Mittwoch, 30. September 2015

Verstärkung auf den Zweigstellen

Hallo liebe Blogleserinnen und –leser,

es gibt ein neues Gesicht in unseren Zweigstellen. Neuerdings werde ich in unseren Nebenfilialen Bürgel, Crossen, Schkölen und Bad Klosterlausnitz eingearbeitet und darf dort den Service übernehmen und unseren Kunden helfen. Also bitte nicht verwirrt gucken, wenn ihr einen ziemlich jungen Burschen stehen seht den ihr noch nie zuvor gesehen habt. Ich glaube ich kann die Aufgaben im Service auf den Zweigstellen sehr gut übernehmen und wie meine Kollegen, die dies bisher übernommen haben, jeden Schritt meistern.

In meinen bisherigen Wochen auf den Zweigstellen durfte ich Frau Busch, Frau Schöne oder Herrn Fiebiger mit meiner Arbeitskraft unterstützen. Mir macht es einen riesen Spaß unseren Kunden dort weiterzuhelfen, auch besonders weil man dabei auch mal ein schönes Gespräch anfangen kann, vor allem um die Kunden kennenzulernen. Gesprächsthemen waren dabei der derzeitige Urlaub, das derzeitige Motorrad, da ich mich ja ebenfalls sehr für solche Maschinen interessiere, aber auch ganz einfach nur das Wetter.

Apropos Wetter:
Dieses macht mir häufig mittags beim Zweigstellenwechsel oder abends bei der Heimfahrt zu schaffen. Da ich mit dem Motorrad unterwegs bin, werde ich häufig klitschnass, was nun wirklich nicht sehr erfreulich für mich ist. Doch diese kleine Hürde schreckt mich bei meiner Arbeit natürlich nicht ab!

Falls auch ihr mal Hilfe bei Bankangelegenheiten benötigt oder einfach nur ein entspanntes Gespräch sucht, könnt ihr mich ab Mitte Oktober auf den Zweigstellen zu folgenden Zeiten anfinden:


Dienstags von 08:00 – 12:00 Uhr in Bad Klosterlausnitz, von 14:00 – 18:00 in Crossen
Donnerstags von 08:00 – 12:00 Uhr in Bürgel, von 14:00 – 18:00 in Schkölen

Ich freue mich auf euren Besuch, bis bald,
Euer Basti

Mittwoch, 23. September 2015

Latzhose statt Anzug

Hallo, 

wie vielleicht schon einige von euch mitbekommen haben, bin ich der neue Auszubildende der Volksbank Eisenberg. Ich heiße Simon Zeiß, bin 16 Jahre und komme aus Eisenberg. Wie manche vielleicht schon wissen, startet die Ausbildung in der Volksbank Eisenberg nicht so gewöhnlich wie in anderen Banken sondern auf dem Bauernhof. Ich war vier Wochen in der Rinder- und Milchkühe-Tierproduktion in Buchheim. Ich muss schon zugeben, dass mir die ersten Wochen auf dem Bauernhof teilweise echt schwer fielen. Man muss sich wirklich eingestehen, dass die Arbeit in der Tierproduktion sehr anstrengend ist. Noch dazu kam, dass die ersten beiden Augustwochen sehr heiß waren, doch die netten Kollegen von der Agrargenossenschaft Buchheim-Crossen haben die erschwerten Arbeitszustände erträglich gemacht. 
Die Arbeit mit den Tieren bereitete mir keinerlei Probleme, da ich selber Rassekaninchenzüchter bin und im Umgang mit Tieren schon einige Erfahrungen habe. Doch Kühe sind ja bekanntlich eine Nummer größer. Ich  hatte Respekt vor den großen Tieren. Insgesamt waren die Tage in Buchheim anstrengend aber schön und ich muss sagen, dass ich die Zeit in Buchheim nicht missen möchte und es gut finde, dass die Volksbank Eisenberg ihren Azubis vor dem Berufseinstieg noch einmal die Möglichkeit gibt, in anderen Berufsfeldern Erfahrungen zu sammeln. Ich kann dieses Praktikum nur empfehlen.

Nun habe ich in der Volksbank Eisenberg angefangen und bin schon vier Wochen im Rechnungswesen. Und ich muss sagen, dass einen der Arbeitsalltag schneller einholt, als man denkt. Noch vor vier Wochen war ich mit Latzhose im Kuhstall und nun sitze ich im Anzug in der Bank über Rechnungen und Kontenabstimmungen. Aber auch hier war aller Anfang schwer. Es dauerte etwas, bis ich mich in dieser Abteilung zurrecht fand. Nach vier Wochen brauche ich bei meinen Aufgaben zwar noch etwas Hilfe aber ich habe mich hier gut zu Recht gefunden (was nicht zuletzt auch an den guten Kollegen lag).

