Mittwoch, 22. April 2015

Sport ist Mord - aber tut gut!

Hallo liebe Blog-Leser,

ich habe mich schon lange nicht mehr hier zu Wort gemeldet.
In der Zwischenzeit ist eine Menge passiert: Ich habe meinen Ausbildungsabschnitt in unserer Kreditabteilung / Mahnwesen beendet. Mit einem lachenden und weinenden Auge musste ich mich aus der Abteilung verabschieden. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen hat mir sehr viel Spaß bereitet, da auch das Zwischenmenschliche nicht zu kurz kam.
Auch die wertvollen Tipps und Ratschläge von Frau Schubert werde ich in Erinnerung behalten. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an Frau Schubert.
Nichts desto trotz ging für mich ein neuer Ausbildungsabschnitt los - und das nicht gerade sehr erfolgreich...

Nachdem ich in Vorbereitung auf die Zwischenprüfung (welche an einem Mittwoch statt fand) Montag und Dienstag frei hatte, war ich Donnerstag und Freitag die letzten beiden Tage im Mahnwesen bzw. in der Kreditabteilung.
Laut Plan stand ab Montag "Marktfolge Passiv" auf dem Programm. Doch in der Theorie ist halt doch alles anders als im wahren Leben.
Freitagabend hatten wir vom Fußball aus ein Testspiel. Und wie Ihr euch jetzt sicher schon denken könnt, habe ich mich dabei verletzt. Sonntag hieß es dann Krankenhaus - Krücken - Bettruhe - Krank!
Wahrscheinlich waren das die 5 langweiligsten Wochen meines Lebens. Ich durfte mein Knie die ersten 2 Wochen nicht belasten. Zusätzlich dazu musste ich mir Thrombosespitzen verabreichen - jeder von euch der sich schonmal selbst spritzen musste weiß wahrscheinlich, dass dies kein angenehmes Gefühl ist. Aber jammern hilft ja nichts, also Augen zu und durch!

Da ich in der Zwischenzeit natürlich nicht komplett ohne Sport auskommen konnte, hab ich soweit es ging versucht Kraftsport für den Oberkörper zu machen. Leider waren immer nur kurze Seasons möglich, aber besser als gar nichts.

Mitterweile bin ich aber wieder auf Arbeit und werde in der Marktfolge Passiv eingelernt. Hier weiß ich zum Glück noch einiges aus dem ersten Lehrjahr, als ich hier schonmal einen Monat einen Einblick in die Abteilung erhalten habe.
Leider ist die Zeit in der Abteilung sehr knapp, denn bald geht für mich ein regelrechter Berufsschul- und Seminarmarathon los.

Zwischenzeitlich werdet ihr von mir natürlich auf dem Laufenden gehalten. Jetzt werde ich erstmal Karsten die Daumen bei seiner anstehenden Prüfung drücken! Zum Glück bleibt er uns ja nach der Ausbildung in der Volksbank Eisenberg erhalten!

Bis demnächst,
Lukas

Mittwoch, 8. April 2015

Aus Fehlern lernt man(n)

Liebe Blogleser,
in letzter Zeit gab es einige Aufgaben, die ich echt voll verpeilt habe. Von einer meiner aufregendsten Fehltritte möchte ich euch jetzt gern mal erzählen.

Vor einigen Wochen kam eine Dame, ungefähr im Rentenalter, zu mir. Ihre Mutter war gestorben und sie bat mich, das Sparbuch der Verstorbenen aufzulösen und ihr das Geld auf ihr Konto zu übertragen, da sie es dringend bräuchte, um die Bestattungskosten zu bezahlen. An die schnellste Variante der Geldübertragung, der Umbuchung, hatte ich da leider nicht gedacht, machte die Kontoauflösung fertig und wollte das Geld gleichzeitig mit der Auflösung auf das Konto der lieben Dame verrechnen lassen. Diese Variante hätte dann einen ganzen Arbeitstag gedauert. Da ich die Kontoauflösung allerdings falsch ausgefüllt hatte (als Kontoinhaberin die liebe Dame, anstatt die Verstorbene), wäre das Geld nie verrechnet und das Konto nie aufgelöst worden. Als die Frau dann am nächsten Tag wieder im Service-Center stand und sich fragte, warum denn das Geld noch nicht auf ihrem Konto ist, klärte sich alles auf. Sie war ziemlich sauer, da ich ihr auch noch versicherte, dass alles klappt und sie mir vertrauen kann. Wir buchten den Betrag dann direkt auf ihr Girokonto und sagten ihr, dass wir das Auflösungsformular fertig ausfüllen, mit Klebezetteln versehen, damit sie weiß wo sie unterschreiben muss und jemand zu ihr nach Hause schicken, um endlich alles ordnungsgemäß abwickeln zu können. Diese Aufgabe übernahm ich natürlich, schließlich hatte ich den Fehler ja auch verursacht. Also kaufte ich eine Schachtel Pralinen als Entschuldigung und lief dann durch halb Eisenberg zu ihr nach Hause. Ich wurde direkt und sehr freundlich empfangen, ich konnte mich entschuldigen und wir klärten den Sachverhalt. Dort durfte ich sogar mit Kaffee trinken und wir erzählten noch eine ganze Weile, bevor ich dann wieder Richtung Bank startete. Danach war ich sogar richtig happy, lernte allerdings, die Aufgabe beim nächsten Mal gründlicher und vor allem richtig zu bewältigen und den Kunden gleich glücklich zu machen.

