Mittwoch, 29. Januar 2014

Schlusssprint Richtung Prüfung

Wie die Zeit vergeht ...
Kaum hat man die Zwischenprüfung hinter sich und schon ist man im dritten Lehrjahr. Es ist bereits Ende Januar und nur noch ein Ziel beschäftigt uns Auszubildende: eine intensive Vorbereitung auf die Abschlussprüfung.
Es ist kein halbes Jahr mehr bis dahin und ich muss gestehen, ich bekomme jetzt schon weiche Knie.


Nicht nur mir merkt man die Anspannung an, auch meine Mitstreiter aus der
Volksbank haben schon Schweißperlen auf der Stirn. Jetzt werden noch mal alle Register in der Schule gezogen, im innerbetrieblichen Unterricht wird jeder Hinweis genaustens dokumentiert und verinnerlicht und jeder hat mindestens zwei seiner Lehrbücher im Rucksack oder seiner Tasche mit. Wirklich jeder von uns möchte noch einmal beweisen was er kann und man pusht sich gegenseitig voran.

Genau diese Situationen liegen mir. Aber bis zum Prüfungstermin ist noch ein wenig Zeit und ich werde mich jetzt auch erstmal wieder auf meine Arbeit stürzen und die Lehrbücher kurz beiseite legen. :D

Bis dahin & euch alles Gute,
der Kay

Donnerstag, 16. Januar 2014

Kein Zuckerschlecken

Hallo Leser,
 
man merkt nun auch im zweiten Lehrjahr, dass die Ausbildung zum Bankkaufmann kein Zuckerschlecken ist. Wir sollen schließlich zu kompetenten Beratern in Sachen Finanzen ausgebildet werden und dazu gehört ein umfassendes Wissen. Gerade in der Berufsschule habe ich die letzten Tage gemerkt, dass das geforderte Niveau nun deutlich angezogen wurde …

Wir angehenden Banker lernen in sogenannten Lernfeldern, vergleichbar mit Unterrichtsfächern, welche sich über unsere drei Jahre Ausbildung verteilen. Kann man sich im Grunde ähnlich wie Schulstunden vorstellen, nur das bei uns die „Fächer“ eben Zahlungsverkehr, Rechnungswesen, Kredit oder auch Anlagegeschäfte lauten. So kam es nun, dass wir gleich bei beiden unserer Hauptlehrer, Frau Kölbel sowie Heiland, Lernfeldgruppen beenden und neue beginnen konnten. Bei Frau Kölbel hatten wir bis dato das Thema "Rechtliche Grundlagen", ein eher trockenes Thema, in dem wir Azubis beispielsweise über rechtliche Verhältnisse, Unternehmensstrukturen sowie den eigentlichen Kaufvertrag aufgeklärt wurden. Dieses Thema abgeschlossen, folgte nun das Lernfeld "Anlagegeschäfte". Ich dachte mir zunächst, das dies recht interessant sei und anfangs war meine Meinung auch begründet: Sparbücher, Tagesgeldkonten und Wachstumszertifikate – rundum alles was einem Sparer angeboten werden konnte, war ein gut zu lernendes Thema. Doch nach ein paar Stunden der Umschwung: Wertpapiere, Schuldverschreibungen und Aktien sind nun im Lehrplan vorgesehen, und ich merke jetzt schon, dass mir das Thema so gar nicht liegt. Aber da muss man durch, mich erwarten viele lange Abende vor dem (geliebten) Lehrbuch …
 
Dagegen freute ich mich umso mehr über den Themenwechsel bei Frau Heiland. Von Zahlungsverkehr, also sprich Kontoeröffnungen, Kartenzahlungen, Schecks und Überweisungen ging es nun ins neue Thema: den Kreditbereich. Sehr zu meiner Freude, da ich auch zurzeit in der Volksbank in diesem Bereich eingesetzt bin und somit schon einiges nützliches Vorwissen mitbringen konnte. Der Unterricht gestaltet sich eben wesentlich einfacher, wenn man bereits die Verknüpfungen zwischen Theorie & Praxis begriffen hat. Daher sehe ich dieser neuen Thematik auch mit Elan entgegen, denn ich bin glücklicherweise auch noch einige Monate laut meinem Ausbildungsplan als Kreditbearbeiter in der Bank eingesetzt und kann somit das erlernte Berufsschulwissen weiter vertiefen ;-)
 
Ihr seht also, alles hat seine guten sowie schlechten Seiten. Mal liegt einem ein Lernfeld, mal sieht man überhaupt kein Land … wichtig ist deshalb für uns Azubis, dass wir uns hinter die Lernerei klemmen. Denn auch bei mir stehen bald Prüfungen an, zum Glück aber nur die (von mir bereits gefürchtete) Zwischenprüfung im Februar.
 
