Donnerstag, 29. Oktober 2015

Die Muskeln spielen lassen, war angesagt.

Hey Leute,

endlich mal wieder was vom neuen dritten Lehrjahr ;-)


Vor kurzem stand mal wieder ein Betriebsausflug auf dem Plan. Unser Ziel diesmal hieß „Kanupark Markkleeberg“ - Wildwasser-Rafting.
Anfangs war ich sehr skeptisch bei diesen Temperaturen im Wasser. Es waren 19°C.
Jedoch verschwand die Skepsis sehr schnell, da wir gutes Wetter hatten und ein Neoprenanzug, welcher warm hielt. Die rasante Fahrt auf der 270 m langen und ca. 8,40 m breiten Strecke machte eine Menge Spaß. Beim Wildwasser-Rafting werden vom Kanupark zwei Pumpen eingesetzt. Das entspricht einer Wasssermenge von ca. 10.000 Litern pro Sekunde, die durch Turbinen in den Kanal gepumpt werden. In meinem Boot saßen Karsten (kennt Ihr sicherlich alle noch) und sonst alle anderen männlichen Azubis.
Unser Guide war in unserem Alter und somit hatten wir gleich alle einen guten Draht zueinander.
Anfangs hatten wir noch ein wenig Probleme mit dem Rhythmus beim paddeln, doch nach kurzer Zeit haben wir uns gut aufeinander abgestimmt und haben unser Schlauchboot mehr oder weniger gekonnt durch das Wasser gesteuert. Karsten und ich hatten definitiv viel Spaß. Wir beide saßen ganz vorn im Boot und haben somit alles (auch das Wasser) als erstes zu spüren bekommen. :D
Es war definitiv ein feucht-fröhliches Erlebnis, welches ich nur allen empfehlen kann. Als uns unser Guide vorschlug, wir könnten das Boot einmal kentern, waren wir sofort begeistert. Als ich dann jedoch in der Mitte saß war ich weniger begeistert. Da ich in Physik damals gut aufgepasst habe, ist mir plötzlich bewusst geworden, dass der der in der Mitte sitzt, definitiv das Boot auf den Kopf bekommt. Jedoch gab es kein zurück mehr … und es passierte genau das, was ich mir gedacht habe! Das Boot flog genau auf meinen Kopf und ich hatte ganz schön damit zu kämpfen das Boot von mir runter zu bekommen. Als ich es dann endlich geschafft hatte, bin ich um mein Leben geschwommen bis ich endlich das Ufer erreichte.
Nach dem Duschen und Umziehen erfolgte dann die Weiterfahrt in ein nahegelegenes Restaurant, in dem wir reichlich zu essen bekamen und den Betriebsausflug in gemütlicher und redefreudiger Runde ausklingen ließen.

Im Moment absolviere ich mein Sozialpraktikum im Bethesda in Eisenberg. Mehr dazu erfahrt ihr in meinem nächsten Beitrag.

Bis dahin, Lukas

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Mein Praktikum in der Volksbank


Hallo,

mein Name ist Paula Kühnel. Ich bin 16 Jahre alt und mache gerade ein Praktikum in der Volksbank Eisenberg. Ich habe mich sehr gefreut darüber, dass ich ein Praktikum machen darf. Als es dann soweit war und ich im Zug nach Eisenberg saß, stieg in mir Aufregung, Angst und Freude auf. Als der Bus mich dann nach Eisenberg gebracht hatte und ich zur Bank lief, war ich aufgeregt aber diese Aufregung war umsonst, denn alle waren direkt freundlich, nett und hilfsbereit, alle kamen mir mit einem lächelnden Gesicht entgegen. In einem tollen Umfeld wie diesem kann man sich nur wohl fühlen. So genug zu den lieben und netten Menschen, kommen wir zu meiner Woche als Bankkauffrau. 


