Donnerstag, 19. Oktober 2017

Erste Abteilung: das Service-Center

Hallo liebe Blogleser,

mein Name ist Sebastian Pfeil, ich bin 17 Jahre alt, wohne in Bad Klosterlausnitz und bin einer der drei neuen Azubis der Volksbank Eisenberg. Vor der Ausbildung als Bankkaufmann absolvierte ich meinen Realschulabschluss an der Regelschule „Am Hermsdorfer Kreuz“. In der 10. Klasse haben mich Zahlen und Geld absolut in ihren Bann gezogen. Dadurch wusste ich, dass dies einer der Berufe ist, der zu mir passt. Clever wie ich bin, informierte ich mich im Internet und bin darauf aufmerksam geworden, dass die Volksbank Eisenberg noch Auszubildende sucht. Natürlich schickte ich sofort eine Bewerbung raus und schon nach einer Woche bekam ich die Bestätigung zum Bewerbungsgespräch. Ich freute mich riesig. Wenige Tage später war es dann soweit.... mein Vorstellungsgespräch stand an. Aus diesem bin ich auch mit einem sehr positiven Eindruck herausgegangen. Mein Ausbildungsvertrag war dann nur zwei Wochen später im Briefkasten. :-)

Jetzt hab' ich mich schon wieder viel zu lange vorgestellt ;)... Kommen wir mal zum eigentlichen Thema, unserem Service Center. Es ist meine erste Abteilung nach der Zeit auf dem Bauernhof und wie ich finde, auch die schwierigste. Gerade vorm Kundenkontakt hatte ich großen Respekt, da ich nicht wusste, wie ich auf die Kunden zugehen sollte. Fällt es mir leicht oder doch eher schwer? Wie reagieren die Kunden auf mich? Fragen über Fragen... Meine Zweifel haben sich jedoch nicht bestätigt. Nach ein paar Tagen machte es mir riesigen Spaß. Ich bin auf unsere Kunden selbstbewusst zugegangen. Durch die Hilfe meiner netten Kollegen habe ich mich auch schnell in den verschiedenen Arbeitsabläufen zurechtgefunden. Zudem geben sie mir sehr viele gute und hilfreiche Tipps. 

Wie läuft eigentlich so ein Tag im Service-Bereich ab...?
Mein Arbeitstag startet 07:30 Uhr und beginnt damit, dass ich nachschaue, ob die neuen Zeitschriften auf den Tischen ausliegen und ob Getränke und Gläser für unsere Kunden bereitstehen. Zu meinen täglichen Aufgaben gehören dann zum Beispiel Überweisungen prüfen, fehlerhafte Überweisungsbelege an unsere Kunden zurückschicken, Umbuchungen durchführen, Termine für die Berater vereinbaren und natürlich die wichtigste Aufgabe, unseren Kunden helfen. 

Ich werde euch auch weiterhin auf dem Laufenden halten ;). 

Bis dahin,
euer Sebastian

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Mein Weg zur Volksbank Eisenberg

Liebe Blogleser und Leserinnen,

in den folgenden Zeilen möchte ich euch meine Ankunft in der Volksbank Eisenberg und meinen Weg dahin erläutern. Nachdem ich meinen Realschulabschluss im Schuljahr 2015/16 erfolgreich abschloss, begann ich eine Ausbildung zum Sozialassistenten. Nach 2 Praktika war ich mir sicher, dass dieser Berufszweig wohl doch nichts für mich ist. Nun überlegte ich Tage und Wochen...dann kam mir mein ursprünglicher Berufswunsch des Bankkaufmanns wieder in den Sinn. Ich habe mich darüber belesen, was man in diesem Beruf für Aufgaben hat. Darunter zählen zum Beispiel die Kunden zufrieden zu stellen bzw. auf Basis ihrer Wünsche das richtige, auf sie zugeschnittene Produkt aus der vorgegebenen Angebotspalette zu finden. Da dies nicht schlecht klang und meine Stärken und Interessen in den Naturwissenschaften liegen und mir vor allem die Mathematik Spaß machte und ich auch schnell lernte, wusste ich, dass dieser Beruf das Richtige für mich ist. Zusätzlich erwartete ich von dem Arbeitsbereich, dass er mich im positiven Sinne herausfordert und auch, wenn es ein nach außen hin sehr ernstes Berufsbild ist, Spaß macht. Ebenso wollte ich einen Job mit Kundenkontakt.

