Mittwoch, 30. Dezember 2015

The Weihnachtszeit begins! - Unsere Weihnachsfeier

„When the snow falls wunderbar
  and the children happy are,
  when the Glatteis on the street
  and we all a Glühwein need,
  then you know, es ist soweit:
  She is here, the Weihnachtszeit.”

Und damit ein kräftiges HOHOHO, ihr fleißigen Blog-Lerser!
Am Freitag, den 11.12.15 kam bei uns dieses Jahr der dicke Mann mit dem roten Mantel und dem langen weißen Bart. „Weihnachtsmann“ hieß er, wohl besser „sie“, nicht. Wir waren zu Besuch bei Eva-Maria Fastenau, im Kabarett "Fettnäpfchen" in Gera. Eine fröhliche Weihnachtslaune mit vielen lachenden Gesichtern war also vorprogrammiert.
Startpunkt war der Eisenberger Busplatz. Von dort fuhren wir mit dem Bus nach Gera und spazierten dann gemütlich über den Geraer Marktplatz bis zum Fettnäpfchen-Eingang. Dort ging es einige Stufen hinunter, in einen doch recht klein gehaltenen Höhler Geras. Spielort ist ein uriger Keller, in dem allerdings eine sehr angenehme und gemütliche Atmosphäre geschaffen wird.
Nach einer kurzen Gesprächspause kam eine kleine, in rot gekleidete Frau hereingebraust. „HOHOHO“, rief sie und streckte dabei beide Hände nach oben. Etwas verwirrt, dennoch mit einem Grinsen im Gesicht schauten wir unsere Weihnachtsfrau Eva-Maria an. Sofort kam der Aufruf mal ordentlich mitzumachen. So lief Sie fix wieder hinaus und kam mit schnellen Schritten wieder hineingestürmt. Doch nun war sie nicht die Einzige die mit einem lauten „HOHOHO“ den Raum beschallte. Wir alle streckten ebenfalls die Arme nach oben und grölten lautstark, gefolgt von tobendem Applaus und lauten Pfiffen. Nach diesem Antreiben hatte die Dame den Bann schon gebrochen und lautes Gelächter erklang.
Anschließen kam eine weitere Person in den Raum, der Hilfsweihnachtsmann. Mit diesem zusammen machte Sie die Show perfekt. So hatten sie sich bestimmte Themenbereiche rausgesucht, über die sie sprachen und Scherze machten. Ob über Politik, das Alter oder die Weihnachtszeit, wir hatten eine Menge zu lachen. Der Knüller war dann doch das Thema „heutige Jugend und Jugendsprache“. Diese hängt ja immer nur am Handy und ist kaum noch ansprechbar. Laut Eva-Maria kann man sie einfach nur noch an die Wand klatschen. Vielleicht fallen beim Aufprall die Ohrenstöpsel aus den Ohren und man kann kurzzeitig kommunizieren. Laut Frau Fastenau bekommt man dann allerdings eher diese Worte zurück: „Ey Alte, läuft bei dir!“ So war die morgendliche Begrüßung am nächsten Arbeitstag vorprogrammiert mit „du Opfer“, „läuft bei dir“ und anderen Ausdrücken. Klingt zwar sehr drastisch und absolut unseriös, zauberte aber einem Jeden ein Lächeln ins Gesicht. Zum krönenden Abschluss gab Eva-Maria Fastenau dann noch eine Lametta-Ehrenurkunde für die Person aus, welche genau in dem Moment am wenigsten aufgepasst und nebenbei gequatscht hatte. Diesmal traf es dann mal unseren Hausmeister, Herr Nährig, welcher diese Geste nur belächeln konnte.
Nach dem Kabarett schlenderten wir dann verstreut über den Weihnachtsmarkt, duften uns mal einen Glühwein gönnen oder auch einfach nur gemütlich zusammenstehen und ausgelassen über sämtliche Themen plaudern. Danach liefen wir einige Straßen weiter, unser Ziel: das Finden des köstlichsten Abendessens. So trafen sich alle Mitarbeiter gemeinsam an einem großen Tisch im Mexikaner. Wir speisten köstlich, tranken das ein und andere Bierchen und ließen es uns mal richtig gut gehen, denn Weihnachten ist ja nur einmal im Jahr.

Dieser Tag hat uns alle noch enger zusammengeschweißt und uns für das nächste Jahr kräftig motiviert, um weiterhin für euch bereitzustehen und euch bei sämtlichen Fragen, Problemen und Wünschen weiterzuhelfen. Ein großes Dankeschön an unsere Service-Mitarbeiter, welche diesen Tag toll organisiert haben. Da bleibt mir nur noch eins zu sagen: „MERRY CHRISTMAS AND A HAPPY NEW YEAR!“
Ich hoffe ihr habt eine schöne Zeit zusammen mit eurer Familie.
Euer Basti.

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Gedanken gemacht...

Erschrocken blickt man auf die Meldungen der letzten Wochen. Zwei Ereignisse stechen dabei besonders heraus, sicherlich könnt ihr euch vorstellen, was ich meine. Die Rede ist natürlich von Paris und dem abgesagten Fußballspiel unserer Nationalmannschaft gegen Holland, wegen möglicher Anschläge.

Überwältigend ist die Anteilnahme zu den Ereignissen in Paris, und die Trauer. Innerhalb von wenigen Stunden las man überall in den sozialen Netzwerken ‚prayforparis’ und viele überdeckten ihre Profilbilder mit den Farben der französischen Flagge. Für mich stellte sich dabei allerdings die Frage nach dem Sinn dieser Aktion.

Keine Frage, viele Menschen wollten damit ihr Mitgefühl für die Opfer zeigen. Was ja auch völlig legitim ist. Andererseits, wo war die Anteilnahme für die Opfer in Beirut (Libanon) wo fast zur selben Zeit ein Anschlag durch IS-Terroristen stattfand? Bei diesem Anschlag kamen mehr als 40 Menschen ums Leben und niemand berichtete darüber. Sind diese Menschenleben etwa weniger wert? Klar, wir sind mit Frankreich aufgrund unserer Geschichte und der geografischen Lage viel enger verbunden. Für mich ist dies trotzdem kein Grund, die anderen Ereignisse unter den Tisch fallen zu lassen!

Zeitgleich ging in den sozialen Netzwerken wieder die Flüchtlingshetze los.
Kommentare wie: ‚Das habt ihr nun von den Ausländern.’, ‚Macht die Grenzen endlich dicht.’ und ‚Raus mit denen.’, waren schnell zu finden. Jeder Mensch soll seine eigene Meinung haben. Aber ich kann es nicht leiden, wenn man sich im Vorfeld nicht richtig informiert und solche Kommentare abgibt.

Haben sich die Leute mal gefragt, wieso die Flüchtlinge überhaupt zu uns kommen? Klar, wahrscheinlich schon, allerdings kommt dann wohl nur (Verzeihung für die Wortwahl, aber ich weiß nicht wie man es netter beschreiben soll) ‚geistiger Durchfall’ heraus wie: Die machen sich hier ein schönes Leben und müssen nicht arbeiten und und und. Ich möchte auf solche Äußerungen nicht eingehen, da ich es einfach nicht mehr hören kann!

Sollten die Leute aber mal ernsthaft drüber nachdenken, kommt man leicht darauf: Genau!! Die Flüchtlinge kommen zu uns, weil sie Angst vor diesen Attentätern wie denen in Paris haben. Und ich kann sie verstehen. Denn sie kommen unter anderem aus Syrien, wo zum einen der skrupellose Tyrann Baschar al-Assad regiert, der gegen sein eigenes Volk Giftgas einsetzt. Und der andere Teil Syriens wird vom sogenannten „Islamischen Staat“ kontrolliert und terrorisiert. Ist es dann verwerflich, wenn man sein Land verlässt und einfach in Sicherheit leben will? Stellt euch mal vor, ihr müsstet jeden Tag mit der Angst leben, dass die Bombe, die vielleicht noch am Tag zuvor drei Häuser entfernt von euch eingeschlagen ist, jederzeit auch bei euch einschlagen kann.

Was ich außerdem nicht verstehen kann ist, dass nach solchen Taten wie in Paris immer gleich Rückschlüsse auf die Religion gezogen werden. Nach dem Anschlägen in Oslo und Utoya 2011 – durch Anders Behring Breivik – bekennender Christ, wurde auch nicht gesagt, dass alle Christen Terroristen sind.
‚Wir sind Brüder, wir sind Schwestern , Nachkommen von Adam – egal ob wir nun Javeh, Gott oder Allah sagen.’, sagt Rapper Kollegah in seinem Track N.W.O. Ich finde, treffender kann man es nicht beschreiben. Wieso einander bekriegen, diskriminieren oder ausgrenzen? Gewalt führt doch früher oder später immer zu Gegengewalt. ‚Wer einen Menschen tötet, ohne dass dieser einen Mord begangen oder Unheil im Land angerichtet hat, ist einer, der die ganze Menschheit ermordet hat ‚(…) Quran, Sure 5 Vers 32

Bitte bildet euch eure eigene Meinung über die Ereignisse von Paris und wir ihr dazu steht! Vergesst dabei aber nicht auch mal über den Tellerrand hinaus zu schauen! In diesem Sinne #refugeeswelcome #pray4theworld.


Euer Lukas

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Was erwarten Praktikanten von der Arbeit in einer Bank?