Zurück am ersten Tag wurde ich im Service Center eingesetzt. Da ich den Ablauf noch nicht kannte, hielt ich mich ein bisschen zurück und schaute den Mitarbeiterinnen über die Schulter. Es ist faszinierend was man im Service alles machen muss, einige Sachen davon konnte ich mir denken aber bei anderen dachte ich mir, echt?  So etwas muss man dort machen? Am Dienstag war ich im Bereich Zentraler Vertrieb und Webmanagement eingesetzt. Es ist wirklich beeindruckend gewesen wie dort alles funktioniert, wie man dort zusammen arbeiten muss und wie viel Arbeit eigentlich hinter Internetseiten steckt. Am Mittwoch war ich dann in der Kasse eingesetzt. Es hat Spaß gemacht mit dem Geld umzugehen, so viel Geld auf einem Haufen habe ich noch nie gesehen. Es war auch sehr beeindruckend was man alles beachten muss, was man darf und was nicht. Zum Beispiel darf man nicht zu viel Geld in der Bank haben.
Heute ist Donnerstag und heute bin ich wieder im Service Center und weiß schon genau was ich machen muss. Ich versuche meine Aufgaben immer gewissenhaft zu erledigen. Morgen ist Freitag und mein letzter Tag, da bin ich in der Beratung und ich denke mein letzter Tag wird genauso schön wie die anderen bisherigen Tage auch. Es ist wirklich schön hier, nette Mitarbeiter, man kann alle mit Fragen löchern. Hier wird man sofort freundlich aufgenommen und man fühlt sich wohl und ich denke, dass ist das Wichtigste. Ich habe so viel neues gelernt und werde auch sehr viel davon mitnehmen. Ich habe Arbeitsplätze gesehen bei denen ich nicht gedacht hätte, dass so etwas in eine Bank gehört. Mein Selbstbewusstsein ist dadurch noch stärker geworden. Ich empfehle jedem ein Praktikum in der Volksbank Eisenberg!


Viele Grüße, eure Paula

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Meine letzte Urlaubswoche in Südtirol

 Vor dem neuen Ausbildungsjahr 2015/16 verbrachte ich meinen restlichen Urlaub im schönen Südtirol. Bereits die Anfahrt über den Brenner (Autobahn) und nachfolgend über den Jaufenpass in den Alpen war sehr imposant.
Übernachtet habe ich auf einem schönen Bauernhof in Algund bei Meran in einer Ferienwohnung. Jeder Tag meiner Urlaubswoche brachte neue Eindrücke und Erlebnisse.
Am ersten Tag meiner Reise führte meine Wanderung über einen Waalweg nach Meran. Ein Waalweg ist ein Pfad der entlang von Bewässerungsgräben führt. Meran ist eine interessante Stadt mit Laubengassen, einer Therme und vielen schönen Anlagen.
Da in Südtirol viele Raubvögel leben, besuchte ich im Schloss Tirol eine Greifvogelflugshow mit vielen interessanten Greifvogelarten. Um den Straßenverkehr zu entlasten, erhalten die Touristen ein Ticket mit dem man alle öffentlichen Verkehrsmittel der Region kostenlos benutzen kann. So besuchte ich unproblematisch und ohne Kosten die Stadt Bozen und andere Standorte in der Region. Es fiel mir auf, dass in allen Orten Filialen der Volksbanken zu finden sind. Daraufhin habe ich sofort an unsere Volksbank Eisenberg und meine Ausbildung gedacht ;).
Beeindruckend war meine Rundfahrt durch die Dolomiten. Über den Karersee und Karerpass, der noch im deutschsprachigen Südtirol liegt, gelangten wir in den italienischsprachigen Teil der Dolomiten. Unsere Rundfahrt führte uns weiter über den Passo Pordoi und das Grödnerjoch ins Grödnertal. Nach einer Pause ging es zurück nach Algund.
Am letzten Tag besuchte ich Brixen mit seiner schönen Innenstadt und dem Dom, sowie die Klosteranlage Neustift. Insgesamt war ich mit dem Wetter sehr zufrieden, da es nicht zu kalt, aber auch nicht zu warm war.
Die Umgebung, die Menschen und Bauten waren ein großer Unterschied zu Deutschland. Die Urlaubsphase ist vorbei und darauf muss ich mich einstellen, was zugegebenermaßen schwierig war. Natürlich muss ich mich auf die derzeitigen Aufgaben in der Ausbildung einstellen, um mich auch dementsprechend vorzubereiten. Meine Erlebnisse waren beeindruckend und ich würde sehr gerne noch einmal nach Algund reisen wollen.

Dies war meine Reise nach Italien und ich wünsche jedem Azubi weiterhin viel Spaß und Erfolg bei seinen täglichen Aufgaben.
Bis zum nächsten Mal, Daniel Fietsch