Mittwoch, 29. Juli 2015

Urlaubszeit ist Kreditkartenzeit - nach der Präsentation

Hallo,

wie ihr euch vielleicht noch erinnern könnt, habe ich in einem meiner Beiträge über meine bevorstehende Präsentation berichtet. Da ich euch versprochen habe beim nächsten Mal zu erzählen, wie es gelaufen ist, halte ich das Versprechen natürlich auch ein. Das Thema, um welches die Vorstellung ging lautete „Urlaubszeit – Kreditkartenzeit“ – daran könnt ihr euch ja vielleicht noch erinnern. 

Die Vorbereitung der Technik verlief mehr oder weniger gut. Da ich anfangs eine kleine Auseinandersetzung mit dem Beamer hatte. Dieser hatte an dem Tag wahrscheinlich gar keine Lust zu arbeiten. Doch mit Hilfe von Frau Schierding habe ich den Beamer dann doch noch in Gang bekommen. Als das Problem endlich gelöst war, konnte ich noch einmal meine Gedanken sammeln, damit später alles gut läuft. Als dann alle da waren, ging es auch sofort los. Während der Präsentation ist zwar nicht alles ganz so verlaufen, wie ich es mir vorgestellt hatte, da ich in der Aufregung ein paar Kleinigkeiten vergessen hatte, aber trotz all' dem waren meine Zuhörer im Großem und Ganzem zufrieden mit dem, was sie gehört haben.
Ich muss sagen, dass mir dieses Projekt wirklich sehr viel gebracht hat, denn jetzt, wo ich selbst so eine kleine Kampagne aufgestellt habe, kann ich mir erst richtig vorstellen, was da alles dazugehört. Auch wenn es mir viel Arbeit gemacht hat, muss ich zugeben, dass sich der Aufwand gelohnt hat. Jetzt weiß ich auch, wie viel Arbeit dahinter steckt so etwas auf die Beine zu stellen und an wie viele Sachen man dabei denken muss.

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche und verabschiede mich somit erstmal.


Eure Saskia.

Mittwoch, 22. Juli 2015

Mein erster Urlaub während meiner Ausbildung!

Hallo an alle lieben Leser,

wie ihr schon sicherlich ahnen könnt, habe ich meinen ersten großen Urlaub während meiner Ausbildung im 1. Lehrjahr erlebt. Für uns Auszubildende ist wichtig, dass der Urlaub nie während der Berufsschulzeit festgelegt wird, ansonsten fehlen uns wichtige theoretische Grundlagen für unsere Ausbildung.

Berufskenntnisse hin oder her, nun war ich endlich für zwei Wochen in der Schweiz, genauer gesagt in Lauterbrunnen im Berner Oberland. Es war eine sehr schöne Gegend, in der wir einen Campingplatz reserviert hatten. In unserer Nähe waren Alpengipfel und riesige Wasserfälle zu sehen, wie zum Beispiel der Jungfrau- und Schilthorngipfel und die Trümmelbachfälle. Viele Berge und höhergelegene Orte waren entweder per Seilbahn oder auch per Zug erreichbar. Als Azubi konnte ich direkt bei der Kasse meiner Bank in Eisenberg Euroscheine in Schweizer Franken umtauschen. Sehr praktisch! Die Wertdifferenz zum Euro war gering. Es waren etwa 0,96 CHF für einen Euro zu haben. Heute liegt der Währungskurs bei etwa 1,04 CHF je Euro. So habe ich erstmals Erfahrungen mit einer Fremdwährung gewonnen.

Ungünstig für unseren Urlaub waren die hohen Unterhaltskosten, zum Beispiel für Lebensmittel in der Schweiz. Das gleiche Produkt in Deutschland gab es in der Schweiz zum doppelten Preis. Wahnsinn und Wucher zugleich! So haben wir uns keinen Restaurantbesuch gegönnt. Buchstäblich wären sonst große Löcher im Portemonaie entstanden.Ich als Azubi könnte mir so etwas nicht leisten, wenn ich nicht zum Glück finanzielle Unterstützung bekommen hätte! Generell sollte der Urlaub für Azubis und alle anderen Mitarbeiter einen sehr wichtigen Erholungseffekt haben. Eine frische Brise an Erholung für Körper und Geist hat noch nie geschadet, besonders nicht für meine Ausbildung.

Nun bin ich wieder fit für meine Arbeit und denke, dass trotz der hohen Kosten, alles in Allem seinen Wert hatte! Ich hoffe, dass ihr euch auch mal einen Urlaub gönnt. Damit verabschiede ich mich und wünsche euch auch einen schönen Urlaub.
Euer Daniel