Nach einer erfolgreichen Bewerbung und einem Vorstellungsgespräch ging es Anfang August erst mal auf den Bauernhof. Diese Zeit brachte uns Azubis viel, da wir uns untereinander kennen und schätzen lernten und zu einem Team wurden.


Ein paar Wochen später hieß es Gummistiefel und Latzhose gegen Anzug und Krawatte tauschen. Nun bin ich im EDV Bereich, wo ich vom Team herzlich begrüßt und sofort integriert wurde. Hier lernte ich schnell die verschiedenen Verfahren des Online-Bankings kennen und ebenso, wie man diese auf Wunsch des Kunden einrichtet. Die Verfahren sind mobileTan, smartTAN Photo und HBCI mit Chipkarte. Andere Tätigkeiten hier sind Tageslimits nach Wunsch unserer Kunden entweder zu erhöhen oder zu senken und Briefe bzw. E-Mails an sie zu senden.

Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass ich bei der Volksbank Eisenberg einen für mich sehr positiven Start in meine Lehre hatte und sich meine Erwartungen, bis jetzt, an den Beruf erfüllt haben.

Liebe Grüße euer Brian!

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Chaos vorprogrammiert

Hallo Ihr Lieben,

es ist mal wieder so weit. Ich erzähle euch etwas aus meinem Alltag in der Bank. In letzter Zeit war es etwas stressig. Viele hatten Urlaub und gleichzeitig sind andere Kollegen an einer Sommergrippe erkrankt und fielen auch auf Arbeit aus. Sicherlich fragt Ihr euch jetzt, was das mit mir zu tun hat. Ihr müsst nicht lange warten, denn ihr werdet es jetzt erfahren.

Dadurch, dass es in letzter Zeit so kam, wie es kam, durfte ich die Datenkontrolle alleine übernehmen. Über diese Abteilung habe ich euch in einem früheren Blogbeitrag bereits etwas erzählt. Als ich dies hörte, machten sich zwei Gefühle in mir breit. Einerseits Angst, da ich nicht wusste ob ich die Situation souverän meistern kann und auf der anderen Seite Freude, da es doch eine verantwortungsvolle Aufgabe ist.

Seit ich zuletzt in der Datenkontrolle war, hatten sich ein paar Abläufe geändert. Diese waren trotzdem zu meistern. Anfangs war es schwer sich wieder in die Arbeit einzufinden, vor allem in die morgendlichen Aufgaben. Wie jeden Vormittag mussten die Auszüge gedruckt und natürlich auch auf unsere Abteilungen verteilt werden. Jedoch machte die Auszugsschneidemaschine mir einen Strich durch die Rechnung. Als sie die Auszüge schnitt, fehlte bei jedem einzelnen irgendetwas… das hieß, alles noch einmal drucken! Beim zweiten Mal ging dann zum Glück alles gut.

Den ersten Schreck überwunden ging es dann weiter mit dem schönen Auslandsgeschäft. Zum Glück fiel in der Zeit als ich da war nichts an, womit für mich hätten Probleme auftreten können. Es waren nur die täglichen Import und Export Dateien zu bearbeiten, was ein Klacks ist, wenn man gute Muster hat. In solchen Momenten macht es sich bezahlt alles haargenau aufzuschreiben, wenn man in den Abteilungen eingearbeitet wird.

Jetzt, wo ich die Datenkontrolle des Öfteren übernommen habe, fällt mir die Arbeit wieder leichter. Der Ablauf geht schnell und die Auszugsschneidemaschine macht mir auch keinen Strich mehr durch die Rechnung. Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass die Arbeit einem liegt und man den Ablauf hinbekommt.
In Zukunft würde ich die Datenkontrolle auch weiterhin im Vertretungsfalle übernehmen. Mal sehen was die Zukunft bringt und wie alles weiter läuft. Von mir werdet ihr auf jeden Fall wieder hören.

Bis demnächst,
Eure Paula

Mittwoch, 27. September 2017

Hinter den Kulissen

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

nach etwas kürzerer Zeit melde ich mich hier nun wieder zu Wort. Mittlerweile befinde ich mich wieder „hinter den Kulissen“ in einer bankinternen Abteilung. Nach der Anlageberatung, wo ich bereits eigene Gespräche geführt habe, wechselte ich nun in die Marktfolge Passiv.