Hallo,
mein Name ist Fabian und ich bin 15 Jahre alt. In der Schulpraktikumswoche hab ich mich für ein Praktikum in der Volksbank Eisenberg entschieden. Ich habe mich hier um einen Praktikumsplatz beworben, weil ich vielleicht selber einmal als Bankkaufmann arbeiten möchte, also in Betracht ziehe, eine Lehre zum Bankkaufmann zu machen. Vor der Bewerbung dachte ich, dass sich das Bankenwesen nur mit Mathe beschäftigt. Etwas, mit dem ich in der Schule gut zu recht komme. Dies stellte sich aber nicht als wahr heraus. Ich hatte vor dem Beginn des Praktikums keine allzu großen Erwartungen, da man ja als nicht in der Bank Angestellter nur den Servicebereich, die Kasse und die Beratung kennt und nicht das ganze Drumherum, was sonst noch so passiert. Obwohl ich sagen muss, dass ich doch am Montag ein bisschen nervös war, als es zur Bank ging. Wie schon gesagt, ich wusste ja nicht wirklich, was alles in der Bank wichtig ist. Tja und dann ging es endlich los: ich, leicht nervös, im Auto in Richtung Eisenberg. Kaum angekommen, begrüßte mich jeder einzelne Mitarbeiter sehr freundlich. Und weil bald Weihnachten ist, wurden kleine Schokoladentafeln verteilt. Natürlich bekam ich auch welche.

Erster Tag im Servicebereich. Ich hatte nicht wirklich Ahnung davon, was hier eigentlich so ab geht. Alleine als ich das erste Mal das Programm sah, womit beim Servicebereich und den anderen Abteilungen gearbeitet wird, war ich sofort überfordert. Naja gut, aber trotzdem sah ich den anderen beim Arbeiten mit den Kunden zu, um so wenigstens ein bisschen was zu lernen. Am Dienstag war ich bei der Beratung dabei. Natürlich kann ich selber noch keine Kunden beraten, also musste ich den beiden Beratern zusehen. Das, was ich bei allen Bereichen gemerkt habe ist, dass praktisch alles aufgeschrieben und so dokumentiert werden muss. Das würde ich, wenn ich Berater währe sehr anstrengend finden. Mittwoch arbeitete ich in der Kasse. Das war der Tag, auf den ich mich eigentlich am meisten gefreut habe. Das hat sich auch im Verlaufe des Tages nicht geändert. Auch ausländische Währungen durfte ich mir mal ansehen, z.B. Dollar aus den USA, Kanada oder Australien. Geld, was ich zuvor noch nie gesehen habe. Das Arbeiten an der Kasse hat mir sehr viel Spaß gemacht. Und heute schaue ich im Web-Mangment und Vertrieb rein. Das heißt viel erzählen lassen, egal ob von der EthikBank oder von der Arbeit mit den Medien. Bis jetzt ist das noch nicht so aufregend, was aber nicht ist, kann ja noch kommen. Morgen bin ich noch einmal, wie am Montag, im Servicebereich, vielleicht komm ich da besser klar, als am Montag. Außerdem bin ich da ja schließlich auch nicht so nervös wie am ersten Tag.

Noch mal zurück zum eigentlichen Beruf, dem Bankkaufmann. Einen Bankkaufmann habe ich mir vor dem Praktikum vollgendermaßen vorgestellt: die Arbeit mit dem Kunden, egal ob am Serviceschalter, an der Kasse oder in der Beratung und nicht noch irgendwas anders. Aber durch das Praktikum habe ich nun ein anderes Bild dieses Berufen bekommen: man muss alles aufschreiben, was man mit den Kunden macht. Bei der Beratung, bei der Kasse muss bei jeder Aus- oder Einzahlung ein Beleg geschrieben werden, die Überweisungen müssen alle zweimal unterzeichnet werden und, und, und. Es ist alles viel mehr, als es aussieht ein Bankkaufmann zu sein. Außerdem hat die Volksbank noch einige Besonderheiten und ist anders als andere Banken. Sie investiert nur in Unternehmen, die auf die Menschenrechte achten oder auf erneuerbare Energien setzen. Außerdem werden die Zinsen, die man bei einem Kredit zusätzlich noch zum Baukredit bezahlen muss verringert, wenn man beim Bauen auf umweltschonendes Material setzt. Die EthikBank ist eine Tochtergesellschaft der Volksbank. Diese investiert, wie auch die Volksbank in Unternehmen, die sich aktiv für eine nachhaltige Wirtschaftsweise engagieren.

Also, mein Praktikum hat mir bis hierhin gefallen und ich würde jedem empfehlen, der überlegt eine Ausbildung als Bankkaufmann zu beginnen, erstmal ein Praktikum in der Volksbank Eisenberg zu machen, damit man einen ersten Eindruck bekommt, wie es als Bankkaufmann so ist und was man alles zu machen hat.
Viele Grüße von eurem Fabian

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Mehr als nur ein Informatiker - Lernen aus zwei Berufsfeldern

Hallo an alle Azubis und aktiven Blogleser,
mein Beruf als Fachinformatiker bringt viele abwechslungsreiche Tätigkeiten und Aufgaben, wie zum Beispiel die Problemlösung von Fehlermeldungen („Fehler bei der Widerherstellung der Verbindung“) oder Druckerreparaturen (Wechsel der Toner bzw. Ersatzteile), mit sich. Doch zu unserer Ausbildung gehören natürlich auch Bereichswechsel, welche Azubis in gewissen Zeiträumen durchlaufen müssen.
 
Um euch vorab nicht zu erschrecken: hauptsächlichst führe ich meinen Beruf als Fachinformatiker immer noch aus :-). In unserem Hause gibt es viele Bereiche, wie zum Beispiel Marktfolge-Passiv, zentraler Vertrieb oder das Service-Center. Um diese Bereiche näher kennenzulernen, müssen wir Azubis auch Bereiche wechseln. Für einen Bankkaufmann/-frau sind die genannten Bereiche natürlich Hauptbereiche einer Bank, in der Azubis die Grundlagen zur Aufgabenerfüllung und Aufgabenbearbeitung erlernen. Als Fachinformatiker ist mein Hauptbereich jedoch die EDV-Abteilung.
Mein Ausbildungsplan ist deswegen auch komplett anders, als bei den Bankkaufmann-Auszubildenden. Ich „schnuppere“ sozusagen nur in die Teilbereiche der Bank. Das bedeutet ich bearbeite zwar genau die gleichen Aufgaben wie meine anderen Azubis, jedoch ist es bei mir so, dass ich nur für einen kurzen Zeitraum eingeteilt bin. Im Durchschnitt sind es zwei bis acht Wochen. Ich muss zugeben, dass es mir nicht leicht fällt, differenzierte Aufgaben, welche zum Teil nicht zu meinem Berufsbild passen, abzuarbeiten. 
Gerade auch in der Berufsschule werden mir komplett andere Inhalte gelehrt.
Hier lerne ich hauptsächlich physikalische-, technische- und praxisnahe Grundlagen (Zum Beispiel ein direkter Softwaretest am Computer.). Nur wenige Lernfelder, wie zum Beispiel Wirtschaftslehre habe ich mit den Bank-Auszubildenen gemeinsam.
 
Derzeit bin ich auch in einem neuen Bereich, welcher sich Zentraler Vertrieb nennt. Dies ist ein Bereich, in dem unter anderem das Online-Marketing eine zentrale Rolle spielt. Das bedeutet, hier entstehen kreative Ideen für Aktionen und Kampagnen. Als Ziel für unsere Kampagnen und Aktionen haben wir immer die Zielgruppe vor unseren Augen. Wir bearbeiten auch sämtliche Beschwerden von Kunden im sogenannten Beschwerdemanagement. Auch ich übernehme als Azubi das Beschwerdemanagement und sortiere Beschwerden in einer Tabelle. Wenn die Beschwerde gerechtfertigt war, zum Beispiel bei einem Bearbeitungsfehler, bereite ich dann einen Entschuldigungsbrief mit Schokolade vor und versende ihn. Unsere Mitarbeiter im zentralen Vertrieb haben nebenbei die große und wichtige Aufgabe, Veranstaltungen, wie zum Beispiel die Generalversammlung oder den Neujahrsempfang zu planen und zu organisieren! Ich habe hier auch eine Menge zu tun.
Sobald die winterliche Zeit naht, bereite ich sämtliche Weihnachtsbriefe vor, welche wir mit einer Einladung zum Neujahrsempfang versenden. Natürlich gebe ich dabei die Adressen nicht manuell ein. Diese sind schon in einer Excell-Tabelle hinterlegt und vorsortiert. Ich überprüfe dabei nur fehlerhafte Adressen und Namen und drucke danach jeden einzelnen Brief als Seriendruck, um Zeit zu sparen.
Wir im zentralen Vertrieb haben zudem viel Kontakt mit der Außenwelt. Durch Presse, Online-Werbung und Anzeigen in Magazinen vermarkten wir uns. Ich suche dabei verschiedene Verlage und Magazine heraus, welche zu unserer Bank passen. Themen wie zum Beispiel Umwelt, Nachhaltigkeit und „ökologisch denken“ sind geeignet und können auch in einer Tabelle aufgenommen werden. Druckauflagen, Ausgabenanzahl und Zielgruppen sind besonders wichtig, da dies zur Strategie der Anzeigenschaltung gehört.
Natürlich wird unser Azubi-Blog auch im zentralen Vertrieb geführt, welcher Teil des Online-Marketings ist :-).
Trotzdem habe ich langsam Heimweh auf meinem alten Arbeitsplatz in der EDV.
 
Ich wünsche euch allen viel Spaß auf der Arbeit und in der Schule.
 
Viele Grüße, Daniel
 

Mittwoch, 25. November 2015

Ausflug nach Rockau

Hallöchen liebe Blogleserinnen und –leser,

was ich anstatt meinen gewohnten Feierabend zu genießen, abends in Rockau so treibe, fragt ihr euch? Da gibt es eine einfache Antwort: Die Technik streikt! Was geschah und wie ich diese Situation ohne funktionierende Geräte meisterte, will ich euch nun mal erzählen.