Mittwoch, 15. Juli 2015

Krank und doch keine Ruhe

Hallo ihr Lieben,

nachdem wir wieder zwei Wochen Schule gemeistert haben, bin ich nun krank geschrieben. Juhu....Langeweile lebt!!! :(
Jedoch habe ich jemanden der mich auf Trapp hält. Die kleine Amy! Eine Katze! Noch nicht mal ein Jahr jung und trotzdem schon richtig frech! :o
Die Kleine ist echt süß aber manchmal könnte man sie einfach nur rauswerfen und die Tür zuknallen :D.
Dienstag fing es an.....früh um fünf!!!!! Jaaaa genau, um fünf Uhr am Morgen!
Da hieß es aufstehen und der gnädigen Frau ihr Fressen zubereiten. Sie setzt sich sonst vor die Küchentür und kratzt so lange am Teppich, bis jemand kommt und ihr das Essen zubereitet. Warum denn "miauen" wenn man etwas kaputt machen kann?! Echt anstrengend die Kleine. Da ich nun einmal zu Hause war, weil ich krank geschrieben war, musste ich diese Aufgabe übernehmen. Ich stand also auf, mit verschlafenen Augen, beugte mich zu ihrem Fressnapf runter und was macht sie?! Greift mich doch wirklich noch an! Warum? Ich will ihr doch nur etwas zu fressen geben? Zumindest bin ich dann in die Küche gegangen und hab alles vorbereitet und was macht die feine Dame währenddessen?! Sitzt auf ihrem kleinen, süßen Katzenpo und hat nichts besseres zu tun als immer lauter zu "miauen". Die ganze Zeit und es wurde immer konsequenter! Als wollte sie mir sagen: "Los, mach schneller sonst verhungere ich noch." So ein freches Mädel! Na ja, schließlich stellte ich ihr dann das Fressen hin und ging wieder schlafen.Als ich dann später aufgestanden bin, schlief sie wie ein Engel, jedoch wusste ich, dass das nur Show war! ;) Sie kann mich nicht so leicht verarschen.

Mittwoch früh weckte sie mich sogar schon halb vier und nochmals um fünf. Also wieder dasselbe Spiel: aufstehen, angreifen lassen, Fressen machen, Fressen hinstellen und wieder schlafen gehen! Und nein, man gewöhnt sich nicht daran. Es ist nur nervig, wenn ständig die Katze vor der Küche sitzt und am Teppich kratzt!!
Am Mittwoch Nachmittag lag ich dann auf der Couch und hörte komische Geräusche. Wo kam das her? Wo ist Amy? Ich ging also los und suchte sie.....in der Stube ....Küche. Nirgends war die Kleine, bis ich sie schließlich im Bad in einer Einkauftüte wieder fand. Oh ja, in einer Einkaufstüte. Wo hat sie die Tüte her und was ist so besonders an einer Einkaufstüte? Es sah echt lustig aus. Sie sprang hinein und wieder raus. Beobachtete die Tüte und sprang wieder hinein. Jedenfalls ist die Kleine echt der Hammer und sie ist schon ein kleiner Engel - mit "B" davor. Aber lieb hab ich sie trotzdem. Deshalb stehe ich gerne mit ihr früh auf und nehme ihren Blödsinn in kauf. ;)

Viele Grüße und bis später
Eure Sarah

Mittwoch, 8. Juli 2015

Übung macht den ...äh Lukas

Hallo,

das letzte mal habe ich noch von meinem eigenen "Unfall" berichtet und nun kann ich gleich von den nächsten beiden "Unfällen" berichten.
Wir haben endlich die Ergebnisse unserer Zwischenprüfung bekommen! Insgesamt hat sich schon am IHK-Durchschnitt abgezeichnet, dass es die Prüfung ganz schön in sich hatte. Der eben angesprochene IHK-Durchschnitt lag bei ganzen 63% - JA, ihr habt richtig gelesen 63%! Da kann man sich schon ausmalen, wie die Aufgaben gestellt waren. Als dann der lang ersehnte Anruf von Frau Appelt kam, war ich ziemlich aufgeregt und als ich dann das Ergebnis zu sehen bekommen habe, wurde es nicht besser. "Ganze" 68%... Immerhin über dem Durchschnitt, aber trotzdem keine lobenswerte Leistung.
Vom Ergebnis war ich natürlich nicht begeistert. Meine angestrebten 75% konnte ich damit leider nicht erreichen. Jedoch weiß ich jetzt, wo meine Schwächen liegen und das ich noch weiter an mir arbeiten muss.

Da ich am Anfang von zwei Unfällen sprach und der erste Unfall (Zwischenprüfung) sich schon geklärt hat, komme ich nun zur Auflösung des zweiten Vorfalls :D
Im Vorfeld auf unsere Videogespräche, welche ab dem dritten Lehrjahr live geführt werden müssen, habe ich mir gedacht, ich teste mich schonmal im Hinblick auf dessen, was eh demnächst auf mich zukommt. Als Frau Appelt uns die Fälle dann zugeteilt hat, ist mir im ersten Moment das Gesicht eingeschlafen. Ich war so schockiert, dass ich in diesem Augenblick wahrscheinlich nicht mal mehr das Prinzip eines Bausparers hätte erklären können. Ich überlegte die ganze Zeit, was man doch aus dem Fall "zaubern" könnte. Zum Glück kam nach kurzer Zeit unser Bausparexperte Herr Prüfer dazu und gab mir ein paar wertvolle Tipps, sodass ich mir einen "roten" Faden erarbeiten konnte.
Bevor ich loslegen durfte, führte Karsten sein Gespräch mit mir als Kunden - man merkte, dass Karsten vor kurzem in Vorbereitung auf die mündliche Prüfung ein Seminar über Kundengespräche hatte. An dieser Stelle nochmal ein großes Lob an ihn - es war eine fast perfekte Gesprächsführung! Mit dieser Leistung wird es auch sicherlich ein guter Abschluss bei der mündlichen Prüfung.


