ehrgeiz. So auch am letzten Freitag: Eigentlich lief alles ganz normal ab. Ich war im Kreditservice eingeteilt und half Frau Schubert den FAIRbraucherkreditantrag zu prüfen. Der FAIRbraucherkredit ist ein Kredit unserer EthikBank mit dem man verschiedenste Dinge finanzieren kann. Er schreibt im Gegensatz zum ÖkoKredit keine Verwendungszweck z.B. für ein Elektrofahrzeug vor. Diese Aufgabe ließ sich relativ entspannt abarbeiten. So verging die Zeit bis ca. um 11 Uhr und ich freute mich schon riesig auf den Nachmittag. An diesem durfte ich endlich wieder meinen Nebenjob antreten, meinen Verkäuferjob in der Radwelt Gera – Hermsdorf. Bitte wundert euch also nicht, wenn ihr mich auch dort ab und zu antrefft. Um 11 Uhr erhielten wir einen Anruf von Frau Schöne aus der Poststelle. Sie sagte uns, dass ein neuer ÖkoKreditantrag angekommen sei und wir diesen abholen können. Ab diesem Punkt wusste ich, dass es noch eine anstrengende Stunde bis zum Feierabend wird. Ich flitzte schnell nach unten, schnappte mir die Unterlagen und fing mit der Prüfung an. Mit dem ÖkoKredit kann man übrigens neben dem Elektroauto auch eine Solaranlage finanzieren. Der Kreditbetrag muss dabei zwischen 10.000 € und 40.000 € liegen. 
Am Anfang einer jeden Kreditprüfung schicken wir eine Bestätigungsmail an unseren Kunden. In dieser steht, dass wir den Kreditantrag erhalten haben und diesen in einer bestimmten Zeit prüfen. Der ÖkoKreditantrag muss innerhalb eines Tages komplett geprüft sein. Da wir am Samstag nicht arbeiten, musste dieser Antrag innerhalb einer Stunde vollständig bearbeitet werden. Meine letzten Prüfungen dauerten bisher bis zu einem halben Tag. Da war Teamwork gefragt! Frau Schubert und ich prüften anhand unserer Checkliste die wichtigen Punkte zur Kreditvergabe. Dabei spielt die Errechnung des Kapitaldienst, die Schufa-Auskunft aber auch das wahrheitsgemäße Ausfüllen des Kreditantrages eine wichtige Rolle. Wir waren wirklich nach einer einzigen Stunde fertig! Ich war richtig stolz auf uns. Abschließend konnten wir das Ganze dann leider doch nicht bearbeiten, da unser Kunde nicht erreichbar war und wir noch die letzten Unstimmigkeiten klären mussten. 
Am Montag nahm ich dann erneut den Hörer in die Hand und probierte es noch mal. Das Ergebnis des Telefonats schockte mich dann erstmal. Unser Antragsteller war vom Erwerb des Elektroautos zurückgetreten und wollte den Kreditantrag zurückziehen. Für umsonst war es allerdings nicht. Es war eine sehr gute Übung für mich. In diesem Bereich fühle ich mich mittlerweile richtig fit. Ich wette, dass ich im nächstem Beitrag eine ebenso spannende Story für euch parat habe. 
Eine schöne Zeit, euer Basti.

Donnerstag, 7. Juli 2016

Ein zweiwöchiges Auskundschaften in einem völlig neuen Bereich!

Viele fragen sich, wieso muss ich wissen, welche Aufgaben und Tätigkeiten andere Mitarbeiter durchführen? Das ist ganz einfach. Ich bin in einer technischen Abteilung, in der bank21, unsere Bankenanwendung, eine wichtige Anwendung für alle Mitarbeiter ist. Darüber hinaus ist es wichtig zu wissen, welche Schritte und welche Prozesse zum Abschließen von Aufgaben, wie zum Beispiel die Kontoeröffnung oder die Kontolöschung vollführt werden. Wenn es dann Probleme in genau diesem Arbeitsschritten (Kontoeröffnung) gibt, dann muss ich wissen, wie so etwas in bank21 bearbeitet wird. Das heißt, welche Eingaben (Adresse, Kundenstamm) werden nacheinander genutzt um zum Ziel zu kommen? Ich erinnere mich zurück, als ich im Bereich Marktfolge-Passiv war. Nun weiß ich die Problemlösung und kann den Mitarbeitern helfen. Dabei können neue Kompetenzen (Rechte um die Arbeitsschritte auszuführen) helfen oder es ist ein Eingabefehler, wie zum Beispiel ein falscher Wert in einem Eingabefeld, welcher korrigiert werden muss. Das kann man sich ähnlich vorstellen, als wenn du dein Passwort für irgendeinen Account ändern möchtest und nicht beachtest, dass es mindestens acht Zeichen haben muss und du trotzdem nur sechs Zeichen eingibst. 