Dieser Donnerstag begann eigentlich wie jeder Andere. Da ich ja nun die Azubi-Geschäftsstellen eigenverantwortlich an den Azubi-Tagen übernehme, startete ich in Bürgel. Dort lief alles ganz routiniert ab. Ich kümmerte mich um meine Kunden, buchte Geldbeträge um, zahlte auch mal die eine und andere Summe aus. Doch bis zur Schließung, mittags, ereignete sich noch nichts aufregendes.
Nach dem Wechsel zur Geschäftsstelle in Schkölen richtete ich dort meinen Arbeitsplatz ein. Dazu gehört der Aufbau des Bediener-PC´s, das Anschalten des Druckers und das Rausstellen der Gläser und Getränke für die Kunden. Dann kamen auch schon die ersten Kunden, welche allerdings wieder nur die gewohnt alltäglichen Aufträge an mich, wie das Nachtragen der Sparbücher oder die Weiterleitung von Unterlagen an unsere Hauptfiliale in Eisenberg, hatten. Diesen Kunden konnte ich natürlich sofort weiterhelfen.
Dann kam auch schon eine freundliche Dame mit ihrem Sohn zu mir. Der junge Mann wollte eine neue PIN bestellen, da seine Alte verloren gegangen war und wir diese aus Sicherheitsgründen auch nicht einsehen können. Also öffnete ich unser Bankprogramm, in dem alle unsere Formulare eingespeichert sind, das VR-Berater. Ich öffnete den Reiter für PIN-Neubestellungen und nahm alle notwendigen Eingaben vor. Ich gab die allgemeinen Adressdaten des Kunden, aber auch Daten zum Konto und der Karte selbst ein. Unser Partner „CardProcess“ benötigt diese Infos, da sie die PIN der richtigen Karte zuordnen müssen. Kurz darauf klickte ich auf den Button „Drucken“. Nichts geschah.Nach einem Reparationsversuch meinerseits tat sich ebenfalls nichts. Da die Kunden noch ein paar Erledigungen machen mussten, schickte ich sie weg mit der Bitte, danach noch einmal in die Filiale zu kommen. In dieser Zeit rief ich unseren Technikexperten Herrn Grosser in Eisenberg an, damit dieser den Drucker per Fernwartung in Gang setzen konnte.
Dies dauerte allerdings eine knappe Viertelstunde. Durch die Fernwartung konnte ich für diese Zeit keinerlei Geräte benutzen. So warteten nun mittlerweile schon drei Personen auf die Erledigung ihrer Aufträge.
Da ich auch für die Funktionsfähigkeit der Technik auf der Geschäftsstelle in Schkölen verantwortlich war, kam ich zu dem Entschluss, meine Kunden ohne das Formular für die PIN-Neubestellung nach Hause zu schicken und ihnen die Unterlagen zu bringen. Ich schrieb mir noch kurz die Adressdaten auf und ließ mir den Weg erklären, da ich mich als Köstritzer mal so gar nicht in Richtung Rockau auskenne. Den Ortsnamen kannte ich bisher nur von meinem Hobby, Fußball. Danach habe ich erstmal die Aufgaben abgearbeitet, die die anderen Kunden mir aufgegeben haben. Um Rockau auch wirklich zu finden, ließ ich mir von Herrn Grosser einen Screenshot von einer GoogleMaps Wegansicht schicken. Gegen Feierabend räumte ich dann alles zusammen, schloss die Geschäftsstelle ab, sicherte sie und machte mich auf den Weg.
Trotz Karte bog ich in Wetzdorf eine Straße zu früh ab und musste einer langen Straße durch den Wald über mehrere Hügel und kleinere Täler folgen, weil ich keine einzige Wendemöglichkeit finden konnte. Irgendwann dann hatte ich es aber bis nach Rockau geschafft. Die nächste Hürde kam aber noch.
In Rockau sind alle Hausnummern durcheinander! So hatte ich meine Mühen, die Richtige zu finden. Nach einem wirren durchfragen bei allen möglichen Dorfbewohnern stand ich dann endlich vor dem Haus. Nach meinem Klingeln kam keine Reaktion. Da die Formulare wichtige Bankunterlagen waren und auf gar keinen Fall an Dritte weitergegeben werden dürfen, musste ich mir etwas überlegen. Nach einem überaus freundlichen Gespräch gab mir die Nachbarin dann einen Briefumschlag, damit ich die Formulare in den Briefkasten werfen konnte. Erst dann konnte ich mich auf den Heimweg machen.

So saß ich dann 19.45 Uhr beim Abendessen, total ausgelaugt und wochenendbereit. Ich konnte aber mit gutem Gewissen behaupten, dass ich an dem Tag einen Top-Service abgeliefert habe.

Mit etwas Glück komm ich ja auch mal bei euch vorbei.
Eine schöne Woche, euer Basti

Mittwoch, 11. November 2015

Das erste Mal Berufsschule

Hallo liebe Blog-Leser, ich melde mich nach langer Zeit hier wieder zurück und in dieser ist einiges passiert. Nachdem ich meine ersten 4 Wochen in der Volksbank war, war nun Berufsschule angesagt. Ich kannte ja schon einige Mitschüler meiner Klasse vom Einführungstag, doch nun sind wir von 19 auf 26 Schüler angewachsen, da wir jetzt noch einige Auszubildende aus der Berufsschule in Jena dazu bekommen haben. Die ersten zwei Wochen in der Berufsschule waren eine echte Herausforderung für mich. Ich hatte es mit vielen neuen Personen zu tun und mit viel neuem Lehrstoff. Als erstes fingen wir mit Lernfeld 1 an, den „Rechtlichen Rahmenbedingungen“. Dort lernten wir bis jetzt kennen, was Rechtsgebiete, Rechtsquellen und Rechtssubjekte sind. Des Weiteren lernten wir in Lernfeld 2 und 3 die Kontoarten und das Thema „Inventur, Inventar, Bilanz“ kennen. Für mich war es zuerst sehr anstrengend, da viel Wissen schon vorausgesetzt wurde, doch bei dem ein oder anderen Thema konnte ich mein Wissen schon mit einbringen. Zum Beispiel bei der Bilanz kannte ich mich schon etwas aus, da wir dieses Thema damals im Wirtschaft und Recht Unterricht an meiner ehemaligen Schule behandelt hatten. Nach intensivem Lernen waren meine Zensuren nach den ersten Klassenarbeiten allesamt gut. Das zeigt wieder, dass sich das Lernen doch lohnt. Zum Ende der Berufsschulwoche habe ich mich dann für einen Vortrag in Englisch gemeldet. Das Thema dabei war „corporate identity“. Kurz zur Erklärung: „corporate identity“ ist die Unternehmenskultur einer Firma oder eines Unternehmens. Corporate identity regelt zum Beispiel das äußere Verhalten der Mitarbeiter, das Erscheinungsbild und Auftreten eines Unternehmens. Bei uns in der Volksbank Eisenberg zeichnet sich corporate identity durch unsere Unternehmensphilosophie, unsere Verhaltensnormen, unser Beschwerdemanagement und unsere Bankkleidung aus. Ein gutes Beispiel ist auch unser Volksbank-Logo, welches nun wirklich jeder kennt. Den Vortrag vorzubereiten war an sich kein Problem, ich hatte nur etwas Angst ihn zu halten da er komplett auf Englisch war, doch es zeigte sich, dass ich auch diese Hürde überwand, denn der Vortrag wurde mit einer 1 bewertet. Darauf lässt sich doch nur aufbauen. Alles in allem macht mir die Berufsschule Spaß, ist aber auch mitunter sehr anstrengend, denn wir werden dort gut gefördert aber auch gefordert. 
Die 3 Wochen vergingen dann allerdings doch recht schnell und ich darf mich endlich auf eine neue Abteilung und einen neuen Themenbereich fixieren. Jetzt heißt es direkter Kundenkontakt, älteren Damen oder Herren bei Überweisungen weiterhelfen, Umbuchungen vornehmen, und vieles mehr. Quasi sind wir Ansprechpartner zu allen Bankangelegenheiten und müssen für den Kunden immer eine passende Lösung finden. 

Wenn Ihr Fragen zu eurem Konto habt oder Probleme auftreten, meldet euch bei mir! Ich helfe gern weiter. Viele Grüße, euer Simon

Donnerstag, 5. November 2015

Wie bekomme ich einen Ökokredit?

Hallo ihr Lieben, 
 
nun ist mein Urlaub vorbei und ich gehe wieder arbeiten. Die Zeit vergeht einfach viel zu schnell. Unser neuer Azubi ist auch schon wieder von seinem Praktikum zurück und wir sind endlich nicht mehr die „Kleinen“ in der Bank. ;)

