Donnerstag, 25. Juni 2015

Die Zeit ist reif für einen unentbehrlichen Tag

Hallo an alle lieben Leser und Azubis,

ein Höhepunkt steht uns allen ein Mal bevor. Viele haben es bereits geschafft, andere wollen natürlich ihr Bestes dafür geben. Aber für was? Es ist viel mehr ein sehr effizientes Mittel um zur Arbeit zu gelangen. Es bringt uns alle ein ganzes Stückchen nach vorne. Im ersten Moment bringt es Glücklichkeit, welche aber etappenweise abklingen wird. Man wird schneller von einem Ort zum anderen kommen. Natürlich ist es mehr als sinnvoll sich für den entscheidenden Tag vorzubereiten und nochmals sein Bestes zu geben.

Genau das habe ich gemacht und habe zur finalen praktischen Fahrschulprüfung wortwörtlich etwas „Gas gegeben“. Es empfiehlt sich immer, einen oder zwei Tage vorher unter Prüfungsbedingungen mit dem Fahrschullehrer zu fahren. Dann kann man mitunter ein besseres Gefühl für solch eine Prüfung entwickeln. Andernfalls lasst euch Zeit für diese Prüfung. Ich denke, dass ist sogar besser als in Hektik zu geraten. Ich habe mir in diesem Zusammenhang immer gesagt: selbst Formel 1-Legende Michael Schuhmacher hat die praktische Prüfung beim ersten Mal nicht bestanden.
Praktisch ist vor allem, einen Tag vorher das Fahrschulbuch noch einmal durchzublättern, damit zumindest das Wichtigste wiederholt werden kann.

Auch soll gesagt sein, dass jeder Mensch Fehler macht. Ich selber bin nie 100% fehlerfrei bei meiner Arbeit, dafür bin ich aber auch noch Auszubildender und lerne jeden Tag dazu. Ich konnte mich sehr gut auf die wesentlichen Grundaufgaben, die ein Teil der Prüfung bildeten, konzentrieren. So konnte sich nicht wirklich ein Druck aufbauen. „Man sollte sich nicht immer so verrückt machen lassen“. Das habe ich mir immer einfach gesagt, konnte es aber nicht immer in die Tat umzusetzen.

Einen Führerschein zu besitzen ist vor allem ein sehr großer Vorteil und bringt Zeitgewinn. Somit bin ich von einem Bus oder einem anderen Verkehrsmittel unabhängig. Natürlich erhalte ich auch die Möglichkeit, einen anderen Azubi oder einen Mitarbeiter mitzunehmen. So komme ich schnell und gut gelaunt zur Arbeit.

Ich selbst bin mit meiner Leistung zufrieden und habe die praktische Fahrschulprüfung bestanden. Es war definitiv einer meiner besten Tage im Jahre 2015. Auch den anderen drei Auszubildenden, Saskia, Sarah und Bastian, wünsche ich viel Erfolg. Ihr packt das schon, mit Gewissheit und Ehrgeiz.

Viel Glück und viel Spaß wünscht euch Daniel!

Mittwoch, 17. Juni 2015

So schnell vergeht die Zeit...

Hallo,

so schnell vergeht die Zeit. Noch gar nicht lang ist es her, als wir hier in der Volksbank Eisenberg als die neuen Azubis angefangen haben und nun sind wir mittlerweile schon zehn Monate dabei. In der Abteilung, in der ich zur Zeit bin, bleibe ich bis zum 2. Lehrjahr. Als ich das gesehen habe, staunte ich, wie schnell die Zeit vergehen wird, bis der Tag kommt, an dem wir schon ein ganzes Jahr hier in der Bank unsere Ausbildung machen. Erst dachte ich, dass ich für längere Zeit im Kundenzentrum bleiben werde, doch wie gesagt, erst auf den zweiten Blick habe ich dann gesehen, dass seit dem 1. August 2014 doch schon ein paar Tage vergangen sind. :) Eigentlich bleibe ich hier im Kundenzentrum genauso lange wie in den anderen Abteilungen auch, doch die Zeit wird sicherlich ebenso rasen wie bisher. Jetzt sind es also nur noch zwei Monate und dann sind wir nicht mehr im 1. Lehrjahr.