Doch genug mit dem Beispiel-Wahnsinn :-). Wer hätte es wohl gedacht, ich bin tatsächlich für zwei Wochen im Bereich Marktfolge-Passiv, um genau das oben Beschriebene anwenden zu können. Ich durchstreife dabei die wichtigsten Tätigkeiten bei den Mitarbeitern, bei denen ich eingesetzt bin. Die Marktfolge-Passiv umfasst einen riesigen Bereich, welcher sich in verschiedene Arbeitsumgebungen, wie die Kontoführung, die Depotführung, die Kontoeröffnung und den Kartenservice aufteilt. Wenn ihr euch vorstellt, dass ich nur herumsitze und nichts mache, dann habt ihr euch gewaltig getäuscht! Ich zeige es euch doch am Besten anhand der Aufgaben in der Depotführung. Dies ist ein Bereich, welcher sich mit Kontoauflösungen, Kreditkartengebühren, Kreditkartenlöschungen, Riester-Verträgen und natürlich auch den Wertpapier-Geschäften auseinandersetzt. Auch hier schreibe ich mir die wichtigsten Teilschritte immer mit. Die Teilschritte der Aufgabe Kontoauflösung werden zum Beispiel wie folgt abgearbeitet: Zuerst muss der Kunde und dessen Konto welches er kündigen möchte herausgefiltert werden, nun erfolgt die interne Bearbeitung wie zum Beispiel die Kommunikationsdaten löschen, das Newsletter-Abo löschen und die eigentlichen Kontodaten löschen. Dabei müssen Gebühren verrechnet werden. Diese ziehen wir bei vorhandenem Guthaben auf dem zu löschenden Konto direkt ein oder die Kunden ermächtigen uns zu einem Lastschrifteinzug per SEPA-Lastschriftmandat auf einem von ihm genannten Konto. Noch bestehende Guthaben müssen natürlich ebenfalls verrechnet werden. Zum Abschluss bestätigen wir unserem Kunden die Löschung der Konten. 
Ich kann aus meiner Sicht sagen, es ist unheimlich interessant wie unsere Mitarbeiter ihre Tätigkeiten nachgehen. Umso mehr macht es Spaß, diese ein Mal selber auszuführen, erst dann kann man effektiv lernen. Zwei Wochen sind meiner Meinung nach etwas kurz, aber ich denke die Zeit reicht aus alle wichtigen Schritte einmal auszuführen, zu verinnerlichen und nicht wieder zu vergessen. Die Depotführung war für mich bis jetzt die Spitze des Eisbergs und damit sehr interessant. Die anderen Bereiche (Kartenservice und Kontoführung) fand ich natürlich ebenfalls sehr abwechslungsreich. Somit bin ich schon fast am Ende meiner Reise durch die Marktfolge-Passiv :-). Für mich ein eindeutiges Happy End! Damit verabschiede ich mich und gehe meine alltäglichen Aufgaben (Mitarbeitersupport) in der EDV nach. 
Viele Grüße, Daniel Fietsch.

Donnerstag, 30. Juni 2016

Verletzungsgefahr

Hallo liebe Blogleser und –leserinnen, 

„Sport ist Mord“, kann ich euch sagen. So wurde auch ich vom Verletzungspech verfolgt. Bei meinem letzten Fußballspiel bekam ich einen Tritt in die rechte Wade. In dem Moment empfand ich das noch alles als harmlos. Durch eine innere Blutung schwoll der Wadenmuskel leider so an, dass ich nicht mehr laufen konnte. Am Sonntagvormittag hieß es also ab in die Notaufnahme und danach den Krankenschein für die nächste Woche abholen. Eine Krankschreibung durch die Eltern ist in der Ausbildung oder bei späteren Anstellungen nicht mehr möglich. Dies muss ein Hausarzt übernehmen. Der ausgestellte Krankenschein muss dann so schnell wie möglich dem Arbeitgeber vorgelegt und an die jeweilige Krankenkasse gesandt werden. Diese Krankschreibung kam für mich nicht wirklich vorteilhaft, da wir in den Berufsschulwochen steckten. Da verpasst man schon ganz schön was. Um beim Unterrichtsstoff dranzubleiben, habe ich mir die Tafelbilder schicken und die durchgenommenen Themen nennen lassen. So setzte oder eher legte ich mich jeden Tag mit meinem Grill, welches unser Schulbuch darstellt, hin und lernte. 
Im Lernfeld Markt und Preis war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) unter anderem ein großes Thema. Dieses BIP gibt den Gesamtwert aller Güter, das heißt Waren und Dienstleistungen an, die innerhalb eines Jahres innerhalb der Landesgrenzen einer Volkswirtschaft hergestellt wurden. Wichtig ist, dass man bei der Berechnung des BIP die Vorleistungen abzieht. Vorleistungen sind die Herstellung von Gütern oder das Vorhandensein von Zwischenprodukten, um weitere Dienstleistungen anbieten oder andere Produkte herstellen zu können. Bei der Herstellung einer Autofelge beispielsweise muss vorher ein Rohling angeschafft werden, welcher in weiteren Arbeitsabläufen verarbeitet wird. Die Arbeit der Deutschen im Ausland wird ebenfalls nicht im BIP erfasst, da die Dienstleistungen oder Endprodukte nicht in Deutschland angeboten oder hergestellt werden. Dafür zählt die Arbeit der Ausländer in Deutschland dazu. Das BIP wird immer für ein Jahr rückwirkend berechnet. 2015 betrug es in Deutschland rund 3,03 Billionen Euro. Weltweit betrug es 74,55 Billionen US-Dollar. Das weltgrößte BIP haben dabei die USA, gefolgt von China. Durch diese Größen kann man das ganze Maß der wirtschaftlichen Leistung in einer Volkswirtschaft erkennen und mit anderen, bzw. Vorjahren vergleichen. 
In den anderen Lernfeldern gab es natürlich auch einiges zu tun. In Rechnungswesen sind wir näher auf die Kosten- und Erlösrechnung eingegangen. Das Ganze ist auch für mein späteres Leben ziemlich wichtig und umso mehr ärgere ich mich, nicht im Unterricht dabei gewesen zu sein. 
Ich hoffe, dass ich in Zukunft nichts mehr verpasse und den Unterrichtsstoff trotz meines Fehlens korrekt nachholen konnte. 

Ich wünsche euch eine schöne Sommerzeit. Passt beim Sport auf und verletzt euch nicht. Liebe Grüße, euer Basti