Seit Mittwoch bin ich in meiner neuen Abteilung und bis März heißt es nun: Kredite und alles was dazu gehört. Die Kollegen hier sind cool. Der Spaß kommt hier keines falls zu kurz. Schon am dritten Tag gab es ein ausgeprägtes Frühstück, da wir ein sehr gutes Kreditvolumen für dieses Jahr erreicht haben. Es lagen Schnittchen für uns bereit und Fleischsalat stand auch schon da. Es war richtig lecker und ein toller Einstieg in den Tag. 
Im Moment bearbeite ich unsere Ökokredite. Diese werden nur in unserer Tochterbank, der EthikBank, angeboten. Dabei achten wir darauf, dass die Verwendung ethisch-ökologisch ist z. B. für eine Solaranlage, eine Photovoltaikanlage, ein E-Auto usw. Letzte Woche erst wollte sich ein Kunde seinen Porsche in ein E-Auto umwandeln lassen. Da denkt jemand wirklich ökologisch! Eigentlich kauft man sich einen Porsche, weil er Soundgeräusche machen soll, aber unser Kunde achtet lieber auf die Umwelt! Für solche Projekte ist unser Ökokredit genau das Richtige. Die Kreditentscheidung für unseren Ökokredit dauert einen Bankarbeitstag. Unser Kunde schickt uns seinen Antrag mit der Post, dann prüfe ich seine Zahlungsfähigkeit und die Vollständigkeit der Unterlagen und kann meine Kreditentscheidung vergeben. Am längsten dauert die Postlaufzeit zwischen unserem Kunden mit dem Kreditvertrag. Ich sende ihm den Vertrag zu, diesen muss er dann unterschreiben und an uns zurück schicken. Wir prüfen nochmals die Unterschriften, eröffnen das Darlehenskonto, unterschreiben selbst und schicken die Ausfertigung für den Kunden zurück.  
Also ihr merkt schon, es ist ein hin und her zwischen Kunden und uns, bis so ein Vertrag endlich zustande kommen kann. Da die EthikBank aber keine Filialen hat weil sie eine Direktbank ist, muss alles auf dem Postweg erledigt werden. Da muss alles seine Richtigkeit haben und wir wollen auch nichts falsch machen. Seit zwei Wochen darf ich nun Ökokredite bearbeiten und es macht mir Spaß. In der Direktbank stehen die Kunden nicht vor uns, also muss ich mir ein Bild von unseren Kunden machen und möglichst viele positive Punkte suchen. ;) Kommen mehr negative Fakten auf oder gar ein ganz schlechter Fakt, müssen wir den Kredit leider ablehnen. Es sind manchmal gute Projekte dabei die wir leider ablehnen müssen, da die Schufa schlecht ist oder die Zahlungsfähigkeit nicht gegeben ist. Aber nun heißt es für mich erst mal zwei Wochen Schule. Da kann ich mehr über Kredite lernen, denn das kommt jetzt im 2. Lehrjahr dran.

Viele Grüße
Sarah

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Die Muskeln spielen lassen, war angesagt.

Hey Leute,

endlich mal wieder was vom neuen dritten Lehrjahr ;-)


Vor kurzem stand mal wieder ein Betriebsausflug auf dem Plan. Unser Ziel diesmal hieß „Kanupark Markkleeberg“ - Wildwasser-Rafting.
Anfangs war ich sehr skeptisch bei diesen Temperaturen im Wasser. Es waren 19°C.
Jedoch verschwand die Skepsis sehr schnell, da wir gutes Wetter hatten und ein Neoprenanzug, welcher warm hielt. Die rasante Fahrt auf der 270 m langen und ca. 8,40 m breiten Strecke machte eine Menge Spaß. Beim Wildwasser-Rafting werden vom Kanupark zwei Pumpen eingesetzt. Das entspricht einer Wasssermenge von ca. 10.000 Litern pro Sekunde, die durch Turbinen in den Kanal gepumpt werden. In meinem Boot saßen Karsten (kennt Ihr sicherlich alle noch) und sonst alle anderen männlichen Azubis.
Unser Guide war in unserem Alter und somit hatten wir gleich alle einen guten Draht zueinander.
Anfangs hatten wir noch ein wenig Probleme mit dem Rhythmus beim paddeln, doch nach kurzer Zeit haben wir uns gut aufeinander abgestimmt und haben unser Schlauchboot mehr oder weniger gekonnt durch das Wasser gesteuert. Karsten und ich hatten definitiv viel Spaß. Wir beide saßen ganz vorn im Boot und haben somit alles (auch das Wasser) als erstes zu spüren bekommen. :D
Es war definitiv ein feucht-fröhliches Erlebnis, welches ich nur allen empfehlen kann. Als uns unser Guide vorschlug, wir könnten das Boot einmal kentern, waren wir sofort begeistert. Als ich dann jedoch in der Mitte saß war ich weniger begeistert. Da ich in Physik damals gut aufgepasst habe, ist mir plötzlich bewusst geworden, dass der der in der Mitte sitzt, definitiv das Boot auf den Kopf bekommt. Jedoch gab es kein zurück mehr … und es passierte genau das, was ich mir gedacht habe! Das Boot flog genau auf meinen Kopf und ich hatte ganz schön damit zu kämpfen das Boot von mir runter zu bekommen. Als ich es dann endlich geschafft hatte, bin ich um mein Leben geschwommen bis ich endlich das Ufer erreichte.
Nach dem Duschen und Umziehen erfolgte dann die Weiterfahrt in ein nahegelegenes Restaurant, in dem wir reichlich zu essen bekamen und den Betriebsausflug in gemütlicher und redefreudiger Runde ausklingen ließen.

Im Moment absolviere ich mein Sozialpraktikum im Bethesda in Eisenberg. Mehr dazu erfahrt ihr in meinem nächsten Beitrag.

Bis dahin, Lukas

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Mein Praktikum in der Volksbank


Hallo,

mein Name ist Paula Kühnel. Ich bin 16 Jahre alt und mache gerade ein Praktikum in der Volksbank Eisenberg. Ich habe mich sehr gefreut darüber, dass ich ein Praktikum machen darf. Als es dann soweit war und ich im Zug nach Eisenberg saß, stieg in mir Aufregung, Angst und Freude auf. Als der Bus mich dann nach Eisenberg gebracht hatte und ich zur Bank lief, war ich aufgeregt aber diese Aufregung war umsonst, denn alle waren direkt freundlich, nett und hilfsbereit, alle kamen mir mit einem lächelnden Gesicht entgegen. In einem tollen Umfeld wie diesem kann man sich nur wohl fühlen. So genug zu den lieben und netten Menschen, kommen wir zu meiner Woche als Bankkauffrau. 


Zurück am ersten Tag wurde ich im Service Center eingesetzt. Da ich den Ablauf noch nicht kannte, hielt ich mich ein bisschen zurück und schaute den Mitarbeiterinnen über die Schulter. Es ist faszinierend was man im Service alles machen muss, einige Sachen davon konnte ich mir denken aber bei anderen dachte ich mir, echt?  So etwas muss man dort machen? Am Dienstag war ich im Bereich Zentraler Vertrieb und Webmanagement eingesetzt. Es ist wirklich beeindruckend gewesen wie dort alles funktioniert, wie man dort zusammen arbeiten muss und wie viel Arbeit eigentlich hinter Internetseiten steckt. Am Mittwoch war ich dann in der Kasse eingesetzt. Es hat Spaß gemacht mit dem Geld umzugehen, so viel Geld auf einem Haufen habe ich noch nie gesehen. Es war auch sehr beeindruckend was man alles beachten muss, was man darf und was nicht. Zum Beispiel darf man nicht zu viel Geld in der Bank haben.
Heute ist Donnerstag und heute bin ich wieder im Service Center und weiß schon genau was ich machen muss. Ich versuche meine Aufgaben immer gewissenhaft zu erledigen. Morgen ist Freitag und mein letzter Tag, da bin ich in der Beratung und ich denke mein letzter Tag wird genauso schön wie die anderen bisherigen Tage auch. Es ist wirklich schön hier, nette Mitarbeiter, man kann alle mit Fragen löchern. Hier wird man sofort freundlich aufgenommen und man fühlt sich wohl und ich denke, dass ist das Wichtigste. Ich habe so viel neues gelernt und werde auch sehr viel davon mitnehmen. Ich habe Arbeitsplätze gesehen bei denen ich nicht gedacht hätte, dass so etwas in eine Bank gehört. Mein Selbstbewusstsein ist dadurch noch stärker geworden. Ich empfehle jedem ein Praktikum in der Volksbank Eisenberg!


Viele Grüße, eure Paula

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Meine letzte Urlaubswoche in Südtirol

 Vor dem neuen Ausbildungsjahr 2015/16 verbrachte ich meinen restlichen Urlaub im schönen Südtirol. Bereits die Anfahrt über den Brenner (Autobahn) und nachfolgend über den Jaufenpass in den Alpen war sehr imposant.
Übernachtet habe ich auf einem schönen Bauernhof in Algund bei Meran in einer Ferienwohnung. Jeder Tag meiner Urlaubswoche brachte neue Eindrücke und Erlebnisse.
Am ersten Tag meiner Reise führte meine Wanderung über einen Waalweg nach Meran. Ein Waalweg ist ein Pfad der entlang von Bewässerungsgräben führt. Meran ist eine interessante Stadt mit Laubengassen, einer Therme und vielen schönen Anlagen.
Da in Südtirol viele Raubvögel leben, besuchte ich im Schloss Tirol eine Greifvogelflugshow mit vielen interessanten Greifvogelarten. Um den Straßenverkehr zu entlasten, erhalten die Touristen ein Ticket mit dem man alle öffentlichen Verkehrsmittel der Region kostenlos benutzen kann. So besuchte ich unproblematisch und ohne Kosten die Stadt Bozen und andere Standorte in der Region. Es fiel mir auf, dass in allen Orten Filialen der Volksbanken zu finden sind. Daraufhin habe ich sofort an unsere Volksbank Eisenberg und meine Ausbildung gedacht ;).
Beeindruckend war meine Rundfahrt durch die Dolomiten. Über den Karersee und Karerpass, der noch im deutschsprachigen Südtirol liegt, gelangten wir in den italienischsprachigen Teil der Dolomiten. Unsere Rundfahrt führte uns weiter über den Passo Pordoi und das Grödnerjoch ins Grödnertal. Nach einer Pause ging es zurück nach Algund.
Am letzten Tag besuchte ich Brixen mit seiner schönen Innenstadt und dem Dom, sowie die Klosteranlage Neustift. Insgesamt war ich mit dem Wetter sehr zufrieden, da es nicht zu kalt, aber auch nicht zu warm war.
Die Umgebung, die Menschen und Bauten waren ein großer Unterschied zu Deutschland. Die Urlaubsphase ist vorbei und darauf muss ich mich einstellen, was zugegebenermaßen schwierig war. Natürlich muss ich mich auf die derzeitigen Aufgaben in der Ausbildung einstellen, um mich auch dementsprechend vorzubereiten. Meine Erlebnisse waren beeindruckend und ich würde sehr gerne noch einmal nach Algund reisen wollen.

