Mittwoch, 28. November 2012

Alle Jahre wieder...

Ja, jedes Jahr um die gleiche Zeit werden die Tage kürzer, dunkler, kälter und der Resturlaub muss eingereicht werden. Dadurch, dass wir unseren Urlaub nur im Notfall mit ins Folgejahr übernehmen sollten, müssen die Urlaubstage komplett verbraucht werden. (Denn es lässt ja niemand seinen Urlaub freiwillig verfallen =)) Außerdem soll der Urlaub der Erholung dienen und jeder Arbeitnehmer braucht mal Ruhepausen. 

Doch da der Winter der Meinung war, er müsse schon mal im Oktober vorbei schauen, war in meinen letzten freien Tagen nicht viel mit Entspannung. Das Auto musste winterfest gemacht werden und im Garten zu Hause war auch sehr viel zu tun. Aber durch viele helfende Hände nahte ein schnelles Ende der Arbeit und bei der Kälte draußen, lässt sichs vorm Kamin mit etwas warmen Tee am allerbesten erholen =)


Nun kommt die schöne Winter- und Weihnachtszeit. Gebrannte Mandeln, der Duft nach Räuchermännchen und Plätzchen und die Zeit des Glühweins auf den Weihnachtsmärkten. Mal sehn ob der Weihnachtsmann auch mal auf Arbeit vorbei schaut… Die Weihnachtsfeier steht auch bald an. 


Ich bin schon ganz gespannt und werde euch später berichten :)
Einen schönen ersten Advent wünscht euch Annika

Donnerstag, 22. November 2012

Die Bratwurstchallenge

Sven freut sich auf den Ausflug.
Am 12.10. hatten wir wieder unseren Betriebsausflug. Diesmal ging es nicht soweit weg, wie letztes Jahr nach Babelsberg, sondern nach Jena auf den Jenzig. Gleich nach der Arbeit ging die Reise los.

Bogenschießen im sexy Outfit ;)
Die 30-minütige Fahrt verging wie im Flug, bis auf den Berg konnten wir jedoch nich mit dem großen Bus nicht, da der Weg dafür viel zu schmal und zu steil ist. Deshalb wurden wir mit Shuttlebussen zum Ziel chauffiert. Aber auch die Kleinbusse passten geradeso auf die schmalen "Serpentinen". Wenn man aus dem einen Fenster schaute, sah man nur eine Steinwand auf sich zu kommen. Auf der anderen Seite hatte man zwar einen schönen Ausblick über Jena, sehr beunruhigend war aber der tiefe und steile Abgrund. Ich war froh als wir unbeschadet oben angekommen waren. ;D
Nach einer kurzen Stärkung mit Kaffee und Kuchen, habe wir die Teams für die „Grillchallenge“ gebildet. Jeder durfte ein Los aus einem Topf ziehen. Somit hatten wir ohne große Probleme 4 Gruppen gebildet, mit denen wir die 4 Stationen meistern mussten. An den einzelnen Stationen erhielten wir, nach erfolgreichem Bestehen der Challenge, einen kleinen Stationspreis wie zum beispiel Grillkohle oder eine Bratwurstzange. Nur mit allen Stationspreisen war es möglich, die letzte große Bratwurstchallenge überhaupt zu bestehen. 
 
Bratwurst "Kreativ"
Bogenschießen, Kistenstapeln, GPS-Tour, Wettnageln und andere knifflige Probleme mussten wir lösen um am Ende der Challenge den Rost anzünden zu können und darauf die "beste Thüringer Bratwurst" zu kreieren.

Habt ihr schoneinmal mit einer Batterie, etwas Papier, Holzkohle und Eisenswolle ein Feuer gemacht???? Wir auch nicht, aber nun sind wir durch die gesammelten Erfahrungen richtige Überlebenskünstler. Nachdem die Funken wild durch die Gegend flogen, wurden die Bratwürste gebraten. Die beste Bratwurst haben wir dann der Jury zum Bewerten gegeben.

Alle warteten nun auf den große Moment...... die Siegerehrung. Ich hoffte natürlich, dass wir gewinnen... hat nicht ganz geklappt: Mein Team "Helle" wurde 2. von hinten! Der Sieg ging leider an Team "Cool". Zur Ehrung unserer Leistung bekamen alle eine schöne Medaille aus Holz. Die Bratwürste duften wir auch verspeisen :D Doch von einer halben Bratwurst wird man ja nicht satt und deshalb war im Restaurant schon ein großes Büfett aufgebaut.

Für mich war der Ausflug war ein Erflog. Allein schon wegen den sexy pinken Regencapes die wir alle anhatten ;D Also wenn ihr mal etwas außergewöhnliches für euren Betriebsausflug sucht, kann ich euch die Bratwurstchallenge auf dem Jenzig nur empfehlen. Spaß garantiert!