Vielen ist manchmal ja gar nicht bekannt, was sich im Hintergrund einer Bank noch alles abspielt. Doch auch hier gibt es noch viel Neues zu entdecken. Nachdem ich also schon Konten im Gespräch mit Kunden eröffnet hatte, ging es nun auch um Kontoeröffnungen, die wir aber intern und nicht in einem Kundengespräch bearbeiten. Dabei geht es um die Konten unserer Tochterbank der EthikBank. Da diese ja eine Direktbank ist, können wir kein persönliches Kundengespräch führen. Es wird alles bequem online abgewickelt. Die notwendige Legitimation, also Identifizierung, der Kunden erfolgt hier per sogenannter Post-Ident oder Videolegitimation. Unsere Kunden füllen die Kontoanträge bequem zu Hause aus, gehen damit zur Deutschen Post und diese legitimiert unsere Kunden vor Ort. Danach schicken sie uns die Änträge zu und nach einer Prüfung unsererseits eröffnen wir dann die Konten.

Aber auch Kontoschließungen bearbeite ich hier in der Marktfolge. Dazu sind allerdings ganz schön viele Klicks in unserem System notwendig, die ich mir erstmal alle merken muss, aber auch das geht innerhalb kurzer Zeit schnell ;). In der Marktfolge spielt außerdem das Vier-Augen-Prinzip eine große Rolle. Daher gehen viele Dokumente in eine weitere Abteilung zur Kontrolle. Wir arbeiten hier mit sensiblen Daten, wodurch die Überprüfung sehr wichtig ist, denn Menschen machen nun auch einmal Fehler. Außerdem dient das auch einfach der Sicherheit und was der Eine nicht sieht, sieht eben der Andere. In der Marktfolge arbeitet man größtenteils im Bereich der Tochterbank EthikBank. Denn für die Direktbank wird alles online oder per Telefon geregelt. Außerdem kommt man in der Marktfolge auch mit dem spannenden Thema Geldwäsche in Berührung, denn hier gilt es auch vieles zu prüfen. Dadurch fallen hier Fragen an, wie: Wer ist überhaupt berechtigt ein bestimmtes Unternehmen zu vertreten und wer darf in dessen Namen handeln? - das sind dann die „wirtschaftlich Berechtigten“ und Vertretungsberechtigten. Auch das habe ich bereits in der Marktfolge überprüft und manchmal ist das gar nicht so einfach, denn oft verändern sich solche Daten schnell und dann heißt es die vorhandenen Unterlagen durchzuforsten :)…

Zwischendurch, wenn man in einer Abteilung ist, kann es sein, dass noch betriebsinterne Schulungen anstehen. So war das auch bei mir der Fall. Damit soll man optimal auf die Zukunft vorbereitet und auf den neuesten Stand gebracht werden. In einer internen Schulung lernten wir alles über rechtliche Grundlagen in Sachen Fonds und was beim sogenannten Beratungsprotokoll zu beachten ist. Natürlich ging es auch darum, wie das alles in die Praxis und in der Beratung umzusetzen ist. 

Und nun noch kurz zu etwas ganz Anderem. Vor nicht allzu langer Zeit, als ich zum Feierabend das Bankgebäude verlassen habe, war irgendwas anders in der Bank, was ich erst beim zweiten Blick bemerkte. Wie ihr sicherlich wisst, sind unsere Renovierungsarbeiten endlich zu Ende. Nun gibt es also noch jede Menge Deko in Form von Zitaten und Schriftbildern an die Wände :) und neugierig wie man ist, macht man in jeder Etage Halt und liest sich das Ganze durch. Langweilig wird es also nicht und irgendwas verändert sich immer.

Bis bald,
Eure Chantal

Mittwoch, 13. September 2017

Tschüss Bus und Hallo neues Auto

Hallo Ihr Lieben,

mittlerweile darf ich endlich alleine Auto fahren, daraus lässt sich schließen, dass ich 18 geworden bin. Das mit dem volljährig werden hat so seine Vor- und Nachteile. Fangen wir mal mit den „negativen“ Dingen an. Ich muss für meine Fehler selbst einstehen und ich kann für alles, was ich verkehrt mache, zur Rechenschaft gezogen werden. Aber ich denke, dass es soweit nicht kommen wird. 

Dafür gibt es mehr  Vorteile, zum Beispiel, dass ich nicht mehr so einen langen Weg zur Arbeit habe. Ich durfte dem Zug und Bus Lebewohl sagen und „Hallo“ zu meinem hellblauen Auto. Anfangs hatte ich Bammel alleine zu fahren, aber jetzt bin ich schnell von A nach B unterwegs. Es ist ein schönes Gefühl nicht mehr von den Eltern abhängig zu sein. Sonst hat meine Mama mich oft von der Arbeit abgeholt oder hat gewartet, wenn wir Lehrunterweisungen, Videoauswertungen oder andere Termine hatten. Ich bin froh, dass es jetzt endlich ein Ende gefunden hat.