Dies war meine Reise nach Italien und ich wünsche jedem Azubi weiterhin viel Spaß und Erfolg bei seinen täglichen Aufgaben.
Bis zum nächsten Mal, Daniel Fietsch

Mittwoch, 30. September 2015

Verstärkung auf den Zweigstellen

Hallo liebe Blogleserinnen und –leser,

es gibt ein neues Gesicht in unseren Zweigstellen. Neuerdings werde ich in unseren Nebenfilialen Bürgel, Crossen, Schkölen und Bad Klosterlausnitz eingearbeitet und darf dort den Service übernehmen und unseren Kunden helfen. Also bitte nicht verwirrt gucken, wenn ihr einen ziemlich jungen Burschen stehen seht den ihr noch nie zuvor gesehen habt. Ich glaube ich kann die Aufgaben im Service auf den Zweigstellen sehr gut übernehmen und wie meine Kollegen, die dies bisher übernommen haben, jeden Schritt meistern.

In meinen bisherigen Wochen auf den Zweigstellen durfte ich Frau Busch, Frau Schöne oder Herrn Fiebiger mit meiner Arbeitskraft unterstützen. Mir macht es einen riesen Spaß unseren Kunden dort weiterzuhelfen, auch besonders weil man dabei auch mal ein schönes Gespräch anfangen kann, vor allem um die Kunden kennenzulernen. Gesprächsthemen waren dabei der derzeitige Urlaub, das derzeitige Motorrad, da ich mich ja ebenfalls sehr für solche Maschinen interessiere, aber auch ganz einfach nur das Wetter.

Apropos Wetter:
Dieses macht mir häufig mittags beim Zweigstellenwechsel oder abends bei der Heimfahrt zu schaffen. Da ich mit dem Motorrad unterwegs bin, werde ich häufig klitschnass, was nun wirklich nicht sehr erfreulich für mich ist. Doch diese kleine Hürde schreckt mich bei meiner Arbeit natürlich nicht ab!

Falls auch ihr mal Hilfe bei Bankangelegenheiten benötigt oder einfach nur ein entspanntes Gespräch sucht, könnt ihr mich ab Mitte Oktober auf den Zweigstellen zu folgenden Zeiten anfinden:


Dienstags von 08:00 – 12:00 Uhr in Bad Klosterlausnitz, von 14:00 – 18:00 in Crossen
Donnerstags von 08:00 – 12:00 Uhr in Bürgel, von 14:00 – 18:00 in Schkölen

Ich freue mich auf euren Besuch, bis bald,
Euer Basti

Mittwoch, 23. September 2015

Latzhose statt Anzug

Hallo, 

wie vielleicht schon einige von euch mitbekommen haben, bin ich der neue Auszubildende der Volksbank Eisenberg. Ich heiße Simon Zeiß, bin 16 Jahre und komme aus Eisenberg. Wie manche vielleicht schon wissen, startet die Ausbildung in der Volksbank Eisenberg nicht so gewöhnlich wie in anderen Banken sondern auf dem Bauernhof. Ich war vier Wochen in der Rinder- und Milchkühe-Tierproduktion in Buchheim. Ich muss schon zugeben, dass mir die ersten Wochen auf dem Bauernhof teilweise echt schwer fielen. Man muss sich wirklich eingestehen, dass die Arbeit in der Tierproduktion sehr anstrengend ist. Noch dazu kam, dass die ersten beiden Augustwochen sehr heiß waren, doch die netten Kollegen von der Agrargenossenschaft Buchheim-Crossen haben die erschwerten Arbeitszustände erträglich gemacht. 
Die Arbeit mit den Tieren bereitete mir keinerlei Probleme, da ich selber Rassekaninchenzüchter bin und im Umgang mit Tieren schon einige Erfahrungen habe. Doch Kühe sind ja bekanntlich eine Nummer größer. Ich  hatte Respekt vor den großen Tieren. Insgesamt waren die Tage in Buchheim anstrengend aber schön und ich muss sagen, dass ich die Zeit in Buchheim nicht missen möchte und es gut finde, dass die Volksbank Eisenberg ihren Azubis vor dem Berufseinstieg noch einmal die Möglichkeit gibt, in anderen Berufsfeldern Erfahrungen zu sammeln. Ich kann dieses Praktikum nur empfehlen.

Nun habe ich in der Volksbank Eisenberg angefangen und bin schon vier Wochen im Rechnungswesen. Und ich muss sagen, dass einen der Arbeitsalltag schneller einholt, als man denkt. Noch vor vier Wochen war ich mit Latzhose im Kuhstall und nun sitze ich im Anzug in der Bank über Rechnungen und Kontenabstimmungen. Aber auch hier war aller Anfang schwer. Es dauerte etwas, bis ich mich in dieser Abteilung zurrecht fand. Nach vier Wochen brauche ich bei meinen Aufgaben zwar noch etwas Hilfe aber ich habe mich hier gut zu Recht gefunden (was nicht zuletzt auch an den guten Kollegen lag).

Es dauert nicht mehr lange und  ich beginne meinen  Einsatz im Service Center, worauf ich mich jetzt schon freue. Also vielleicht sieht man sich.

Bis dahin.
Simon

Mittwoch, 16. September 2015

HBCI, smartTAN, mobileTAN - Herzlich willkommen im Online-Banking


Hallo ihr Lieben,
 

fast jeder nutzt es auf verschiedene Art und Weise und es wird immer beliebter. Das Online-Banking. Jeder dritte hat einen Online-Zugang zu seinem Konto. Es ist einfach viel bequemer und flexibler. Bei uns in der Volksbank Eisenberg gibt es vier Verfahren: SmartTAN Verfahren, mobileTAN Verfahren, HBCI Software und HBCI Chipkarte. Diese Verfahren will ich etwas genauer erklären, damit auch Ihr euch etwas darunter vorstellen könnt.
 

Bei unserem SmartTAN Verfahren benötigt unser Kunde seine BankCard, einen TAN Generator und einen Computer. Nachdem unser Kunde ein Konto eröffnet hat und einen Online Zugang haben möchte, werde ich seine Karte für das Verfahren freischalten. Ohne die Freischaltung kann die BankCard nicht für das Online Banking benutzt werden. Um sich anmelden zu können braucht er eine sogenannte „StartPIN“ von uns und muss sich dann eine andere PIN, zur Sicherheit ausdenken. Wenn er sich nun in der Online-Filiale anmeldet, kann er zum Beispiel eine Überweisung ausfüllen. Um diese nun abschicken zu können, muss er eine TAN (Transaktionsnummer), mit dem Generator, erzeugen. Dazu muss er die Karte in den TAN-Generator stecken und dieser erzeugt dann die sogenannte „TAN“. Diese gibt er dann wiederum in seinen Computer ein und schwups…dann kann die Überweisung abgeschickt werden. ;)

Für das mobileTAN Verfahren benötigt man statt dem TAN-Generator das Handy. Das funktioniert ungefähr gleich wie beim SmartTAN-Verfahren. Am Computer wird die Überweisung ausgefüllt, man bekommt auf das Handy eine SMS mit der benötigten TAN, man gibt diese in den PC ein und dann kann die Überweisung abgeschickt werden.
 

Bei dem HBCI Verfahren, ist es schon etwas komplizierter. Hierfür benötigt man ein Zahlungsverkehrsprogramm, wie z. B. VR-NetWorld, StarMoney, Quicken… Es gibt viele verschiedene Programme dafür. Wir bieten unseren Kunden das VR-NetWorld an. Dazu müssen unsere Kunden auf die Homepage gehen und sich das VR-NetWorld herunterladen. Man gibt auch hier wieder seine Daten ein, diesmal kommt noch eine Benutzer- und VR-Kennung dazu, und dann erstellt das Programm einen sogenannten INI-Brief. Dieser wird von unseren Kunden in die Bank geschickt und hier schalten wir ihn dann frei. Ab jetzt kann der Kunde sich mit seiner Bank synchronisieren und dann sieht er seine Konten mit den entsprechenden Umsätzen. Es ist etwas schwieriger als das SmartTAN- und das mobileTAN Verfahren, aber wenn man jeden Tag damit zu tun hat, gewöhnt man sich auch dran. Bei diesen Verfahren haben wir die höchste Sicherheit.
 

Wir haben einen Ausbildungsauftrag für jede Abteilung. Darin steht, was wir in einer Abteilung alles lernen bzw. können müssen. Den habe ich natürlich auch meiner Ausbildungsbeauftragten gegeben und um mein Wissen testen zu können, hat Sie mit Frau Rücker zwei kleine Tests mit mir geschrieben. In dem zweiten war ich 11% besser. Beides war zwar eine 2 aber irgendwie sieht man, dass so ein Test sich lohnt. Wir konnten dann auch gleich meine Schwachstellen abklären. Der elektronische Postkorb und die Kontoauszüge Online waren ein Problem für mich. Ich konnte mir keinen Unterschied zusammenreimen. Jedoch hat mich Frau Schierding aufgeklärt und nun kann ich auch richtige Antworten auf Fragen zum elektronischen Postkorb geben. In den elektronischen Postkorb bekommt man nämlich immer zum Monatsletzten seine Kontoauszüge automatisch geschickt. Man muss also hier keine Kontoumsätze abrufen. Bei den Kontoauszügen Online, muss man nämlich die Kontoumsätze abrufen. Wenn man dies nicht innerhalb von 80 Tagen macht, dann bekommt unser Kunde einen Brief mit seinen Zwangsauszügen.