Nach unseren 3 Wochen außerbetrieblichem Unterricht (1 Woche Seminar, 2 Wochen Berufsschule) dürfen wir jeden Morgen wieder unseren altbekannten Arbeitsweg zur Bank antreten. Ich bin schon gespannt auf die noch vor mir liegenden Herausforderungen und hoffe, dass ich sie alle sehr gut meistern kann.

Ich wünsche euch eine schöne Zeit,

euer Basti ;)

Mittwoch, 1. April 2015

Unser erstes Seminar in der GenoAkademie

Hallo ihr Lieben,

wir sind die Woche auf Seminar und es macht mega Spaß. Es geht um Beratungsgespräche. Wir sollen eine bessere Struktur bekommen und auch keine Black-Outs haben. 

Am Sonntag 12 Uhr Mittag ging es los. Saskia, Bastian und ich saßen zu dritt auf der Rücksitzbank. Meine Eltern haben uns hingefahren. Wie das immer so ist: Sie wollten sich alles angucken. :) Nach zwei Stunden sind wir dann endlich in Baunathal angekommen. Für alle, die nicht wissen wo es liegt, bei Kassel. Wir sind gleich gut angekommen ohne uns zu verfahren und ohne Stau. Dennoch war es eine etwas unbequeme wenn auch ruhige Fahrt. Da wir zu dritt hinten saßen, war es dann doch nicht ganz bequem. Wir haben also eingecheckt und auch gleich unsere Zimmer betrachtet. Naja ich sag mal, es ist halt ein normales Zimmer mit Bett und Bad. Da brauch ich weiter nichts zu erklären. ;) Nachdem wir uns dann "eingefunden" hatten, sind wir am Nachmittag nach Kassel mit der Tram gefahren. Wir haben uns nur ein wenig umgeschaut, denn es war Sonntag und die Geschäfte hatten zu. Als wir dann zurück fahren wollten, haben wir unsere Straßenbahn verpasst und uns in ein Café gesetzt und auf die nächste Bahn gewartet (so kam auch unser tolles Bild zustande). :D
Dann sind wir also Heim gefahren und in unser Hotelzimmer gegangen. Noch ein bisschen Sachen ausgepackt und das Zimmer gemütlich hergerichtet. ;)
Um sechs Uhr sind wir drei dann zum Abendessen gegangen. Es gab echt eine Menge zu essen: Würstchen, Brötchen, Käse, Salat usw. Nach dem Abendbrot haben wir dann den Abend an der Bar ausklingen lassen. Wir freuten uns auf den nächsten Tag und fragten uns, was uns wohl erwarten wird?! Montag fing dann also unser Seminar um neun Uhr an. Eigentlich eine schöne Zeit, wenn man darüber nachdenkt. Wir konnten uns in Ruhe fertig machen und ohne Stress frühstücken und dann ganz entspannt zum Seminar gehen.
In dieser Woche bekommen wir Hilfestellung bei unseren späteren Kundengesprächen nach der KAAPAV-Methode. 

Was so viel bedeutet wie: Kontakt -> Analyse -> Angebot -> Prüfung -> Abschluss -> Verstärker

Mit dieser Methode können wir auf unsere Kunden ganz individuell eingehen und ihre Wünsche und Ziele in den Vordergrund stellen.
Am Montag haben wir erst einmal geklärt, was Kommunikation bedeutet und was alles dazu gehört. Danach haben wir eine Struktur für unser Beratungsgespräch erarbeitet, denn ohne Struktur funktioniert gar nichts. Wenn man in seinem Beratungsgespräch keinen roten Faden hat, an den man sich hält, bekommt der Kunde nur ein falsches Kontomodell und ist nicht zufrieden. Deshalb stellen wir in unserem Seminar sehr viele Fallbeispiele dar, um zu üben wie man auf unsere Kunden am besten eingehen und sie richtig verstehen kann. Bei der anschließenden Nachstellung eines Beratungsgesprächs erkennt man am Besten seine Fehler, die man macht.
Unsere Woche besteht also hauptsächlich nur aus üben, üben, üben.
Dazwischen gibt es natürlich sehr viele Pausen. Fünf Mahlzeiten bekommen wir hier. Eigentlich ist dies schon wieder viel zu viel, aber es schmeckt einfach immer wieder gut. Am Dienstag zum Mittag gab es überwiegend Fisch.....das war jetzt nicht so mein Gericht aber dafür gab es die anderen Tage Kartoffelpuffer oder Hähnchenbrust.
Und wenn man dann richtig im Üben drinnen ist, ist die Woche auch schon wieder vorbei und der Alltag kehrt wieder ein. Es ist wirklich eine tolle Erfahrung und hat auch mega Spaß gemacht. Man ist mal von zu Hause weg und lernt neue Menschen kennen.

Bis dann ihr Lieben,
eure Sarah