Es dauert nicht mehr lange und  ich beginne meinen  Einsatz im Service Center, worauf ich mich jetzt schon freue. Also vielleicht sieht man sich.

Bis dahin.
Simon

Mittwoch, 16. September 2015

HBCI, smartTAN, mobileTAN - Herzlich willkommen im Online-Banking


Hallo ihr Lieben,
 

fast jeder nutzt es auf verschiedene Art und Weise und es wird immer beliebter. Das Online-Banking. Jeder dritte hat einen Online-Zugang zu seinem Konto. Es ist einfach viel bequemer und flexibler. Bei uns in der Volksbank Eisenberg gibt es vier Verfahren: SmartTAN Verfahren, mobileTAN Verfahren, HBCI Software und HBCI Chipkarte. Diese Verfahren will ich etwas genauer erklären, damit auch Ihr euch etwas darunter vorstellen könnt.
 

Bei unserem SmartTAN Verfahren benötigt unser Kunde seine BankCard, einen TAN Generator und einen Computer. Nachdem unser Kunde ein Konto eröffnet hat und einen Online Zugang haben möchte, werde ich seine Karte für das Verfahren freischalten. Ohne die Freischaltung kann die BankCard nicht für das Online Banking benutzt werden. Um sich anmelden zu können braucht er eine sogenannte „StartPIN“ von uns und muss sich dann eine andere PIN, zur Sicherheit ausdenken. Wenn er sich nun in der Online-Filiale anmeldet, kann er zum Beispiel eine Überweisung ausfüllen. Um diese nun abschicken zu können, muss er eine TAN (Transaktionsnummer), mit dem Generator, erzeugen. Dazu muss er die Karte in den TAN-Generator stecken und dieser erzeugt dann die sogenannte „TAN“. Diese gibt er dann wiederum in seinen Computer ein und schwups…dann kann die Überweisung abgeschickt werden. ;)

Für das mobileTAN Verfahren benötigt man statt dem TAN-Generator das Handy. Das funktioniert ungefähr gleich wie beim SmartTAN-Verfahren. Am Computer wird die Überweisung ausgefüllt, man bekommt auf das Handy eine SMS mit der benötigten TAN, man gibt diese in den PC ein und dann kann die Überweisung abgeschickt werden.
 

Bei dem HBCI Verfahren, ist es schon etwas komplizierter. Hierfür benötigt man ein Zahlungsverkehrsprogramm, wie z. B. VR-NetWorld, StarMoney, Quicken… Es gibt viele verschiedene Programme dafür. Wir bieten unseren Kunden das VR-NetWorld an. Dazu müssen unsere Kunden auf die Homepage gehen und sich das VR-NetWorld herunterladen. Man gibt auch hier wieder seine Daten ein, diesmal kommt noch eine Benutzer- und VR-Kennung dazu, und dann erstellt das Programm einen sogenannten INI-Brief. Dieser wird von unseren Kunden in die Bank geschickt und hier schalten wir ihn dann frei. Ab jetzt kann der Kunde sich mit seiner Bank synchronisieren und dann sieht er seine Konten mit den entsprechenden Umsätzen. Es ist etwas schwieriger als das SmartTAN- und das mobileTAN Verfahren, aber wenn man jeden Tag damit zu tun hat, gewöhnt man sich auch dran. Bei diesen Verfahren haben wir die höchste Sicherheit.
 

Wir haben einen Ausbildungsauftrag für jede Abteilung. Darin steht, was wir in einer Abteilung alles lernen bzw. können müssen. Den habe ich natürlich auch meiner Ausbildungsbeauftragten gegeben und um mein Wissen testen zu können, hat Sie mit Frau Rücker zwei kleine Tests mit mir geschrieben. In dem zweiten war ich 11% besser. Beides war zwar eine 2 aber irgendwie sieht man, dass so ein Test sich lohnt. Wir konnten dann auch gleich meine Schwachstellen abklären. Der elektronische Postkorb und die Kontoauszüge Online waren ein Problem für mich. Ich konnte mir keinen Unterschied zusammenreimen. Jedoch hat mich Frau Schierding aufgeklärt und nun kann ich auch richtige Antworten auf Fragen zum elektronischen Postkorb geben. In den elektronischen Postkorb bekommt man nämlich immer zum Monatsletzten seine Kontoauszüge automatisch geschickt. Man muss also hier keine Kontoumsätze abrufen. Bei den Kontoauszügen Online, muss man nämlich die Kontoumsätze abrufen. Wenn man dies nicht innerhalb von 80 Tagen macht, dann bekommt unser Kunde einen Brief mit seinen Zwangsauszügen.