Nach den ganzen Tests und der Arbeit habe ich mir an meinem letzten Tag etwas Besonderes überlegt. Eigentlich wollte ich einen Fanta-Kuchen backen. Bei der Wärme, habe ich mir gedacht, mach ich lieber eine leckere Obstplatte. Ich hab mir dazu im Internet auch ein paar Videos angeschaut, wie man so etwas gestalten kann und dann hab ich einfach einen Mango Igel versucht bzw. nur die Stacheln von dem Igel. ;) Aber das könnt Ihr selber in meinen Bildern sehen.
Ihr seht, wir haben auch Spaß und ein bisschen Pause zwischendurch darf auch mal sein. ☺ Euch qualmt bestimmt schon der Kopf, nach den ganzen Erklärungen. Dann hoffe ich mal Ihr seid wieder etwas schlauer durch mich geworden und wenn Ihr mal Probleme mit eurem Online-Zugang habt, dann schreibt eine kurze Mail oder ruft an. ☺
 

Bis bald, eure Sarah

Mittwoch, 9. September 2015

Vom Azubi zum Kreditbearbeiter und noch viel weiter...

Hallo Blog-Leser,

ich melde mich nun wahrscheinlich ein letztes Mal bei euch, möchte aber dennoch noch einmal berichten, wie es mir so die letzte Zeit erging ... Ganz wichtiges Thema: ABSCHLUSSPRÜFUNG !!! Kurz zusammengefasst: es lief super! Wir angehenden Banker müssen ja zur Beendigung unserer Lehre ein Beratungsgespräch simulieren. So wurde ich also Ende Juni in die IHK in Gera eingeladen, um dort zu beweisen, dass man in den drei Jahren Bankausbildung das sogenannte Handwerkszeug erlernt hatte. Im Vorfeld hatte ich ja bereits ein prüfungsvorbereitendes Seminar in Baunatal gehabt, welches mit einem "sehr gut" abgeschlossen werden konnte. So fühlte ich mich also ziemlich gut gerüstet für den finalen Tag. Die Aufregung hielt sich bei mir auch in Grenzen, bis es dann tatsächlich ernst wurde.
Wie ich gehofft hatte, konnte ich mir einen Kreditfall für die Beratung wählen - puh, Glück gehabt! Kredit ist sozusagen mein Steckenpferd geworden. In diesem Themangebiet fühle ich mich sicher und hoffte nun, eine ähnlich gute Leistung wie im Seminar (da hatte ich auch einen Kreditfall) abliefern zu können. Das Gespräch lief an sich rund, ich hatte gegen Ende hin nur leider etwas Zeitnot zu bewältigen; einen Kredit in nur 20 Minuten verkaufen zu wollen, ist einfach nicht machbar. Allerdings konnte ich größtenteils alles abarbeiten, was ich ansprechen wollte und war alles in allem recht zufrieden mit mir und meiner gezeigten Leistung ... Dies bestätigten mir dann auch meine Prüfer: Bestanden mit 98% !!! Als ich das Ergebnis zu hören bekam, setzte es quasi schon aus bei mir im Kopf. Die Erklärung für die fehlenden 2% nahm ich nur noch nebenbei auf, so happy war ich. Wer seine mündliche Abschlussprüfung mit 1 absolviert, noch dazu mit einem so überzeugenden Ergebnis, der darf schon auch mal stolz auf sich sein :-)
Aber ich muss auch fairerweise dazu sagen: der Weg dort hin war nicht immer so einfach und entspannt, wie man es vielleicht vermuten könnte. Die regelmäßigen Lehrunterweisungen, Video-Trainings sowie Seminare bereiten uns Azubis der Volksbank allerdings umfassend auf unsere Abschlussprüfungen sowie den späteren beruflichen Werdegang vor, wodurch einem zumindest die Angst genommen wird, nicht ausreichend trainiert zu werden. Dagegen sieht es in anderen Banken schon anders aus. Daher bin ich auch froh, meine Ausbildung hier in Eisenberg absolviert zu haben. Ein großes Dankeschön geht hierbei auch noch an meine Ausbilderin Frau Appelt, die mich bzw. uns Azubis auf dem Weg durch die Lehrjahre begleitet hat und uns zu persönlichen sowie beruflichen Entwicklungen angetrieben hat. Und auch die Kreditabteilung im Haus war an meinem guten Prüfungsergebnis nicht unbeteiligt, denn hier wurde ich allumfassend rund um's Thema Kredit geschult und sogar tief in Themengebiete eingelernt, welche vielleicht nicht ganz Standard für einen Azubi sind ;-)


Karsten ist nun kein Azubi mehr sondern unterstützt die Kreditabteilung als Sachbearbeiter
Jedenfalls ... ich bin nun froh, ausgebildeter Bankkaufmann zu sein und werde fortan die Marktfolge Aktiv hier im Haus unterstützen, sprich Kredite werden auch weiterhin mein tägliches Aufgabengebiet sein. In der Abteilung sowie mit den Kollegen komme ich bestens aus, habe mich bereits seit Monaten in die Arbeitsabläufe integriert und kann nun der eigentlichen Arbeit als Kreditsachbearbeiter nachgehen. Und das Schönste an jeder abgeschlossenen Ausbildung: es gibt nun endlich auch mehr Geld, worauf sich doch jeder Azubi freut :D

Daher hoffe ich, meine Geschichten hier im Blog haben euch animiert, auch eine Ausbildung bei der Bank in Erwägung zu ziehen oder haben generell gezeigt, dass sowohl schwierige als auch schöne Zeiten die Ausbildung bestimmen. Nun am Ziel angekommen, kann ich rückblickend behaupten, dass "Lehrjahre tatsächlich keine Herrenjahre sind", wie es doch immer so schön von der älteren Generation behauptet wird, man jedoch für den Einstieg ins Berufsleben lernt und dies auch gewissenhaft wahrnehmen sollte. Denn mit den erworbenen Qualifikationen muss man nun ein Leben lang arbeiten ... aber natürlich sind auch Schritte nach oben noch in Aussicht. So überlege ich mir beispielsweise in nächster Zeit eventuell ein Studium zum Bankfachwirt in Erwägung zu ziehen, um mein angelerntes Wissen zu vertiefen. Aber was das alles einmal wird, wird man sehen.

Ich verabschiede mich hiermit aus dem Azubi-Blog, wünsche euch alles Gute für eure persönliche sowie berufliche Zukunft und vielleicht kommt ja der eine oder andere mal als Praktikant bzw. Azubi bei mir vorbei oder stellt einen Kreditantrag.

Bis dahin, Karsten

Mittwoch, 2. September 2015

Zwischendurch mal ein Eis...

… so lässt es sich auch gut arbeiten ;)

Hallo liebe Leser,

nachdem wir nun unser erstes Lehrjahr hinter uns gelassen haben und wir – kaum zu glauben, aber war – schon im zweiten Lehrjahr sind, melde ich mich wieder einmal aus dem Kundenzentrum zurück. Anfangs kam es mir so vor als wäre ich eine sehr, sehr lange Zeit im Kundenzentrum eingeteilt, doch jetzt kann ich die Tage, wie lange ich noch hier bin schon an meinem Fingern abzählen. Die Zeit verging hier wirklich auch wieder waaaahnisinnig schnell. Seit dem wir unsere Zeugnisse in der Berufsschule bekommen haben, ist es schon wieder fast ganze vier Wochen her. Das heißt, dass ich nun vier Wochen am Stück in meiner jetzigen Abteilung gewesen bin. Das ist ein richtiger Höchstrekord, denn sonst war ich meistens nur zwei Wochen am Stück da, weil immer die Berufsschule dazwischen fiel. Und jetzt habe ich nur noch zwei Tage vor mir, dann geht es für zwei Wochen in den Urlaub. :) Der kommt mir bei dem schönen Wetter auch ganz gelegen, denn gerade jetzt bei den Temperaturen wünscht man sich manchmal, es gäbe Büros mit integrierten Pools. Das wär´s natürlich :D ! 
Doch ganz so schlimm ist es gar nicht, auch wenn sich das Kundenzentrum direkt unter dem Dach befindet, denn es gibt ja noch die Klimaanlage. Was würden wir nur ohne sie machen. Man kommt ja so schon bei den ein oder anderen Telefongesprächen ins Schwitzen, da wären wir ja ohne eine Klimaanlage komplett aufgeschmissen. 
Aber auch für die Abteilungen, in denen es keine Klimaanlage gibt, ist für genügend Abkühlung an warmen Tagen gesorgt. Wenn die Temperaturen nämlich, wie so oft, auf ca. 35 °C hochklettern, gibt es Eis für die ganze Bank, so dass man also immer einen kühlen Kopf bewahrt. Heute gab es auch wieder leckeres Eis, darauf freut man sich an den besonders heißen Tagen schon früh am Morgen. Es ist natürlich auch immer genug für alle da, somit kann keiner leer ausgehen. Wenn die kleine „Eispause“ dann vorbei ist und man wieder einigermaßen abgekühlt ist, kann man auch wieder richtig durchstarten. 


Bis bald, Saskia ;)

Donnerstag, 27. August 2015

Hitzewelle im Büro

Hallo liebe Blogleser und –leserinnen,

zerfließt ihr auch so wie wir?  Es ist doch tatsächlich schon so heiß, dass Banker unter den Tischen arbeiten, die Luft flimmert, ein totaler Hitzekollaps nicht weit entfernt ist und alle nur an kühle Erfrischungen denken.

Keine Sorge, eure Aufträge bearbeiten wir natürlich nicht unter dem Schreibtisch. Wir schließen lediglich ab und zu den Ventilator an (wie auf dem Bild zu sehen ist), um die überhitzte Luft im Büro mal richtig zirkulieren zu lassen.