Zusätzlich darf ich meine BankCard endlich in Geschäften nutzen. Minderjährige können ihre Konten nur kreditorisch führen, das heißt, dass sie nicht ins Minus rutschen dürfen. Daher sind Kartensperren hinterlegt, sodass ich bis jetzt nur am Geldautomaten Geld abheben konnte. Hier wird nämlich geprüft, ob auf meinem Konto noch ausreichend Geld drauf ist, anders als beim Bezahlen in Läden. Ich finde dies auch eine gute Sache. Minderjährige lernen dadurch mit ihrem Geld umzugehen.

Jetzt, wo ich volljährig bin, darf ich auch meine Kreditkarte ändern. Zurzeit habe ich eine Kreditkarte auf Guthabenbasis (BasicCard). Hier muss ich Geld von meinem Konto auf die Karte laden, damit ich mit ihr bezahlen kann. Es ist echt praktisch, jedoch möchte ich jetzt auf eine MasterCard Gold umsteigen. Diese sieht nicht nur gut aus, sondern bringt auch viele zusätzliche Leistungen mit sich, wie zum Beispiel die Auslandskrankenversicherung oder Reiserücktrittsversicherung. Wenn man viel reist, was ich gerne machen möchte, sind dies sehr wichtige Leistungen die auf gar keinen Fall fehlen dürfen. Demnächst fliege ich mit meiner Familie nach Ägypten, darüber werde ich euch im nächsten Beitrag berichten. Die Versicherungen gelten jedoch nicht für meine Familienmitglieder oder Freunde. Sie sind nur für mich und meinen Lebenspartner, natürlich nur, wenn ich einen hätte.

Wenn Ihr noch mehr über unsere Kreditkarten oder anderweitigen Produkte erfahren wollt, kommt mich doch einfach mal in Eisenberg oder auf den Geschäftsstellen besuchen. Ich werde euch gerne alle Fragen beantworten.

Bis dahin,
Eure Paula

Donnerstag, 7. September 2017

Und ehe man sich versieht…

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

ehe man sich versieht…ist nun schon ein Jahr vergangen seitdem ich hier bei der Volksbank Eisenberg mein duales Studium begonnen habe. Zeit also, noch einmal alles aus diesem Jahr Revue passieren zu lassen.

Alles begann im August 2016 als ich mit den zwei Azubis Paula und Dominik einen neuen Abschnitt begann. Wir starteten am 1. August 2016 mit einem Einführungstag hier in der Volksbank. Und von wegen am nächsten Tag in der ersten Bankabteilung starten – auf den Bauernhof zu den Kühen oder Pferden ging es!! Hier in der Volksbank Eisenberg eG erlebt man einen ungewöhnlichen Berufsstart. Wir bekommen einen Einblick in das körperlich anstrengende Berufsleben. Somit können wir unsere Kunden besser verstehen und wissen trotzdem unseren Schreibtisch zu schätzen. Also waren erstmal für vier Wochen Gummistiefel an die Füße und Mistgabel in die Hand angesagt ;). Die Arbeit dort war auf jeden Fall eine außergewöhnliche Erfahrung zum Berufsstart, doch damit erlebte man hautnah den Alltag von vielen dort arbeitenden Menschen.

Nach den vier Wochen Praktikum in der Agrargenossenschaft ging es dann in die erste Bankabteilung. Bei mir waren es noch ein paar Wochen im OnlineBanking. Danach hab ich die Bank erst einmal für eine ganze Weile verlassen, denn mein richtiger Studienbeginn stand an. Im Oktober ging es nämlich mit Vorlesungen & Co. los. Nach unserer feierlichen Immatrikulation waren wir also ganz offiziell Studenten. An der Akademie musste man sich auch erstmal einleben und man lernte viele neue Leute kennen. Für uns, damals noch „Erstis“, ging es Ende November sogar noch im Rahmen unserer ersten Exkursion zur Deutschen Bundesbank. Hier erfuhren wir alles über die Bundesbank und wurden auch in Sachen Falschgeld informiert. Auch da rannte die Zeit vor einem her und ehe man sich versehen hatte, standen die ersten Prüfungen ins Haus.