Liebe Grüße
Euer Sven

Mittwoch, 14. November 2012

OMG - eine Videokamera


Hey Leute,

eigentlich gibt es nichts Neues von meiner Seite, außer das mal wieder die allseits sooo geliebten Videogespräche gedreht wurden. Das machen wir vierteljährig um zu überprüfen, wie fit wir schon in Kundengesprächen. Wir drehen unsere kleinen Meisterwerke in einem separaten Zimmer, ganz allein unter Ausschluss der Öffentlichkeit - nur die Azubis unter sich. Aber trotzdem ist man nervös und wenn man so in die Kamera spricht fühlt man sich doch beobachtet und denkt > Ohh ne Kamera, NEIN!!<

Bei mir ist das nicht anders. Ob wohl wir alle gut miteinander auskommen, geht es meist in den kurzen Videofrequenzen drunter und drüber. Ein Versprecher folgt dem Nächsten. Für einen 5 Minuten Beitrag brauchen wir meist über ne Stunde:D

Beim letzten Dreh sollten wir eine Kreditberatung durchführen. So wie immer war meine Leistung durchwachsen und immer mit Sprachfehlern und Lachflashs bestückt, aber dennoch haben wir ein halbwegs passables Gespräch aufzeichnen können (obwohl es mir der Karsten ziemlich schwer als Kundenberater machte). Ich bin auf die Auswertung gespannt aber ich denke, es kann ja nicht schlimmer als die Letzten werden :P

So zum Schluss noch eine Ankündigung!!!!
Wir werden demnächst auch mal Fail-Videos in unseren Blog einbauen und unsere misslungenen Gespräche ins Netz stellen, damit ihr auch mal was zum Lachen habt.

Das war's mal wieder von mir,
bye der Kay

Dienstag, 13. November 2012

Mein tolles Praktikum bei der Volksbank

Hallo, 

Das Lieblingsspielzeug der
Praktikanten: Der Geldzähler
ich bin die Julia und absolviere zur Zeit ein Praktikum hier in der Volksbank Eisenberg. Die Zeit vergeht wie im Flug. Bis jetzt war es ein tolles Praktikum. 

Als erstes hieß es "Ab ins Servicecenter" und das 1 1/2 Wochen. (Hat zwar mit der Zeit ein bisschen genervt, weil es jeden Tag dasselbe war aber hat mir trotzdem ganz gut gefallen. :)

An der Kasse zu arbeiten machte mir viel Spaß und dort war es bis jetzt auch wirklich am Besten. Wann hat man schonmal soviel Geld in der Hand ;) Die restliche Zeit darf ich noch in andere Abteilungen schnuppern, z.B. die Poststelle und ins Marketing. Bin gespannt wie das wird. 

Mein Fazit: Ich würde das Praktikum auf jeden Fall weiterempfehlen. Alle Mitarbeiter und Azubis sind super nett.

Viele liebe Grüße von Julia :)

Donnerstag, 8. November 2012

Sozialpraktikum im Altenheim

Das Diakoniezentrum Bethesda in Eisenberg
Hallo ihr Lieben,

jetzt war es so weit. Unser Praktikum im Bethesda in Eisenberg stand vor der Tür. Das Sozialpraktikum im Bethesda ist im Gegensatz zu der Banker-auf-Bauernhof-Aktion noch wenig bekannt. Es verfolgt aber im Kern das gleiche Ziel. Die Volksbank will nicht, dass wir so werden, wie es dem gängigen Vorurteil nach viele Banker sind: arrogant und überheblich ;) Deswegen lernen wir bei den Praktika Berufe mit körperlich schwerer Arbeit kennen und erleben, wie hart die Menschen in der Region − und damit auch unsere Kunden − ihr Geld verdienen. Sozialkompetenz erwerben, so nennt man das heute. Im Bethesda geht es darum hautnah. Alte und pflegebedürftige Menschen zu betreuen, mit dem Leben an der Schwelle zum Tod konfrontiert zu werden, das war eine völlig neue Erfahrung. 


Ich sag euch, der erste Tag war wirklich schrecklich! Ich wollte eigentlich alles hinschmeißen und nie wieder hingehen. Ich war wirklich sehr naiv. Also wer denkt, dass man im Altenheim wirklich nur Omas und Opas sieht, die einfach nicht mehr allein können, also z.B. sich nicht mehr alleine Essen kochen können oder so, der hat sich geschnitten. 