Zurück zu meinem "Unfall". Als Karsten fertig war, tauschten wir die Rollen und ich übernahm den Posten des Kundenberaters. In der Kontaktphase legte ich einen guten Grundstein für den weiteren Gesprächsverlauf - nach dem Motto "auf diese Steine können Sie bauen" (Slogan der Bausparkasse Schwäbisch Hall). Auch den Übergang in die Analysephase, in der die persönlichen und finanziellen Verhältnisse des Kunden analysiert werden, um ihn bestmöglich zu beraten, meisterte ich ganz passabel. Während der Fragen schossen mir jedoch auf einmal gefühlte 1.000 Gedanken durch den Kopf. Und dann kam der Knackpunkt. Mein ganzes Gerüst, welches ich mir im Kopf aufgebaut hatte, brach in sich zusammen... "Das war's dann wohl", war mein Gedanke - nur das Gespräch noch irgendwie zu Ende bringen.
Ich entschuldige mich beim "Kunden" und sagte, dass ich kurz in mich gehen müsse, um zu überlegen, welche die beste Lösung für ihn sei. Nach einiger Zeit fand ich dann so langsam wieder ins Gespräch, jedoch blieb der Gedanke "Bring das Gespräch einfach nur noch zu Ende" im Hinterkopf. Nachdem das Gespräch endlich vorbei war, war ich für einen kurzen Moment wie versteinert. Ich dachte mir: "Was hast du da eben gemacht?". Herr Prüfer konnte in dem Gespräch zwar gute Ansätze sehen und meinte, für das erste Livegespräch und das im zweiten Lehrjahr war es schon ordentlich.
Ich war jedoch insgesamt ganz und gar nicht begeistert. So weiß ich zumindest, was ich beim nächsten Mal besser machen muss.

Bis demnächst mit hoffentlich positiveren Mitteilungen, Lukas

Mittwoch, 1. Juli 2015

Endlich mobil

Hallo Blogleser,
seit ein paar Wochen habe ich meine Praxisprüfung für den Autoführerschein gemeistert und darf nun endlich Auto (leider nur mit Begleitperson, da ich erst 17 Jahre alt bin) und Moped fahren!! Aus diesem Grund bekam ich von meiner Tante ein heißes Gefährt mit welchem ich nun immer zur Arbeit fahren darf. Ein Retroroller welcher von mir liebevoll „Knutschi“ genannt wird. Mit seinen max. 55 km/h bin ich dann doch unerwartet schnell auf Arbeit und endlich nicht mehr auf Mutti angewiesen. Und Style hat der natürlich auch!

Bei uns stand jetzt auch wieder ein Seminar zum Thema "Zahlungsverkehr und Kontoführung" an. Dieses belief sich allerdings nur über 4 Tage von denen wir aber trotzdem eine Menge Wissen mitgenommen haben. Vor dem Seminar mussten wir eine sogenannte "Online-Vorbereitungsphase" durchgehen. Das heißt, dass wir uns schon im Vorfeld mit den Themen beschäftigt und auseinandergesetzt haben. Am Montagnachmittag nach der Arbeit ging es auch schon auf unsere fast 3-stündige Reise nach Baunatal bei Kassel. Dort angekommen bekamen wir sogar noch eine warme Mahlzeit, obwohl die Abendbrot-Zeit schon vorbei war. Am nächsten Tag starteten wir mit der Präsenzphase, also dem eigentlichen Seminar. Über die 4 Tage lernten wir viele verschiedene Dinge kennen, wie z. B. die Wege, die eine Überweisung bis zur Gutschrift auf dem Empfängerkonto geht oder auch wie eine SEPA-Basislastschrift funktioniert. An den Abenden trafen wir uns in geselligen Runden um noch ein paar ungeklärte Fragen gemeinsam durchzugehen und um die Nachbereitungsaufgaben zu lösen, welche uns für den Abschlusstest am Freitag helfen sollten. Ich war mir eigentlich sehr sicher, dass ich den Test mit Bravour bestehen könnte, da ich mir recht viel Zeit genommen habe um auf dem Seminar zu lernen. Doch da lag ich falsch! Als ich die Blätter mit den Fragen vor mir liegen hatte, war ich sehr verwirrt, da diese sehr kompliziert gestellt waren und ich mir bei kaum einer Antwort so richtig sicher war. Das Ergebnis sah dann ebenso mau aus: „ausreichend“. Doch noch lange drüber nachzudenken, was man hätte besser machen können, hilft nicht. Ich werde mich im nächsten Seminar doppelt anstrengen um ein deutlich besseres Ergebnis erzielen zu können. Alles in Allem hatten wir aber eine sehr ereignisreiche und lehrreiche Woche mit Höhen und Tiefen.

Ich wünsche euch eine schöne Woche,
euer Basti.