Später folgte dann, wie beim dualen Studium üblich, der Wechsel zum Praxispartner. In dieser Zeit war ich im Service Center eingesetzt. In der zentralen Anlaufstelle für Kunden wird man mit allerlei Fragen konfrontiert. So lernt man aber gleich viele Abläufe kennen und von allem etwas. Damit war dann das erste Semester auch schon wie im Flug vergangen und wieder stand der Wechsel zur Berufsakademie an.
Die nächsten Vorlesungen folgten und auf uns wartete das nächste Highlight mit der Studienexkursion nach Frankfurt. Aber darüber hab ich Euch ja bereits ausführlich berichtet. Es war einfach ein tolles Erlebnis dort Bankenluft zu schnuppern und die Ausblicke über die Dächer Frankfurts waren einfach grandios.

Und dann waren es schon nicht mehr viele Wochen bis das zweite Theoriesemester zu Ende ging und die nächsten Prüfungen anstanden. Direkt danach wechselte ich wieder hier zur Bank und meine nächste Abteilung war nun die Anlageberatung. Endlich eigene Gespräche führen und die Nervosität ablegen war hier das Ziel.

Der Anfang ist nun also gemacht und wir sind nicht mehr „die Kleinen“. Ich bin gespannt, was mich in Zukunft alles erwartet und was ich in den vielen anderen Abteilungen noch alles lernen werde. Im Nachhinein betrachtet ging das erste Jahr extrem schnell rum, wahrscheinlich auch, weil ständig so viel Neues auf einen wartete und vor allem bei mir im Studium die Abwechslung groß ist.

Bis bald,
Eure Chantal

Freitag, 1. September 2017

Das feuchtfröhliche Abenteuer!

Hallo liebe Blogleser und Blogleserinnen, 

lang ist's her, als ihr das letzte Mal von mir gehört habt. In diesen drei Wochen ist schon wieder eine Menge passiert. Was mir am meisten im Kopf geblieben ist, ist unser Betriebsausflug nach Podelwitz. Letztes Jahr bereiteten die Azubis des zweiten und dritten Lehrjahrs die Betriebsreise vor, dieses Jahr durfte unsere Kreditabteilung kreativ werden. Das Motto "Sommer, Sonne, Bike und Boot" sagte so gut wie alles über diesen Ausflug, die ergänzenden Worte, „feuchtfröhliches Erlebnis“ gaben dem Ganzen noch das gewisse Etwas :P. Leider haben einige die Worte „feuchtfröhliches Erlebnis“ etwas zu ernst genommen, aber dazu komme ich später ;). 

Eine kurze Story am Rande: Ich werde aktuell auf den Geschäftsstellen eingearbeitet und an einem Donnerstag durfte ich mit Simon Zeiß (Azubi im dritten Lehrjahr) zusammen arbeiten. Eines Morgens kam eine Mail an alle Mitarbeiter aus der Kreditabteilung, mit der Bitte, sich ein Baguette für unseren Ausflug auszusuchen (Käse, Salami, Schinken...). Simon wollte ein Käse-Brötchen... und das erfuhr die ganze Bank. Als Simon rot anlief, fragte ich ihn was denn los ist. Statt seinen Wunsch nur an die Kreditabteilung zu senden, schoss er eine Mail mit dem Wort "Käse" an alle Mitarbeiter los :D Keine fünf Minuten später kamen schon die ersten Antworten mit „Guten Appetit“, „Lassen Sie es sich schmecken“ und Ähnliches. Ich fand es sehr lustig ;) 


Die Volksbanker auf den Teambikes.
Nun zu unserem etwas nasseren Abenteuer in Podelwitz. Nach dem kurzen Arbeitstag am Freitag trafen wir uns 12:30 Uhr auf dem Busplatz in Eisenberg, um hier unsere Reise zu beginnen. Während unserer Fahrt gab es reichlich an Essen und Getränke, auch Simon's gewünschte Käse-Brötchen fehlte nicht. Nach einer Busfahrt von ca. 1,5 Stunden kamen wir an unserem Ziel an. Dort standen schon die Team-Bikes parat. Solche Tandems habe ich zuvor noch nicht gesehen, ich gehe mal davon aus, dass sie nicht jeder von euch kennen wird. Deshalb zeig ich euch noch ein Bild. 

