Mittwoch, 13. Dezember 2017

Halbzeit heißt nicht Freizeit!

Liebe Leser und Leserinnen, 

es ist mal wieder so weit. Mittlerweile bin ich im 2. Lehrjahr und rückblickend kann ich sagen, es ist viel passiert, positive Ereignisse als auch negative. Jedoch wird nicht zurückgeblickt, sondern nach vorne geschaut. 

Die Hälfte meiner Ausbildung ist vorbei und Halbzeit heißt Vorprüfungszeit…! Schon im Februar nächsten Jahres findet die Zwischenprüfung für viele Auszubildende statt, unter anderem auch für Paula und mich. Noch vor einem Jahr dachten wir nicht einmal ansatzweise daran eine Zwischenprüfung zu schreiben, doch jetzt steht sie unmittelbar vor unserer Tür. Für uns heißt das jetzt lernen, lernen und nochmals lernen, denn schneller als man denkt ist der 28 Februar da. Durch die Auszubildenden aus unserer Klasse, die nur 2 und 2 ½ Jahre lernen, haben wir schon einen kleinen Einblick in die aktuellen Prüfungen bekommen. Eins kann ich sagen, es wird sehr anspruchsvoll, ist aber machbar. In den Zwischenprüfungen kommen Themen wie z. B. Bausparer, verschiedene Fragen zum Konto – was darf ein Kunde, welche Fristen hat der Kunde für verschiedene Transaktionen usw. Natürlich darf auch mein „Lieblings-Thema“, Rechnungswesen nicht fehlen!

Um uns auf all diese Fälle optimal vorbereiten zu können, üben wir verschiedene Prüfungs- und Zwischenprüfungsaufgaben und führen unsere innerbetrieblichen Lehrunterweisung durch. Zusätzlich werden uns durch die Bank verschiedene Prüfungssätze zur Verfügung gestellt. Sollten wir darüber hinaus trotzdem noch Fragen haben, stehen uns Frau Appelt, unsere Ausbilderin, oder auch die Fachexperten mit Rat und Tat zur Seite. Doch eines darf zur Prüfung nicht fehlen: die Aufregung. Ehrlich gesagt bin ich noch sehr gelassen und die Aufregung liegt noch in weiter Ferne. Aber spätestens am Prüfungstag erwischt sie mich dann auch. Wie überwindet ihr eure Nervosität? Ich denke mir einfach „Augen zu und durch, in ein paar Stunden ist alles geschafft“. 

Im neuen Jahr werde ich euch dann von meinem Zwischenprüfungs-Erlebnis erzählen. Aber erst einmal mache ich mir einen Plan, was ich alles lernen muss und vor allem wann ich mit Lernen anfangen soll. 

Als nächstes steht allerdings die Praxiszeit an und ich werde schon bald in eine neue Abteilung gehen, unsere Marktfolge-Passiv. Ich bin schon sehr  gespannt, was mich alles erwarten wird. Dazu erzähle ich euch gerne später mehr! Also bis bald und habt eine schöne Vorweihnachtszeit!

Beste Grüße!
Dominik

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Die 5 Module des 1. Semesters

Hey ihr Lieben,

zum zweiten Mal berichte ich euch nun von meinem Studentenleben auf dem Campus. :) Es gibt eine Menge, über das ich hier schreiben könnte, denn seit meinem letzten Beitrag ist natürlich viel geschehen. Doch leider muss ich mich etwas beschränken, denn sonst würden es zu viele Informationen werden. Wie ihr alle wisst, haben wir im Studiengang Bank in diesem Semester Vorlesungen und Lehrveranstaltungen in 5 verschiedenen Modulen.

Im ersten Modul, der Bankbetriebslehre, haben wir gelernt, welche Geschäfte eine Bank tätigt. Insgesamt gibt es 10 verschiedene Arten von Bankgeschäften, darunter z.B. das Kreditgeschäft, also die Gewährung von Gelddarlehen, und das Depotgeschäft, wobei die Bank Wertpapiere für andere (die Kunden) verwahrt und verwaltet. Ein weiteres Themengebiet, das wir schon behandelt haben, sind die Aufgaben von Banken. Sie versorgen Haushalte und Unternehmen mit Geld, bieten Möglichkeiten zur Kapitalanlage, verwahren und verwalten das Vermögen und steuern den Zahlungsverkehr.