Ein lustiges Eis-Erlebnis hatte ich dann mit unserem Bausparfuchs Herrn Prüfer. Da es ja an langen Arbeitstagen unglaublich warm und kopflastig anstrengend wird, dürfen wir Azubis für alle Mitarbeiter Eis holen. So kam es dann zu dieser kleinen Panne: Was von mir als Vanilleeis versprochen wurde, hatte wohl doch einen sehr sauren Geschmack: ZITRONE!! Völlig überzeugt von meinem Eistipp übergab ich meinem Kollegen das Eis und den dazugehörigen Eislöffel. Lächelnd nahm er den kleinen Plastiklöffel und steckte sich ein Stück von der weißen, gefrorenen Masse in den Mund, in erwartender Haltung auf Vanillegeschmack. Die Mundwinkel verzogen sich sofort und ich merkte, dass mein Eissorten-Tipp dann doch etwas in die Hose gegangen war. Einen kurzen Schmunzler konnten wir uns natürlich nicht verkneifen. Als kleine Entschuldigung gab ich dann auch gern mein Eis ab. 

Aber nicht, dass ihr jetzt denkt, wir Bankkaufleute sitzen den ganzen Tag da und essen Eis. Wir sind selbstverständlich in jeder Minute unserer Arbeitszeit für unsere Kunden da, helfen euch bei euren Problemen und erledigen eure Aufträge gewissenhaft und konzentriert.

Jetzt verabschiede ich mich erstmal schön in den Urlaub. Sportliche Betätigung ist angesagt: Alpentour mit dem Fahrrad! Ich will euch aber darüber noch nicht zu viel verraten. Ihr erfahrt alles im nächsten Blogbeitrag. 

Ein paar schöne sonnige und warme Wochen wünsche ich euch noch,
euer Basti.

Mittwoch, 12. August 2015

Das erste Jahr in meiner Ausbildung als Fachinformatiker

„Schon ein Jahr ist vergangen?“. Dieser Gedanke war blitzschnell und führte auch zu Nachdenklichkeiten. Ich denke immer häufig über Dinge nach, die ich schon bald abgeschlossen habe. Die letzte Juliwoche ist auch die letzte Woche, in der ich im ersten Ausbildungsjahr bin.

In meiner Vergangenheit habe ich viele wichtige, lustige und anspruchsvolle Tätigkeiten miterleben dürfen. Für Hilfesuchende und sogar (meistens) verzweifelte Mitarbeiter bin ich ein Ansprechpartner geworden. Manches fühlte sich wie eine Berg- und Talfahrt an. Einige Aufgaben waren einfach zu lösen, andere wiederum waren anspruchsvoll und zeitintensiv. Auch mein bester Freund der Drucker, wusste sich in manchen Situationen nicht zu helfen und blieb mit Warnmeldungen stur.

Die Bank führt viele technische Geräte, welche bei Defekten oder Schäden repariert werden. Aber der Zwischenschritt zur endgültigen Reparatur - dass bin ich. Gefühlte eintausend Möglichkeiten können unterschiedlichen Problemen einen Strich durch die Rechung machen. Meist ist die Software oder Firmware ein Problemlöser. Doch genauso wie die Software Probleme lösen kann, kann sie auch welche verursachen.

Stets lerne ich aus den Fehlern meiner Arbeit und ich kann mir daraus Lösungen und richtige Handhabungen viel besser einprägen. Ich lerne nicht nur zu meinem eigenen Nutzen, ich lerne vielmehr zum Nutzen aller Mitarbeiter. In meinem Bekanntenkreis kann ich Empfehlungen und Ratschläge geben.

Mir macht in meiner Ausbildungen nicht nur der Umgang mit Technik Spaß, sondern vielmehr die Unterstützung von Mitarbeitern, welche ohne technischen Support quasi hilflos sind.

Die Zukunft liegt in meinen und euren Händen. Ich und auch die anderen Azubis haben erfolgreich das erste Lehrjahr überstanden. Der Schlüssel für das zweite Lehrjahr ist für mich Ehrgeiz und erfolgreiche Arbeit!

Ich freue mich auf das zweite Lehrjahr und auch auf die neuen Azubis, die dieses Jahr in unserer Bank anfangen! Mit diesen Worten verabschiede ich mich und wünsche viel Erfolg

Euer Daniel

Donnerstag, 6. August 2015

Unser Sommerfest (inklusive Generalversammlung)

Hallo Ihr Lieben,

am 12.06.2015 fand wieder unsere Generalversammlung, gemeinsam mit unserem Sommerfest, in Nickelsdorf statt - die Erste für mich. Ihr fragt euch was das ist? Also: wir sind eine Genossenschaftsbank und bei so einer Bank kann man Teilhaber bzw. Mitglied seines Instituts sein. Der Teilhaber bzw. die Mitgliedschaft gibt euch ein Mitbestimmungsrecht bei unserer Generalversammlung die jährlich durchgeführt wird. Hier können unsere Mitglieder direkt und exklusiv erfahren, welche Ziele unsere Bank in den nächsten Jahren verfolgen wird und können diese auch mitbestimmen.

Wie wird man Mitglied? Man erwirbt einen Geschäftsanteil zu 100€. Dadurch bekommt man eine Stimme bei der Generalversammlung und am Ende des Geschäftsjahres auch eine Dividende. Zu unserer diesjährigen Generalversammlung wurde verkündet, dass unsere bisherigen Mitglieder bis zum 15.08.2015 die Möglichkeit haben, bis zu 24 weitere Geschäftsanteile zu erwerben. Ist das nicht klasse?! :)

Nun komme ich aber mal zu den Details auf unserem Sommerfest. Am Morgen unserer Generalversammlung sah es nach Regen aus aber das hat sich zum Glück ganz schnell geändert. Am Nachmittag waren es dann ca. 25°C. Die Sonne hat noch einmal ganze Arbeit geleistet und somit auch viele Kunden angelockt. Ich konnte mir unter einem Sommerfest der Volksbank Eisenberg gar nichts vorstellen, denn wie gesagt, es war das Erste Mal für mich. Ihr müsst euch das so vorstellen: Es gab mehrere Stände, wo es unter anderem Pizza, Fischbrötchen, Kesselgulasch und Roster gab. Für die "Kleinen" in der Runde hatten sie sogar eine Falknershow organisiert und natürlich gab es auch einen schönen großen Spielplatz. Ach ja, eine Band gab es auch noch - Livemusik!!! 


Ich stand mit Frau Schöne am Kesselgulasch. Wir hatten die Aufgabe ihn zu verteilen und mussten aufpassen, dass uns nicht der Gulasch anbrennt. Deshalb mussten wir immer wieder umrühren und natürlich hab ich dann auch gekostet. Der Gulasch war echt sehr lecker und bei solch warmen Wetter sollte man auch immer etwas warmes essen und trinken (mach ich aber auch nicht immer).
Unser Gulasch war schnell alle und somit mussten wir rasch Nachschub holen. Hat mich auch nicht gewundert. Von dem Gulasch hab ich auch eine Portion probiert und es war einfach nur lecker. Da ist es echt kein Wunder, dass bei uns der Topf immer leerer wurde. ;)
Zusammenfassend möchte ich aber sagen, dass es ein gelungenes Fest für Groß und Klein war. Es war tolles Wetter und super nette Kunden. Es hat einfach an dem Tag alles gepasst von der Stimmung her.

Viele Grüße
Sarah

Mittwoch, 29. Juli 2015

Urlaubszeit ist Kreditkartenzeit - nach der Präsentation

Hallo,

wie ihr euch vielleicht noch erinnern könnt, habe ich in einem meiner Beiträge über meine bevorstehende Präsentation berichtet. Da ich euch versprochen habe beim nächsten Mal zu erzählen, wie es gelaufen ist, halte ich das Versprechen natürlich auch ein. Das Thema, um welches die Vorstellung ging lautete „Urlaubszeit – Kreditkartenzeit“ – daran könnt ihr euch ja vielleicht noch erinnern. 

Die Vorbereitung der Technik verlief mehr oder weniger gut. Da ich anfangs eine kleine Auseinandersetzung mit dem Beamer hatte. Dieser hatte an dem Tag wahrscheinlich gar keine Lust zu arbeiten. Doch mit Hilfe von Frau Schierding habe ich den Beamer dann doch noch in Gang bekommen. Als das Problem endlich gelöst war, konnte ich noch einmal meine Gedanken sammeln, damit später alles gut läuft. Als dann alle da waren, ging es auch sofort los. Während der Präsentation ist zwar nicht alles ganz so verlaufen, wie ich es mir vorgestellt hatte, da ich in der Aufregung ein paar Kleinigkeiten vergessen hatte, aber trotz all' dem waren meine Zuhörer im Großem und Ganzem zufrieden mit dem, was sie gehört haben.
Ich muss sagen, dass mir dieses Projekt wirklich sehr viel gebracht hat, denn jetzt, wo ich selbst so eine kleine Kampagne aufgestellt habe, kann ich mir erst richtig vorstellen, was da alles dazugehört. Auch wenn es mir viel Arbeit gemacht hat, muss ich zugeben, dass sich der Aufwand gelohnt hat. Jetzt weiß ich auch, wie viel Arbeit dahinter steckt so etwas auf die Beine zu stellen und an wie viele Sachen man dabei denken muss.

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche und verabschiede mich somit erstmal.


Eure Saskia.

Mittwoch, 22. Juli 2015

Mein erster Urlaub während meiner Ausbildung!

Hallo an alle lieben Leser,

wie ihr schon sicherlich ahnen könnt, habe ich meinen ersten großen Urlaub während meiner Ausbildung im 1. Lehrjahr erlebt. Für uns Auszubildende ist wichtig, dass der Urlaub nie während der Berufsschulzeit festgelegt wird, ansonsten fehlen uns wichtige theoretische Grundlagen für unsere Ausbildung.