Aber nun gut, eigentlich wollte ich euch heute erzählen, wie die ersten zwei Wochen in meiner neuen Abteilung verlaufen sind. Wie ihr ja vorhin schon herauslesen konntet, bin ich zurzeit im Kundenzentrum. Nun sitze ich täglich am Telefon. Der Einstieg viel mir nicht ganz so schwer, da ich viele Dinge schon in der Marktfolge Passiv oder im Service Center gelernt hatte. So kamen nicht allzu viele neue Sachen auf mich zu. Am ersten Tag durfte ich dann auch schon alleine Kundenanrufe entgegennehmen. Die ersten Gespräche waren auch schon ganz okay aber dennoch unsicher, da ich noch nicht alle Fragen der Kunden beantworten konnte. Mit der Zeit gewöhnt man sich allerdings an das Telefonieren. Außerdem sitzt Frau Ahlendorf auch immer neben mir, so dass ich immer nachfragen kann, wenn ich nicht mehr weiter weiß. Die nächste Zeit bin ich jedoch erstmal nicht am Telefon zu hören, da wir für die nächsten zwei Wochen einen Abstecher in die Berufsschule machen werden.
Ich wünsche euch noch viele sonnige Tage.

Bis Bald,
Saskia ;)

Donnerstag, 11. Juni 2015

Erfolgserlebnis in Sachen Kontoeröffnung

Hallo ihr Lieben,

nun bin ich schon drei Wochen nicht mehr in meiner Abteilung gewesen, wegen unserem Seminarbesuch und Berufsschule und....ich muss sagen, bei uns ich echt viel los. Das hätte ich niemals gedacht. Seit Mitte Februar bin ich in der MarktFolgePassiv und eröffne Konten. Normalerweise haben wir vier Ablagefächer, denn innerhalb von vier Tagen wollen wir auch die gewünschten Konten unserer Kunden eröffnen. Doch als ich dann am Montag, voller Elan und Freude wieder aus der Berufsschule kam, hatten wir auf einmal SIEBEN Ablagefächer.
Jedes Fach war bis oben hin voll. Wir mussten also richtig Gas geben.
Bis jetzt konnte ich nur das reine Girokonto eröffnen. Denn ich war erst zwei Tage in der MarktFolgePassiv und dann war ich auch schon wieder zum Seminar und in der Schule. Diese Woche habe ich dann also noch das MikroKonto, GeschäftskontoPlus und Zinskonto dazugelernt und siehe da..... wir haben alle Konten geschafft und die Ablagefächer sind leer. Ich kann es noch gar nicht fassen, aber wir haben die Woche 96 Konten!!, jaaa genau, 96 Konten eröffnet.
Frau Schöne und ich haben das "Pferd" schon geschaukelt und mit Frau Roer an meiner Seite hat das auch gut geklappt. Ohne sie wüsste ich gar nicht wie man all diese Konten eröffnet. :) Es hat echt mega Spaß gemacht. Hatte man das eine Konto fertig, konnte man gleich ein neues anfangen mit einer anderen Situation. Ich kann es irgendwie immer noch nicht fassen. So viele Konten in einer Woche und das zu zweit. Die Arbeit hier oben macht echt Spaß und es ist regelrecht ein Erfolgserlebnis diese Woche.
Am Freitag musste ich Ablage machen. Die Kontoverträge die kontrolliert und geprüft worden sind, mussten sich auch irgendwie in die Ordner einfinden. Das durfte ich dann machen und naja.....sowas muss nun mal gemacht werden. Es gibt nun mal schöne Aufgaben und eher weniger schöne Aufgaben, aber auch diese müssen erledigt werden. :)
Trotzdem habe ich die Lust nicht verloren und würde auch noch einmal Ablage machen! :)

Bis dahin,

eure Sarah

Donnerstag, 4. Juni 2015

Das Ende ist greifbar nah

Hallo Leute,

jetzt meldet sich noch einmal das dritte Lehrjahr hier im Blog zu Wort. Nun geht meine Ausbildung doch rasant dem Ende entgegen, und wie man es erwarten kann, stehen natürlich auch Prüfungen an ...ABSCHLUSSPRÜFUNG - ein Wort mit zwei Facetten. Mitunter der Horror für alle, die sich noch mit der Vorbereitung darauf beschäftigen; Segen für alle die´s hinter sich gebracht haben. Ich für meinen Teil bin heilfroh, dass diese Last nun endlich überstanden ist! Ja, Ende April war es dann soweit ... nach gut zweieinhalb jähriger Vorbereitung sowie prüfungsvorbereitendem Seminar wurde es dann auf einmal ernst. Wie es meine Art ist, habe ich mich natürlich nicht übermäßig verrückt gemacht diesbezüglich, wobei ich doch immer im Hinterkopf hatte, dass es besser laufen musste als meine verkorkste Zwischenprüfung damals. Aber das bei meinen Mitstreitern aus anderen Banken die Nerven förmlich blank lagen, beruhigte mich keinesfalls. Ist schon echt ein massiver Berg an Wissen, den wir Bankkaufleute im Zuge der Ausbildung vermittelt bekommen - und welcher dann letztendlich auch an den Tagen der Abschlussprüfung zur Verfügung stehen sollte. Also habe selbst ich, eigentlich eher untypisch für mich, Wochen vorher schon die Nase in die Lehrbücher vergraben.