Gemeinsames Backen mit den Bewohnern
Jetzt weiß ich was es heißt, in einem Altenheim zu arbeiten. Man sieht wirklich viel Leid aber auch Glück. Es gibt dort Omis und Opis, die den ganzen Tag im Bett liegen und einfach nicht mehr aufstehen oder allein essen können. Manche müssen sogar künstlich ernährt werden. Das war für mich wirklich traurig zu sehen. Es hat mir das Herz zerrissen. All diese Leute brauchen wirklich richtige Hilfe. Ich wurde in dem Bereich eingeteilt, in dem viele alte Menschen mit Demenz (Alzheimer) leben. Sie vergessen von Zeit zu Zeit immer mehr. Selbst die eigenen Kinder werden nicht mehr erkannt. Ich muss wirklich sagen, dass dieses Erlebnis mich wirklich geprägt hat - im positiven, wie im negativen Sinn. 

Ich habe erlebt, wie dankbar die Menschen dort für jede Hilfe sind. Aber ich habe auch gelernt, dass Alzheimer wirklich eine schlimme Krankheit ist. Sie befällt nicht nur deine Gedanken, dein Bewusstsein, sie befällt auch den ganzen Körper. Es gab aber nicht nur schlechte Momente in diesem Monat, ganz im Gegenteil. Es durfte auch wunderschöne Momente genießen. Ich habe viel gelacht mit den Bewohnern und mit den Mitarbeitern. Sie haben mich wirklich alle ganz herzlich aufgenommen und nach eins - zwei Tagen habe ich mich einfach nur noch wohl gefühlt. 

Die Bewohner geben einem so viel zurück, so viel Dankbarkeit. Sie sind einfach so herzlich, dass man die sie einfach ins Herz schließen muss. Im Nachhinein bin ich wirklich froh, dieses Praktikum gemacht zu haben, denn es macht einen reifer. Man denkt über gewisse Sachen einfach mehr, nach als man es zuvor getan hat. Ich danke all den Bewohnern und den Mitarbeitern für einen schönen Monat im Bethesda. Und jeder der sagt, dass die Arbeit in der Altenpflege leicht ist, der sollte einmal so ein Praktikum erleben. Denn ich habe sehr viel Respekt vor den Mitarbeitern, die diese schwere und auch wirklich körperlich anstrengende Arbeit leisten muss. 

Ich bedanke mich bei den Bewohnern und den Mitarbeitern des Wohnbereiches 1 für die schöne Zeit. 
Eure Christin

Donnerstag, 1. November 2012

Möchten Sie einen Cappuccino Herr Meyer?

Diese Woche bin ich im Service Center eingeteilt. Aber am ersten Tag hatte ich eine ganz andere Herausforderung, als mit Kunden ins Gespräch zu kommen... unsere Kaffeemaschine!!! Jedem Kunden, der zum Beratungsgespräch kommt, wird bei uns ein Platz und ein Getränk angeboten: Kaffee, Cappuccino, Milchkaffe, Latte Macchiato… fast jeder Wunsch wird erfüllt. Dafür haben wird auch einen Profi bei uns im Haus – eine echte Schweizer Kaffeemaschine namens „Franke“. 

Nun mein erster Tag im Service hat angefangen. Die Türen gehen auf und die ersten Kunden kommen rein. „Olga, kannst Du bitte einen Cappuccino für den Kunden machen?“, höre ich plötzlich.  „Ja, gern“, rufe ich zurück und renne zu unserer „Franke“ in den 1.Stock. Ich trinke selbst selten Cappuccino, mein Tag beginnt mit einem großen schwarzen Kaffee ohne Zucker, er schmeckt mir so gut… 

Nun stelle ich die große Tasse in die Maschine rein und drücke den „Cappu“-Knopf (es sollte doch nicht so schwierig sein). Die Maschine schäumt eine schöne Milchhaube, … aber wieso ist die Tasse nur halb voll?!?.. Ich drücke vorsichtig noch einmal und schaue erstaunt, wie mein Cappuccino fast überläuft… Ich renne zu meinem Kollegen: „Herr Meyer, möchten Sie ein Cappuccino, ich habe ihn für den Kunden in die falsche Tasse gelassen?“ „Herr Prüfer, Sie vielleicht?“ Frau Kakoschke nickt lächelnd (wer weiß, wie viele solche „falsche“ Getränke sie als unsere "Empfangsdame" schon in ihrem Leben getrunken hat? :))) Neue Tasse, alles passt, der Kunde genießt sein morgendliches Getränk, ich kann aufatmen… An diesem Tag habe ich noch einen „falschen“ Latte Macchiato gezaubert, den Therese dann höflich getrunken hat :) 
 
Aber jetzt kann ich alles!  Glaube ich zumindest ;) 
 
Viele Grüße,
Olga