Berufskenntnisse hin oder her, nun war ich endlich für zwei Wochen in der Schweiz, genauer gesagt in Lauterbrunnen im Berner Oberland. Es war eine sehr schöne Gegend, in der wir einen Campingplatz reserviert hatten. In unserer Nähe waren Alpengipfel und riesige Wasserfälle zu sehen, wie zum Beispiel der Jungfrau- und Schilthorngipfel und die Trümmelbachfälle. Viele Berge und höhergelegene Orte waren entweder per Seilbahn oder auch per Zug erreichbar. Als Azubi konnte ich direkt bei der Kasse meiner Bank in Eisenberg Euroscheine in Schweizer Franken umtauschen. Sehr praktisch! Die Wertdifferenz zum Euro war gering. Es waren etwa 0,96 CHF für einen Euro zu haben. Heute liegt der Währungskurs bei etwa 1,04 CHF je Euro. So habe ich erstmals Erfahrungen mit einer Fremdwährung gewonnen.

Ungünstig für unseren Urlaub waren die hohen Unterhaltskosten, zum Beispiel für Lebensmittel in der Schweiz. Das gleiche Produkt in Deutschland gab es in der Schweiz zum doppelten Preis. Wahnsinn und Wucher zugleich! So haben wir uns keinen Restaurantbesuch gegönnt. Buchstäblich wären sonst große Löcher im Portemonaie entstanden.Ich als Azubi könnte mir so etwas nicht leisten, wenn ich nicht zum Glück finanzielle Unterstützung bekommen hätte! Generell sollte der Urlaub für Azubis und alle anderen Mitarbeiter einen sehr wichtigen Erholungseffekt haben. Eine frische Brise an Erholung für Körper und Geist hat noch nie geschadet, besonders nicht für meine Ausbildung.

Nun bin ich wieder fit für meine Arbeit und denke, dass trotz der hohen Kosten, alles in Allem seinen Wert hatte! Ich hoffe, dass ihr euch auch mal einen Urlaub gönnt. Damit verabschiede ich mich und wünsche euch auch einen schönen Urlaub.
Euer Daniel

Mittwoch, 15. Juli 2015

Krank und doch keine Ruhe

Hallo ihr Lieben,

nachdem wir wieder zwei Wochen Schule gemeistert haben, bin ich nun krank geschrieben. Juhu....Langeweile lebt!!! :(
Jedoch habe ich jemanden der mich auf Trapp hält. Die kleine Amy! Eine Katze! Noch nicht mal ein Jahr jung und trotzdem schon richtig frech! :o
Die Kleine ist echt süß aber manchmal könnte man sie einfach nur rauswerfen und die Tür zuknallen :D.
Dienstag fing es an.....früh um fünf!!!!! Jaaaa genau, um fünf Uhr am Morgen!
Da hieß es aufstehen und der gnädigen Frau ihr Fressen zubereiten. Sie setzt sich sonst vor die Küchentür und kratzt so lange am Teppich, bis jemand kommt und ihr das Essen zubereitet. Warum denn "miauen" wenn man etwas kaputt machen kann?! Echt anstrengend die Kleine. Da ich nun einmal zu Hause war, weil ich krank geschrieben war, musste ich diese Aufgabe übernehmen. Ich stand also auf, mit verschlafenen Augen, beugte mich zu ihrem Fressnapf runter und was macht sie?! Greift mich doch wirklich noch an! Warum? Ich will ihr doch nur etwas zu fressen geben? Zumindest bin ich dann in die Küche gegangen und hab alles vorbereitet und was macht die feine Dame währenddessen?! Sitzt auf ihrem kleinen, süßen Katzenpo und hat nichts besseres zu tun als immer lauter zu "miauen". Die ganze Zeit und es wurde immer konsequenter! Als wollte sie mir sagen: "Los, mach schneller sonst verhungere ich noch." So ein freches Mädel! Na ja, schließlich stellte ich ihr dann das Fressen hin und ging wieder schlafen.Als ich dann später aufgestanden bin, schlief sie wie ein Engel, jedoch wusste ich, dass das nur Show war! ;) Sie kann mich nicht so leicht verarschen.

Mittwoch früh weckte sie mich sogar schon halb vier und nochmals um fünf. Also wieder dasselbe Spiel: aufstehen, angreifen lassen, Fressen machen, Fressen hinstellen und wieder schlafen gehen! Und nein, man gewöhnt sich nicht daran. Es ist nur nervig, wenn ständig die Katze vor der Küche sitzt und am Teppich kratzt!!
Am Mittwoch Nachmittag lag ich dann auf der Couch und hörte komische Geräusche. Wo kam das her? Wo ist Amy? Ich ging also los und suchte sie.....in der Stube ....Küche. Nirgends war die Kleine, bis ich sie schließlich im Bad in einer Einkauftüte wieder fand. Oh ja, in einer Einkaufstüte. Wo hat sie die Tüte her und was ist so besonders an einer Einkaufstüte? Es sah echt lustig aus. Sie sprang hinein und wieder raus. Beobachtete die Tüte und sprang wieder hinein. Jedenfalls ist die Kleine echt der Hammer und sie ist schon ein kleiner Engel - mit "B" davor. Aber lieb hab ich sie trotzdem. Deshalb stehe ich gerne mit ihr früh auf und nehme ihren Blödsinn in kauf. ;)

Viele Grüße und bis später
Eure Sarah

Mittwoch, 8. Juli 2015

Übung macht den ...äh Lukas

Hallo,

das letzte mal habe ich noch von meinem eigenen "Unfall" berichtet und nun kann ich gleich von den nächsten beiden "Unfällen" berichten.
Wir haben endlich die Ergebnisse unserer Zwischenprüfung bekommen! Insgesamt hat sich schon am IHK-Durchschnitt abgezeichnet, dass es die Prüfung ganz schön in sich hatte. Der eben angesprochene IHK-Durchschnitt lag bei ganzen 63% - JA, ihr habt richtig gelesen 63%! Da kann man sich schon ausmalen, wie die Aufgaben gestellt waren. Als dann der lang ersehnte Anruf von Frau Appelt kam, war ich ziemlich aufgeregt und als ich dann das Ergebnis zu sehen bekommen habe, wurde es nicht besser. "Ganze" 68%... Immerhin über dem Durchschnitt, aber trotzdem keine lobenswerte Leistung.
Vom Ergebnis war ich natürlich nicht begeistert. Meine angestrebten 75% konnte ich damit leider nicht erreichen. Jedoch weiß ich jetzt, wo meine Schwächen liegen und das ich noch weiter an mir arbeiten muss.

Da ich am Anfang von zwei Unfällen sprach und der erste Unfall (Zwischenprüfung) sich schon geklärt hat, komme ich nun zur Auflösung des zweiten Vorfalls :D
Im Vorfeld auf unsere Videogespräche, welche ab dem dritten Lehrjahr live geführt werden müssen, habe ich mir gedacht, ich teste mich schonmal im Hinblick auf dessen, was eh demnächst auf mich zukommt. Als Frau Appelt uns die Fälle dann zugeteilt hat, ist mir im ersten Moment das Gesicht eingeschlafen. Ich war so schockiert, dass ich in diesem Augenblick wahrscheinlich nicht mal mehr das Prinzip eines Bausparers hätte erklären können. Ich überlegte die ganze Zeit, was man doch aus dem Fall "zaubern" könnte. Zum Glück kam nach kurzer Zeit unser Bausparexperte Herr Prüfer dazu und gab mir ein paar wertvolle Tipps, sodass ich mir einen "roten" Faden erarbeiten konnte.
Bevor ich loslegen durfte, führte Karsten sein Gespräch mit mir als Kunden - man merkte, dass Karsten vor kurzem in Vorbereitung auf die mündliche Prüfung ein Seminar über Kundengespräche hatte. An dieser Stelle nochmal ein großes Lob an ihn - es war eine fast perfekte Gesprächsführung! Mit dieser Leistung wird es auch sicherlich ein guter Abschluss bei der mündlichen Prüfung.


Zurück zu meinem "Unfall". Als Karsten fertig war, tauschten wir die Rollen und ich übernahm den Posten des Kundenberaters. In der Kontaktphase legte ich einen guten Grundstein für den weiteren Gesprächsverlauf - nach dem Motto "auf diese Steine können Sie bauen" (Slogan der Bausparkasse Schwäbisch Hall). Auch den Übergang in die Analysephase, in der die persönlichen und finanziellen Verhältnisse des Kunden analysiert werden, um ihn bestmöglich zu beraten, meisterte ich ganz passabel. Während der Fragen schossen mir jedoch auf einmal gefühlte 1.000 Gedanken durch den Kopf. Und dann kam der Knackpunkt. Mein ganzes Gerüst, welches ich mir im Kopf aufgebaut hatte, brach in sich zusammen... "Das war's dann wohl", war mein Gedanke - nur das Gespräch noch irgendwie zu Ende bringen.
Ich entschuldige mich beim "Kunden" und sagte, dass ich kurz in mich gehen müsse, um zu überlegen, welche die beste Lösung für ihn sei. Nach einiger Zeit fand ich dann so langsam wieder ins Gespräch, jedoch blieb der Gedanke "Bring das Gespräch einfach nur noch zu Ende" im Hinterkopf. Nachdem das Gespräch endlich vorbei war, war ich für einen kurzen Moment wie versteinert. Ich dachte mir: "Was hast du da eben gemacht?". Herr Prüfer konnte in dem Gespräch zwar gute Ansätze sehen und meinte, für das erste Livegespräch und das im zweiten Lehrjahr war es schon ordentlich.
Ich war jedoch insgesamt ganz und gar nicht begeistert. So weiß ich zumindest, was ich beim nächsten Mal besser machen muss.

Bis demnächst mit hoffentlich positiveren Mitteilungen, Lukas