Nach den ganzen Tests und der Arbeit habe ich mir an meinem letzten Tag etwas Besonderes überlegt. Eigentlich wollte ich einen Fanta-Kuchen backen. Bei der Wärme, habe ich mir gedacht, mach ich lieber eine leckere Obstplatte. Ich hab mir dazu im Internet auch ein paar Videos angeschaut, wie man so etwas gestalten kann und dann hab ich einfach einen Mango Igel versucht bzw. nur die Stacheln von dem Igel. ;) Aber das könnt Ihr selber in meinen Bildern sehen.
Ihr seht, wir haben auch Spaß und ein bisschen Pause zwischendurch darf auch mal sein. ☺ Euch qualmt bestimmt schon der Kopf, nach den ganzen Erklärungen. Dann hoffe ich mal Ihr seid wieder etwas schlauer durch mich geworden und wenn Ihr mal Probleme mit eurem Online-Zugang habt, dann schreibt eine kurze Mail oder ruft an. ☺
 

Bis bald, eure Sarah

Mittwoch, 9. September 2015

Vom Azubi zum Kreditbearbeiter und noch viel weiter...

Hallo Blog-Leser,

ich melde mich nun wahrscheinlich ein letztes Mal bei euch, möchte aber dennoch noch einmal berichten, wie es mir so die letzte Zeit erging ... Ganz wichtiges Thema: ABSCHLUSSPRÜFUNG !!! Kurz zusammengefasst: es lief super! Wir angehenden Banker müssen ja zur Beendigung unserer Lehre ein Beratungsgespräch simulieren. So wurde ich also Ende Juni in die IHK in Gera eingeladen, um dort zu beweisen, dass man in den drei Jahren Bankausbildung das sogenannte Handwerkszeug erlernt hatte. Im Vorfeld hatte ich ja bereits ein prüfungsvorbereitendes Seminar in Baunatal gehabt, welches mit einem "sehr gut" abgeschlossen werden konnte. So fühlte ich mich also ziemlich gut gerüstet für den finalen Tag. Die Aufregung hielt sich bei mir auch in Grenzen, bis es dann tatsächlich ernst wurde.
Wie ich gehofft hatte, konnte ich mir einen Kreditfall für die Beratung wählen - puh, Glück gehabt! Kredit ist sozusagen mein Steckenpferd geworden. In diesem Themangebiet fühle ich mich sicher und hoffte nun, eine ähnlich gute Leistung wie im Seminar (da hatte ich auch einen Kreditfall) abliefern zu können. Das Gespräch lief an sich rund, ich hatte gegen Ende hin nur leider etwas Zeitnot zu bewältigen; einen Kredit in nur 20 Minuten verkaufen zu wollen, ist einfach nicht machbar. Allerdings konnte ich größtenteils alles abarbeiten, was ich ansprechen wollte und war alles in allem recht zufrieden mit mir und meiner gezeigten Leistung ... Dies bestätigten mir dann auch meine Prüfer: Bestanden mit 98% !!! Als ich das Ergebnis zu hören bekam, setzte es quasi schon aus bei mir im Kopf. Die Erklärung für die fehlenden 2% nahm ich nur noch nebenbei auf, so happy war ich. Wer seine mündliche Abschlussprüfung mit 1 absolviert, noch dazu mit einem so überzeugenden Ergebnis, der darf schon auch mal stolz auf sich sein :-)
Aber ich muss auch fairerweise dazu sagen: der Weg dort hin war nicht immer so einfach und entspannt, wie man es vielleicht vermuten könnte. Die regelmäßigen Lehrunterweisungen, Video-Trainings sowie Seminare bereiten uns Azubis der Volksbank allerdings umfassend auf unsere Abschlussprüfungen sowie den späteren beruflichen Werdegang vor, wodurch einem zumindest die Angst genommen wird, nicht ausreichend trainiert zu werden. Dagegen sieht es in anderen Banken schon anders aus. Daher bin ich auch froh, meine Ausbildung hier in Eisenberg absolviert zu haben. Ein großes Dankeschön geht hierbei auch noch an meine Ausbilderin Frau Appelt, die mich bzw. uns Azubis auf dem Weg durch die Lehrjahre begleitet hat und uns zu persönlichen sowie beruflichen Entwicklungen angetrieben hat. Und auch die Kreditabteilung im Haus war an meinem guten Prüfungsergebnis nicht unbeteiligt, denn hier wurde ich allumfassend rund um's Thema Kredit geschult und sogar tief in Themengebiete eingelernt, welche vielleicht nicht ganz Standard für einen Azubi sind ;-)