Im Modul Rechnungswesen behandeln wir die Buchführung eines Unternehmens. Dabei beginnt der Prozess am Anfang eines Geschäftsjahres mit der Auflösung der Eröffnungsbilanz. Gleichzeitig werden dabei die Bestandskonten eröffnet. Innerhalb eines Geschäftsjahres fallen im Unternehmen natürlich eine Menge Geschäftsfälle an, die gebucht werden müssen. Das passiert in den Konten, die am Anfang eröffnet wurden. Am Ende des Jahres werden diese Konten dann abgeschlossen. Nach dem Abschluss der Bestandskonten werden diese wieder zusammengefasst und die Schlussbilanz entsteht.

Im Modul Betriebswirtschaftslehre wird eher die Theorie behandelt, welche natürlich genauso wichtig ist wie die Praxis. Dort haben wir zuerst gelernt, welche Arten von Konten es gibt. Die bekannteste Kontoart ist wohl das Girokonto. Es dient zur Durchführung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs, zur Sicherheit des Geldes, zur Verbuchung von Sichteinlagen und bildet die Basis fürs Aktivgeschäft und die Refinanzierung. Doch es gibt auch noch andere Kontoarten, nämlich das Geldmarktkonto, welches den Zweck zur Geldanlage erfüllt, das Sparkonto, welches ebenfalls als Geldanlage dient, das Darlehenskonto, welches die Schulden der Kunden und deren Tilgungsleistungen aufzeigt, und das Depot, in dem Wertpapiere aufbewahrt werden.

Im Modul Wirtschafts- und Finanzmathematik ging es nach einer Wiederholung der Grundlagen los mit Funktionen und deren Ableitungen, Kurvendiskussion und Extremwertaufgaben. Bei der Kurvendiskussion werden verschiedene Punkte einer Funktion bestimmt. Das sind zum einen Nullstellen, also an welchen Stellen eine Funktion die x-Achse schneidet, und zum zweiten Extremstellen, also Punkte, an denen das Bild einer Funktion am höchsten oder tiefsten ist. Das nächste Themengebiet das wir behandeln werden ist die Finanzmathematik. Dazu gehört die Zins- und Zinseszinsrechnung, die Investitionsrechnung, die Rentenrechnung und die Tilgungs- und Wertpapierrechnung.

Das fünfte Modul, das im 1. Semester behandelt wird ist Wirtschaftsenglisch. Dieses Modul haben wir jedoch nicht so häufig wie die anderen vier. Dort wurden wir z.B. in Gruppen mit jeweils 3 Studierenden aufgeteilt und hatten die Aufgabe, ein Unternehmen zu gründen, welches von uns erfundene Produkte anbietet. Dazu hatten wir eine Stunde Zeit und durften uns nur in Englisch unterhalten. Am Ende musste das Ergebnis der Gruppenarbeit vor der Klasse präsentiert werden. Doch all das war kein Problem für uns und wir haben die Aufgabe sehr gut gemeistert.

Doch neben Lehrveranstaltungen, Vorlesungen und dem Selbststudium muss natürlich auch noch etwas Zeit sein, um sich zu entspannen und zu regenerieren. Das mache ich regelmäßig durch Tischtennis, aber ich treffe mich auch gern mit meinen Kommilitonen und wir unternehmen etwas zusammen.

Ich hoffe ihr habt eine schöne Zeit bis ihr hier wieder von mir hört. ;-)

Bis zum nächsten Mal und liebe Grüße,

euer Cedric. :)

Montag, 27. November 2017

Mit Klebestift und Cuttermesser durch die Bank

Hallo Ihr Lieben,

nun bin ich mal wieder dran. In meinem letzten Beitrag ging es um meinen Urlaub in Ägypten. Da seid Ihr bestimmt neidisch geworden. ;)  Am liebsten würde ich gleich wieder hinfliegen, aber das geht ja schlecht. Irgendwann muss ich auch mal wieder ran an die Arbeit. Aber keine Sorge heute geht es um meinen Bankenalltag.


