Freitag, 27. Dezember 2013

Praktikum im Altenheim - Teil 2

Huhu ihr lieben Blogger, 

ja, wie ihr sicher schon beim Sven gelesen habt, haben wir in diesem Jahr unser Praktikum im Bethesda in Eisenberg absolviert. Ich wollte über dieses Praktikum auch noch ein paar Worte verlieren, da es mich sehr berührt hat und ich diese Erfahrung dort nicht missen möchte.
 
Ich bin sehr dankbar dafür, dass die Volksbank uns eine Möglichkeit gibt, so etwas mal auszuprobieren. Wie gesagt, das Erlebte ist schon sehr emotional. Herr Bergner, der Einrichtungsleiter, sagte uns beim Gespräch vorab, dass die Arbeit schwierig zu verstehen sei und dass der erste Kontakt mit den Bewohnern vielleicht für uns erschreckend wirkt, da dort Menschen wohnen, wie man ihnen nicht im Alltag begegnet. 

Rese hat die Bewohner fest in ihr Herz geschlossen.
Wer mit pflegebedürftigen Menschen noch nie etwas zu tun hatte, für den wäre es bestimmt eine Überwindung. Ich wurde auf meinen Wohnbereich zugeteilt und war wirklich schon beim "Guten Morgen"- rufen erschrocken, wie viele Bewohner mich überhaupt nicht bemerkten. Später stellte ich mich dann beim Frühstück vor, aber keiner hat es wirklich nachvollziehen können, wo ich herkomme und warum ich nun da bin. Hinzu kommt noch die körperliche Behinderung der Leute und natürlich bei fast allen Bewohnern die starke Demenz.
 
Trotzdem war nach dem Frühstück das Eis gebrochen und ich konnte ohne groß nachzudenken auf alle eingehen. Sehr viele Bewohner habe ich ins Herz geschlossen und werde Sie in Zukunft auch besuchen kommen, denn sie freuen sich über jeden Besuch. Zu meinen Hauptaufgaben gehörten natürlich die sozialen Kontakte zu den Menschen knüpfen: Unterhaltungen führen, Spiele spielen und auch spazieren gehen. Des weiteren wollte ich auch den Schwestern bei der Pflege mithelfen und habe die Bewohner auch waschen und duschen dürfen. Natürlich musste ich Dinge, die ich nicht machen wollte, auch nicht machen.

Das Praktikum hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich werde diese Menschen und die Erfahrungen nie vergessen.
 
Falls Ihr weitere Fragen habt wies war, schreibt mir einfach. Ich erzähle gern mehr ...natürlich kann ich nicht alle Erfahrungen hier beschreiben.
 
Viele Grüße, Rese
 

Freitag, 20. Dezember 2013

Die etwas andere Vertriebssitzung

Hallo liebe Blogger,
 
die Weihnachtszeit ist meiner Meinung die schönste Zeit des Jahres. Im Kreditservice, wo ich zurzeit eingesetzt bin, gibt es eine Menge Adventskalender mit leckerer Schokolade, Plätzchen und allerlei Naschereien, einen kleinen Tannenbaum und sogar einen ganz lustigen Weihnachtsmann, der nach einem Knopfdruck "Ho, ho, ho" ruft und mit seinen Liedern für festliche Stimmung sorgt.  
 
Kay schmeckt's
Eine Weihnachtstradition in unserer Bank, die mir besonders gut gefällt, ist, dass die letzte Vertriebssitzung des Jahres nicht wie sonst in den Räumlichkeiten der Bank, sondern in einem Restaurant abgehalten wird. Normalerweise werden in den monatlichen Vertriebssitzungen, geleitet von unserem Vorstand Herrn Euler, die Zahlen des vergangenen Monats ausgewertet, Probleme erläutert und Verbesserungsvorschläge ausgearbeitet. Aber nicht vor Weihnachten.

 
In diesem Jahr hat uns unser Chef in die Schortentaler Kaminstude in Eisenberg eingeladen. Das war ein toller Abend, mit viel Lachen und ohne Auswertung von Betriebszahlen :) Und es war sehr lecker, schaut euch mal die Fotos an! 
 
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch Euch allen! 

Bis zum nächsten Jahr,
Olga

Montag, 16. Dezember 2013

Es naht die liebe Weihnachtszeit...