Karsten ist nun kein Azubi mehr sondern unterstützt die Kreditabteilung als Sachbearbeiter
Jedenfalls ... ich bin nun froh, ausgebildeter Bankkaufmann zu sein und werde fortan die Marktfolge Aktiv hier im Haus unterstützen, sprich Kredite werden auch weiterhin mein tägliches Aufgabengebiet sein. In der Abteilung sowie mit den Kollegen komme ich bestens aus, habe mich bereits seit Monaten in die Arbeitsabläufe integriert und kann nun der eigentlichen Arbeit als Kreditsachbearbeiter nachgehen. Und das Schönste an jeder abgeschlossenen Ausbildung: es gibt nun endlich auch mehr Geld, worauf sich doch jeder Azubi freut :D

Daher hoffe ich, meine Geschichten hier im Blog haben euch animiert, auch eine Ausbildung bei der Bank in Erwägung zu ziehen oder haben generell gezeigt, dass sowohl schwierige als auch schöne Zeiten die Ausbildung bestimmen. Nun am Ziel angekommen, kann ich rückblickend behaupten, dass "Lehrjahre tatsächlich keine Herrenjahre sind", wie es doch immer so schön von der älteren Generation behauptet wird, man jedoch für den Einstieg ins Berufsleben lernt und dies auch gewissenhaft wahrnehmen sollte. Denn mit den erworbenen Qualifikationen muss man nun ein Leben lang arbeiten ... aber natürlich sind auch Schritte nach oben noch in Aussicht. So überlege ich mir beispielsweise in nächster Zeit eventuell ein Studium zum Bankfachwirt in Erwägung zu ziehen, um mein angelerntes Wissen zu vertiefen. Aber was das alles einmal wird, wird man sehen.

Ich verabschiede mich hiermit aus dem Azubi-Blog, wünsche euch alles Gute für eure persönliche sowie berufliche Zukunft und vielleicht kommt ja der eine oder andere mal als Praktikant bzw. Azubi bei mir vorbei oder stellt einen Kreditantrag.

Bis dahin, Karsten

Mittwoch, 2. September 2015

Zwischendurch mal ein Eis...

… so lässt es sich auch gut arbeiten ;)

Hallo liebe Leser,

nachdem wir nun unser erstes Lehrjahr hinter uns gelassen haben und wir – kaum zu glauben, aber war – schon im zweiten Lehrjahr sind, melde ich mich wieder einmal aus dem Kundenzentrum zurück. Anfangs kam es mir so vor als wäre ich eine sehr, sehr lange Zeit im Kundenzentrum eingeteilt, doch jetzt kann ich die Tage, wie lange ich noch hier bin schon an meinem Fingern abzählen. Die Zeit verging hier wirklich auch wieder waaaahnisinnig schnell. Seit dem wir unsere Zeugnisse in der Berufsschule bekommen haben, ist es schon wieder fast ganze vier Wochen her. Das heißt, dass ich nun vier Wochen am Stück in meiner jetzigen Abteilung gewesen bin. Das ist ein richtiger Höchstrekord, denn sonst war ich meistens nur zwei Wochen am Stück da, weil immer die Berufsschule dazwischen fiel. Und jetzt habe ich nur noch zwei Tage vor mir, dann geht es für zwei Wochen in den Urlaub. :) Der kommt mir bei dem schönen Wetter auch ganz gelegen, denn gerade jetzt bei den Temperaturen wünscht man sich manchmal, es gäbe Büros mit integrierten Pools. Das wär´s natürlich :D ! 
Doch ganz so schlimm ist es gar nicht, auch wenn sich das Kundenzentrum direkt unter dem Dach befindet, denn es gibt ja noch die Klimaanlage. Was würden wir nur ohne sie machen. Man kommt ja so schon bei den ein oder anderen Telefongesprächen ins Schwitzen, da wären wir ja ohne eine Klimaanlage komplett aufgeschmissen. 
Aber auch für die Abteilungen, in denen es keine Klimaanlage gibt, ist für genügend Abkühlung an warmen Tagen gesorgt. Wenn die Temperaturen nämlich, wie so oft, auf ca. 35 °C hochklettern, gibt es Eis für die ganze Bank, so dass man also immer einen kühlen Kopf bewahrt. Heute gab es auch wieder leckeres Eis, darauf freut man sich an den besonders heißen Tagen schon früh am Morgen. Es ist natürlich auch immer genug für alle da, somit kann keiner leer ausgehen. Wenn die kleine „Eispause“ dann vorbei ist und man wieder einigermaßen abgekühlt ist, kann man auch wieder richtig durchstarten. 


Bis bald, Saskia ;)