Zurzeit bin ich in der kreativen Ader unserer Bank eingesetzt, unserem Zentralen Vertrieb. Vom Brainstorming für Kampagnen und Veranstaltung bis hin zur Planung und Organisation ist alles dabei. Momentan schmieden wir schon fleißig Pläne für unser Jubiläumsjahr. Wir, die Volksbank Eisenberg, feiern nächstes Jahr unseren 150sten Geburtstag. Da wir mitten in den Vorbereitungen stecken, werden immer noch viele Einzelheiten geklärt und zusätzliche Ideen gesammelt. Für die Tischdekoration zu unserem Neujahrsempfang ist aber auf jeden Fall gesorgt, denn: ich durfte 35 Tischaufsteller basteln. Mit Cuttermesser und Kleber bewaffnet, machte ich mich an die Arbeit.
Es war schwieriger als es sich jetzt vielleicht anhört… Es musste dickeres Papier ran, da es hochwertiger aussehen soll und zudem als Getränkekarte dient. Da die Aufsteller ein Dreieck darstellen, musste ich mit dem Cuttermesser Linien ziehen, damit ich das Papier besser falten konnte. Ich sag euch...basteln ist überhaupt nicht meine Stärke. Ich habe mir das echt leichter vorgestellt als es dann am Ende war. Die Linien sind schief geworden und teilweise war das Papier danach geteilt. Natürlich werdet ihr diese Aufsteller nicht zu sehen bekommen, denn diese hab ich natürlich direkt aussortiert. :D Trotzdem sind die Aufsteller am Ende doch noch etwas geworden.
 
Nebenbei bekam ich auch Einblicke in unsere Internetpräsens. Für unsere Internetseiten arbeiten wir mit dem Programm TYPO3. Für Außenstehende ist es vorerst sehr verwirrend, aber sobald etwas Vertrautheit besteht, ist es ganz einfach zu Händeln. Zuerst wurde mir der Aufbau von TYPO3 erklärt. Das erste Mal arbeiten mit dem Programm fiel mir noch etwas schwer. Dies legte sich allerdings mit der Zeit. So konnte ich die Kreditzusagen der letzten zwölf Monate in unserer Gläsernen Bank aktualisieren und neue Mitarbeiterbilder einstellen. Dabei wurde mir natürlich über die Schulter geschaut, damit nichts schief läuft. Es ist wirklich erstaunlich, wie so etwas funktioniert. Immer, wenn ich etwas im Programm geändert und gespeichert habe, sah man es sofort im Internet. Total begeisternd, wie ich finde.

Trotz alledem ist es sehr schockierend, wie viel Arbeit hinter unseren Kampagnen oder auch unserer Internetpräsens steckt. Gerade bei der Planung unserer Generalversammlung bzw. unseres Neujahrempfangs muss auf so vieles geachtet werden, an dass ich niemals gedacht hätte. Jedoch fande ich die Zeit hier in unserer kreativen Ader sehr schön und vor allem auch abwechslungsreich gegenüber dem normalen Bankenalltag. :-)

Ich wünsche euch eine schöne Vorweihnachtszeit.

Bis dahin,
eure Paula


Mittwoch, 22. November 2017

Wie schnell die Zeit vergeht...

Hallo Liebe Blogleser und -leserinnen,

nach acht Wochen, von denen ich zwei Wochen in der Berufsschule war, ist meine Zeit nun im Online-Banking vorbei. Es war meine erste Abteilung und ich muss sagen, es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich konnte jede Menge lernen. Aber jetzt einmal von vorn:

