Mittwoch, 25. Februar 2015

Prüfungsvorbereitung

Hallo Blogger, 

nun endlich auch mal wieder Infos vom dritten Lehrjahr ;-) Bei mir war dieses Jahr schon wieder so einiges los ... gerade hatte ich eine längerwöchige Arbeitsphase von Mitte Januar bis in den Februar hinein geschafft, nun steht schon mit einem gewaltigen Satz die Abschlussprüfung vor der Tür!
In der Bank bekommt man meiner Meinung nach die vergehende Zeit langsamer mit als beispielsweise in Berufsschule oder auf einem Seminar, wo man mittlerweile stündlich an das Ende der Ausbildung und die damit verbundenen Leistungsnachweise erinnert wird - sehr zu meinem Unbehagen, da ich die Sache eher ruhig angehen wollte. Zumindest fühle ich mich rund um das Thema Kredit bestens vorbereitet, da dies ja mittlerweile mein täglich Brot ist & mich auch die Kolleginnen im Kreditservice fleißig in meinem Lerneifer unterstützen. Doch Kredit ist leider nur eines von vielen vielen Themen in der Ausbildung zum Bankkaufmann, sehr zu meinem Leidwesen ... da würde ich lieber einige Stunden Rechnungswesen oder Zahlungsverkehr für eintauschen, wo definitiv nicht meine Begeisterung liegt. Im Kreditbereich wird schließlich auch meine berufliche Zukunft fürs erste nach der Ausbildung liegen. Aber was solls, jammern kann bekanntlich jeder ... und so finde ich mich einfach damit ab, dass ein angehender Banker allumfassend ausgebildet werden muss ;-)

Die letzte Woche verbrachte ich mal wieder auf einem Seminar. Firmenkundengeschäft und Auslandszahlungsverkehr stand auf dem Plan. Natürlich erfreute mich eines der Hauptthemengebiete besonders, da ich mich hier mittlerweile als kleiner Insider bezeichnen würde. Aber Ausland?! Davon hatte ich bis vor dem Seminar wenig Ahnung, geschuldet durch viele ausgefallene Stunden in der Berufsschule sowie die doch recht unbedeutende Rolle, die der Kontakt ins Ausland in unserem Hause spielt. Doch ich begegnete dem Thema recht offen und stellte nach der Woche überraschend fest, dass dies fortan eines meiner Lieblingsthemen sein wird! Unser Trainer auf dem Seminar (diesmal war ich in Goslar, in der Nähe von Braunschweig) hatte uns das Thema so deutlich erklärt und mit verständlichen Beispielen belegt, dass am Ende des 4-tägigen Seminars alle recht zuversichtlich waren. Nunja, die abschließende Klausur am Freitag Nachmittag meisterte ich zwar "nur" mit 80%, wobei ich mir ein deutlich besseres Ergebnis vorgestellt hatte, aber die Aufgaben hatten es auch echt in sich. IHK-Style sozusagen, mit doppelten Verneinungen, Antworten die sich auf drei Zeilen erstreckten & sonstigen Raffinessen. Nicht einfach, das kann ich euch sagen ... und darin sehe ich auch nach wie vor eines meiner Hauptprobleme: manchmal kommt es nicht drauf an, ein Thema verstanden zu haben, sondern eher die Fragesteller der Prüfungen richtig zu verstehen :D weil das ist meiner Meinung nach der ganze Trick an der Sache, sich in deren Köpfe hinein zu versetzen und die Antworten zu erahnen ... weil gerade jetzt in der Prüfungsvorbereitung merken wir Azubis, dass zwischen Theorie und Praxis doch gewaltige Welten liegen können!

Aber jetzt widme ich mich erstmal wieder der Wiederholung von verschiedenen Wertpapieren, Buchungsposten, Wirtschaftskreisläufen und und und ... mein Lern-Programm ist voll bis oben hin! Ein Glück das sich nun schon wieder ein Seminar anschließt: Simulation der schriftlichen Abschlussprüfung. Wie dieses ausgefallen wird, werde ich wohl beim nächsten Mal erzählen ...