Bis demnächst,
Karsten

Freitag, 10. Januar 2014

Backe, backe Kuchen

Kay's Meisterwerk
Es war mal wieder Zeit für unseren jährlichen Kuchenbasar ...

Jedes Jahr in der Adventszeit veranstaltet die Volksbank Eisenberg eG einen Kuchenbasar. Für diesen Tag werden von den Mitarbeitern der Volksbank selbstgebackene Kuchen bereitgestellt und an die Kunden verkauft. Der Erlös aus dieser Veranstaltung kommt der Weihnachtsspendenaktion zugute. Dieses Jahr haben wir Spenden für die Sanierung einer Dorfschule in Nepal gesammelt und ich war mitten drin. Ich habe sogar selber einen Kuchen gebacken!

Die Zutaten waren schnell in eine Schüssel gegeben: Mit Mehl, Zucker, Butter und Backpulver war schon die Hälfe des Teiges fertig. Na gut ich habe nur einen Rührkuchen (Marmorkuchen) gebacken, aber für einen Kerl trotzdem nicht schlecht oder? 


Ist letztendlich auch egal wer welchen Kuchen gebacken hat, hauptsache die Kuchenpakete kamen sehr gut bei den Kunden an. So hatten wir an einem Tag 205,31 € eingenommen :)
Insgesamt belief sich der Erlös aus der Spendenaktion auf unglaubliche 7.167,31 Euro!

Eine enorme Leistung meine ich, und ich freue mich auf das nächste Jahr und überlege mir bis dahin schon einmal, welchen Kuchen ich wohl backen werde.


Grüße vom Backmeister 

Montag, 6. Januar 2014

Die ersten 6 Monate

Hallo liebe Blogger,

mittlerweile bin ich ja fast 6 Monate hier in der Bank. Mir gefällt es nach wie vor richtig gut. Ich habe nun alle Kollegen kennen gelernt und weiß, in welches Postfach die richtigen Briefe kommen ( was gar nicht so einfach ist! ). Zwischenzeitlich war ich 2 Wochen in der Berufsschule, war mir auch richtig gut gefallen hat. Habe richtig nette Leute in der Klasse und auch allgemein macht es viel Spaß. Ihr denkt euch bestimmt jetzt SCHULE & SPAß??? Klar ist es auch zeitweise ein wenig stressig und man muss viel tun, aber alles in allem ist es ein guter Ausgleich zum üblichen Arbeitsalltag.  


Karsten und Lukas beim Videogespräch
Wieder aus der Berufsschule raus ging es direkt ins Rechnungswesen. Nach einer gewissen Einarbeitungsphase konnte man dann schon ein paar der kleineren Aufgaben allein bearbeiten, wie z.B. Rechnungen bearbeiten oder Überweisungsbelege ausfüllen. Zu meinem Glück sind ja immer nette Kollegen und Kolleginnen da, die man im Problemfall fragen kann ;-) 

Vor kurzem war ich bei meiner ersten Videoauswertung. Im Vorfeld hatte ich mit Karsten ein Video gedreht, wie er mir einen Kredit verkaufte. Nach mehreren Problemen mit der Technik haben wir dann endlich ein gutes Video hinbekommen. Ich in der Rolle des Kunden, hab mich während meiner Beratung sehr wohl gefühlt. Karsten hat das richtig gut gemacht! Auch bei unseren "Spezialisten" aus dem Kreditservice kam das Verkaufsvideo gut an in der späteren Auswertung. Ich freue mich schon drauf, bei der nächsten Videoauswertung mein eigenes Video präsentieren zu dürfen. Ich hoffe, ich bekomme es halbwegs so gut hin wie Karsten ;) Jedoch habe ich großen Respekt vor den Live-Gesprächen, aber bis dahin ist ja noch einige Zeit ...

Für mich geht´s jetzt zu Frau Kakoschke in dem Empfang, ich freu mich schon auf meinen neuen Einsatzort und bin gespannt, mit welchen Aufgaben ich hier wohl konfrontiert werde.

Bis bald,

Lukas