Von den Kollegen wurde ich sehr freundlich und herzlich empfangen und auch sofort integriert. Es war ein Start ins Dunkle für mich. Ich wusste weder wie die Programme genau funktionieren noch was man in der EBL-Abteilung eigentlich genau machen musste. Online-Banking….habe ich auch noch nie genutzt…keine Ahnung wie so etwas geht?! :D Aber meine Zweifel und Unsicherheit legten sich mit der Zeit. Durch die Hilfe meiner netten Kollegen Frau Rücker, Frau Jesumann und Herr Klaus, fand ich mich schnell in der Abteilung zurecht. Nun kann ich voller Stolz sagen, dass ich in acht Wochen sehr viel lernen konnte. In den ersten Tagen wurden mir die verschiedenen Online-Banking-Verfahren mit ihrem technischen Hintergrund erklärt (mobileTAN, smartTAN, HBCI mit Chipkarte). Jedes Verfahren hat seinen eigenen sogenannten Vertriebsweg. Und ist dieser Weg nicht eingerichtet, funktioniert das Banking beim Kunden nicht. Auch die Nutzung der Banking-App ist mit einem solchen Vertriebsweg verknüpft. Also, wenn ihr euch über die App auf dem Smartphone oder Tablet anmelden wollt und es geht nicht, dann kann es daran liegen, dass ihr für den Vorgang noch nicht freigeschalten seid. Neben der Einrichtung der Verfahren gibt es natürlich auch noch andere Aufgaben. Es kann immer passieren, dass man auf einmal sein Passwort bei der Anmeldung nicht mehr weiß und dann den Zugang zum Online-Banking sperrt. In diesem Fall gewähren wir unseren Kunden wieder 3 Versuche sich anzumelden und wenn einem das Passwort nicht mehr einfällt, senden wir eine Start-PIN zu und das Online-Banking wird zurückgesetzt. Auf die E-Mails der Kunden durfte ich auch selbstständig antworten, sofern ich dies schon konnte. Frau Rücker hat dann auch noch einmal drüber geschaut, damit alles seine Richtigkeit hat. :-)

Zum Schluss kann ich sagen, dass es mir im EBL-Bereich bzw. im Online-Banking sehr gut gefallen hat. Außerdem bevorzuge ich jetzt auch das Banking. Es ist einfach viel bequemer und auch unkomplizierter. Wenn mir Abends einfällt, dass ich unbedingt noch eine Überweisung erledigen oder einen Dauerauftrag ändern muss, setze ich mich einfach an meinen PC oder zücke mein Handy. Kommt Ihr noch in unsere Filialen oder bevorzugt Ihr auch das Online-Banking??


Meine nächste Abteilung ist Post und Empfang. Ich bin schon sehr gespannt, was mich in dieser Abteilung erwartet.

Liebe Grüße,
euer Brian

Mittwoch, 15. November 2017

Echt nicht meine Woche

Hallo liebe Blogleser und Blogleserinnen,

es ist wieder so weit und ihr hört mal wieder von mir. Ich hoffe, ihr hattet eine schöne Zeit und es geht euch gut. Mir, für meinen Teil, geht es bestens… wäre da nicht meine „perfekte Woche“ gewesen. :P

Die Geschichte dazu ist zwar lustig, allerdings auch etwas unangenehm für mich. Seit langer Zeit durfte ich mal wieder unsere Azubi-Geschäftsstellen betreuen. Am Dienstagmorgen fuhr ich also mit dem Bus nach Bad Klosterlausnitz in unsere Filiale, schaltete unsere Alarmanlage ab und baute meinen Arbeitsplatz auf. Dort stand ich dann unseren Kunden bis 12 Uhr tatkräftig zur Seite. Pünktlich zum Mittag räumte ich alles auf und schaltete die Anlage wieder an. Da ich immer noch keinen Führerschein in der Hand halte und Paula zur gleichen Zeit die Filiale in Bürgel übernahm, holte sie mich freundlicherweise ab und nahm mich mit nach Eisenberg. Dort verbrachte ich meine Mittagspause und fuhr anschließend mit dem Bus nach Crossen…zur nächsten Geschäftsstelle. Bis hierhin ist alles noch gut gelaufen, aber dann ging es los…