Am Morgen fahren wir im Nebel auf Arbeit und am späten Nachmittag schauen wir aus unseren Bankfenstern und blicken nur noch in die dunkle Nacht. Die Heizungen laufen auch schon auf Hochtouren und der Kaffeeautomat wird durch den Wasserkocher für heißen Tee ausgetauscht. Der WINTER ist da!!! 

Zum Glück gibt es ja schon seit Ende August solche Leckereien, wie Lebkuchen, Spekulatius, Marzipanstollen oder Dominosteine. Wir hatten also genug Zeit, um uns schon ein bisschen auf Weihnachten einzustimmen.
Und zu der lieben Weihnachtszeit gehört natürlich auch eine schöne Weihnachtsfeier =). Am 27.11.2013 starteten wir gemeinsam in die Altenburger Senfonie um dort selbst ein eigenes 4-Gänge-Menü zu kochen. Nebenbei lernten wir natürlich auch einiges über ein paar seltene Gewürze und andere Zutaten.


Da die Termine für unseren Koch-Marathon sehr rar waren, fuhren wir mitten in der Woche. Aber da im Radio immer von Bergfest gesprochen wird, war das auch kein Problem für uns ;)

Da ich selbst unwahrscheinlich gern koche, hab ich mich riesig darauf gefreut. Und das Event war sozusagen die Aufwärm - Runde, denn im Anschluss ging es zu Hause weiter mit dem Plätzchen-Keks-Stollen-Back-Marathon  =)

Viele vorweihnachtliche Grüße!
Annika

Dienstag, 3. Dezember 2013

Herr Seifarth, wir brauchen sie morgen mal im OnlineBanking!

Okay dachte ich mir, klingt interessant. Da ich noch nie in der Abteilung war, hoffte ich gleich auf einen guten Einstieg. Doch als mir dann die Aufgabe klar wurde, war die Freude vorbei ... Der Email-Postkasten mit 480 ungelesenen(!!!) Mails musste irgendwie unter Kontrolle gebracht werden. Weiterer Negativpunkt: Tendenz der Mails: steigend! Also bedeutete dies für mich, einen gesamten Tag lang Emails beantworten und den Kunden so gut es ging zu helfen.

Jetzt würde ich mir an eurer Stelle auch die Frage stellen: Warum der ganze
Da bekommt man früh schon mal 'nen kleinen Schock :)

Stress, was hat es mit den vielen elektronischen Briefen auf sich? Grund war die Umstellung der Anmeldung fürs OnlineBanking in unserem Hause. Seit dem Wochenende konnte sich nur noch mit einem sogenannten Alias, eine Art selbstgewählten Benutzername, angemeldet werden. Im Vorfeld dazu gab es zwar für die Kunden Zeit, diese Änderung zu erfassen, doch wurde die Frist leider nicht von allen eingehalten oder beachtet. So hieß es also für mich, den Kunden, welche nun nicht mehr online auf ihre Konten zugreifen konnten, erste Hilfe zu leisten. Klar das dies natürlich eine große Menge an Kunden betraf, mit zwei Direktbanken (Ethikbank sowie Volksbank Eisenberg Direkt) unter einem Dach. Da war ich froh, dass ich nicht als Einziger gegen den schier ausweglosen Strom an Mails ankämpfen musste.

Zusammen mit dem Team der OnlineBanking-Abteilung, dem Kundenzentrum und den zusätzlich eingeteilten Mitarbeitern, wie der inzwischen ausgelernten "Ex-Azubine" Christin Rücker, schafften wir es aber am Tagesende, die Zahl der unbearbeiteten Mails auf ein Minimum von 16 zu reduzieren. In meinen Augen eine sehr starke Leistung! Und viele Kunden versicherten uns auch ihr Verständnis, dass wir in dieser Ausnahmesituation mal nicht sofort für sie erreichbar waren - Uns stand die Arbeit einfach viel zu hoch über den Köpfen! ... Ich hoffe mal, dass es bei meinen Zukünftigen Einsätzen in der Abteilung ruhiger zugehen wird :-P

Vivian half übrigens auch bei der Aktion. Sie war als Unterstützung fürs Kundenzentrum zuständig & vermittelte uns Helfern fürs OnlineBanking die anfallenden Aufgaben. Vielleicht berichtet sie ja auch kurz im nächsten Beitrag, wie es Ihr erging ...

Gruß,
Karsten