Im Nachhinein betrachtet muss ich gestehen, hätte man sich den ganzen Lernstress auch sparen können! Fachliches Wissen ist der eine Teil der Lösung, wohl wesentlich wichtiger ist es allerdings, das Erlernte anwenden zu können bzw. generell die mitunter fies formulierten Fragestellungen zu verstehen. Aber wie auch immer, ich war gut gerüstet für meine Prüfung.
 Wir angehenden Banker mussten, verteilt auf zwei Tage, unsere IHK-Aufgaben bewältigen. Am ersten Tag stand allgemeine Banklehre an: Anlagengeschäft mit Wertpapieren und Altersvorsorge, Kredite, Auslandsgeschäft, Zahlungsverkehr, Kontoeröffnung, gesetzliche Bestimmungen, SEPA, staatliche Förderung ... einfach alles hätte dran kommen können. Aber mit den Aufgaben dieses Tages war ich noch recht zufrieden, es hätte uns Prüflinge schlimmer treffen können! Auch weil mir die gefragten Themen recht gut lagen.

Dagegen lief der zweite Tag wie ausgewechselt :-( 
Vor Wirtschaft und Sozialkunde sowie Rechnungswesen graut es mir sowieso schon seit Jahren. Liegt vielleicht auch einfach daran, das dies Themen sind, welche uns nicht im Alltagsgeschäft in der Bank so sehr treffen wie bspw. die Bearbeitung eines Kredites, von Überweisungen oder Bankauskünften. Dieser Tag war Theorie pur. Und auch hier bewahrheitete sich wieder: die beste Vorbereitung nützt nichts, wenn die IHK es nicht gut mit dir meint! Viele meiner Mitstreiter haben im Nachhinein über die Aufgaben geschimpft, sie seien doch zu schwierig gestellt gewesen. Ich bin einfach nur noch froh, dass ich´s hinter mich gebracht habe und möchte da nun auch kein Urteil mehr darüber abgeben - Hauptsache bestanden, das war mein erster Gedanke.
 

Natürlich habe ich am Tag darauf meine Ergebnisse per Azubi-Forum auswerten lassen, um mich schon mal mit dem Gedanken anzufreunden, möglicherweise erneut zur Abschlussprüfung antreten zu müssen oder freudig durchgekommen zu sein. Letzteres sollte meiner Meinung nach der Fall sein, sah ganz gut aus bei dieser vorläufigen Auswertung. Genaueres erfahre ich dann am 28. Mai, wenn uns die Ergebnisse mitgeteilt werden :)
 

Bis dahin geht´s fleißig auf Arbeit, die Kollegen in der Kreditabteilung unterstützen. Mittlerweile bin ich zu 101% ins Team der Marktfolge integriert worden, es macht einfach Spaß täglich am Arbeitsplatz zu erscheinen und sich den unterschiedlichen Aufgaben zu stellen. Von komplexen Baufinanzierungen zu vergleichsweise einfachen Verbraucherkrediten darf ich nun schon alles bearbeiten, was neben dem täglichen Geschäft wie Aktenbearbeitung, Kreditauszahlungen sowie Prüfungen von Kreditwünschen anfällt. Sehr sehr abwechslungsreich der Job eines Sachbearbeiters :)
 

Nächste Woche geht´s dann noch einmal auf Seminar nach Baunatal, vorerst das Letzte meiner Azubi-Karriere. Thema ist die Vorbereitung auf die mündliche Prüfung, weshalb wir in diesen drei Tagen viele viele Verkaufsgespräche simulieren werden.

Ich melde mich bestimmt noch einmal, wenn dann alle Prüfungen geschafft sind ;-)
Bis dahin, sonnige Tage ....Karsten