Gruß,
Karsten

Donnerstag, 19. Februar 2015

Schulzeit - schöne Zeit

Hi Blog-Leser, 

Mitte Januar ging es mal wieder in die Berufsschule. Da kommen Erinnerungen hoch. Vor ein paar Jahren habe ich noch unendlich viel Freizeit ohne Sorgen gehabt. Jetzt habe ich zwar weniger Freizeit, doch ich bin einen Schritt weiter im Leben. Schulstoff und Arbeit ist allerdings viel interessanter und fachspezifischer. 

Unsere Schulzeit belief sich wieder mal auf 2 Wochen in denen wir viel büffelten, uns mit den vielen Unternehmensformen rumschlugen, Bilanzvorgänge erfasst und viele Informationen über Verjährungsfristen erhalten haben. Übrigens gibt es so viele Unternehmen von denen wir gar nichts wussten: So ist eine Fahrgemeinschaft zur Arbeitsstelle oder eine Tippgemeinschaft beim LOTTO eine GbR, also eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Bei der AG, der Aktiengesellschaft hatte ich allerdings so meine Probleme. Da wollten mir die Merkmale zum Beispiel zur Haftung oder zur Gründung der Gesellschaft nicht so richtig in den Kopf. Das heißt dann wohl erneut hinsetzen und mir die Infos im Kopf abspeichern. 

Die Erstellung einer Bilanz und das Buchen von Geschäftsvorfällen im Fach Rechnungswesen liegt mir allerdings richtig gut. Ärgerlich ist es aber trotzdem, wenn man nach einstündigen Buchungen am Ende nicht auf die gleichen Bilanzsummen, also von Aktiva und Passiva kommt. Das heißt dann jedes Mal Fehler suchen und alles nochmal rechnen. So verging die Zeit wahnsinnig schnell. 

Letzte Woche war ich übrigens wegen einer Weisheitszahn-OP krank geschrieben. Das hieß erstmal dicke Wange. 
 
Na dann auf ein paar schön verschneite Tage, euer Basti.

Mittwoch, 11. Februar 2015

Abteilung mal alleine führen

Hallo Blogleser,

immer noch bin ich am Empfang und zur Zeit gibt es richtig viel zu tun. Trotzdem macht es Spaß. Letzten Donnerstag und Freitag war ich sogar alleine. Wenn man auf einmal alleine hier sitzt, bekommt man erst so richtig mit, wo man noch seine Probleme hat und wieviele Aufgaben man alleine bewältigen muss.
Jederzeit kann ich Frau Schöne nach Rat fragen. Sie hat mir auch bei der Post geholfen, denn da bin ich noch nicht so fit. Es gibt sehr viele verschiedene Abteilungen und man muss wissen, wer welche Post bekommen und bearbeiten wird. Aber mit der Hilfe von Frau Schöne ging es dann doch besser ;). 

Auf die Blumenbestellungen, für unsere Geburtstagskinder, musste ich auch Acht geben und auf andere Bestellungen, wie z. B. offene Folien, Ordnerrücken, Toner für unsere Drucker, Klebezettel, Briefmarken, Ordner usw. Dabei muss ich planen wie viel ich bestellen werde von den einzelnen Bürosachen. Dabei darf nicht zu wenig bestellt werden, sonst rufe ich in einer Woche wieder beim Händler an.  

Es ist doch ganz schön anstrengend, wenn man alles auf einmal alleine machen muss. Man muss natürlich fragen, wenn man etwas nicht weiß und dann gleich aufschreiben. Das macht das Ganze beim nächsten mal leichter. Da holt man einfach seine Aufzeichnungen heraus und guckt wie es gemacht wird.
Aber wenn man einen Platz alleine führt, dann ist man auf sich alleine gestellt und das finde ich ist eine große Herausforderung und auch sehr anspruchsvoll.

Bis dahin,
Sarah