Als sich die Zeit in Crossen dem Ende neigte, informierte ich noch eben meine Mutti, damit sie mich aus Crossen abholen konnte. 18:05 Uhr versuchte ich die Bank zuzuschließen und die erste Alarmanlage anzuschalten und siehe da, es passierte…nichts. Normalerweise würde ein lang anhaltendes Piepgeräusch entstehen (ähnlich wie ein Tinnitus). Ich ging also alles noch einmal durch, schloss jeden Raum einzeln auf und wieder zu und versuchte, erneut die Alarmanlage anzuschalten und…nichts tat sich. Kein einziges Geräusch kam aus der Anlage raus. Also rief ich Paula an, die natürlich wie der Zufall so will, nicht ans Telefon ging. Also versuchte ich es bei meiner Kollegin Sarah, um zu fragen, was ich denn nun schon wieder falsch machte… Zum Glück ging sie an ihr Telefon. Wir sind alles noch einmal zusammen durchgegangen und im Nachgang hat sich herausgestellt, dass ich alles richtig gemacht habe. Ich konnte mir einfach nicht erklären, was die Anlage gegen mich hatte. Sarah bot mir dann an nach Crossen zu kommen und dies verneinte ich keinesfalls. Um des Rätsels Lösung zu finden ging ich noch einmal alles einzeln durch…Türen auf…Türen zu…Anlage angeschaltet…kein Ton. Irgendwann stand ich im Tresorraum, ich starrte auf den Tresor und da war sie…die Ursache allen Übels. Ein Kabel hing von der Decke und war im Tresor verklemmt. Als ich das Problem gelöst hatte, schloss ich die Türen wieder zu, schaltete die Alarmanlage an und dann sag ich nur…Tinnitus. :D Ich rief sofort Sarah an. Noch bevor ich die ersten Worte fassen konnte, sagte sie gleich. „Bitte sag mir nicht, dass du es nun geschafft hast.“ Doch leider konnte ich ihr nichts anderes sagen und es tat mir sehr leid, dass sie nun den Weg nach Crossen zurücklegen musste. Sie hat auf jeden Fall einen gut bei mir. J Somit war der Dienstag für mich abgehakt.

Doch am Donnerstag kam es noch schlimmer… An diesem Morgen fuhr ich nach Bürgel in die Filiale und dazu muss ich sagen, jede unserer Geschäftsstelle hat andere Sicherungsmaßnahmen und diese habe ich diesmal in Bürgel nicht ganz beachtet. Ich schaltete nur eine Alarmanlage ab statt zwei. Als ich also in unserer Filiale ankam, hörte ich schon den ersten Kunden und beeilte mich, damit ich ihm schnell helfen konnte. Als ich unsere Glastür zum Beraterraum aufschloss, hörte ich auf einmal ein Geräusch, als ob ich einen Tinnitus hätte. Ich dachte mir nichts weiter dabei, fuhr meinen Rechner hoch und arbeitete weiter. Dem Piepen schenkte ich überhaupt keine Aufmerksamkeit. Nach einer Minute war das Geräusch immer noch da und ich lief nach draußen, um zu schauen, was da los ist. Ich dachte dieses fiepen kommt von weiter weg. Also fuhr ich ganz normal fort und half unserem Kunden. In der Zwischenzeit verschwand das Geräusch und der Kunde ist glücklich und zufrieden gegangen. Ich ging noch einmal nach hinten, um etwas zu holen. Plötzlich hörte ich wieder einen lang anhaltenden Piepton und ahnte diesmal… das bedeutet nichts Gutes. Ich habe vergessen die zweite Alarmanlage abzuschalten und meine schlimmste Befürchtung ist wahr geworden: ich habe den Alarm ausgelöst. Während ich den Kunden bediente, gingen genau 20 Anrufe auf unserem Banktelefon in Bürgel ein. Ein Anrufer war die Polizei, einer der Cityschutz, mehrere aus dem Kundenzentrum und noch ein paar von unserer Ausbilderin Frau Appelt. Als ich dann alles realisierte, standen auch schon Frau Herzig und Herr Nährig mit im Zimmer. Aber anstatt eines gefesselten und geknebelten Azubis, fanden sie einen nichtsahnenden Dominik Busch. :D

Dieser Fehler wird mir auf alle Fälle nicht noch mal passieren. Einmal die Alarmanlage auslösen ist genug Aufregung für mich gewesen und ich brauche dies kein zweites Mal… und das war sie also, meine „perfekte Woche“. Auf solche Tage kann ich in Zukunft echt drauf verzichten.