Kurz vor Start auf den Fahrrädern fing 
es an zu nieseln und wir packten die 
beigelegten Regencapes aus. Keine fünf Minuten später hörte es schon   wieder auf. Nach der Einweisung in die Tandems ging es auch schon in 7er Gruppen los. Die Fahrradtour verlief entlang der Mulde, auf der wir dann später schwammen, einige auf Booten und andere mit vollem Körpereinsatz, aber dazu komme ich noch ;). Zum Anfang der Fahrradtour sammelten wir uns an den Rädern und bildeten Gruppen. Wir, die Azubis im zweiten und im ersten Lehrjahr, bildeten ein Team und versammelten uns am letzten Tandem. Da ein Getränkehalter inklusive war, nutzten wir die Chance gleich und stellt dort unsere Wegbegleiter hinein. Nach der Einführung wurde jede Gruppe einzeln auf die Reise geschickt. Am Anfang des Abenteuers wartete unser erstes Hindernis und zwar die Pflastersteine. Da unsere Getränke frisch geöffnet wurden lief alles über… Unsere Reise führte entlang der Mulde. Da das Wetter gut mitgespielt hat, waren wir nach anstrengenden Verfolgungsjagden gut durchgeschwitzt. 

Einen besonderen Preis gab es für den ersten Platz nicht, aber unser gemeinsames Ziel war es, als Erste anzukommen. Und siehe da dieses Ziel erreichten wir auch zusammen. Nach der ca. einstündigen Fahrt stärkten wir uns. Als wir letztendlich ankamen, hofften wir auf eine herzhafte Speise, „leider“ gab es nur Kaffee und Kuchen. Dieser war dafür allerdings herausragend! Nach unserer wohlverdienten Pause ging es weiter auf die Mulde (in unseren Schlauchbooten). Hierfür war eine Paddelzeit von ca. 2 – 3 Stunden eingeplant. Wir wurden im Voraus gewarnt, dass die Mulde an gewissen Stellen nur 10 cm tief ist, das hieß, dass sich ab und zu jemand bereiterklären musste das Boot anzuschieben. Auf dem Weg zum Ziel sind wir bestimmt 8 Mal hängen geblieben, das führte dazu, dass Brian Trinkler (unser neuer Azubi im ersten Lehrjahr) und ich uns bereit erklärten und als „Abschleppdienst“ für unser Boot arbeiteten :P. Nachdem wir das 2. Mal stecken geblieben sind, sprang Brian schnell raus, um uns zu schieben… und siehe da, er ist ausgerutscht und saß im Endeffekt im Wasser! :P Die Insassen des Nachbarbootes haben sich natürlich auf seine Kosten amüsiert. Das jedoch war nur der Anfang vom „feuchtfröhlichen Abenteuer“. Nach einer weiteren halben Stunde blieben wir wieder stecken. Diesmal mussten Brian und ich her halten und wir zogen unser „knallrotes Gummiboot“ ins Freie. Wie es der Zufall so wollte, wurde es glatt und ehe wir uns umsahen, lagen wir schon beide samt Klamotten bis zum Kopf im Wasser. Ich habe es geschafft als erstes wieder ins Boot zu kommen, dies sah zwar aus wie bei einem gestrandeten Wal, aber das ist erstmal Zweitens. Ich setzte mich eben auf den Rand des Bootes, um mich kurz von diesem Schock zu erholen. Als Brian auch versuchte ins Boot zu gelangen, rutschte ich vom Gummibootrand ab und landete erneut im Wasser… Nach dem alle wieder im Boot drin saßen, konnte es weiter gehen. Und natürlich, wie in unseren heutigen Zeit üblich, hatte jemand ein Handy parat um das ganze Drama zu filmen. (Achtung: Kreischalarm!) 


video

Als wir schon ca. 2 Stunden auf dem Wasser waren, kam das Hungergefühl… Und wie das so ist, verändert der Hunger Menschen :P Also wurde es eine eher ungemütliche Fahrt bis zum Ziel. Doch als wir das Ende vor Augen hatten und das Essen schon rochen, strengten wir uns noch einmal an und nutzten unsere letzte Kraft um endlich anzukommen. Als wir da waren, warteten schon leckere Salate, viele Kaltgetränke und ausreichend Fleisch auf uns. Nach dem sehr schmackhaften Essen wollten wir noch ein Lagerfeuer machen, doch da machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Es stürmte, regnete und blitzte sogar, also beschlossen wir, schon gegen 21:00 Uhr Richtung Eisenberg zu fahren. Als wir dann gegen 22:30 Uhr ankamen, verabschiedeten sich alle und dieser schweißtreibende Tag ging zu Ende.

In diesem Sinne…ist mein Blogbeitrag auch zu Ende. Also seid gespannt, was ich demnächst so erlebe. Jetzt dürfen erst einmal unsere neuen Azubis ran. 

Also bis bald,
Dominik :)