In diesem Sinne, habt eine schöne Zeit und bereitet euch so langsam auf Weihnachten vor ;).

Liebe Grüße, Dominik

Mittwoch, 8. November 2017

Mein Start ins 1. Theoriesemester

Hey ihr Lieben,

nach den ersten zweieinhalb Wochen hier in der Berufsakademie Sachsen im wunderschönen Glauchau möchte ich nun meine ersten Eindrücke mit euch teilen.

Am 02. Oktober war es soweit, der erste Tag des 1. Theoriesemesters stand an. Ich war sehr gespannt wie wohl meine Kommilitonen, also meine „Mitstudenten“, sein würden. An diesem Tag mussten sich die Studierenden für Ihren jeweiligen Studiengang einschreiben. Nur durch diese Einschreibung ist es möglich, das Studium zu absolvieren, da ohne diese der Zulassungsbescheid seine Gültigkeit verliert. Bereits 9 Uhr hatte ich dies erledigt und somit war noch genügend Zeit bis zum nächsten Termin. Diese habe ich genutzt, um mich auf dem Campus etwas umzusehen. Dort gibt es das Hauptgebäude, das Laborgebäude, eine Bibliothek, das Wohnheim und das Aula- und Mensagebäude. Im Haupthaus werden wir die meiste Zeit verbringen, und zwar bei Vorlesungen und Lehrveranstaltungen. Das Laborgebäude ist für den Studiengang Bank von geringem Interesse. In diesen Räumen werden die Studierenden, des Studiengangs Technik, die Wissenschaft erkunden und selbst Experimente und Untersuchungen durchführen. In der Bibliothek findet sich mengenweise Literatur, die für das Selbststudium von sehr großer Bedeutung ist. In der Aula werden am Ende jedes Semesters die Modulprüfungen geschrieben, welche für uns bereits Anfang Dezember anstehen. Außerdem fanden dort für alle Ersties gemeinsam erste Veranstaltungen statt, in denen es um Zeit- und Selbstmanagement und Neurowissenschaften ging. 


Im Mensagebäude wir die Möglichkeit Mittag zu essen. Außerdem gibt es auf dem Campus verschiedene Möglichkeiten Sport zu treiben, zum Beispiel auf dem Volleyballfeld, im Fitnessraum oder an einer Tischtennisplatte, was mir übrigens sehr gefällt ;-). Nach meiner Besichtigung stand 14 Uhr noch eine Einführungsveranstaltung auf dem Plan, bei der wir unter Anderem unsere ersten Stundenpläne und Informationen zu den Modulen und Prüfungen erhalten haben.

An den nächsten Tagen ging es mit den ersten Lehrveranstaltungen weiter. In den Modulen Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Externes Rechnungswesen (Buchführung), Wirtschafts- und Finanzmathematik und Grundlagen der Bankbetriebslehre haben uns die Dozenten bereits den ersten Stoff vermittelt. Doch zu diesen vier Modulen kommt noch eins dazu, welches im 1. Semester auf meinem Theorieplan steht, und zwar Wirtschaftsenglisch.

Für jedes Modul erhalten die Studierenden ein Skript, in dem der ganze Stoff, der im jeweiligen Semester vermittelt wird, festgehalten ist. Als ich erfuhr, dass das Skript für die Wirtschaftsmathematik über 250 Seiten umfasst, war ich kurz geschockt. Doch mein Dozent hat mir beruhigenderweise sagen können, dass über 100 Seiten davon aus Übungsaufgaben besteht, und eine Formelsammlung ebenfalls mit inbegriffen ist.

Schon bald melde ich mich hier wieder zu Wort. ;-)

Liebe Grüße, euer Cedric.

Mittwoch, 1. November 2017

Sommer, Sonne, Strand und Meer

Hallo Ihr Lieben,

ja, diese Überschrift klingt sehr nach Urlaub und genau aus dem komme ich gerade. In einen meiner letzten Beiträge erwähnte ich, dass mein diesjähriger Urlaub nach Ägypten geht und ich kann nur eins sagen: es war wunderbar! Ich weiß auch überhaupt nicht, warum ich zurück nach Deutschland gekommen bin. Am liebsten wäre ich mit meinen Liebsten dort geblieben, aber das geht ja nun mal nicht. :-)

Die Tage vor der Abreise war meine Konzentration schon voll und ganz auf den Urlaub gerichtet. Es war mein erster Flug und ich kann euch sagen, er war einfach nur schrecklich. Ich hatte große Angst, dass etwas passieren würde. Ist es zum Glück nicht, aber trotzdem wäre ich am liebsten wieder ausgestiegen. Der Start war gelungen, aber nicht für meinen Kopf, denn der Druck war ziemlich stark, trotz Kaugummi kauen. Als wir dann endlich um Mitternacht in Hurghada landeten, war ich froh. Endlich hatte ich wieder festen Boden unter meinen Füßen. :-) Wir erlitten zwar einen Klimaschock, da wir bei 10 Grad los geflogen sind und mit 20 Grad landeten, aber an die Wärme gewöhnten wir uns schnell. 

In Ägypten kann man viele Sachen erleben zum Beispiel Safaris, Schnorcheln oder Ausflüge nach Kairo und Luxor. Ein Ausflugsziel von uns ging unter anderem in eine Moschee. Auf solche Bauten wird in Ägypten sehr viel Wert gelegt. Sie war wunderschön in ihrer Pracht, doch leider habe ich kein Bild für euch gemacht... :/ Bei den Ausflügen bemerkt man jedoch, wie sehr die Menschen dort an der Armutsgrenze leben. Uns wurde erzählt, dass die Menschen von dem Trinkgeld der Touristen leben. Für mich unvorstellbar. Wir in Deutschland haben ein festen Mindestlohn und können davon leben. Dort jedoch, gibt es keinen festen Lohn. Deswegen wurden wir überall gebeten, etwas Trinkgeld zu geben (ob in Euro oder  ägyptischen Pfund). Münzgeld jedoch war ungern gesehen, denn in Ägypten gibt es kein Münzgeld. Die Banken und Geldautomaten nehmen ausschließlich Geldscheine an, deswegen wurden wir bei jeder Gelegenheit gefragt, ob wir denn nicht das Münzgeld gegen Scheine tauschen können. 

Überall in Hurghada und Umgebung konnte man mit Euro zahlen. Für die Taxis jedoch brauchte man ägyptische Pfund. Daher ließen wir uns 35,00 Euro in 600 ägyptische Pfund umtauschen, d. h. 1 Euro entspricht 17 ägyptische Pfund. Rechts seht ihr übrigens ein Bild von den ägyptischen Pfund. Die Taxifahrten dort sind mit denen hier in Deutschland überhaupt nicht zu vergleichen. 3 ägyptische Pfund bezahlten wir und der Taxifahrer fuhr uns überall hin.

An den Geldautomaten konnte ich ganz normal mit meiner EC-Karte Geld abheben, natürlich nur ägyptische Pfund. Und zum Glück hatten wir unsere Kreditkarten dabei, denn mein Bruder hat die Hitze nicht so gut vertragen und musste schließlich zum Arzt gehen. Aber da wir alle eine MasterCard Gold besitzen, in der es verschiedene Zusatzversicherungen gibt, waren wir beruhigt. Denn eine der Leistungen ist eine Auslandskrankenversicherung, damit hatten wir echt Glück. Jetzt, wo wir wieder in Deutschland sind, müssen wir die Originalrechnung bei der Krankenkasse einreichen, damit wir die Kosten für die ärztliche Behandlung in Ägypten wieder zurückbekommen.  

Ich kann jedem, der mal in das Ausland möchte, empfehlen nach Ägypten zu fliegen. Es gibt sehr viel zu sehen und man kann wunderschön Schnorcheln, die vielen Fische, das ist wie man es im Fernseher immer sieht, so etwas sollte man in seinem Leben mindestens einmal live gesehen haben.

Ich hoffe, dass ich Euch in meinem nächsten Beitrag wieder so spannende Sachen erzählen kann.


Bis dahin,
Eure Paula